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 Betreff des Beitrags: Die elektronische Akte
BeitragVerfasst: Dienstag 18. April 2017, 23:38 
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Ich finde die Vorstellung schlimm, dass man eine Akte komplett am Bildschirm lesen soll.

Also ich kann da für mich nur sagen, dass ich nicht lange am Bildschirm lesen kann bzw. die Konzentration nachlässt dabei. Also ich sehe das tendenziell eher kritisch.

Wie seht ihr das?


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 Betreff des Beitrags: Re: Die elektronische Akte
BeitragVerfasst: Dienstag 18. April 2017, 23:59 
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Beiträge: 6616
Es hat wie alles im Leben Vor- und Nachteile. Lesen am Bildschirm ist tatsächlich anstrengender und weniger ergonomisch. Man kann die Akten natürlich ausdrucken, dann hat man neben den Kosten aber die Vorteile der elektronischen Akte zum größten Teil wieder verloren. In den nächsten Jahren werden aber E-Ink Tablets und Bildschirme auf den Markt kommen, die das Lesen digitaler Texte deutlich vereinfachen. Quasi wie Kindle, nur viel größer.

Der größte Vorteil der E-Akte liegt für mich neben der einfacheren Verwaltung aber in der Suchmöglichkeit. Die Zeitersparnis, die dadurch ermöglicht wird, dass man in Akten mit beliebig vielen Seiten in Sekundenschnelle ein bestimmtes Stichwort finden oder einen Link im Inhaltsverzeichnis anklicken kann, sollte man nicht unterschätzen. Es fallen auch die Kosten für mehrmaliges (zB. für den Mandanten) kopieren und versenden weg, wenn man sich denn auf die E-Akte einlässt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die elektronische Akte
BeitragVerfasst: Mittwoch 19. April 2017, 00:15 
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Beiträge: 9
Das gestehe ich alles zu. Aber muss die Justiz alles so machen wie es Wirtschaftsunternehmen machen?

Was mich irgendwie an dem Ganzen stört, ist, also ob die Politik vorgeben will: Es gibt gar keine anderen Weg, es muss jetzt so erfolgen.

Die Frage ist, ob diese Effizienz letztendlich besser ist oder schlechter. Vielleicht geht alles schneller, macht weniger Mühe klar....aber ist das das Ziel?

Vielleicht entspräche es gerade der Würde der Justiz, dass hier alles noch mit Papieren geregelt wird ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Die elektronische Akte
BeitragVerfasst: Mittwoch 19. April 2017, 00:20 
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Der Gesetzgeber schreibt vor, nachdem Vertreter von Justiz, Verwaltung und Anwaltschaft jahrelang angehört und an der Regelung beteiligt wurden, ja. Ist ja nicht so, dass keiner der Beteiligten die E-Akte will. Ein anderer Weg als der eingeschlagene mit Übergangsfristen und schrittweiser Einführung dürfte kaum vorstellbar sein. Entweder man führt die E-Akte für alle ein oder gar nicht. Wenn die Justiz nicht mitmacht, ist die Sache relativ witzlos. Der Würde der Justiz dürfte es übrigens auch entsprechen, wenn sie endlich mal im 21. Jahrhundert ankommt. Tradition ist halt ein schwaches Argument, wenn damit alles dreimal so lange dauert und doppelt so viel kostet, wie eigentlich nötig ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Die elektronische Akte
BeitragVerfasst: Mittwoch 19. April 2017, 00:29 
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Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 23:09
Beiträge: 4853
[enigma] hat geschrieben:
Entweder man führt die E-Akte für alle ein oder gar nicht.

Fein. Dann also gar nicht.
[enigma] hat geschrieben:
und doppelt so viel kostet, wie eigentlich nötig ;)

Du hältst den Stromverbrauch für vernachlässigbar, aber das ist er nicht:

http://www.stern.de/digital/online/stro ... 55288.html
http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 85217.html

Das entscheidende Argument ist aber, daß die geheimhaltungspflichtigen Daten der Justiz im Netz nicht sicher sind und NSA und vergleichbare russische und chinesische Dienste sie mitspeichern und auswerten werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die elektronische Akte
BeitragVerfasst: Mittwoch 19. April 2017, 00:33 
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Beiträge: 9
Also wenn dem Volk die Justiz zu teuer ist, kann das Volk das ja auch bleiben lassen.

