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 Betreff des Beitrags: Re: Der Ernährungsthread
BeitragVerfasst: Freitag 12. Januar 2018, 22:27 
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Beiträge: 329
sai hat geschrieben:

Das Ganze funktioniert ohnehin auch gedanklich nur solange, wie man mit dir davon ausgeht, dass die Leute eigentlich nichts dafür können, fett zu sein.


Ich dachte wir waren mal soweit, dass es auch Menschen gibt, die tatsächlich wenig bis nichts dafür können ::roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Ernährungsthread
BeitragVerfasst: Freitag 12. Januar 2018, 23:00 
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Tibor hat geschrieben:

@Muirne: Vielleicht bin ich anders erzogen worden, aber halbwegs passende Kleidung finde ich wichtig. Ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn Menschen (insb auch Studenten) einfach nicht dem Anlass passend angezogen sind. Ich trage sehr selten Anzug, einen Frack hab ich nicht und ich trage oft nur Jeans, aber ich denke nicht dass Mann/Frau halbnackt in der Stadt umherlaufen sollte. Manchmal frag ich mich: Hat die den Rock vergessen? Ist dass das Unterhemd von dem Typ? Warum geht man mit Shorts in die Kirche? Warum in Badesachen in die Uni?
Jein. Ich mag angemessene und auch gute Kleidung ja auch, gerade im geschäftlichen Bereich ist sie auch sehr nützlich und hat natürlich eine Funktion. Das bedeutet trotzdem nicht dass ich es schlimm finde wenn jmd sich anders anzieht.

Was jemand in seiner Freizeit trägt ist mir auch erstmal völlig egal.

Und ich finde es auch völlig legitim bei warmen Temperaturen entsprechende Kleidung zu tragen wenn es nicht gerade die workplace Etikette anders hergibt. Ich trage zum Beispiel keine kurzen oder ausgeschnittenen Sachen zur Arbeit. Aber mein gott wenn jmd das anders machen muss dann bitte. Da mische ich mich nicht ein wenn ich nicht der Arbeitgeber bin.

Mode ist doch auch was persönliches. Wenn ich mich heute nach Hoodie fühle dann zieh ich das an. Wenn Morgen nach Blazer dann das.


Was Schüler und Studenten angeht bin ich ganz anderer Auffassung. Die sollen mal schön ihre Identität finden und sich auch ausprobieren und ausdrücken. Ob durch bunte Haare, Kleidung oder schlabbrig. Das find ich höchstens niedlich aber doch nicht störend. Es muss in der Uni wirklich nicht jeder gleich aussehen.

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»Natürlich ist das herablassend. Torquemada ist mir gegenüber herablassend, ich bin esprit gegenüber herablassend. So ist die Nahrungskette in diesem Forum nunmal.« - Swann


Zuletzt geändert von Muirne am Freitag 12. Januar 2018, 23:11, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Ernährungsthread
BeitragVerfasst: Freitag 12. Januar 2018, 23:05 
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Registriert: Sonntag 22. Oktober 2017, 16:03
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Tibor hat geschrieben:
@Iiz: Bitte, ich rede nur von adipösen Menschen, die ernährungsbedingt so geworden sind, also bspw wegen Sportarmut und Fehlernährung an dem 14. Lebensjahr jährlich Kilos in übermäßiger Höhe zugelegt haben. Und natürlich meint Sai und ich mit „schämen“, ignorieren, bewusst sein etc die Frage, ob man sich dessen bewusst ist, dass die eigene Körperfigur eben ernährungs- bzw. verhaltensbedingt ist. Und ja, wenn man dies nicht ansprechen soll/kann bzw sogar positiv hervorhebt (bleib wie du bist), dann verhindert man im Ergebnis, dass sich ein Problembewusstsein bildet.


Diese Differenzierung funktioniert bereits nicht für alle, weil die Gesellschaft auch damit umgehen muss, dass Menschen ggf. nicht ernährungsbedingt übergewichtig sind. Diese müssen mit ihrem Körper und Leben zurechtkommen - und da mag ein Vorbild wie Chrissy Metz hilfreich sein, selbst wenn man das Körpergewicht nicht für nacheifernswert hält. Und im Übrigen glaube ich nicht, dass mit negativer Schockpädagogik* der gewünschte Effekt erzielt wird. Die Leute, die deutliches Übergewicht haben, wissen in aller Regel, dass sie ein "Problem" haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie anfangen, etwaig bestehende Fehler tatsächlich zu beheben, dürfte aber steigen, wenn sie ein positives Körperbild und ein erreichbares Ziel vor Augen haben.


