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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Freitag 3. Februar 2017, 23:54 
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Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 23:09
Beiträge: 5459
Musik ist irgendwie sehr persönlich. Und gleichzeitig universell.
Das Lied, das mir nach dem Tod meiner Mutter im letzten Sommer nicht aus dem Kopf ging, war dieses. Für mich ist das jetzt ihr Lied:

https://www.youtube.com/watch?v=wgA-DcUC4fQ

:(

Man soll aber in solchen Zeiten nicht zu viele traurige Lieder hören, das soll nicht gesund sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Samstag 4. Februar 2017, 00:00 
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Registriert: Sonntag 2. Januar 2011, 23:46
Beiträge: 2588
Mein Beileid an Candor und hubenow. :(


Das Lied von Romy Schneider Piccoli ist wirklich wunderschön.

Ich glaube nicht, dass es nicht gesund ist. Wenn die Trauer raus kann, ist das gut. Jeder hat seine eigene Art und sein eigenes Tempo damit umzugehen. Für mich wird es auch sehr schwer werden, weil ich die letzten 30 Jahre wirklich kein ausgeprägtes Verhältnis dazu hatte und noch nie auf einer Beerdigung war.

_________________
»Natürlich ist das herablassend. Torquemada ist mir gegenüber herablassend, ich bin esprit gegenüber herablassend. So ist die Nahrungskette in diesem Forum nunmal.« - Swann


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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Samstag 4. Februar 2017, 00:39 
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Registriert: Dienstag 4. November 2014, 08:51
Beiträge: 5761
Ich habe meine Großmutter letztes Jahr beim Sterben begleitet. Sie war leider nicht mehr ansprechbar und meine Eltern nicht da, weil es sehr unerwartet und plötzlich kam. Ich saß neben ihr und habe leise mit ihr gesprochen, bis sie dann eingeschlafen ist. Das war meine erste wirkliche Erfahrung mit dem Tod (von Beerdigungen einmal abgesehen) und so ganz habe ich das immer noch nicht verarbeitet. Ich würde nicht sagen, dass es ein negatives Erlebnis war, oder mich seelisch belastet, aber irgendetwas hat sich in mir verändert und so ganz kann ich es noch nicht so wirklich was erfassen was genau. Ich denke auch heute noch oft darüber nach, mittlerweile mit einem Lächeln und weniger Angst vor dem Tod oder solchen Situationen, die mir leider sicher noch öfters widerfahren werden im Leben.

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Having cats in the house is like living with art that sometimes throws up on the carpet


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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Samstag 4. Februar 2017, 03:21 
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Registriert: Sonntag 28. August 2016, 17:43
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jurOne hat geschrieben:
Mein herzliches Beileid Candor..


Danke, jurOne. Die Beerdigung verlief erwartungsgemäß, der Pfarrer hielt sich an die Vorgaben. Es kam zum Glück zu keinen Irritationen, woran wir uns dann immer wieder genervt erinnert hätten. Ich hielt mit anderen Familienmitgliedern den Nachruf und versuchte, der Familie die schwere Kindheit meiner Mutter nahezubringen, worüber sie nie gerne sprach, jedoch am ehesten mit mir, weil ich immer wieder nachfragte. Ich hielt es für wichtig, da sie immer als starke Mutter in Anspruch genommen wurde und ihr im Grunde genommen zu wenig ein Eigenleben zugestanden wurde. Sie hat das durch ihre selbstlose Art gefördert. Warum sie so übertrieben selbstlos war, versuchte ich durch ihr Kindheitstrauma aufzuschlüsseln. Außerdem wollte ich nochmal deutlich klarstellen, warum sie ihre Stiefkinder ebenso liebte wie ihre eigenen, wie sich dies aus ihrer eigenen Kindheit erklärte, denn sie war selbst Stiefkind. Ich glaube, unser gemeinsamer Nachruf hat wirklich Trost gegeben, gerade auch bei ihren Stiefkindern, die immer wieder diesen Rückhalt suchten. Ich wollte die Patch-Work-Familie damit noch weiter miteinander verbinden, da der Tod der Eltern die erwachsenen Kinder erfahrungsgemäß etwas voneinander wegtreibt, weil dieses gemeinsame Band scheinbar verlorengeht. Und ich wollte meiner Mutter etwas geben, nämlich das Verständnis für sie als eigene Persönlichkeit, für ihr eigenes Trauma. Sie war immer für alle da, doch wurden ihre eigenen Bedürfnisse zu wenig wahrgenommen. Für einmal sollte sie in ihrer eigenen Geschichte im Mittelpunkt sein. Ich knüpfte an ihren selbstgeschriebenen Lebenslauf an, der vom Pfarrer verlesen wurde, und denke, dass es ihr so recht gewesen wäre. Ich dankte speziell ihrer Nichte, die sie noch im Alter kennenlernen durfte und ihr auch im Sterben beistand. Diese Nichte ist ihr wirklich sehr ähnlich im Wesen, sodass mir auch meine Mutter ganz nahe ist, wenn ich die Nichte bzw. meine Cousine sehe. Das ist schön.

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LG Candor


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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Samstag 4. Februar 2017, 03:49 
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Beiträge: 2262
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Muirne hat geschrieben:
Mein Beileid an Candor und hubenow. :(


Das Lied von Romy Schneider Piccoli ist wirklich wunderschön.