Das Kostenargument interessiert mich eigentlich nicht. Denn das Volk ist auch jetzt nicht bereit, genug für die Justiz zu bezahlen ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Die elektronische Akte
BeitragVerfasst: Mittwoch 19. April 2017, 00:33 
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hlubenow hat geschrieben:
[enigma] hat geschrieben:
Entweder man führt die E-Akte für alle ein oder gar nicht.

Fein. Dann also gar nicht.


Weil es dir und ein paar anderen nicht passt? So wichtig bist du nun auch wieder nicht.


hlubenow hat geschrieben:
[enigma] hat geschrieben:
und doppelt so viel kostet, wie eigentlich nötig ;)

Du hältst den Stromverbrauch für vernachlässigbar, aber das ist er nicht:

http://www.stern.de/digital/online/stro ... 55288.html
http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 85217.html


Was hat der Stromverbrauch von Google mit der elektronischen Akte zu tun? Dafür fällt weniger CO2 durch Papierproduktion und das hin- und herschicken von Aktenbergen an.

[enigma] hat geschrieben:
Das entscheidende Argument ist aber, daß die geheimhaltungspflichtigen Daten der Justiz im Netz nicht sicher sind und NSA und vergleichbare russische und chinesische Dienste sie mitspeichern und auswerten werden.


Natürlich kann man die Kommunikation mit entsprechender Verschlüsselung zumindest vor Auswertung schützen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die elektronische Akte
BeitragVerfasst: Mittwoch 19. April 2017, 00:38 
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Meine Ausbilderin meinte, wenn an einem Tag der Computer ausfällt, ist der ganze Verhandlungstag gelaufen.

Und im Übrigen sehe ich da auch noch eine Gefahr. Wir sind Juristen und keine IT-Spezialisten. Das alles stinkt zum Himmel und bedroht den Bestand der Justiz als solches.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die elektronische Akte
BeitragVerfasst: Mittwoch 19. April 2017, 00:41 
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Beiträge: 6616
Nassauskieser hat geschrieben:
Meine Ausbilderin meinte, wenn an einem Tag der Computer ausfällt, ist der ganze Verhandlungstag gelaufen.


Und wenn es in der Eingangs- oder auf der Geschäftsstelle mal brennt?

Zitat:
Und im Übrigen sehe ich da auch noch eine Gefahr. Wir sind Juristen und keine IT-Spezialisten. Das alles stinkt zum Himmel und bedroht den Bestand der Justiz als solches.


Es erwartet auch niemand von Juristen, dass sie sich selbst um IT-Probleme kümmern. Dafür gibt es Fachleute. Schon jetzt läuft doch in der Justiz mal abgesehen von ein paar sturen Urgesteinen nichts mehr ohne Computer. Die Probleme, die das für die Praxis mit sich bringt, sind überschaubar. Und bedrohen sicher nicht den Bestand der Justiz als solches. Diese Bedrohung sehe ich eher durch die teilweise extreme Überlastung der Justiz gegeben. Und gerade das soll durch die E-Akte verbessert werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die elektronische Akte
BeitragVerfasst: Mittwoch 19. April 2017, 00:44 
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Ah, die NSA mal wieder. Muss die nun gegen jede Innovation ins Feld geführt werden? Im Ernst, die Papierakte mit ihrer verkörperten Kommunikation nach Außen ist viel anfälliger. Da werden Aktenbände per DHL versandt (und das D steht nicht für Deutsche Post), gehen mit Richtern/Referendaren im Rucksack auf Reisen, Briefe fliegen im ungeschützten Umschlag hin und her und eilige Sachen werden unverschlüsselt als Fax durch die Leitungen gejagt. Da ist jede einfache https Email via t-online und die Speicherung der Daten in einem abgesicherten Behördennetz sicherer.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die elektronische Akte
BeitragVerfasst: Mittwoch 19. April 2017, 00:46 
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Registriert: Mittwoch 24. Oktober 2012, 06:39
Beiträge: 6616
Tibor hat geschrieben:
Ah, die NSA mal wieder. Muss die nun gegen jede Innovation ins Feld geführt werden? Im Ernst, die Papierakte mit ihrer verkörperten Kommunikation nach Außen ist viel anfälliger. Da werden Aktenbände per DHL versandt (und das D steht nicht für Deutsche Post), gehen mit Richtern/Referendaren im Rucksack auf Reisen, Briefe fliegen im ungeschützten Umschlag hin und her und eilige Sachen werden unverschlüsselt als Fax durch die Leitungen gejagt. Da ist jede einfache https Email via t-online und die Speicherung der Daten in einem abgesicherten Behördennetz sicherer.