*Gilt auch für die Schockbilder auf den Zigarettenschachteln; ich glaube nicht, dass die irgendwen davon abhalten, zu rauchen - dafür weiß ich regelmäßig an der Supermarktkasse nicht, wohin ich schauen soll...


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Ernährungsthread
BeitragVerfasst: Samstag 13. Januar 2018, 00:35 
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Man kann das mit der Gesundheit nicht so leicht festmachen.
Es gibt sehr sportliche, schlanke Leute, die trotzdem krank werden oder deutlich vor 70 an Krankheiten gestorben sind, z.B. Michael Jackson, Prince, Roger Cicero, Miriam Pielhau, Patrick Swayze, Bruce Lee. Leistungssportler gehen sowieso gesundheitliche Risiken ein ("Sport ist Mord"). Boris Becker und Andre Agassi können kaum noch laufen. Auch Jet Li ist leider sehr krank.
Umgekehrt können auch dicke Leute relativ alt werden. Bismarck fällt mir ein. Bud Spencer war sicher eine Ausnahmeerscheinung.
Trotzdem: Menschen sind verschieden. Mit dem, was den einen umhaut, kann ein anderer umgehen.
Kettenraucher Helmut Schmidt überlebte die meisten Nichtraucher. Rückblickend wäre es ziemlich absurd gewesen, wenn man ihm aus gesundheitlichen Gründen das Rauchen hätte verbieten wollen. Denn er ist ja mit 96 geworden. Was will man mehr?
Klar, es gibt Statistiken. Dennoch darf man die individuelle Konstitution nicht unterschätzen.

Mich überrascht z.B. immer, daß Sportskanonen so gar nicht besser gegen die Erkältungsgrippe gefeit sind als Couch-Potatoes.

Und überhaupt (alter Witz): "Es gibt mehr alte Säufer als alte Ärzte."

Mein Sportlehrer in der Schule hat immer gesagt: "Joggen ist ungefährlich. Wenn der Körper nicht mehr laufen kann, hört er von selbst auf". Tja, er selbst ist mit 65 beim Joggen auf dem Sportplatz tot zusammengebrochen. Soviel zu seiner Theorie.

Ich hab' auch mal gelesen, daß jemand meinte, daß z.B. Joggen für einen Menschen gar keine natürliche Betätigung sei. Affen würden normalerweise nicht weit laufen. ;) Kampfsport - schlagen, treten, ringen - sei schon eher artgerecht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Ernährungsthread
BeitragVerfasst: Samstag 13. Januar 2018, 08:03 
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Beiträge: 923
Liz hat geschrieben:
sai hat geschrieben:

Das Ganze funktioniert ohnehin auch gedanklich nur solange, wie man mit dir davon ausgeht, dass die Leute eigentlich nichts dafür können, fett zu sein.


Ich dachte wir waren mal soweit, dass es auch Menschen gibt, die tatsächlich wenig bis nichts dafür können ::roll:


Waren wir auch. Nur meinst du, dass das für die meisten und ich für die wenigsten gilt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Ernährungsthread
BeitragVerfasst: Samstag 13. Januar 2018, 09:29 
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Ich denke, es sind im Verlauf des Threads einige Gesichtspunkte genannt worden, die jedenfalls eine differenzierte Betrachtung rechtfertigen, warum Menschen übergewichtig bis „fett“ sind und welche Hindernisse sie überwinden müssen, um nicht nur ihr Gewicht zu halten, sondern ggf. auch deutlich und dauerhaft zu reduzieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Ernährungsthread
BeitragVerfasst: Samstag 13. Januar 2018, 10:06 
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Auch ich finde es - ähnlich wie sai - etwas verquer, wenn man mit einer wohl absoluten Minderheit argumentiert, warum man der Mehrheit ein "Fehlverhalten" nicht vorhalten dürfen sollte. Das ist vergleichbar mit der Korrektur einer Klausur: Wenn ich den Eindruck hatte, dass der Schnitt zu schlecht ist, weil alle zu faul waren in die Vorlesung zu gehen, dann unterstelle ich dieser Gruppe kollektiv Faulheit und mag dabei natürlich auch der einen Person Unrecht tun, die immer in der Vorlesung war, leider aber Prüfungsangst hat. Ich käme aber trotzdem nicht auf den Gedanken, dass die alle Prüfungsangst hatten und deswegen schlecht waren, weil es statistisch einfach nicht wahrscheinlich ist.

Daher jedesmal gross "Disclaimer" zu rufen, oder zu schreiben "man muss doch die ausnehmen, die nichts dafür können", führt doch in einer Debatte zu nichts, wo es offensichtlich um den Teil derer geht, die was dafür können...

