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Wer soll in die Stichwahl einziehen? (Zwei Stimmen)
Umfrage endete am Sonntag 23. April 2017, 14:06
Nathalie Arthaud (Lutte ouvrière) 0%  0%  [ 0 ]
François Asselineau (Union populaire républicaine) 0%  0%  [ 0 ]
Nicolas Dupont-Aignan (Debout la France) 0%  0%  [ 0 ]
François Fillon (Les Républicains) 26%  26%  [ 8 ]
Benoît Hamon (Parti socialiste) 10%  10%  [ 3 ]
Jean Lassalle (Résistons!) 0%  0%  [ 0 ]
Marine Le Pen (Front National) 23%  23%  [ 7 ]
Emmanuel Macron (En Marche!) 30%  30%  [ 9 ]
Jean-Luc Mélenchon (La France insoumise) 10%  10%  [ 3 ]
Philippe Poutou (Nouveau Parti anticapitaliste) 0%  0%  [ 0 ]
Abstimmungen insgesamt : 30
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BeitragVerfasst: Montag 24. April 2017, 02:25 
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BeitragVerfasst: Montag 24. April 2017, 11:58 
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Na also, geht doch. Jetzt kann Macron Präsident werden und das Kerneuropa zusammen bleiben.

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BeitragVerfasst: Montag 24. April 2017, 13:34 
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immer locker bleiben hat geschrieben:
Na also, geht doch. Jetzt kann Macron Präsident werden und das Kerneuropa zusammen bleiben.

Ja ... Es kann aber auch Le Pen Präsidentin werden, und sich die EU insgesamt auflösen. Ich würde sagen, die Chancen sind ungefähr 50:50.


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BeitragVerfasst: Montag 24. April 2017, 13:41 
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Das würde nur dann gelten, wenn diejenigen, die Macron in der ersten Runde nicht gewählt haben und für die Le Pen unwählbar ist, in der zweiten Runde nicht zur Wahl gehen. Davon ist aber wohl nicht auszugehen. Macron wird Unterstützung auch von denjenigen erhalten, die ihn für das kleinere Übel halten. Und das dürften einige Wähler sein.

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BeitragVerfasst: Montag 24. April 2017, 13:46 
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Survivor hat geschrieben:
Das würde nur dann gelten, wenn diejenigen, die Macron in der ersten Runde nicht gewählt haben und für die Le Pen unwählbar ist, in der zweiten Runde nicht zur Wahl gehen. Davon ist aber wohl nicht auszugehen. Macron wird Unterstützung auch von denjenigen erhalten, die ihn für das kleinere Übel halten. Und das dürften einige Wähler sein.

Macron hatte jetzt 23,9%, Le Pen 21,4%. Eine großartige Mehrheit ist beides nicht. 54,7% haben andere gewählt, 22% sind nicht zur Wahl gegangen. Wie sich diese übrigen Prozent auf die beiden verteilen werden, ist mE noch nicht klar.


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BeitragVerfasst: Montag 24. April 2017, 16:23 
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Survivor hat geschrieben:
Das würde nur dann gelten, wenn diejenigen, die Macron in der ersten Runde nicht gewählt haben und für die Le Pen unwählbar ist, in der zweiten Runde nicht zur Wahl gehen. Davon ist aber wohl nicht auszugehen. Macron wird Unterstützung auch von denjenigen erhalten, die ihn für das kleinere Übel halten. Und das dürften einige Wähler sein.


Das hoffe ich natürlich, die letzte Wahl in den USA hat allerdings gezeigt, dass man sich darauf nicht verlassen kann. Wobei Macron immerhin mehr Begeisterungspotenzial hat als Clinton.

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BeitragVerfasst: Montag 24. April 2017, 22:04 
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hlubenow hat geschrieben:
Macron hatte jetzt 23,9%, Le Pen 21,4%. Eine großartige Mehrheit ist beides nicht. 54,7% haben andere gewählt, 22% sind nicht zur Wahl gegangen. Wie sich diese übrigen Prozent auf die beiden verteilen werden, ist mE noch nicht klar.


