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BeitragVerfasst: Montag 13. März 2017, 19:19 
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Eines der effektivsten und gleichzeitig einfachsten Marketinginstrumente für Anwälte dürfte übrigens ein eigener "Blog" sein. Dh. alle paar Tage mal einen kurzen Fachartikel mit Mehrwert für potenzielle Mandanten veröffentlichen. Sorgt für regelmäßig frischen Content (und dadurch besseres Suchmaschinenranking) und eben einen tatsächlichen Mehrwert für Besucher. Durch das jurablogs-Netzwerk kommt man auch schnell an Reichweite. Kann man mit Wordpress und entsprechenden Themes in kurzer Zeit auch als Anfänger aufsetzen. Dann noch ein paar SEO-Grundregeln befolgen und man hat nen guten, ausbaufähigen Anfang. Allerdings sollte man dabei vielleicht inhaltlich etwas weniger polarisieren als einige bloggende Strafverteidiger das gerne machen. ;)

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BeitragVerfasst: Montag 13. März 2017, 19:24 
Fossil
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[enigma] hat geschrieben:
Allerdings sollte man dabei vielleicht inhaltlich etwas weniger polarisieren wie einige bloggende Strafverteidiger das gerne machen. ;)


Insbesondere sollte man dabei nicht seine eigene fachliche Inkompetenz offenlegen.

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"Auch eine stehengebliebene Uhr kann noch zweimal am Tag die richtige Zeit anzeigen; es kommt nur darauf an, daß man im richtigen Augenblick hinschaut." (Alfred Polgar)


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BeitragVerfasst: Montag 13. März 2017, 19:26 
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Er wollte dem dreisten Studenten doch nur Angst machen ;)

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BeitragVerfasst: Montag 13. März 2017, 19:42 
Fossil
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Klar, und deshalb hat er es auch noch zunächst ohne jegliche Klarstellung zum Gegenstand seines Blogbeitrags gemacht ;)

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"Auch eine stehengebliebene Uhr kann noch zweimal am Tag die richtige Zeit anzeigen; es kommt nur darauf an, daß man im richtigen Augenblick hinschaut." (Alfred Polgar)


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BeitragVerfasst: Montag 13. März 2017, 20:03 
Häufiger hier
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Das war in jedem Fall ein richtiges Eigentor.

Ändert aber, wie enigma schon meinte, nichts an der Effektivität eines Blogs. Über Twitter scheint es sogar noch einfacher, sich am Markt zu positionieren und zu vernetzen. Da braucht es bisweilen nicht einmal besonderen content für 2k follower, sondern es reichen ein paar retweets von Fachartikeln, Jura-Witzchen und hübsche Bilder von der Kaffeepause...


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BeitragVerfasst: Montag 13. März 2017, 21:34 
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thh hat geschrieben:
Tibor hat geschrieben:
Selfhtml war vor 15 Jahren. Heutzutage kann man selbst mit MS-Word (!) im Handumdrehen Websites erstellen. Die Freakigkeit einer Website ergibt sich ja auch eher aus dem Inhalt und nur selten auf dem Design / der Programmierung.


Nicht wirklich - wirklich nicht.

Wesentliche Aspekte sind - neben der eher immateriellen Eleganz der Lösung - eine zeitgemäße Wartbarkeit, was regelhaft Trennung von Inhalt und Darstellung erfordert, und "responsive design", d.h. eine Art der Gestaltung, die auf großen Bildschirmen, auf kleineren Bildschirmen, auf einem Tablet und einem Smartphone gleichermaßen gut aussieht, d.h. auf dem kleinen Smartphone noch les- und navigierbar ist, aber auf dem großen Riesenbildschirm am Arbeitsplatzrechner, mit dem man PDFs der elektronischen (Hilfs-)Akte liest und in der Fachanwendung schreibt, den vorhandenen Platz auch ausnutzen.

Das geht eher nicht mit Word. Es geht - begrenzt - mit modernen Content-Management-Systemen (Wordpress ist eigentlich kein solches :)).

Tibor hat geschrieben:
Natürlich ist so ein automatisch erstelltes HTML überfüllt mit sinnlosem Code für Leerzellen und Tabellen, aber die heutigen Browser sind idR so gut und so schnell, dass die auch grottigen HTML-Code gut darstellen können, also wenn wir über bspw. 10 untereinander verlinkte Seiten mit ggf. 300kb Text und 5Mb Grafiken/Fotos sprechen.


