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 Betreff des Beitrags: Re: DAX ETF - Der Börsenfred
BeitragVerfasst: Donnerstag 17. August 2017, 22:48 
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Was passiert dann? Er sagt, wie er's persönlich bei sich macht, weist auf die Risiken hin und verdient nichts daran.

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»Natürlich ist das herablassend. Torquemada ist mir gegenüber herablassend, ich bin esprit gegenüber herablassend. So ist die Nahrungskette in diesem Forum nunmal.« - Swann


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 Betreff des Beitrags: Re: DAX ETF - Der Börsenfred
BeitragVerfasst: Freitag 18. August 2017, 13:54 
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Solange er sein Portfolio ordentlich hedged spricht ja auch nichts dagegen. Ohne das gute Ergebnis im geringsten kleinreden zu wollen, muss man der Ehrlichkeit halber aber auch sagen, dass die Aktienmärkte in den letzten Jahren faktisch nur die Richtung nach oben kannten. Es wird spannend sein zu sehen was passiert, wenn die EZB ihr Anleihenkaufprogramm deutlich verringert oder gar ganz einstellt. Demnächst könnte etwa ein erster Rücksetzer zu erwarten sein, wenn sie alle verfügbaren deutschen Staatsanleihen aufgekauft haben wird.

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Keine Begeisterung sollte größer sein als die nüchterne Leidenschaft zur praktischen Vernunft. (Helmut Schmidt)


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 Betreff des Beitrags: Re: DAX ETF - Der Börsenfred
BeitragVerfasst: Montag 21. August 2017, 09:29 
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Muirne hat geschrieben:
Was passiert dann? Er sagt, wie er's persönlich bei sich macht, weist auf die Risiken hin und verdient nichts daran.


Und du bist dir sicher, dass alle, die aufgrund seiner Tipps investieren, ganz entspannt sagen werden: "Ach, was soll's!?" wenn es mal richtig nach hinten gehen sollte?


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 Betreff des Beitrags: Re: DAX ETF - Der Börsenfred
BeitragVerfasst: Montag 21. August 2017, 12:01 
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Wie meinst du das denn, sai? Juristisch? Oder persönlich? Ich persönlich würde es nicht mit Freunden so machen, weil ich mir durchaus vorstellen kann, dass es nicht toll für eine Freundschaft ist, wenn dann was weg wäre; also jedenfalls ein stiller Vorwurf da wäre. Gleichwohl wurde er eben für Kinder von Bekannten gefragt, er hat das nicht von sich aus angeboten, sondern wurde explizit danach gefragt, weil die halt wussten, dass er das macht und jetzt auch nicht wie ein Idiot wirkt, wenn es ums Geld geht. Damit er haftungsrechtlich nicht doch irgendwie mit hängt, habe ich ihm gesagt, er soll wenigstens ganz klar machen, dass immer die Gefahr besteht, dass das Geld auch komplett weg sein kann und das persönliches Risiko ist. Ich sehe es auch kritisch, dass er seine Sachen derart teilt, aber das ist meine persönliche Einstellung und er muss ja wissen, wie er seine Bekanntschaften pflegt. Ich würde mit dem Schicksal des Geldes meiner Freunde auch nicht mittelbar in Verbindung stehen wollen, da der alte Spruch vom Geld, das die Freundschaft zerstört, oft stimmt.

Was nun das familiäre angeht, so muss ich sagen, dass, wenn ich mich entschließe so zu investieren, dann muss ich auch damit klarkommen, dass ein Risiko besteht. Wer meint, es mache risikotechnisch absolut keinen Unterschied, ob man 0,2 % Zinsen, 10 % oder 30% bekommt, der ist schlicht und einfach weltfremd. Also ich glaube, dass mein Bruder, der das schon lange so macht, kein echtes Problem damit hätte, wenn es im schlimmsten Fall weg wäre. Ärgern würde er sich selbstverständlich. Er ist aber auch jung genug um von vorne anzufangen. Das wäre auch meine Herangehensweise. Ich kann immer nur Geld in Aktien anlegen, auf das ich im Zweifel nicht angewiesen bin, egal für wie schlau ich die Investition halte.

Zudem gilt ohnehin, dass auch mein Vater damit rechnet, dass die Sachen durchaus mal 2-3 Jahre (vllt. auch länger) stark runter gehen werden (das alles schön nach oben ging, das hat Survivor ja schon richtig gesagt) und man dann nicht gleich nervös werden darf. Wer im Zweifel immer an das Geld ran muss, für den ist es ohnehin nichts.

