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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Sonntag 18. Dezember 2016, 20:00 
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Mich nicht, denn ich missioniere nicht und habe auch keine festgelegten religiösen Vorstellungen, sondern halte vieles offen. Das steht dem Agnostischen recht nahe. Die besten religiösen Gespräche habe ich sogar oft mit Agnostikern oder Atheisten.

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LG Candor


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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Sonntag 18. Dezember 2016, 21:10 
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Tibor hat geschrieben:
Euch Gläubige kann man genauso schnell auf die Palme bringen, wie einen Veganer mit einem Mettbrötchen.

Ne, eher wie einen Juristen mit einem Reichsbürger. :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Montag 19. Dezember 2016, 02:02 
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Registriert: Mittwoch 24. Dezember 2003, 19:20
Beiträge: 2261
Levi hat geschrieben:
Tibor hat geschrieben:
Euch Gläubige kann man genauso schnell auf die Palme bringen, wie einen Veganer mit einem Mettbrötchen.

Ne, eher wie einen Juristen mit einem Reichsbürger. :D

Zwischen Gläubigen und Reichsbürgern besteht eine Analogie, das stimmt.

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"Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, nichts hindert mich, weiser zu werden." - Konrad Adenauer


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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Montag 19. Dezember 2016, 03:37 
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@JS
Also das müsstest Du mal näher erklären, warum der Glaube an Gott das aktuelle Rechtssystem nicht anerkennen soll, obwohl grundlegende rechtsethische Vorstellungen ursprünglich aus der Religion kommen und erst später in einer Säkularisierung aufgingen. Noch bevor es bei uns Richter gab (und wir noch rohe Barbaren waren), bestand bereits das biblische Richterbuch, das mit den Samuelbüchern klar rechtsregulierende Bemühungen aufweist, und die 10 Gebote/Worte.

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LG Candor


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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Montag 19. Dezember 2016, 08:07 
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Registriert: Dienstag 2. März 2010, 20:55
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JS hat geschrieben:
Levi hat geschrieben:
Tibor hat geschrieben:
Euch Gläubige kann man genauso schnell auf die Palme bringen, wie einen Veganer mit einem Mettbrötchen.

Ne, eher wie einen Juristen mit einem Reichsbürger. :D

Zwischen Gläubigen und Reichsbürgern besteht eine Analogie, das stimmt.

Die Reichsbürger-Analogie bezog sich nicht auf die Gläubigen. [-X
Die Gläubigen sind hier selbstverständlich die "Juristen".  [-o<


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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Montag 19. Dezember 2016, 08:47 
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Und die Reichsbürger die Mettburger! :D

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LG Candor


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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Montag 19. Dezember 2016, 17:50 
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Registriert: Mittwoch 24. Dezember 2003, 19:20
Beiträge: 2261
Levi hat geschrieben:
JS hat geschrieben:
Levi hat geschrieben:
Tibor hat geschrieben:
Euch Gläubige kann man genauso schnell auf die Palme bringen, wie einen Veganer mit einem Mettbrötchen.

Ne, eher wie einen Juristen mit einem Reichsbürger. :D

Zwischen Gläubigen und Reichsbürgern besteht eine Analogie, das stimmt.

Die Reichsbürger-Analogie bezog sich nicht auf die Gläubigen. [-X
Die Gläubigen sind hier selbstverständlich die "Juristen".  [-o<

Schon klar, dass du das so gemeint hast. Ich habe dich absichtlich "falsch" verstanden, da zwischen religiös Gläubigen und Reichsbürger-Gläubigen eine Analogie besteht. Beide glauben Unsinn. Das stellt nicht notwendigerweise immer ein Problem dar, teilweise aber schon.

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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Donnerstag 2. Februar 2017, 21:35 
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Levi hat geschrieben:
Candor hat geschrieben:
Gott IST.

Mein Gott 'ist' nicht, sondern er 'wirkt' - als Grund des Seins.


Gestern hatte ich ein ähnliches Gespräch mit einem evangelisch-reformierten Pfarrer anlässlich der Beerdigung meiner Mutter morgen. Wir haben um die richtige Wortwahl gerungen. Jeder hat so seine Begrifflichkeiten und Definitionen. Erstaunlich, wie das immer wieder zum Stolperstein werden kann, aber ich wollte in dem Fall mögliche Irritationen bei den Zuhörern vermeiden. Die Beerdigung meines Vaters vor über 20 Jahren verlief nämlich etwas quer, als der Pfarrer doch tatsächlich den Leuten mit der Hölle drohte. Mein Vater wäre als Erster davongelaufen, wäre dies möglich gewesen bzw. geistig-seelisch konnte er das natürlich. So was bleibt für immer im Gedächtnis haften, deshalb hab ich dem Pfarrer diesmal klar vorgegeben, was erlaubt ist und was nicht.

