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BeitragVerfasst: Samstag 9. September 2017, 21:55 
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Enigma verfolgt ja eine andere Strategie ohne Einspruch :) Ich finde das völlig in Ordnung. Immerhin ist er Strafverteidiger. Sollen sie halt anständig ermitteln und ihn bei den Eiern packen :)

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BeitragVerfasst: Samstag 9. September 2017, 22:12 
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Tibor hat geschrieben:
Wenn ich wegen jedem Fehler im Steuerbescheid Einspruch einlegen würde, wäre meine 2010er Veranlagung noch nicht bestandskräftig...


Das hat doch nichts mit der Sache zu tun? Natürlich habe ich nur mäßig Bock auf das Fahrverbot, selbst wenn ich beruflich nicht aufs Auto angewiesen bin. Wenn ich die Sache dann mit wenig Aufwand und legal los werde, kann ich daran nichts Verwerfliches erkennen. Ich füge damit niemand anderem und auch nicht dem Fiskus irgend einen Schaden zu.

Dass ich Mist gebaut habe, weiss ich übrigens. Der Schock, als ich gemerkt habe, dass da ne rote Ampel war und das auch ganz anders hätte ausgehen können, war Strafe genug. Wenn es jetzt zum Fahrverbot kommt, akzeptiere ich das auch, aber ich muss ja auch nicht drum betteln.

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BeitragVerfasst: Samstag 9. September 2017, 22:19 
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[enigma] hat geschrieben:
Der Schock, als ich gemerkt habe, dass da ne rote Ampel war und das auch ganz anders hätte ausgehen können, war Strafe genug.


Jaja, das sagen sie alle :D

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BeitragVerfasst: Samstag 9. September 2017, 23:57 
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Geh mal als Fußgänger bei vollem Verkehr aus Unachtsamkeit bei Rot über die Straße, während Dir gerade noch quitschend das heranbrausende Auto mit Vorfahrt ausweichen kann - Du wirst es auch nach 10 Jahren noch voll präsent haben.

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LG Candor


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BeitragVerfasst: Sonntag 10. September 2017, 00:01 
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Es ging mir auch nur um "Strafe genug" ;) Das entscheidet die Ordnungsbehörde / Richter was Strafe genug ist :D :D Aber ich drücke enigma selbstverständlich die Daumen, dass er durchkommt!

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BeitragVerfasst: Sonntag 10. September 2017, 00:03 
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Tibor hat geschrieben:
Und zum selbst gebauten Mist stehen, kommt nicht in Betracht?


+1

es ist passiert, dann trage halt die konsequenzen. ich finde es peinlich, sich darum drücken zu wollen.


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BeitragVerfasst: Sonntag 10. September 2017, 00:20 
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Ich habe wie gesagt nicht die geringste Ahnung, wie man es peinlich oder verwerflich finden kann, der Verkehrsbehörde nicht auch noch die Ermittlungsarbeit für die - sicher verdiente, das bestreite ich nicht - Sanktion abnehmen zu wollen. So eine Denke ist mir einfach völlig fremd und sogar ein bisschen suspekt.

Ich schade wie gesagt niemandem. Hätte es einen Unfall gegeben, hätte ich selbstverständlich angehalten und meine Personalien angegeben, im schlimmsten Fall erste Hilfe geleistet. Ist alles zum Glück (!) nicht passiert. Mir dann vorzuwerfen, dass ich schlicht und ergreifend darauf hoffe, dass die ohnehin völlig überlasteten Behörden vielleicht besseres zu tun haben, als mich in der Verjährungsfrist als Fahrer zu ermitteln, und zwar ganz ohne juristische Tricks, Einspruch oder großes trara vor Gericht, ist schon reichlich absurd.

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BeitragVerfasst: Sonntag 10. September 2017, 00:30 
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Ich würde sagen, Du rufst direkt am Montag bei der Ordnungsbehörde an und bringst Ihnen im Laufe des Tages freiwillig Deinen Führerschein vorbei.

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BeitragVerfasst: Sonntag 10. September 2017, 00:31 
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Und Kuchen! Als Entschuldigung für die Umstände.

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BeitragVerfasst: Sonntag 10. September 2017, 00:32 
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Ja, Kuchen wäre nur recht und billig.