Ich glaube nicht, dass es nicht gesund ist. Wenn die Trauer raus kann, ist das gut. Jeder hat seine eigene Art und sein eigenes Tempo damit umzugehen. Für mich wird es auch sehr schwer werden, weil ich die letzten 30 Jahre wirklich kein ausgeprägtes Verhältnis dazu hatte und noch nie auf einer Beerdigung war.


Mein Dank auch an Dich, Muirne. Als meine ältesten zwei Brüder starben, ging ich nicht an ihre Beerdigung, weil ich noch nicht damit umgehen konnte. Erst 3 Jahre später bei meinem Vater konnte ich mich dem Tod stellen. Und ja, es hat mich verändert und reifer werden lassen. Ich war damals 24.

Der Sterbeprozess meiner Mutter hat mich auch wieder verändert. Nun setze ich klarere Prioritäten, weil mir bewusst wurde, wie kurz das Leben ist. In 4 Tagen feiere ich meinen 49. Geburtstag. Vor allem bin ich nicht mehr bereit, mich durch Unsicherheitsfaktoren im Leben ängstigen zu lassen, denn nur durch optimistisches Denken besteht überhaupt die Chance, das Leben ausreichend zu bewältigen und dem ganzen Stress gewachsen zu sein.

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LG Candor


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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Sonntag 5. Februar 2017, 10:09 
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hlubenow hat geschrieben:
Musik ist irgendwie sehr persönlich. Und gleichzeitig universell.
Das Lied, das mir nach dem Tod meiner Mutter im letzten Sommer nicht aus dem Kopf ging, war dieses. Für mich ist das jetzt ihr Lied:

https://www.youtube.com/watch?v=wgA-DcUC4fQ

:(

Man soll aber in solchen Zeiten nicht zu viele traurige Lieder hören, das soll nicht gesund sein.


Mir persönlich helfen hebräische Lieder, weil ich sie als lebendiger empfinde als christliche, eben die jüdischen Wurzeln der christlichen Religion. Ich stehe irgendwo dazwischen, das Jüdische wirkt für mich lebendiger und tröstlicher. Liegt sicher auch daran, dass meine Sonntagsschullehrerin der Kirche Jüdin war. Sie hat uns Kindern die hebräischen Lieder nahegebracht. Dadurch sind sie mir so vertraut, so wie die hebräische Bibel.

https://www.youtube.com/watch?v=LoDC-wM ... vVaoGS7vfy

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LG Candor


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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Freitag 24. Februar 2017, 02:36 
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Gott kann meiner Meinung nach auch VAe erlassen, u.a. Reinkarnationsbescheide!


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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Freitag 24. Februar 2017, 02:45 
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StudiVader315226 hat geschrieben:
Gott kann meiner Meinung nach auch VAe erlassen, u.a. Reinkarnationsbescheide!

[-X Es besteht keine Staatskirche.


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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Freitag 24. Februar 2017, 17:44 
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Ich werd mein Postfach sperren lassen drüben. Aufenthalt unbekannt, Nomadin in höheren Gefilden. :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Samstag 25. Februar 2017, 00:45 
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Klare Worte: http://www.sueddeutsche.de/panorama/vat ... -1.3393582

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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Samstag 25. Februar 2017, 01:00 
Häufiger hier
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Candor hat geschrieben:


Auf den Punkt gebracht und sowas von wahr! Genau so stehe ich auch zu diesem Thema. Das kann man auch gleich auf alle Religionen übertragen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Samstag 25. Februar 2017, 01:37 
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Candor hat geschrieben:

Zitat:
Nach Meinung von Papst Franziskus sollten diese Personen dem aber noch hinzufügen: "Mein Leben ist aber nicht christlich, ich zahle meinen Angestellten keinen angemessenen Lohn, ich nutze die Menschen aus, ich mache schmutzige Geschäfte, ich wasche Geld, ich führe ein Doppelleben." ... "Diese Wirtschaft tötet."

Sehr passend auch die eingebettete Video-Werbung (die man ertragen muß, wenn man das lesen will).
Ansonsten:
Dalai Lama hat geschrieben:
My religion is very simple. My religion is kindness.


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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Donnerstag 16. März 2017, 23:57 
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https://www.youtube.com/watch?v=7e2vgx7WG7E


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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Dienstag 28. März 2017, 00:26 
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Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 23:09
Beiträge: 5459
Ach Du Scheise, nee:

https://www.youtube.com/watch?v=gExfQKwyqr4

Man dachte ja: Was machen wir, wenn die Sonne ausgeht (ca. 4,5 Mrd. Jahre)?
Oder wenn die Milchstraße und die Andromeda-Galaxie kollidieren (in einigen Mrd. Jahren)?
Dabei passiert das mit Gliese 710 schon in 1,4 Mio. Jahren ... :werecomingforyou:

2012 hat Lesch sich noch über sowas lustig gemacht ...

Und übrigens:
Zitat:
Nur alle Menschen, die innerlich und äußerlich sauber ist, haben nichts zu befürchten.
Diese handgefertigte Wurzelbürste aus reiner Naturborste könnte ich Ihnen für 28,50 DM überlassen.

;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Dienstag 28. März 2017, 01:30 
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... sauber "sind", aber glaubst Du wirklich, dass die Menschheit der Erde noch 1,4 Mio Jahre gewährt bei dem Tempo an Ausbeutung aller Ressourcen?

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