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LG Candor


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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Donnerstag 2. Februar 2017, 21:38 
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Mein aufrichtiges Beileid :( Ich wünsche Dir viel Kraft für morgen!

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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Donnerstag 2. Februar 2017, 21:46 
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Danke, Tobias! Das ist lieb von Dir.

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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Freitag 3. Februar 2017, 01:57 
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Ich hatte ja verfolgt, was Du z.B. zu den Bemerkungen des Hausarztes, der Pflege sowie zu eigenen Schmerzen geschrieben hattest. Da ich selbst auch immer noch in der Trauersituation stecke, kann ich das alles sehr gut nachempfinden.
Insofern auch von mir aufrichtes Beileid! Mögest Du das ganze besser verarbeiten als ich. ::roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Freitag 3. Februar 2017, 02:34 
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Danke, hlubenow. Vor 22 Jahren bei der Beerdigung meines Vaters war es für mich sehr schwer zu verarbeiten aufgrund meiner Jugend und der Plötzlichkeit des Todesfalls. Bei meiner Mutter bin ich vorbereitet seit Oktober, außerdem viel älter und auch meine Mutter bereits über 80. Wir haben uns länger damit auseinandergesetzt, sodass ich eher Dankbarkeit empfinde für die intensive Zeit, die uns seit Oktober noch blieb. Trotzdem fühlt es sich wie eine Amputation an, woran ich mich noch gewöhnen muss. Ich bin überzeugt davon, dass es nach dem Tod weitergeht und meine Mutter in dieser geistigen Existenzform weiterlebt und es ihr gut geht. Morgen beerdigen wir lediglich ihre sterbliche Hülle.

Das sage ich mir, doch wird es trotzdem ein schwerer Gang morgen. Ich war kurz auf dem Friedhof heute und sah, wie sie das Grab aushoben, ganz in der Nähe des väterlichen Grabes, das nur noch 3 Jahre bestehen wird. Ich konnte die Gräber nicht zusammenlegen lassen. In den letzten Monaten habe ich mich sehr intensiv mit dem Tod auseinandergesetzt, dies zusammen mit meiner sterbenden Mutter, die wirklich sehenden Auges in den Sterbeprozess ging. Wir wuchsen beide daran. Meine Mutter wollte sterben, sie durfte nun gehen. Wir sind erleichtert, weil sie nun nicht mehr leiden muss. Ich sagte ihr noch, dass sie bald viel mehr wissen wird als wir, die wir weiterhin in unseren irdischen Einschränkungen um unsere Existenz ringen müssen, während sie den freien Überblick haben wird. Ihre Augen leuchteten bei dem Satz.

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LG Candor


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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Freitag 3. Februar 2017, 07:55 
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@Candor
Auch von mir mein herzliches Beileid.

Möge die Straße euch wieder zusammenführen.
https://m.youtube.com/watch?v=gp5D_SMj_zs


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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Freitag 3. Februar 2017, 09:21 
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Danke, Levi. Beim Stichwort "Straße" fällt mir Xavier Naidoos Weg-Song ein, ein tröstliches Lied, das mir recht gut gefällt. Auch sehr passend zu einer Karte, die ich meiner Mutter auf dem Sterbebett zeigte, wo zwei Gestalten sich im Dunkeln auf das Licht zubewegen und ich davon sprach, dass sie nun auf dem Weg ins Licht sei und die zweite Gestalt neben ihr Gott ist, der sie begleitet und nicht allein lässt im Sterben. Ich hatte den Eindruck, dass ihr dies half. So leicht war das Sterben für sie nämlich nicht, sie durchlebte die klassischen Sterbephasen bis zum Aufgeben grundlegender körperlicher Funktionen. Am Ende konnte sie nicht einmal mehr richtig schlucken. Es war wirklich Zeit für sie. Jeder weitere Tag wäre eine Qual gewesen.

https://www.youtube.com/watch?v=VS4fyxuFZvA

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 Betreff des Beitrags: Re: Glauben an Gott?
BeitragVerfasst: Freitag 3. Februar 2017, 10:57 
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Mein herzliches Beileid Candor..


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