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BeitragVerfasst: Sonntag 11. Juni 2017, 15:36 
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Beiträge: 2428
Ich sehe das Streitpotential gar nicht. Natürlich hat eine Abschiebung das Potential enge Freunde oder Verwandte zu traumatisieren. Es wird sich sicherlich kein Experte finden lassen, der eine Traumatisierungswirkung für solche Fälle kategorisch ausschließen wird. Die allermeisten Menschen und auch die allermeisten Mitschüler werden aber sicherlich nicht davon traumatisiert. Ich finde aber auch schon den Anknüpfungspunkt seltsam. Berücksichtigungsrelevant sollte doch die Situation hier geborener und verwurzelter Menschen sein und nicht die mittelbare Traumatisierung von Susi und Max. Das erscheint mir dekadent.

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»Natürlich ist das herablassend. Torquemada ist mir gegenüber herablassend, ich bin esprit gegenüber herablassend. So ist die Nahrungskette in diesem Forum nunmal.« - Swann


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BeitragVerfasst: Sonntag 6. August 2017, 19:53 
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Zitat:
Dabei ist das Mädchen vor allem das Opfer seiner Eltern. Lange vor Bivsis Geburt muss ihnen klar gewesen sein, dass die Chancen, in Deutschland zu bleiben, schlecht waren: Allein schon, weil der Asylantrag, den Bhim R. unter dem Aliasnamen Anil G. gestellt hatte, bereits im September 1998 als unbegründet abgelehnt und sein Aufenthalt nur geduldet wurde, weil er keine Passpapiere hatte und deshalb nicht abgeschoben werden konnte.

Immer wieder versuchten deutsche Behörden unter anderem mit Hilfe von Interpol Kathmandu vergeblich, die Identität des Mannes zu klären. Vor allem aber hat R. nicht nur einmal einen lässlichen Fehler gemacht. Jahrelang täuschten er und seine Frau die Behörden über ihre wahre Identität. Als ihre Tochter im Juni 2002 zur Welt kam, erkannte Bhim R. die Vaterschaft unter seinen Aliaspersonalien an; die Mutter stimmte dem zu – ebenfalls unter einer Scheinidentität. Bei einer Hausdurchsuchung im Sommer 2003 fanden Mitarbeiter der Ausländerbehörde dann den echten Reisepass von Shiri R.

Trotzdem beharrte Bhim R. auch danach noch beinahe neun weitere Jahre darauf, Anil G. zu sein. 2006 legte er einen schriftlichen Lebenslauf zu seiner Scheinidentität vor. Und als die Ausländerbehörde 2008 mitteilte, dass ihm eine Aufenthaltserlaubnis nur mit gültigen Papieren erteilt werden könne, präsentierte er plötzlich doch einen auf seinen falschen Namen ausgestellten nepalesischen Pass. Im Frühjahr 2012 offenbarte der Mann endlich seine wahre Identität. Er heiße tatsächlich Bhim R. und Shiri sei seine Frau. Die falschen Personalien habe er aus Angst vor einer Abschiebung und Verfolgung in Nepal angegeben. Er bitte, dies zu entschuldigen, schrieb er der Ausländerbehörde Duisburg. Die prüfte den Fall.

Im Herbst 2013 ordnete die Behörde an, dass der Nepalese mit Frau und Kind Deutschland binnen zwei Monaten verlassen müsse und ansonsten abgeschoben werde. Dagegen klagte er ohne Erfolg. Im März 2016 urteilte das Verwaltungsgericht Düsseldorf, dass für R. und seine Familie auch nach Abwägung aller Umstände kein besonderer Ausweisungsschutz bestehe. R. habe „unstreitig die deutschen Behörden über einen Zeitraum von nahezu 14 Jahren über seine Identität getäuscht“, von einem vereinzelten oder geringfügigen Verstoß könne keine Rede sein.

