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BeitragVerfasst: Sonntag 12. März 2017, 23:00 
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OJ1988 hat geschrieben:
Tibor hat geschrieben:
Solche Probleme bereiten mitunter auch Christen, egal ob nun Neuapostolen, Calvinisten oder Orthodoxe. Es gibt überall Randerscheinungen.

Endlich greift mal jemand dieses qualitativ und quantitativ drängende Problem auf! Der bedrohliche Vormarsch des politischen Christentums wurde schon viel zu lange unbeachtet gelassen...

Jetzt musst du nur noch erklären, was du mit "politischem Christentum" meinst. 

Oder meinst du "politische Theologie"? Dann könnte ich dir im Hinblick auf dessen "bedrohlichen Vormarsch" - besonders in der Schmitt'schen Variation - durchaus zustimmen. 


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BeitragVerfasst: Montag 13. März 2017, 09:48 
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Ich wette, OJ meint die CDU! :lmao:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 15. März 2017, 00:38 
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https://www.youtube.com/watch?v=B-m9A8mY-U0

Man hatte eine deutsche Nation. Zucht und Ordnung. Hat auch nichts gebracht. :-k


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BeitragVerfasst: Mittwoch 15. März 2017, 10:38 
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Erinnert mich gerade an einen Satz meiner Cousine, die wertungslos erklärte, dass es immer ein Risiko sei, eine bestehende Herrschaftsstruktur zu destabilisieren, weil dann chaotische Zeiten kommen. Sie meinte damit in amoralischer Weise auch mangelhafte, aber bewährte Herrschaftsstrukturen.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 15. März 2017, 13:35 
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Wie wird die AfD wohl enden, das fragt sich:
http://www.handelsblatt.com/politik/deu ... 174-3.html

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BeitragVerfasst: Mittwoch 15. März 2017, 14:49 
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Candor hat geschrieben:
Wie wird die AfD wohl enden, das fragt sich:
http://www.handelsblatt.com/politik/deu ... 174-3.html

Den Landesverband Thüringen mit Höcke an der Spitze kann man aber nicht isoliert betrachten und würde ihn bei fairer Berichterstattung auch nicht als pars pro toto darstellen.
Candor hat geschrieben:
Erinnert mich gerade an einen Satz meiner Cousine, die wertungslos erklärte, dass es immer ein Risiko sei, eine bestehende Herrschaftsstruktur zu destabilisieren, weil dann chaotische Zeiten kommen. Sie meinte damit in amoralischer Weise auch mangelhafte, aber bewährte Herrschaftsstrukturen.

Das ist z.B. auch die zentrale Aussage von Hero. Ein altes Thema seit der Antike.

Aber wolltest Du damit sagen, daß man Merkel und ihre GroKo aus Gründen der Ordnung bei der Wahl nicht destabilisieren sollte, selbst wenn ihre Politik wenig Anlaß zur Freude gibt? Das wäre sicher ein gewisses Argument. Aber ob das reicht?
hlubenow hat geschrieben:
https://www.youtube.com/watch?v=B-m9A8mY-U0

Man hatte eine deutsche Nation. Zucht und Ordnung. Hat auch nichts gebracht. :-k

Damit meinte ich: Die AfD vermißt ... na ja, eben das (s.o.). In dem Clip sieht man anschaulich Berlin und München zwischen 1890 und 1914. Da hatte man das noch. Sogar einen Kaiser. Trotzdem waren die Lebensverhältnisse insgesamt nicht gut, die Arbeiter waren unzufrieden, usw.. Außerdem steuerte man auf die beiden Kriege und also auf den Untergang zu. Auf den Untergang dieser Gesellschaft in dem Clip bereits 1918 (eigentlich schon 1914).
Da kann man sich doch einmal fragen, ob das (s.o.) wirklich die Lösung aller Probleme wäre, wenn man es wieder hätte. Ich lasse die Antwort mal offen.


Zuletzt geändert von hlubenow am Mittwoch 15. März 2017, 15:10, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 15. März 2017, 15:08 
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Wie jetzt - du bist doch hier der große AfD-Verteidiger?

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»Ich kenne den Schmerz, den ich hatte, weil ich zweimal die Vorhaut mit dem Reißverschluss mitgenommen habe, so dass dieser - also Reißverschluss - einmal in einer Klinik entfernt werden musste.« - Chefreferendar


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BeitragVerfasst: Mittwoch 15. März 2017, 15:17 
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famulus hat geschrieben:
Wie jetzt - du bist doch hier der große AfD-Verteidiger?