Na ja, es ist schon sehr unwahrscheinlich, dass sich eine Mehrheit davon diesmal für Le Pen entscheiden wird:

http://www.faz.net/aktuell/politik/wahl ... 85094.html

Ganz unten gibt es auch eine m.E. recht realistische Auswertung, wie die Anhänger der verschiedenen Kandidaten im zweiten Wahlgang wählen werden.

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BeitragVerfasst: Montag 24. April 2017, 22:11 
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Honigkuchenpferd hat geschrieben:
Na ja, es ist schon sehr unwahrscheinlich, dass sich eine Mehrheit davon diesmal für Le Pen entscheiden wird:

http://www.faz.net/aktuell/politik/wahl ... 85094.html

FAZ hat geschrieben:
Die Armen wählten rechtsextrem

Der Zorn der Armen konnte in Frankreich ja noch nie die Verhältnisse umwälzen ... ::roll:


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BeitragVerfasst: Montag 24. April 2017, 22:16 
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Gut möglich, dass sie 2022 siegt, aber diesmal mit großer Wahrscheinlichkeit nicht.

Im Übrigen ist der Vergleich mit der Französischen Revolution völlig schief. Und das gilt auch für die Julirevolution.

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BeitragVerfasst: Montag 24. April 2017, 22:30 
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Honigkuchenpferd hat geschrieben:
Gut möglich, dass sie 2022 siegt, aber diesmal mit großer Wahrscheinlichkeit nicht.

Mag sein.
Honigkuchenpferd hat geschrieben:
Im Übrigen ist der Vergleich mit der Französischen Revolution völlig schief. Und das gilt auch für die Julirevolution.

Wir haben heute natürlich andere Probleme. Die aber ebenso Unruhen auslösen können, wenn sie nicht gelöst werden.


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BeitragVerfasst: Montag 24. April 2017, 23:42 
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Honigkuchenpferd hat geschrieben:
Gut möglich, dass sie 2022 siegt, aber diesmal mit großer Wahrscheinlichkeit nicht.


Keiner hat eine Glaskugel, aber ich wage die Spekulation, dass LePen mit der Wahl erstmal erledigt ist. Das Europäische Parlament hat wegen zwei französischen Strafverfahren die Immunität aufgehoben, da gibt es innerhalb der nächsten 5 Jahre bestimmt eine Anklage. Natürlich stört das ihre Anhänger nicht, aber in Frankreich muss man ja im 2. Wahlgang die Mehrheit bekommen und dafür ist das glaube ich nicht hilfreich.

Zumal man denke ich hoffen kann, dass in 5 Jahren sowohl Migrationskrise als auch Spätfolgen der Finanz/Eurokrise noch stärker abgeklungen sind. Und als letzten Punkt: Irgendwann laufen sich Populisten tot, wenn sich keine Erfolge einstellen; sie ist seit 2011 an der Spitze ihrer Partei und so richtig viel haben sie bisher nicht gewonnen.

Auch das Brexit-Timing für die nächste Wahl finde ich gut: Selbst wenn es UK außerhalb der EU besser geht, wird es mindestens ein Jahrzehnt dauern, bis sich ein spürbarer Effekt einstellt. Im Frankreich-Wahlkampf zu 2022 hängen sie vermutlich noch in irgendeiner Übergangslösung und das liefert niemals soviel Rückenwind wie die Kombo Brexit/Trump zu dieser Wahl.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. April 2017, 21:08 
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[enigma] hat geschrieben:
Survivor hat geschrieben:
Das würde nur dann gelten, wenn diejenigen, die Macron in der ersten Runde nicht gewählt haben und für die Le Pen unwählbar ist, in der zweiten Runde nicht zur Wahl gehen. Davon ist aber wohl nicht auszugehen. Macron wird Unterstützung auch von denjenigen erhalten, die ihn für das kleinere Übel halten. Und das dürften einige Wähler sein.