Um eine Aufenthaltserlaubnis zu bekommen, habe er sogar einen gefälschten nepalesischen Pass vorgelegt. Seine wahre Identität habe er 2012 nur offenbart, um eine Niederlassungserlaubnis zu bekommen und so seinen weiteren Aufenthalt in Deutschland zu sichern. Die „Nachhaltigkeit und Beharrlichkeit“, mit der R. die Behörden über seine Identität und seinen Familienstand angelogen habe, ließen erwarten, dass er „zur Abwendung aufenthaltsbeendender Maßnahmen erneut in ähnlich gravierender Weise gegen Rechtsvorschriften verstoßen wird“.


http://www.faz.net/aktuell/politik/wie- ... 38631.html


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BeitragVerfasst: Montag 7. August 2017, 15:09 
Noch selten hier
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Ich fand die Flüchtlingspolitik von Merkel persönlich ja scheiße und werde in der nächsten Wahl auch AfD wählen, aber ich habe im Rahmen des Praktikums bei einige Asylverfahren zugeschaut und das ist schon hart, was da abgeht, also, wie sich da Schicksale entscheiden.

Ein Lehrerehepaar, dass glaubhaft machen konnte, von den Taliban aufgrund ihrer Berufstätigkeit verfolgt zu werden, hat Flüchtlingsstatus zuerkannt bekommen.

Viele Afghanen kamen aus dem Iran und haben dort von einer Verfolgungs- bzw Diskrimminierungsgeschichte berichtet. Insofern eine Abschiebung aber nach Afghanistan durchgeführt werden würde, ist das hierfür nicht relevant.

Hierbei kommt es dann darauf an, inwiefern noch familiäre Beziehungen nach Afghanistan bestehen, die ein Überleben dort ermöglichen.

Allerdings stellt sich diese Frage nur bei Familien, bei alleinstehenden Männern wird davon ausgegangen, dass sie sich schon irgendwie durchschlagen können.

Das ist natürlich eine miese Sache; im Endeffekt wurden also junge Männer hergelockt mit der Illusion hier eine reale Chance auf eine Aufenthaltserlaubnis zu bekommen, und nach tausenden Dollar für Schlepper und verlorener Lebenszeit werden sie in ein Land abgeschoben, dass sie seit ihrer Geburt nicht kennen.

Sowas kommt dabei raus, wenn man sich aus einem hysterischen Moralismus heraus weigert über die mittelfristigen Folgen seines Handelns nachzudenken.


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BeitragVerfasst: Montag 7. August 2017, 21:57 
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Nur, damit ich das richtig verstehe: Du willst die verfolgte Familie abweisen (deren Schutz du ja anscheinend letztendlich richtig findest), damit man den alleinstehenden afghanischen Männern keine falschen Hoffnungen und Umstände macht? :-k

juraidiot hat geschrieben:

Sowas kommt dabei raus, wenn man sich aus einem hysterischen Moralismus heraus weigert über die mittelfristigen Folgen seines Handelns nachzudenken.



Was dabei herauskommen würde, wenn eine rechtspopulistische Partei, die aus einem hysterischen Alarmismus heraus urdeutsche Überlegenheitsfantasien und Ressentiments gegen andere Völker und Kulturen schürt das Sagen hätte, will ich mir gar nicht vorstellen. Es wäre sicher nicht besser als jetzt.

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Zuletzt geändert von [enigma] am Montag 7. August 2017, 22:09, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Montag 7. August 2017, 22:07 
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[enigma] hat geschrieben:
juraidiot hat geschrieben:

Sowas kommt dabei raus, wenn man sich aus einem hysterischen Moralismus heraus weigert über die mittelfristigen Folgen seines Handelns nachzudenken.



Was dabei herauskommen würde, wenn eine rechtspopulistische Partei, die aus einem hysterischen Alarmismus heraus urdeutsche Überlegenheitsfantasien und Ressentiments gegen andere Völker und Kulturen schürt das Sagen hätte, will ich mir gar nicht vorstellen. Es wäre sicher nicht besser als jetzt.

Ein typisches Strohmann-Argument. Es gibt noch ein Mittelding zwischen hysterischem Moralismus und "Überlegenheitsfantasien".


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BeitragVerfasst: Montag 7. August 2017, 22:10 
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Suchender_ hat geschrieben:
[enigma] hat geschrieben:
juraidiot hat geschrieben:

Sowas kommt dabei raus, wenn man sich aus einem hysterischen Moralismus heraus weigert über die mittelfristigen Folgen seines Handelns nachzudenken.