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BeitragVerfasst: Sonntag 10. September 2017, 00:37 
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[enigma] hat geschrieben:
Dass ich Mist gebaut habe, weiss ich übrigens. Der Schock, als ich gemerkt habe, dass da ne rote Ampel war und das auch ganz anders hätte ausgehen können, war Strafe genug. Wenn es jetzt zum Fahrverbot kommt, akzeptiere ich das auch, aber ich muss ja auch nicht drum betteln.



Sollte auf jeden Fall auch eine Erfahrung sein und einem ins Bewusstsein zurückrufen, dass man tatsächlich stets wachsam sein sollte. Nach vielen Jahren Autofahren ohne Unfall oder sonstige Sachen seit Führerschein hatte ich leider die von dir erwähnte Option mit Unfall über Rot und vollem Crash. Das belastet mich noch heute - nicht nur finanziell.

Im Straßenverkehr sollte man sich immer vor Augen führen, dass man gerade ein tonnenschweres "Gerät" führt. Naja, Glück im Unglück für dich, dass bei dir nichts und niemand zu Schaden gekommen ist.


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BeitragVerfasst: Sonntag 10. September 2017, 00:41 
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Tut mir leid, das zu hören. Ja, man verdrängt das Risiko. Und es gibt ja im Autofahrerleben zig Situationen, in denen sowas hätte passieren können. Eine Vorfahrt ist zB. schnell genommen. Mich hätte es auch enorm belastet, wenn da was passiert wäre. Auch wenn der Eindruck hier entstehen mag, ich nehme das nicht auf die leichte Schulter, ich habe heute viel darüber nachgedacht und mir ist klar, wie viel Glück ich hatte. Aber das und das Verwaltungsverfahren sind für mich zwei verschiedene Sachen, die ich durchaus trennen kann.

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BeitragVerfasst: Sonntag 10. September 2017, 00:50 
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Den Eindruck hast Du auch nicht hinterlassen und ich denke keiner hier, der Dich und Deine Beiträge kennt, würde Dir unterstellen, dass Du das auf die leichte Schulter nimmst. Solche Sachen passieren eben, auch wenn sie nicht passieren dürfen. In Deinem Fall ging es gut aus, Du hast daraus gelernt und bist in Zukunft noch aufmerksamer. Es hätte dies und jenes passieren können, es ist aber nichts passiert. Man muss das ganze jetzt auch nicht künstlich hoch hängen.

@Tokyo: Tut mir leid das zu hören :(

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BeitragVerfasst: Sonntag 10. September 2017, 10:54 
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Selber melden würde ich es in dem Fall auch nicht, solange es nicht um Fahrerflucht geht. Ich war mal indirekt Zeuge eines solchen Unfalls und kannte auch die Beteiligten, die vor Gericht kamen und ihre Strafe erhielten. Es passierte zwar nichts, aber meine Mutter stand mit meiner kleinen Nichte in unmittelbarer Nähe des Unfallgeschehens (Bushaltestelle). Das Auto überschlug sich und landete knapp vor ihnen im Feld. Wie durch ein Wunder wurde jedoch niemand ernsthaft verletzt. Ich war echt sauer auf die Jungs und versuchte, ihnen vor Augen zu führen, was hätte passieren können. Aber der Hauptverantwortliche brachte lauter Ausreden vor für seine Fahrerflucht und das Autorennen. Zu seinem Leidwesen bekam er aufgrund psychologischer Tests jahrelang den Führerschein nicht zurück, weil er zu wenig Einsicht zeigte. Fand ich gut, was ich ihm allerdings nicht so direkt sagte, denn er suchte bei mir Verständnis. Irgendwie verstand er überhaupt nicht, warum er den Führerschein nicht zurückerhielt. Es war ja nichts passiert!

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BeitragVerfasst: Sonntag 10. September 2017, 18:33 
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Wohnort: Südwestdeutschland
Tobias__21 hat geschrieben:
Es wäre bei dir ja nicht mal einen Straftat, sondern nur eine Owig die da im Raum steht, da scheidet eine Strafbarkeit ja schon mangels "Tat" aus.


Hilft das angesichts des § 164 Abs. 2 StGB wirklich weiter?

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