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 Betreff des Beitrags: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Montag 31. Oktober 2016, 11:09 
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An die Hölle glaube ich ja nicht, zum Unmut der Katholiken, die ich mit dieser Aussage gestern nach der Tauffeier erzürnt habe. :D

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LG Candor


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BeitragVerfasst: Montag 31. Oktober 2016, 11:31 
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Wieso beleidigt man den Glauben anderer auf einer religiösen Feier, zu der man freiwillig gegangen ist?

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»Ich kenne den Schmerz, den ich hatte, weil ich zweimal die Vorhaut mit dem Reißverschluss mitgenommen habe, so dass dieser - also Reißverschluss - einmal in einer Klinik entfernt werden musste.« - Chefreferendar


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BeitragVerfasst: Montag 31. Oktober 2016, 11:46 
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Würde diese Tradition fortsetzen und dem Taufkind an Weihnachten in 4 Jahren mal reinen Wein einschenken, von wegen "Christkind" und so.


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BeitragVerfasst: Montag 31. Oktober 2016, 12:25 
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Dass der Nikolaus und die Zahnfee nicht mehr leben, hab ich der Kleinen auch schon heimlich gesteckt. :D

Ich glaube an Gott und an das Gute, aber der Aberglaube drumherum ist mir zu viel Firlefanz. ;)

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LG Candor


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BeitragVerfasst: Montag 31. Oktober 2016, 12:32 
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Candor hat geschrieben:
Ich glaube an Gott und an das Gute, aber der Aberglaube drumherum ist mir zu viel Firlefanz. ;)


Soso eine Vertreterin der Rosinentheorie also...

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Die von der Klägerin vertretene Auffassung, die Beeinträchtigung des Wohngebrauchs sei durch das Zumauern der Fenster nur unwesentlich beeinträchtigt, ist so unverständlich, dass es nicht weiter kommentiert werden soll. - AG Tiergarten 606 C 598/11


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BeitragVerfasst: Montag 31. Oktober 2016, 12:40 
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Oder mit einem etwas abstrakteren, philosophischeren Weltbild. An das mythologisch geprägte Miittelalterbild der Hölle glaube ich nicht. Der Mensch schafft das allein auf Erden, ganz ohne überirdische Hilfe. ;)

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LG Candor


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BeitragVerfasst: Montag 31. Oktober 2016, 14:47 
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Wofür brauchst du dann noch einen Gott?

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BeitragVerfasst: Montag 31. Oktober 2016, 14:51 
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hlubenow hat geschrieben:
Candor hat geschrieben:
Wohl auch eher eine Rolle zum weltweiten Bekanntwerden, so wirklich herausragend ist das nicht. Oder dann bin ich eindeutig zu alt für so was. :D

Grundsätzlich war die X-Men-Reihe schon sehr erfolgreich, in erster Linie mit Ian McKellen als Magneto. Die alte Garde wurde zu alt, man machte ein Prequel mit einer jüngeren Schauspielergruppe (s.o.). War aber auch nicht so schlecht. Da war auch was mit Nazis, wohl schon in der Comicvorlage (weiß nicht), Tarantino könnte diese Szene gesehen haben (ok, die ist vielleicht nur so mittel, aber gar nicht schlecht gespielt).

Ich denke, die meisten Abenteuerfilme und -serien (auch Bücher) richten sich primär an 12jährige Jungen. Insofern: Wenn man schon einmal mit der Juristerei in Berührung gekommen ist, ist man dafür wahrscheinlich eigentlich zu alt.
Gilt aber auch für Bond. Um wieviel das Niveau von Bond höher ist als das von X-Men, ist aber auch fraglich. ;) Dazu gibt es das Film-Thema.

Angeblich ist die Mehrheit der ???-Fans über 30. Bzgl. Marvel könnte ich mir durchaus ähnliches vorstellen, wenn man bedenkt, wie lange es die Comics schon gibt.

Ich bin 34, und halte Captain America als personifizierten kategorischen Imperativ für eine der faszinierendsten Figuren der modernen Popularkultur.

Faßbender ist hingegen ein trauriger Sexmaniac, ein Spion mit Kultur und albernem Akzent, ein psychotischer Mörder, ein bibelfester, versoffener Plantagenhalter der Begründer der Archetypentheorie und ein Anwalt, der sich beim Spiel mit dem Feuer verbrennt. Aber bestimmt NICHT Magneto, den versucht er nur semierfolgreich zu mimen.


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BeitragVerfasst: Montag 31. Oktober 2016, 14:53 
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Meine 81-jährige Mutter ist krebskrank. Es ist ein schöner Gedanke, sie nach unser beider Tod wiederzusehen in einer geistigen Welt, die über den Tod hinaus bestehen könnte, wovon ich ausgehe. Gott als unnennbare kosmische Größe erscheint mir durchaus sinnvoll, nicht jedoch in den abergläubischen, naiven Gottesbildern der religiösen Institutionen.