Sieht so aus. Ich möchte aber lieber ein objektives Bild. Wenn ich etwas finde, daß ich für interessant halte und mal zur Diskussion stellen möchte, tue ich das, auch wenn es möglicherweise gegen die AfD sprechen sollte.

Wenn ich wie in einem Prozeß (oder in einem Wahlkampf) einseitig die Interessen einer Partei zu vertreten hätte, würde ich das nicht tun, aber so ist das hier nicht.

Das "groß" nehme ich mal als Kompliment. Dankeschön! :D


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BeitragVerfasst: Mittwoch 15. März 2017, 16:14 
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Gern. :)

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BeitragVerfasst: Mittwoch 15. März 2017, 17:28 
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Das Forum färbt lamgsam auf Dich ab, hlubenow. Gott bewahre, dass Du noch bei den Linken endest, sieh Dich vor! :D

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BeitragVerfasst: Mittwoch 15. März 2017, 19:10 
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Bald sifft er linksgrün.

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BeitragVerfasst: Freitag 17. März 2017, 17:13 
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Eher unwahrscheinlich. ;)

Die Berichterstattung über die Wahl in den Niederlanden in der Tagesschau (16.03.2017, ab Minute 0:20 in dem Link) ist z.B. gar nicht mehr akzeptabel:
https://www.tagesschau.de/multimedia/se ... 18827.html
Tagesschau hat geschrieben:
Guten Abend, meine Damen und Herren, ich begrüße Sie zur Tagesschau. Die Niederlande bleiben auf Pro-Europa-Kurs!

Dazu erstmal: Die EU ist nicht gleich Europa.
Tagesschau hat geschrieben:
Der Rechtspopulist Wilders verpaßte bei der Parlamentswahl klar den Sieg. "Hoffnung siegt über Haß" rufen sie, "Danke Holland" ... Freude, daß sich so viele Niederländer für Toleranz und Weltoffenheit entschieden hätten [Bilder von Konfetti] und nicht für Geert Wilders.

Offenbar macht die Tagesschau sich die Position dieser Demonstanten zu eigen (im Bild zähle ich gerade mal sieben Demonstanten, Zahlen, wieviele es gewesen sind, werden nicht genannt).

Zu dem Satz "Für Toleranz und Weltoffenheit und nicht für Geert Wilders": Ich hab' nicht so genau verfolgt, was Geert Wilders will. Aber bei den meisten in der AfD kann man jedenfalls keinen Gegensatz zu Toleranz und Weltoffenheit konstruieren: Weltoffenheit bedeutet nicht, auf Grenzschutz zu verzichten. Und Toleranz ist nicht mit Befürwortung von multikultureller Gesellschaft gleichzusetzen.
Tagesschau hat geschrieben:
Feiern durfte stattdessen er: Die Erleichterung ist Regierungschef Mark Rutte anzusehen, als er heute nacht vor seine Anhänger tritt, als strahlender Wahlsieger.

Korrespondent vor Ort:
Tagesschau hat geschrieben:
Viele Niederländer atmen auf. Aber es gibt hier auch manche mahnende Stimme: Um den Populismus wirklich zu besiegen, müsse es der neuen Regierung in den nächsten Jahren gelingen, die Sorgen der Menschen in punkto Zuwanderung ernst zu nehmen und den Wohlstand des Landes gerechter zu verteilen.

Es ist nicht Aufgabe der Tagesschau, den Populismus wirklich zu besiegen. Ihre Aufgabe wäre es vielmehr, ohne einseitige, emotionsgeladene Wörter (oben fett markiert) objektiv zu berichten, und dabei bestimmt nicht bei einem bestimmten Wahlergebnis (wenn es das denn gegeben hätte) "aufzuatmen".

Tatsächlich ist aber etwas ganz anderes passiert:
https://www.youtube.com/watch?v=iYMV5TOdu_8
v. Storch hat geschrieben:
In den Niederlanden hat die große Koalition drastisch verloren. Sie hat 50% ihrer Sitze eingebüßt. Die Sozialdemokraten 75% ihrer Sitze, Herr Rutte 25%. Der einzige, der gewonnen hat, ist Herr Wilders mit 33%.