Zumal meine Ausbilder in der Justiz ausnahmslos - trotz Hinweis meinerseits, dass wir das eigentlich nicht machen sollen - darauf bestanden haben, dass ich ihnen Urteile und Anklageschriften per E-Mail schicke. Als ich meine erste Anklageschrift bei der StA dann wenigstens vor dem Versand per E-Mail anonymisiert habe, wurde ich gebeten, das zukünftig doch bitte zu lassen, wäre einfacher zu übernehmen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die elektronische Akte
BeitragVerfasst: Mittwoch 19. April 2017, 07:38 
Fossil
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Beiträge: 12451
[enigma] hat geschrieben:
Diese Bedrohung sehe ich eher durch die teilweise extreme Überlastung der Justiz gegeben. Und gerade das soll durch die E-Akte verbessert werden.


Wobei mir noch einigermaßen schleierhaft ist, wie das ernstlich zu einer Entlastung führen soll. Okay, vielleicht fällt die mitunter nur selten besetzte Geschäftsstelle nicht mehr auf, aber ich sehe nicht, dass sich die inhaltliche Arbeit mit einer E-Akte wesentlich schneller erledigen ließe.

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"Auch eine stehengebliebene Uhr kann noch zweimal am Tag die richtige Zeit anzeigen; es kommt nur darauf an, daß man im richtigen Augenblick hinschaut." (Alfred Polgar)


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 Betreff des Beitrags: Re: Die elektronische Akte
BeitragVerfasst: Mittwoch 19. April 2017, 08:40 
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Wohnort: Süddeutschland
Nassauskieser hat geschrieben:
Ich finde die Vorstellung schlimm, dass man eine Akte komplett am Bildschirm lesen soll.

Also ich kann da für mich nur sagen, dass ich nicht lange am Bildschirm lesen kann bzw. die Konzentration nachlässt dabei. Also ich sehe das tendenziell eher kritisch.


Warum? Alles eine Frage der Gewöhnung.

Man kann problemlos seinen gesamten Arbeitstag vor dem Bildschirm verbringen; ganze Berufsgruppen in expandierenden Wirtschaftszweigen (IT!) tun nichts anderes, und auch in vielen anderen Arbeitsbereichen werden schriftliche Informationen nur noch elektronisch präsentiert (der Posteingang bspw. zentral eingescannt).

Die Bearbeitung schriftlicher Informationen auf Papier wird zunehmend zu einer Minderheitenlösung.


Die Probleme liegen vielmehr in der Handhabung. Manches geht in der elektronischen Akte besser: das Suchen (Volltextsuche nach Begriffen über verschiedene Stehordner hinweg ist ein echter Segen - kein "das hatte ich aber doch irgendwo gelesen gehabt"), auch der Sprung zu bestimmten "Lesezeichen". Manches geht aber auch schlechter: das schnelle Blättern (wobei das oft mit an der Rechenleistung hängt), das schnelle Springen zwischen verschiedenen Aktenstellen (der "eingelegte Finger" oder Stift in der Akte), bspw. für den Vergleich zweier Textstellen, und vor allem die zügige Kommentierung längerer Abschnitte.

Auch das hängt aber nicht zuletzt am Umgang mit der Technik. Wer damit immer noch fremdelt, wird sich zügig umstellen müssen.

Nassauskieser hat geschrieben:
Das gestehe ich alles zu. Aber muss die Justiz alles so machen wie es Wirtschaftsunternehmen machen?


Nein.

Nassauskieser hat geschrieben:
Die Frage ist, ob diese Effizienz letztendlich besser ist oder schlechter. Vielleicht geht alles schneller, macht weniger Mühe klar....aber ist das das Ziel?


