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 Betreff des Beitrags: Versicherungsgedöhns
BeitragVerfasst: Sonntag 12. Februar 2017, 20:13 
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Haltet Ihr es für sinnvoll Versicherungen über einen unabhängigen Vermögensberater abschließen zu lassen, oder sollte man sich da besser selber darum kümmern? Mir wurde jemand empfohlen, der auch wirklich Ahnung zu haben scheint, aber ich bin bei solchen Sachen, die ich in fremde Hände gebe, immer etwas skeptisch. Allerdings möchte ich mich schon gerne beraten lassen, bevor ich da check24-mäßig irgendwelches Zeug abschließe und hinterher der Gelackmeierte bin :)

Ich würde auf jeden Fall eine Haftpflichtversicherung und eine Unfallversicherung abschließen wollen + eine Zusatzversicherung für Krankenhausbehandlungen (Wahlleistungen), wobei ich das auch über meine Krankenkasse machen könnte, bzw. vielleicht sogar muss. Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung würde ich gerne noch bis nach dem Ref warten. Ansonsten wäre noch irgendwas fürs Alter interessant. Viel kann ich allerdings im Monat nicht berappen, 200€ wäre derzeit die Schmerzgrenze.

Zweite Frage: 40€ für Unfall- und Haftpflichtversicherung im Monat. Ist das angemessen? Die Deckungssummen kenne ich nicht im Detail, die Haftpflicht hat wohl 15 Mio (geht auch nicht um mich, nur mal so als grober Anhaltspunkt)

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 Betreff des Beitrags: Re: Versicherungsgedöhns
BeitragVerfasst: Sonntag 12. Februar 2017, 20:25 
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Tobias__21 hat geschrieben:
Mir wurde jemand empfohlen, der auch wirklich Ahnung zu haben scheint

Maschmeyer? :D
Tobias__21 hat geschrieben:
Zweite Frage: 40€ für Unfall- und Haftpflichtversicherung im Monat. Ist das angemessen?

Private Haftpflicht oder für's Auto?

Für die private Haftpflicht zahle ich derzeit ca. 70 im Jahr.
Tobias__21 hat geschrieben:
Ansonsten wäre noch irgendwas fürs Alter interessant.

Lieber einbehalten und selbst anlegen.


Zuletzt geändert von hlubenow am Sonntag 12. Februar 2017, 20:27, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versicherungsgedöhns
BeitragVerfasst: Sonntag 12. Februar 2017, 20:26 
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Haftpflicht und Unfall, weil du Sport machst / Rad fährst; der Rest ist jetzt unsinnig. Insbesondere keinerlei Anlageprodukte abschließen (Rentengedöns), kostet zZt mehr Gebühren als Rendite abfällt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versicherungsgedöhns
BeitragVerfasst: Sonntag 12. Februar 2017, 20:29 
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Richtig, und bei den beiden Sachen kann man sich sehr gut bei Check24 o.Ä. Angebote heraussuchen. Man muss sich dann halt selber noch die genauen Konditionen anschauen.

Ich habe dort z.B. eine sehr gut Haftpflichtversicherung für wenig Geld gefunden, die auch Dienstschlüssel u.Ä. abdeckt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versicherungsgedöhns
BeitragVerfasst: Sonntag 12. Februar 2017, 20:37 
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Danke, Tibor. Das mit der Anlage dachte ich mir auch schon. Was ist mit Riesterrente? Da hört man in letzter Zeit ja auch wenig gutes.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versicherungsgedöhns
BeitragVerfasst: Sonntag 12. Februar 2017, 21:15 
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Tobias__21 hat geschrieben:
check24

Bei check24 gibt es jetzt 50 % Frühbucher-Rabatt. :D

Tobias__21 hat geschrieben:
Danke, Tibor. Das mit der Anlage dachte ich mir auch schon. Was ist mit Riesterrente? Da hört man in letzter Zeit ja auch wenig gutes.

Aufgrund der staatlichen Zuschüsse sind Riester-Fondssparpläne (!) trotz der enormen Gebühren sinnvoll. Da muss man aber genau hinschauen. Um die Gebühren nicht unnötig aufzublasen sollte man darauf achten, dass in Index-Fonds investiert wird.

Grundsätzlich ist Beratung schon sinnvoll. Das entbindet aber nicht von gewisser eigener Recherche und Überlegung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versicherungsgedöhns
BeitragVerfasst: Sonntag 12. Februar 2017, 21:18 
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Ja, wenn Riester, dann aber nur Indexfonds. Wichtig ist, dass man immer die optimale Einzahlsumme ausrechnet und nie den Antrag auf Zuschuss vergisst, ansonsten haut's einem die Rendite um die Ohren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versicherungsgedöhns
BeitragVerfasst: Sonntag 12. Februar 2017, 22:18 
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Ich werde nie verstehen, was an Riester-Verträgen in Form von Fondssparplänen attraktiv sein soll. 

Um den Kapitalerhalt zu garantieren, müssen die Anbieter bei stärker fallenden Kursen die Aktien(fonds) entweder verkaufen und kostenintensiv in festverzinsliche Anlagen umschichten oder teure Termingeschäfte zur Absicherung abschließen. Der Anbieter will schließlich für sich selbst kein finanzielles Risiko eingehen. In der Rentenphase muss dann für die obligatorische Leibrente ab dem 85. Lebensjahr das Fondsvermögen noch einmal kostenintensiv in eine "normale" Rentenversicherung umgewandelt werden. Man zahlt also mehrfach Gebühren und die Wahrscheinlichkeit, dass am Ende deutlich mehr als der Kapitalerhalt steht, halte ich für sehr begrenzt. Irgendwelche Crashs wird es in der langen Zeit bis zur Rente bestimmt noch geben. 