Von diesen Zahlen - und 50% der Sitze ist ja wirklich heftig - kein Wort in der Tagesschau. Das geht so nicht: Ich will doch nicht zu Russia Today gehen müssen, wenn ich wissen will, was vorgefallen ist. :upsetangry

Früher waren wir im Westen immer stolz auf die Objektivität unserer Nachrichtensendungen, "Tagesschau" und "heute", und haben verächtlich herabgesehen auf die "Aktuelle Kamera", weil sie allzu gefärbte Informationen lieferte, mit denen man nichts anfangen konnte (es gab für sowas im Osten damals auch den Begriff der "Rotlichtbestrahlung" ;) ). Wann ist unserem Journalismus die Qualität der Objektivität abhandengekommen und wie bekommen wir sie wieder zurück?


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BeitragVerfasst: Freitag 17. März 2017, 17:44 
Fleissige(r) Schreiber(in)
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Registriert: Samstag 28. Mai 2016, 16:12
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hlubenow hat nicht Unrecht.

Es wäre auch zu billig, derartigte berechtigte Kritik als "Lügenpresse-Schreier" lächerlich zu machen.

Natürlich kann man vieles versuchen zu erklären - "sie machen sich diese Begriffe nicht zu eigen, sondern berichten nur, wie man an der indirekten Rede erkennt" -, dennoch ist die Wahl der Begriffe in der Gesamtschau nicht nur Zufall.

Schon die Bezeichnung als "(Rechts-)Populist" ist letztlich nichtssagend wie tendenziös. Sie ist besonders dann fragwürdig, wenn fast ausschließlich "rechte" Parteien iwS mit derartigen Attributen versehen werden. Wie oft ist etwa die Rede von der "linkspopulistischen Linken"?

Leider scheint es in Deutschland vielen schwer zu fallen, sich nicht mit einer (vermeintlich oder tatsächlich) "guten Sache" gemein zu machen.


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BeitragVerfasst: Freitag 17. März 2017, 17:47 
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Beiträge: 6939
Selbstverständlich ist Wilders ein Rechtspopulist, darüber diskutieren zu wollen, ist doch nun wirklich unsinnig. Die Ankündigung, sich ab sofort wohl bei RT "informieren" zu wollen, ist immerhin noch unterhaltsam :)

Wer wieviel Sitze gewonnen oder verloren hat, ist zweitrangig. Wilders galt noch vor Wochen als fast sicherer Wahlsieger und zukünftig stärkste Kraft, wenn auch ohne Aussicht auf Regierungsbeteiligung. Man kann es drehen und wenden wie man will, das ist eine Schlappe für ihn. Ebenso wie ein mitteleres einstelliges Wahlergebnis der AfD im September eine Schlappe für diese wäre. Und dass es um die übrigen Rechtspopulisten in Europa und Übersee auch nicht gerade gut bestellt ist, stimmt ebenfalls. Allerdings sollte man das nicht genüsslich zelebrieren sondern eher analysieren, warum die in den letzten Jahren überhaupt so viel Zulauf hatten.

Zitat:
Es ist nicht Aufgabe der Tagesschau, den Populismus wirklich zu besiegen. Ihre Aufgabe wäre es vielmehr, ohne einseitige, emotionsgeladene Wörter (oben fett markiert) objektiv zu berichten, und dabei bestimmt nicht bei einem bestimmten Wahlergebnis (wenn es das denn gegeben hätte) "aufzuatmen".


Doch, die Aufgabe der Tagesschau ist es (unter anderem), zu informieren und verfassungsfeindlichen und rassistischen politischen Strömungen entgegen zu treten. Die Tagesschau atmet ob des niederländischen Wahlergebnisses auch nicht auf, sie berichtet über das Aufatmen der Niederländer und Europäer.

Zitat:
Und Toleranz ist nicht mit Befürwortung von multikultureller Gesellschaft gleichzusetzen.


Toleranz ist aber damit gleichzusetzen, Menschen anderer Hautfarbe, Herkunft, sexueller Orientierung oder Religion nicht zu diskriminieren und zum Feindbild zu erklären. Oder zu behaupten, "die Leute" wollten schwarze deutsche Staatsbürger nicht als Nachbarn. Es ist wirklich abstrus, wie du im Tagesrhythmus immer wieder zwischen nachdenklichen "wehret den Anfängen" Beiträgen einerseits und dann offener Verharmlosung von Rassismus und Nationalismus andererseits hin- und herspringst.

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Zuletzt geändert von [enigma] am Freitag 17. März 2017, 18:10, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Freitag 17. März 2017, 18:10 
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