Und noch on-topic: An meiner Hüfte ist das Endjahres-Geschäft auch nicht spurlos vorüber gegangen, daher Süsskram derzeit reduziert und Fitness-Studio. Normalerweise bewege ich mich genauso viel, damit ich essen kann, was ich will ::oops: . Ich bin kein grosser Freund von Einschränkungen im Bereich Ernährung - wenn man auf seinen Körper hört, sagt er einem schon, was er will und wann er es nicht mehr will. Viele haben anscheinend verlernt darauf zu hören und das trifft sowohl die Schlanken, als auch die Dicken. Das heisst natürlich auch, dass das "Wohflfühlgewicht", das der Körper will, nicht zwingend komplett mit dem korreliert, was der Kopf sich vorstellt, aber ich denke, dass der Ansatz im Prinzip funktioniert.
Meine persönliche Erfahrung: ich würde seit Jahren gerne 2 kg weniger wiegen, muss aber einen verhältnismässig hohen Verzicht üben, um das zu erreichen und es ist extrem schwer, das zu halten. Nehme ich stattdessen von meinem "körperbestimmten" Wohlfühlgewicht - wie aktuell - 2 kg zu, habe ich die die sehr viel schneller wieder unten und kann das auch ohne grosse Einschränkungen halten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Ernährungsthread
BeitragVerfasst: Samstag 13. Januar 2018, 11:21 
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Ich sehe da halt - nochmal - ganz, ganz überwiegend kein vorwerfbares Fehlverhalten drin, wenn jemand viel isst. Die wenigsten Leute mögen es, diskriminiert zu werden, was ja zweifelsohne geschieht, wenn man nicht den festgelegten Normmaßen entspricht. Außerdem ist die Ursache für Gewichtszunahme keineswegs vollständig erforscht und hängt gerade nicht nur mit der Menge an aufgenommener Nahrung zusammen. Es ist auch nicht so, dass es einen krankhaften Hintergrund braucht, um bei gleicher Nahrungsaufnahme zuzunehmen, während andere abnehmen, sondern das ist ein ganz normaler Vorgang, keine Einzelerscheinung. Die eigene Realität auf andere zu übertragen und Ihnen dann einen Vorwurf zu machen, weil sie nicht genau so sind / was schaffen wie man selbst, finde ich schwierig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Ernährungsthread
BeitragVerfasst: Samstag 13. Januar 2018, 11:39 
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Ja, das stimmt - die Welt diskriminiert Menschen, die nicht der Norm entsprechen und dies nicht nur im Bereich Gewicht. Und ja, ich finde, man muss es auch niemandem auf die Nase binde, dass man ihn für "falsch" oder nicht willensstark hält, egal in welchem Bereich (Ausnahme: derjenige fragt danach).

Was ich aber meine: Die Gedanken sind frei: wir sind alle frei darin, was wir mögen oder nicht mögen und das ist doch das spannende: Es ist erstmal nur ein Gefühl, das hat nichts mit pc zu tun, aber ich finde es schizophren mir für mich selbst einreden zu müssen, dass ich übergewichtige Menschen nicht unattraktiv finden darf, weil das nicht politisch korrekt ist. Ich nehme mir für mich heraus, dass meine Gedanken vorurteilsbehaftet sein dürfen und ich mir bei dicken Menschen denken darf, dass die willensschwach und antriebslos sind - der Unterschied ist nur: ich sage das denen nicht und lasse es sie auch nicht spüren. Aber ja: ich nehme mir z.B. die Freiheit raus, übergewichtige Menschen nicht anziehend zu finden und würde sie z.B. auch bei der Partnerwahl eher nicht berücksichtigen, sorry - manchmal ist der Mensch halt auch ein "instinktives Tier".