Aber nicht auf Desktop, Laptop, Tablet und Smartphone gleichermaßen ansehnlich.


Genau DAS bietet Contao an: eine professionelle dynamische CMS für Profis UND Laien (ohne HTML-Kenntnisse), die auf den unterschiedlichen Endgeräten im jeweils richtigen Format erscheint. Dafür sorgen die Entwickler dieser modernen deutschen OpenSource. Eine starke deutsche Community kümmert sich um die Anfänger. Es gibt sogar einen Verein von Profis, welche diese kostenlose OpenSource finanziell unterstützt, damit Contao neue Module entwickelt und die bisherigen ausbaut. Im Gegensatz zu vielen anderen deutschen Opensource-Angeboten hat Contao viele Profis als Entwickler, sodass die Weiterentwicklung abgesichert ist.

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LG Candor


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BeitragVerfasst: Montag 13. März 2017, 21:47 
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[enigma] hat geschrieben:
Er wollte dem dreisten Studenten doch nur Angst machen ;)


Her mit dem Link, das will ich sehen. :D

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LG Candor


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BeitragVerfasst: Montag 13. März 2017, 21:51 
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Candor hat geschrieben:
[enigma] hat geschrieben:
Er wollte dem dreisten Studenten doch nur Angst machen ;)


Her mit dem Link, das will ich sehen. :D


https://www.kanzlei-hoenig.de/2017/der- ... der-woche/

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BeitragVerfasst: Montag 13. März 2017, 22:16 
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Candor hat geschrieben:
Genau DAS bietet Contao an: eine professionelle dynamische CMS für Profis UND Laien (ohne HTML-Kenntnisse), die auf den unterschiedlichen Endgeräten im jeweils richtigen Format erscheint. Dafür sorgen die Entwickler dieser modernen deutschen OpenSource. Eine starke deutsche Community kümmert sich um die Anfänger. Es gibt sogar einen Verein von Profis, welche diese kostenlose OpenSource finanziell unterstützt, damit Contao neue Module entwickelt und die bisherigen ausbaut. Im Gegensatz zu vielen anderen deutschen Opensource-Angeboten hat Contao viele Profis als Entwickler, sodass die Weiterentwicklung abgesichert ist.


Im Prinzip richtig. Da gibt es auch eine Reihe anderer - wie z.B. Joomla . Ich finde es aber bedenklich wenn ausgerechnet Anwälte solche von "Profis" zur Verfügung gestelle Software unter GPL oder LGPL "kostenlos" nutzen.

Der "Community Gedanke" ist ja unter Juristen ein ganz anderer . Gibt ja auch (gesetzlich verboten) keine freie Rechtsberatung oder Support - manche Projekte kann man ggf. auch mit Spenden unterstützen...

Was haltet ihr von der Idee Geld für solche Community Projekte zu spenden?

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BeitragVerfasst: Dienstag 14. März 2017, 01:01 
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[enigma] hat geschrieben:
Eines der effektivsten und gleichzeitig einfachsten Marketinginstrumente für Anwälte dürfte übrigens ein eigener "Blog" sein. Dh. alle paar Tage mal einen kurzen Fachartikel mit Mehrwert für potenzielle Mandanten veröffentlichen. Sorgt für regelmäßig frischen Content (und dadurch besseres Suchmaschinenranking) und eben einen tatsächlichen Mehrwert für Besucher.

Ich wollte schon schreiben, "Aber erstell' dabei bloß keine falschen Urkunden", aber offensichtlich denken wir an dasselbe. :lmao:


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BeitragVerfasst: Dienstag 14. März 2017, 02:20 
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dumdum hat geschrieben:
Ich finde es aber bedenklich wenn ausgerechnet Anwälte solche von "Profis" zur Verfügung gestelle Software unter GPL oder LGPL "kostenlos" nutzen.


Die darf man auch kommerziell nutzen. Das machen ja auch die Profis, die sie weiterentwickeln. Die OpenSource-Community profitiert durchaus von kommerziellen Umsetzungen, weil diese die OpenSource bekannt machen, worauf dann weitere Profis dazustoßen und mitentwickeln. So ist es eine Win-win-Lösung für alle.