Je mehr man auf sein Geld angewiesen ist, desto konservativer mMn auch die Anlageform. Das sind ja keine Geheimnisse. Das werde auch ich so handhaben und insgesamt und langfristig konservativer vorgehen als mein Vater das muss.

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 Betreff des Beitrags: Re: DAX ETF - Der Börsenfred
BeitragVerfasst: Montag 21. August 2017, 12:21 
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Ich meine das persönlich.

Natürlich muss das jeder für sich entscheiden. Aber ich persönlich würde niemals Freunden und Bekannten Tipps für die Geldanlage geben, ganz egal, wie gut ich mich damit auskenne. Solange das alles gut läuft, freuen sich alle und sind best friends. Aber wenn die Anlagen sich nicht so entwickeln wie erhofft, insbesondere größere Verluste entstehen, müssen die Freundschaften schon wirklich gefestigt sein, damit es nicht zu Schuldzuweisungen kommt und sie daran zerbrechen.

Wenn dein Vater sich bewusst ist, dass die Kurse auch mal langfristig fallen könnte, ist das schön und gut. Aber glaubst du/glaubt er, dass auch seine Bekannten so entspannt bleiben können, wenn auf einmal die Anlagen für ihre Kinder 10.000€ weniger wert sind als zuvor?

Wie gesagt (hast du ja auch geschrieben), muss jeder das selbst entscheiden. Ich halte es nur für einen der größten Fehler überhaupt, die man bei privater Geldanlage machen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAX ETF - Der Börsenfred
BeitragVerfasst: Montag 21. August 2017, 12:37 
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Ich persönlich würde es ja auch nicht machen und mich schlecht fühlen, wenn meine Freunde wegen mir was verlören.
Ich kenne die anderen Leute nicht, die das betrifft und weiß letztlich absolut nicht, wie das ausgehen würde und ob diese Menschen ähnlich nüchtern sind (dass mein Vater von solchen auch längerfristigen Veränderungen ausgeht, sagt er aber natürlich). Aber jedenfalls sind alle erwachsen und mehr als sagen, dass ich gewisse Dinge nicht tun würde, kann ich auch nicht. Er überlegt sich allerdings auch ein wikifolio. Dann ist das ganze zumindest ein wenig abstrakter.

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 Betreff des Beitrags: Re: DAX ETF - Der Börsenfred
BeitragVerfasst: Montag 21. August 2017, 16:17 
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Mich schockiert ja vor allem dass du so ein Bonzenkind bist, Muirne :-p

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 Betreff des Beitrags: Re: DAX ETF - Der Börsenfred
BeitragVerfasst: Montag 21. August 2017, 20:11 
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Was hat das jetzt mit Bonzenkind zu tun?


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 Betreff des Beitrags: Re: DAX ETF - Der Börsenfred
BeitragVerfasst: Dienstag 22. August 2017, 10:27 
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sai hat geschrieben:
Was hat das jetzt mit Bonzenkind zu tun?


Die Frage ist nicht Ernst gemeint, oder? Angesichts des Vermögensmedians in Deutschland schafft es ein Großteil der Deutsche nicht, überhaupt ein Vermögen aufzubauen, um in Aktien/ETFs etc. zu investieren; schon gar nicht auf Grundlage von reinem Arbeitseinkommen. Wenn wir uns hier über ETFs und Aktien unterhalten, sind dies Luxusprobleme der privilegierten Oberschicht. Dem sollte man sich durchaus bewusst sein.

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Eichhörnchen, Eichhörnchen wo sind deine Nüsse?


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 Betreff des Beitrags: Re: DAX ETF - Der Börsenfred
BeitragVerfasst: Dienstag 22. August 2017, 10:31 
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Beiträge: 683
Kasimir hat geschrieben:
sai hat geschrieben:
Was hat das jetzt mit Bonzenkind zu tun?


Die Frage ist nicht Ernst gemeint, oder? Angesichts des Vermögensmedians in Deutschland schafft es ein Großteil der Deutsche nicht, überhaupt ein Vermögen aufzubauen, um in Aktien/ETFs etc. zu investieren; schon gar nicht auf Grundlage von reinem Arbeitseinkommen. Wenn wir uns hier über ETFs und Aktien unterhalten, sind dies Luxusprobleme der privilegierten Oberschicht. Dem sollte man sich durchaus bewusst sein.


Natürlich ist die Frage ernst gemeint.