Aktienfonds-Sparpläne sind eine feine Sache (insbesondere Indexfonds/ETF); wenn man Kauf/Verkauf selbst steuern kann. 
Riester war am Anfang mal eine gute Sache (ich habe selbst noch einen Vertrag der ersten Generation); heute würde ich als Mann (!) wohl keinen Vertrag mehr abschließen, - aber das muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden. 

Die Kombination aus beiden hat mich jedoch noch nie überzeugt und sie tut es auch heute nicht. Die Sicherheitsanforderungen, die an Riester-Verträge gestellt werden, passen einfach nicht zu einer Kapitalanlage in Aktien. 


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 Betreff des Beitrags: Re: Versicherungsgedöhns
BeitragVerfasst: Sonntag 12. Februar 2017, 22:32 
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Mit diesen Riester Geschichten muss ich mich näher befassen, bevor ich da irgendwas mache. Da brauche ich auf jeden Fall Unterstützung von einem Experten. Meine Freundin macht das mit Unterstützung durch einen Vermögensberater auch mit Indexfonds. Die haben da aber auch noch andere Sachen am Laufen. Aber das drückt mich erstmal nicht.

Ich hab jetzt erstmal eine adäquate Unfallversicherung abgeschlossen, die ich bei Bedarf ja auch nochmal aufstocken kann, obwohl das jetzt schon recht ordentlich ist (und so wild bin ich ja auch nicht unterwegs). Eine Haftpflicht hab ich auch mit Schlüsselersatz (privat/beruflich) für 6,49/Monat. Die ist vielleicht etwas übertrieben, da ist wirklich alles abgedeckt, aber wenigstens ist es erstmal erledigt. Das war echt ein bisschen fahrlässig, die letzten Monate ohne Haftpflicht durch die Gegend zu laufen :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Versicherungsgedöhns
BeitragVerfasst: Sonntag 12. Februar 2017, 22:40 
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Merke: Risiko-Versicherungen möglichst im Jahresbeitrag zahlen, denn für vierteljährliche bzw monatliche Zahlung zahlt man idR erheblich Aufschläge.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versicherungsgedöhns
BeitragVerfasst: Sonntag 12. Februar 2017, 22:42 
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Haftpflicht und Unfall sind gar nicht so teuer. Muss mal schauen, was ich da als Jahresbeitrag zahle. 200 € sind es wenn ich mich recht erinnere nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versicherungsgedöhns
BeitragVerfasst: Sonntag 12. Februar 2017, 22:50 
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Ja, ich zahle das in Jahresbeiträgen, aber hab es auf den Monat runter gerechnet. Bei der Unfallversicherung bin ich mir noch unsicher. Ich habe mal 200.000 Grundsumme und 350% Progression gewählt. Aber keine Rente und kein "Sterbegeld" (sollen ruhig die Lebenden blechen, wenn ich drauf gehe :D). Ist vielleicht auch etwas hoch, aber wenn man mal passieren sollte, grad mit der Rennrad- und Mountainbikefahrerei.. Aber ggf. steuer ich da nochmal nach und widerrufe das Ding, bzw. lass es anpassen.

So ne Krankenhauszusatzversicherung wäre noch schick. Im Mehrbettzimmer will ich nur ungern liegen, mir gehen Kliniken auch schon so hart genug auf den Zeiger. Aber da warte ich mal noch ab, was nach dem Ref. ist und wie ich dann versichert bin und was ich überhaupt mache usw. In nächster Zeit habe ich auch nicht vor nochmal ins Krankenhaus zu gehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versicherungsgedöhns
BeitragVerfasst: Montag 13. Februar 2017, 02:00 
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Beiträge: 2330
Tobias__21 hat geschrieben:
So ne Krankenhauszusatzversicherung wäre noch schick. Im Mehrbettzimmer will ich nur ungern liegen, mir gehen Kliniken auch schon so hart genug auf den Zeiger. Aber da warte ich mal noch ab, was nach dem Ref. ist und wie ich dann versichert bin und was ich überhaupt mache usw. In nächster Zeit habe ich auch nicht vor nochmal ins Krankenhaus zu gehen.

Das hat man selten so direkt vor. So ne Versicherung ist halt teuer. 400 bis 500 Euro im Jahr wirst du rechnen müssen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versicherungsgedöhns
BeitragVerfasst: Montag 13. Februar 2017, 10:51 
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Registriert: Montag 8. März 2004, 15:07
Beiträge: 3522
Mit einer BU-Versicherung solltest Du nicht unbedingt länger warten als nötig. Denn die wollen eine Gesundheitsprüfung und man weiß ja nie, was die ZUkunft noch bringt. Also lieber früher als später abschließen. Dann aber bitte gleich eine umfassende Rechtsschutzversicherung dazu. ;) Denn die braucht man meist, wenn man Leistungen aus einer BU haben möchte.

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"Eine Verschiebung eines Termins setzt jedoch denklogisch voraus, dass vorher ein fester Termin vereinbart worden ist."


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 Betreff des Beitrags: Re: Versicherungsgedöhns
BeitragVerfasst: Montag 13. Februar 2017, 11:28 
Fleissige(r) Schreiber(in)
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Registriert: Samstag 12. Dezember 2009, 19:54
Beiträge: 139
Ich hab kürzlich eine BU bei der Allianz abgeschlossen, die hatten/haben da ein Angebot für Referendare wo man nur 3 Fragen zur Gesundheit angeben musste -- steigert die Wahrscheinlichkeit auf Leistung im Fall des Falles :)


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