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LG Candor


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BeitragVerfasst: Dienstag 14. März 2017, 02:34 
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dumdum hat geschrieben:
Ich finde es aber bedenklich wenn ausgerechnet Anwälte solche von "Profis" zur Verfügung gestelle Software unter GPL oder LGPL "kostenlos" nutzen.

Damit hat die GPL kein Problem. Jeder User darf da alles. Sogar verändern. Und sogar gegen Geld verkaufen (wenn er einen Käufer findet). Mal lesen:

https://www.gnu.org/gnu/thegnuproject.html
dumdum hat geschrieben:
Der "Community Gedanke" ist ja unter Juristen ein ganz anderer . Gibt ja auch (gesetzlich verboten) keine freie Rechtsberatung oder Support - manche Projekte kann man ggf. auch mit Spenden unterstützen...

Wenn Du den Artikel oben liest, wirst Du merken, daß der Gedanke von freier Software mit diesem Community-Kram, den Sascha Lobo und solche Leute propagieren, gar nichts gemein hat. Es ist eine viel technischere Sache.
dumdum hat geschrieben:
Was haltet ihr von der Idee Geld für solche Community Projekte zu spenden?

Klar, wenn man genug Geld zur Verfügung hat, kann man für vieles spenden.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 15. März 2017, 11:34 
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[enigma] hat geschrieben:
Candor hat geschrieben:
[enigma] hat geschrieben:
Er wollte dem dreisten Studenten doch nur Angst machen ;)


Her mit dem Link, das will ich sehen. :D


https://www.kanzlei-hoenig.de/2017/der- ... der-woche/


Das zeigt sehr schön, dass man eher nicht bloggen sollte, sondern höchstens Sachartikel zum beworbenen Sachbereich auf der eigenen professionellen Website sinnvoll wären. Ein Profi sagte mir einmal, auf eine Berufswebsite gehöre nichts Privates und auch da nur das, was informativ sei für die Zielgruppe, denn nicht jeder will sich durch x-Seiten klicken. Weniger ist oft mehr. Inhaltsleer soll die Site natürlich auch nicht sein.

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LG Candor


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BeitragVerfasst: Mittwoch 15. März 2017, 11:38 
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Registriert: Samstag 12. Dezember 2009, 19:54
Beiträge: 124
Candor hat geschrieben:
[enigma] hat geschrieben:
Candor hat geschrieben:
[enigma] hat geschrieben:
Er wollte dem dreisten Studenten doch nur Angst machen ;)


Her mit dem Link, das will ich sehen. :D


https://www.kanzlei-hoenig.de/2017/der- ... der-woche/


Das zeigt sehr schön, dass man eher nicht bloggen sollte, sondern höchstens Sachartikel zum beworbenen Sachbereich auf der eigenen professionellen Website sinnvoll wären. Ein Profi sagte mir einmal, auf eine Berufswebsite gehöre nichts Privates und auch da nur das, was informativ sei für die Zielgruppe, denn nicht jeder will sich durch x-Seiten klicken. Weniger ist oft mehr. Inhaltsleer soll die Site natürlich auch nicht sein.


Naja, das stimmt so allgemein auch nicht. Es kommt glaube ich einfach auf den Rechtsbereich an.. Als Anwalt im Corporate sind wahrscheinlich Fachbeiträge sinnvoller, aber gerade im Strafrecht "menschelt" es halt schon. Und da können solche Beiträge mit persönlichem Einschlag schon helfen das eigene Profil am Markt zu schärfen.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 15. März 2017, 11:45 
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Registriert: Sonntag 28. August 2016, 17:43
Beiträge: 1276
spotlessmind hat geschrieben:
Es kommt glaube ich einfach auf den Rechtsbereich an.. Als Anwalt im Corporate sind wahrscheinlich Fachbeiträge sinnvoller, aber gerade im Strafrecht "menschelt" es halt schon. Und da können solche Beiträge mit persönlichem Einschlag schon helfen das eigene Profil am Markt zu schärfen.


Interessant sind solche Geschichten unter Umständen schon (da wäre evtl. die Buchform geeigneter, es gibt ja einige Juristen mit lustigen Geschichten etc.), aber jemand, der sich durch einen Anwalt vertreten lassen will, möchte vor allem Diskretion, Diskretion und nochmal Diskretion. Solche Geschichten wirken nicht besonders diskret, ganz im Gegenteil. Sich als Plaudertasche zu outen, könnte auch abschrecken.

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