Das hoffe ich natürlich, die letzte Wahl in den USA hat allerdings gezeigt, dass man sich darauf nicht verlassen kann.

Die Wähler, die Macron als das kleinste Übel gesehen haben, haben ihm die entscheidenden Stimmen für den Einzug in die Stichwahl gebracht und werden ihm nun zum Sieg in der Stichwahl verhelfen. In den USA wurde Clinton von vielen als das kleinere Übel gesehen, von vielen aber als das größere Übel, das war ihr Problem gegen den ebenfalls unbeliebten Trump.

[enigma] hat geschrieben:
Wobei Macron immerhin mehr Begeisterungspotenzial hat als Clinton.

Das wiederum ist nicht der Fall.

hlubenow hat geschrieben:
Ja ... Es kann aber auch Le Pen Präsidentin werden, und sich die EU insgesamt auflösen. Ich würde sagen, die Chancen sind ungefähr 50:50.

Zum einen würde sich die EU auch dann nicht zwingend auflösen, wenn Le Pen Präsidentin würde. Zum anderen ist die Chance, dass sie gewählt wird eher 1:1000. Die Lage ist eindeutig, sie hat praktisch keine Chance. Diesmal. Beim nächsten Mal kann es anders aussehen, das liegt im Ungewissen.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. April 2017, 21:13 
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JS hat geschrieben:
Die Wähler, die Macron als das kleinste Übel gesehen haben, haben ihm die entscheidenden Stimmen für den Einzug in die Stichwahl gebracht und werden ihm nun zum Sieg in der Stichwahl verhelfen.

"Dieser Tag wird lange in Erinnerung bleiben: Er hat das Ende Kenobis gesehen, und sieht nun das Ende der Rebellion." :D
JS hat geschrieben:
Zum einen würde sich die EU auch dann nicht zwingend auflösen, wenn Le Pen Präsidentin würde.

Meine Bemerkung bezog sich ja auch auf die von ILB.
Aber soweit ich weiß, hat Le Pen für den Fall ihrer Wahl ein Referendum über den Austritt aus der EU in Aussicht gestellt. Sollten die Franzosen ihr auch darin folgen, dürfte die EU ohne England und Frankreich kaum noch aufrechzuerhalten sein.
Das wäre dann ja nur noch ein Bund unter der Vorherrschaft Deutschlands. Ich glaube nicht, daß die anderen EU-Staaten das wollen würden. Und Deutschland sollte so eine Rolle auch nicht haben wollen.


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BeitragVerfasst: Freitag 28. April 2017, 07:12 
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hlubenow hat geschrieben:
Aber soweit ich weiß, hat Le Pen für den Fall ihrer Wahl ein Referendum über den Austritt aus der EU in Aussicht gestellt. Sollten die Franzosen ihr auch darin folgen, dürfte die EU ohne England und Frankreich kaum noch aufrechzuerhalten sein.
Das wäre dann ja nur noch ein Bund unter der Vorherrschaft Deutschlands. Ich glaube nicht, daß die anderen EU-Staaten das wollen würden. Und Deutschland sollte so eine Rolle auch nicht haben wollen.

Wenn es zu so einem Referendum kommen sollte wäre dessen Ergebnis aus heutiger Sicht offen. Letztes Jahr waren in einer Umfrage 39 % der Franzosen für einen Austritt. Tendentiell denke ich, dass sich dafür keine Mehrheit finden würde, aber wie gesagt, seriös festlegen kann man sich dazu nicht. Die Frage steht auch aktuell nicht an. Wahrscheinlicher erscheint mir ein Austritt Italiens. Ansonsten sehe ich es auch so, dass ein Austritt Frankreichs aus der EU das Ende derselbigen wahrscheinlich machen würde.

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BeitragVerfasst: Freitag 5. Mai 2017, 22:28 
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