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Ernährungsthread
BeitragVerfasst: Samstag 13. Januar 2018, 13:24 
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Beiträge: 329
@lucyyy: Da machst Du es Dir m. E. etwas einfach. Es sei Dir unbenommen, diskriminierend zu denken, aber abgesehen davon, dass Du damit einem Teil der Menschen damit schlichtweg Unrecht tust, führt das zu einem gesellschaftlichen Klima, in dem es irgendwie okay ist, Menschen danach zu beurteilen, wie sie aussehen, und sie ganz subtil bei der Freundes- und Partnerwahl zu dissen. Ein Stück weit kann man sicherlich nicht aus seiner Haut heraus und es sagt ja keiner, dass man zwanghaft Menschen mit 120+ kg Körpergewicht daten muss, aber man sollte sich m. E. auch hier eine gewisse Offenheit bewahren, anstatt den Menschen mit allerhand negativen Zuschreibungen im Kopf zu begegnen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Ernährungsthread
BeitragVerfasst: Samstag 13. Januar 2018, 13:48 
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Beiträge: 359
@Liz: Dein Idealismus in allen Ehren und die Welt wäre sicherlich besser, wenn alle so denken, wie Du, aber es ist einfach unrealistisch, dass die Menschen sich einem inneren Zwang unterlegen, Dinge zu mögen, die sie eigentlich nicht mögen. Natürlich können wir uns konditioniere und machen das sicherlich auch in vielen Bereichen (schon massiv im Berufsleben), aber ich bin tatsächlich nicht der Meinung, dass man sich auch innere Einstellungen "ankonditionieren" muss, zu denen man nicht steht. Da muss es für die Welt reichen, dass ich nicht jede innere Einstellung nach aussen trage (ich würde z.B. bei einem Flirt nicht jemanden auf den Kopf zusagen, dass ich ihn nicht attraktiv finde, warum auch?), aber es ist eben eine Utopie, dass wir alle total pc und open-minded durch die Welt gehen. Ich stehe dazu - ich bin da oberflächlich, mir selbst und auch anderen gegenüber. Ich achte auf mein Äusseres und es trägt zu meinem persönlichen Wohlbefinden bei, wenn ich mag was ich sehe. Genauso denke ich aber auch bei anderen durchaus mal, ob`s die Klamotte nicht in der richtigen Grösse gab, ohne jetzt darüber innerlich zu fabulieren, ob das Mädel ne Schilddrüsenunterfunktion, oder ne schwere Kindheit hatte und ich denke, dass es vielen anderen Menschen ähnlich geht, aber wir sind ja heute so darauf konditioniert "Gutmenschen" zu sein, dass wir uns schon Gedanken verbiete wolle und das finde ich unnatürlich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Ernährungsthread
BeitragVerfasst: Samstag 13. Januar 2018, 14:50 
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Registriert: Montag 27. Mai 2013, 09:30
Beiträge: 923
Liz hat geschrieben:
Ich denke, es sind im Verlauf des Threads einige Gesichtspunkte genannt worden, die jedenfalls eine differenzierte Betrachtung rechtfertigen, warum Menschen übergewichtig bis „fett“ sind und welche Hindernisse sie überwinden müssen, um nicht nur ihr Gewicht zu halten, sondern ggf. auch deutlich und dauerhaft zu reduzieren.


Nein, sind sie eben nicht. Ihr behauptet - bislang ohne irgendeinen Nachweis - schlicht, dass die Menschen oft nichts dafür könnten, fett zu sein. Und wenn es an ihren Essgewohnheiten liegen sollte, dann sagt ihr, könnten sie auch dafür nichts, weil sie krank, depressiv oder sonst was seien.

Ich sehe das genau andersherum - und habe dafür auch Belege geliefert -, dass der Großteil fett ist, weil er falsch isst. Und das aus Bequemlichkeit, aus Unwissen, aus Ignoranz heraus und nicht, weil es ihnen irgendwie schlecht ginge.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Ernährungsthread
BeitragVerfasst: Samstag 13. Januar 2018, 16:36 
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Registriert: Samstag 21. April 2007, 19:20
Beiträge: 1407
Ich stimme dem Vorposter zu. Und bei aller politischen Korrektheit:
Dick sein ist (zumindest ab einer gewissen Ebene) eben hässlich. Wird zumindest von einem erheblichen Anteil der Bevölkerung so gesehen; von mir auch.

Und hässliche Menschen werden eben "Diskriminiert"; das ist nicht schön, aber wird wohl immer so sein.

Es ist absurd, zu konstantieren, es sei eben okay, hässlich zu sein, und damit wäre die Sache geklärt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Ernährungsthread
BeitragVerfasst: Samstag 13. Januar 2018, 17:38 
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Registriert: Sonntag 2. Januar 2011, 22:46
Beiträge: 3662
Wow. Ja, wir müssen alle wirklich aufpassen, nicht dazu gezwungen zu werden, Gutmenschen zu sein, ich sehe schon. So viel aufoktroyierte Güte hält ja niemand aus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Ernährungsthread
BeitragVerfasst: Samstag 13. Januar 2018, 17:42 
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Registriert: Dienstag 4. November 2014, 07:51
Beiträge: 7908
Ich glaube, die Argumente sind ausgetauscht, was das Thema Fettleibigkeit anbelangt. Ihr seid alle fett! Ich bin der schönste Pfau hier :D

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