Luxusprobleme sind das von mir aus. Sich Gedanken über seine Finanzen zu machen hat aber sicher nichts damit zu tun, ein "Bonzenkind" zu sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAX ETF - Der Börsenfred
BeitragVerfasst: Dienstag 22. August 2017, 11:32 
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Beiträge: 4648
Ich habe mir nur einen persönlichen Scherz erlaubt, davon unabhängig hat Kasimir aber natürlich mit seiner allgemeinen Anmerkung recht.

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 Betreff des Beitrags: Re: DAX ETF - Der Börsenfred
BeitragVerfasst: Dienstag 22. August 2017, 13:40 
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Registriert: Montag 22. August 2005, 11:37
Beiträge: 3012
sai hat geschrieben:
Kasimir hat geschrieben:
sai hat geschrieben:
Was hat das jetzt mit Bonzenkind zu tun?


Die Frage ist nicht Ernst gemeint, oder? Angesichts des Vermögensmedians in Deutschland schafft es ein Großteil der Deutsche nicht, überhaupt ein Vermögen aufzubauen, um in Aktien/ETFs etc. zu investieren; schon gar nicht auf Grundlage von reinem Arbeitseinkommen. Wenn wir uns hier über ETFs und Aktien unterhalten, sind dies Luxusprobleme der privilegierten Oberschicht. Dem sollte man sich durchaus bewusst sein.


Natürlich ist die Frage ernst gemeint.

Luxusprobleme sind das von mir aus. Sich Gedanken über seine Finanzen zu machen hat aber sicher nichts damit zu tun, ein "Bonzenkind" zu sein.

=D> Absolut. Gerade diejenigen, die nicht mit einem goldenen Löffel im Mund geboren sind sollten sich über ihre Finanzen viel mehr Gedanken machen. Und das sagt ein "Nicht-Bonzenkind".

Oder wie es der alte Kostolany ausgedrückt hat: Wer Geld hat, kann spekulieren. Wer kein Geld hat, muss spekulieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: DAX ETF - Der Börsenfred
BeitragVerfasst: Dienstag 22. August 2017, 14:14 
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Stimmt auch. Ich kenne mich mit den ganzen Freibeträgen (zB für die Nebenjobs), Post-Ref-Finanzierung und meiner Steuererklärung schon länger deutlich besser aus, weil ich das eben muss.

Aber Markus habe ich schon verstanden. O:)

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 Betreff des Beitrags: Re: DAX ETF - Der Börsenfred
BeitragVerfasst: Dienstag 22. August 2017, 15:06 
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Muirne hat geschrieben:
Stimmt auch. Ich kenne mich mit den ganzen Freibeträgen (zB für die Nebenjobs), Post-Ref-Finanzierung und meiner Steuererklärung schon länger deutlich besser aus, weil ich das eben muss.

Aber Markus habe ich schon verstanden. O:)


Ihr seid zynisch. Kasimir meinte gerade nicht eure Situation, die an den Anfang einer langen und lukrativen beruflichen Karriere bescheidene finanzielle Verhältnisse stellt mit denen sich dann für diese kurze Zeit eben arrangiert werden kann. Gemeint sind Lebenssachverhalte, die eine Einkommenssituation, die Vermögensspekulation nötig oder nur möglich macht, von vornherein und dauerhaft ausschließt. Und so geht es nicht wenigen, da gerade in den unteren Einkommensgruppen seit Jahrzehnten kein Reallohnzuwachs stattfindet.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAX ETF - Der Börsenfred
BeitragVerfasst: Dienstag 22. August 2017, 15:21 
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Registriert: Montag 27. Mai 2013, 10:30
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falsus hat geschrieben:
Muirne hat geschrieben:
Stimmt auch. Ich kenne mich mit den ganzen Freibeträgen (zB für die Nebenjobs), Post-Ref-Finanzierung und meiner Steuererklärung schon länger deutlich besser aus, weil ich das eben muss.

Aber Markus habe ich schon verstanden. O:)


Ihr seid zynisch. Kasimir meinte gerade nicht eure Situation, die an den Anfang einer langen und lukrativen beruflichen Karriere bescheidene finanzielle Verhältnisse stellt mit denen sich dann für diese kurze Zeit eben arrangiert werden kann. Gemeint sind Lebenssachverhalte, die eine Einkommenssituation, die Vermögensspekulation nötig oder nur möglich macht, von vornherein und dauerhaft ausschließt. Und so geht es nicht wenigen, da gerade in den unteren Einkommensgruppen seit Jahrzehnten kein Reallohnzuwachs stattfindet.


Das ist doch allen hier klar; allein, es geht nicht darum.


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