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LG Candor


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BeitragVerfasst: Montag 31. Oktober 2016, 15:02 
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Wir hatten hier schonmal eine richtig tolle Diskussion über Religion. Vielleicht sollte das Thema reaktiviert werden.


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BeitragVerfasst: Montag 31. Oktober 2016, 15:34 
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Candor hat geschrieben:
Meine 81-jährige Mutter ist krebskrank. Es ist ein schöner Gedanke, sie nach unser beider Tod wiederzusehen in einer geistigen Welt, die über den Tod hinaus bestehen könnte, wovon ich ausgehe. Gott als unnennbare kosmische Größe erscheint mir durchaus sinnvoll, nicht jedoch in den abergläubischen, naiven Gottesbildern der religiösen Institutionen.

Interessant. Mir z. B. erscheint es abergläubisch und naiv, an einen Gott zu glauben, weil man es für einen schönen Gedanken hält, Angehörige in einer geistigen Welt wiederzusehen.

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BeitragVerfasst: Montag 31. Oktober 2016, 16:38 
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Ich empfehle immer gerne Matt Dillahunty (einfach auf youtube suchen). Der wischt nicht nur mit den etablierten Religionen, sondern auch mit Deismus bzw. diesem New Age-Kram argumentativ den Boden auf.

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BeitragVerfasst: Montag 31. Oktober 2016, 16:48 
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Candor hat geschrieben:
Ich glaube an Gott und an das Gute, aber der Aberglaube drumherum ist mir zu viel Firlefanz. ;)

Klingt ganz einfach protestantisch.

(Luther: "Sola fide" - Obwohl Luther selbst, glaube ich, auch an die Hölle glaubte.)
http://www.biblisch-lutherisch.de/glaub ... %C3%B6lle/
Candor hat geschrieben:
Gott als unnennbare kosmische Größe erscheint mir durchaus sinnvoll, nicht jedoch in den abergläubischen, naiven Gottesbildern der religiösen Institutionen.

In den Institutionen gibt es auch sehr kluge Leute, die sich ihr Leben lang hauptberuflich mit diesen Fragen befassen (aka Mönche). Bestimmt findet man da auch welche, deren Gottesbild nicht naiv ist.
Als Laie, beim sonntäglichen Gottesdienst in der Kirche um die Ecke, kratzt man ja nur an der Oberfläche. Die Institution Kirche hat sicher noch mehr zu bieten als das. Nur zeigt sie das nicht ohne weiteres dem (traditionell ungebildeten) Volk.
Candor hat geschrieben:
Meine 81-jährige Mutter ist krebskrank. Es ist ein schöner Gedanke, sie nach unser beider Tod wiederzusehen in einer geistigen Welt, die über den Tod hinaus bestehen könnte, wovon ich ausgehe.

Alles, was gegen die Gefühle, die der Tod verursacht, ein bißchen hilft, bzw. tröstet, ist gut.


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BeitragVerfasst: Montag 31. Oktober 2016, 17:23 
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An einen Gott kann man doch eigentlich nur glauben, wenn man entweder selber eine Art göttliche Offenbarung hatte oder weil nachvollziehbare Fakten für seine Existenz sprechen.

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- Söldner des Rechts -
Orkan der Rechtspflege


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BeitragVerfasst: Montag 31. Oktober 2016, 17:30 
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Ja, ich bin Protestantin. Ich kenne die Bibel sehr gut, von Kind an. Ich kann es durchaus mit Theologen aufnehmen in Diskussionen. Es ist nicht lange her, wo unser protestantischer Pfarrer in Rockerkluft bei uns zu Besuch war. Er hat eine ganz ähnliche Entwicklung wie ich durchgemacht. Er glaubt auch nicht an die Hölle. Weil ich ihn am Taufessen erwähnte, kam es überhaupt gestern zu der polarisierenden Diskussion mit den Katholiken. Allein schon dass ich davon erzählte, war eine Provokation.

Ich denke, das Thema lässt sich wissenschaftlich nicht ausreichend erklären, aber ich bin ein spiritueller Mensch. Nur mag ich keine eingefrorenen Rituale, das ist für mich nicht authentisch. Ich halte viel von Ethik und Recht, aber nichts davon, die Menschen emotional abhängig zu machen in religiösen Institutionen. Das Thema lässt sich hier wohl kaum erschöpfend bereden. Ich denke liberal und respektiere andere Sichtweisen und Religionen, erwarte aber dasselbe Recht für mich. Ich lass mir keine Hölle aufschwatzen. Ich war gerade am Grab meines Vaters. Ich spüre intuitiv, dass der Tod nicht das Ende ist. Aber ich kann gut nachvollziehen, wenn jemand vom endgültigen Ende ausgeht. Andere brauchen wiederum alle möglichen Schutzengel etc. Das ist mir wieder zu viel Magie im Leben. Ich finde mich eher im Gedanken wieder, dass Gott - wenn es ihn gibt, wovon ich ausgehe - nicht wirklich erfassbar ist in seiner kosmischen Dimension, weil wir Amöben sind im Vergleich.

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LG Candor


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