Was dabei herauskommen würde, wenn eine rechtspopulistische Partei, die aus einem hysterischen Alarmismus heraus urdeutsche Überlegenheitsfantasien und Ressentiments gegen andere Völker und Kulturen schürt das Sagen hätte, will ich mir gar nicht vorstellen. Es wäre sicher nicht besser als jetzt.

Ein typisches Strohmann-Argument. Es gibt noch ein Mittelding zwischen hysterischem Moralismus und "Überlegenheitsfantasien".


juraidiot hat allerdings angekündigt, diesen Mittelweg bei der nächsten Bundestagswahl nicht gehen zu wollen, sondern eine Partei zu wählen, die eben jenen Überlegenheitsfantasien hinterher läuft. Mir fällt zum wiederholten Mal auf, dass deine Antworten auf meine Beiträge wenig bis gar nichts mit deren Inhalt zu tun haben. Liest du die nicht oder verstehst du sie absichtlich falsch?

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BeitragVerfasst: Montag 7. August 2017, 22:17 
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[enigma] hat geschrieben:
Suchender_ hat geschrieben:
[enigma] hat geschrieben:
juraidiot hat geschrieben:

Sowas kommt dabei raus, wenn man sich aus einem hysterischen Moralismus heraus weigert über die mittelfristigen Folgen seines Handelns nachzudenken.



Was dabei herauskommen würde, wenn eine rechtspopulistische Partei, die aus einem hysterischen Alarmismus heraus urdeutsche Überlegenheitsfantasien und Ressentiments gegen andere Völker und Kulturen schürt das Sagen hätte, will ich mir gar nicht vorstellen. Es wäre sicher nicht besser als jetzt.

Ein typisches Strohmann-Argument. Es gibt noch ein Mittelding zwischen hysterischem Moralismus und "Überlegenheitsfantasien".


juraidiot hat allerdings angekündigt, diesen Mittelweg bei der nächsten Bundestagswahl nicht gehen zu wollen. Mir fällt zum wiederholten Mal auf, dass deine Antworten auf meine Beiträge wenig bis gar nichts mit deren Inhalt zu tun haben. Liest du die nicht oder verstehst du sie absichtlich falsch?

Lustig, denn dein eigener Beitrag hat nichts mit juraidiots Kommentar zu tun:

Erstens wäre es zu beweisen, dass die genannte Partei (nicht: Individuen, vgl. Sarrazin?) "urdeutsche Überlegenheitsfantasien" schürt. Zweitens und vor allem ist es äußerst abwegig, darüber zu spekulieren, was geschähe, wenn sie "das Sagen hätte", da das in etwa so wahrscheinlich ist wie Sonneborn als Bundeskanzler (wo stehen sie gerade, bei 8%?).

Ich vermute, dass viele AfD-Wähler keinesfalls von einer Kanzlerin Petry träumen, sondern vielmehr lediglich auf einen gewissen Druck auf die Regierungsparteien hoffen. Damit hatten sie in den letzten Monaten und Jahren tatsächlich einigen Erfolg, wenn man sich die jüngere Gesetzgebung und Wortwahl mancher Politiker ansieht. Wo stünden unsere Asylgesetzgebung und Außen- wie Migrationspolitik heute ohne die genannte Partei?


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BeitragVerfasst: Montag 7. August 2017, 22:33 
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[enigma] hat geschrieben:
Was dabei herauskommen würde, wenn eine rechtspopulistische Partei, die aus einem hysterischen Alarmismus heraus urdeutsche Überlegenheitsfantasien und Ressentiments gegen andere Völker und Kulturen schürt das Sagen hätte, will ich mir gar nicht vorstellen. Es wäre sicher nicht besser als jetzt.


+1

Ich finde es schon genug bedenklich, dass einige hier die aus meiner Sicht eindeutig braune AfD salonfähig machen wollen.