Selbstverständlich ist effizientes Arbeiten besser als ineffizientes Arbeiten, und natürlich ist es zielführend, schneller und mit weniger Mühe zu arbeiten - was sind denn das für Fragen?!

Nassauskieser hat geschrieben:
Vielleicht entspräche es gerade der Würde der Justiz, dass hier alles noch mit Papieren geregelt wird ;)


Und dass Urteile noch würdevoll von einem Kalligraphen zu Papier gebracht und gesiegelt werden, klar. ::roll:

Nassauskieser hat geschrieben:
Meine Ausbilderin meinte, wenn an einem Tag der Computer ausfällt, ist der ganze Verhandlungstag gelaufen.


Wenn "der Computer ausfällt", dann funktioniert ohnehin das meiste nicht mehr; noch nicht einmal Diktieren ist dann noch recht möglich (digitale Diktiersysteme). Dass mancherorts Ausfälle nicht der Rechner als solches, aber der IT-Infrastruktur erschreckend häufig sind, ist ein Problem, das sich durch die E-Akte verstärkt, aber bereits jetzt schon besteht.

Nassauskieser hat geschrieben:
Und im Übrigen sehe ich da auch noch eine Gefahr. Wir sind Juristen und keine IT-Spezialisten. Das alles stinkt zum Himmel und bedroht den Bestand der Justiz als solches.


Zur Bedienung eines Computers muss man nun wahrlich kein "IT-Spezialist" sein. Wenn etwas "den Bestand der Justiz" bedroht, dann sind das eine ewiggestrige Technikfeindlichkeit und ein Standesdünkel, der zu so eigenartigen Gedanken wie denen führt, es widerspräche der Würde des Gerichts oder der Justiz, niedere Tätigkeiten wie das Bedienen eines Kopierers oder eines Telefaxes selbst vorzunehmen oder sich gar mit modernem technischen Teufelszeugs auseinanderzusetzen. Wo kämen wir denn hin, wenn das Gericht am Ende selbst eine Telefonnummer wählt, die es vorher heraussuchen muss statt sich durch die Telefonzentrale oder die Geschäftsstelle verbinden zu lassen?! Da könnte man einen eiligen Zweizeiler ja auch selbst schreiben und faxen, statt ihn zu diktieren, das Band der Kanzlei zu schicken, später den Text gegenzulesen und ihn auf den Abtrag zu legen, auf dass ihn jemand zum Fernschreiber, pardon, zum Telefax trage. Wo kämen wir da bloß hin?


Zuletzt geändert von thh am Mittwoch 19. April 2017, 08:52, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die elektronische Akte
BeitragVerfasst: Mittwoch 19. April 2017, 08:44 
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hlubenow hat geschrieben:
Das entscheidende Argument ist aber, daß die geheimhaltungspflichtigen Daten der Justiz im Netz nicht sicher sind und NSA und vergleichbare russische und chinesische Dienste sie mitspeichern und auswerten werden.


Das Thema ist durch; alles außerhalb der Akten ist bereits "im Netz", nicht selten bei Outsourcingdienstleistern wie T-Systems, und zumindest in Strafsachen sind mancherorts die größeren, nicht selten aber auch in bestimmten Bereichen fast alle Verfahren gescannt ("elektronische Zweitakte")


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 Betreff des Beitrags: Re: Die elektronische Akte
BeitragVerfasst: Mittwoch 19. April 2017, 08:54 
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Registriert: Dienstag 18. August 2009, 15:04
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Wohnort: Süddeutschland
[enigma] hat geschrieben:
Es erwartet auch niemand von Juristen, dass sie sich selbst um IT-Probleme kümmern. Dafür gibt es Fachleute.


Die Frage ist eben, wo das Problem anfängt. Beim Anfertigen einer Kopie? Beim Versenden eines Telefaxes? Beim Lesen einer E-Mail? Beim Bedienen von Word? Oder juris? Oder einer Fachanwendung?

Manchereiner scheint zu glauben, dass er IT-Fachmann werden müsse, wenn er nicht mehr in der Gerichtsbibliothek den NJW-Band aufschlagen, sondern die Entscheidung elektronisch recherchieren soll.


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