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LG Candor


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BeitragVerfasst: Montag 7. August 2017, 23:34 
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[enigma] hat geschrieben:
Was dabei herauskommen würde, wenn eine rechtspopulistische Partei, die aus einem hysterischen Alarmismus heraus urdeutsche Überlegenheitsfantasien und Ressentiments gegen andere Völker und Kulturen schürt das Sagen hätte, will ich mir gar nicht vorstellen.

Es gibt aber einen Unterschied zwischen "Überlegenheitsfantasien und Ressentiments gegen andere Völker und Kulturen" allgemein (und demzufolge Expansionslust) und andererseits Bedenken, im eigenen Land gegenüber solchen "anderen Völkern und Kulturen" zur Minderheit zu werden und schließlich - in 30, 40 Jahren - ganz auszusterben (ohne Expansionslust).

Frag' Dich mal selbst: Warum haßt Du Dich so, daß Du das willst?

Abgesehen davon: Wer hat hier wohl altdeutsche, größenwahnsinnige Überlegenheitsfantasien, wenn er meint, Rußland die Ukraine wegnehmen zu können? Zuletzt trieb sich mit dieser Absicht dort Albert Speer 'rum.


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BeitragVerfasst: Dienstag 8. August 2017, 00:35 
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Candor hat geschrieben:
Ich finde es schon genug bedenklich, dass einige hier die aus meiner Sicht eindeutig braune AfD salonfähig machen wollen.

Ich erkläre es auch gern nochmal: Es gibt nicht nur eine Gefahr. Sondern drei, die alle unbedingt zu vermeiden sind:

1. Echte Nazis kommen wieder an die Macht.
2. Muslime bekommen die Mehrheit im Land und übernehmen die Souveränität (sei es durch Wahl oder durch (aus dem Ausland gesteuerten und finanzierten) Putsch).
3. Wir machen so weiter wie bisher, der Gender-Kram wird vollständig anerkannt und in Grundschulen gelehrt, andere Meinungen werden unterdrückt, das Internet daraufhin kontrolliert, die deutschen Steuergelder werden für Südeuropa verbraucht, das Land wird ohne Obergrenze mit Menschen aus fremden Kulturen geflutet, das Bargeld wird abgeschafft, es kommt die totale digitale Überwachung der Bevölkerung im Hinblick auf Geldtransaktionen, Aufenthaltsorte, Gespräche, Kontakte, juristische und medizinische Vorgänge; die Städte sind von Rudeln wilder Wölfe umringt, so daß die Menschen lieber in den Städten oder in ihren Wohnungen bleiben; in 30 Jahren sind die europäischen Völker vollständig ausgetauscht, die indigenen Kulturen vernichtet, die verbleibenden Menschen der Gewalt eines europäischen Bundesstaates vollständig ausgesetzt. Über 50% der Bevölkerung ist bis dahin durch die digitale Revolution arbeitslos geworden. Dieser Teil der Bevölkerung ist zu beliebiger Verfügungsmasse geworden.
Die Religionen (Christentum, Islam (Integration)) werden so in ihrem Bestand ausgehölt und aufgeweicht ("Ehe für alle"), daß von ihnen nichts übrigbleibt. Als einzige "Werte" werden entstellende Auslegungen des Grundgesetzes (z.B. "Gleichstellung" statt "Gleichberechtigung") hochgehalten, dahinterliegende kulturelle Werte darf es nicht geben.
Ungarn, Polen, Tschechien, u.a. machen das nicht mit und ziehen, unterstützt von Rußland eine Grenze zur EU hoch. Ihre Völker und Kulturen haben überlebt. Ein neuer Ost-West-Konflikt bahnt sich an. Nur diesmal sitzen die Konservativen nicht im Westen, sondern im Osten.
Candor hat geschrieben:
Ich finde es schon genug bedenklich, dass einige hier die aus meiner Sicht eindeutig braune AfD salonfähig machen wollen.

So läufst Du aber mitten hinein in die Gefahren von 2 und 3. Vielleicht sogar in die von 1., wenn die Leute 2. oder 3. nicht mehr aushalten und es zu einer heftigen Gegenbewegung kommt.

Nur die gemäßigten Kräfte in der AfD um Petry, von Storch, Weidel wären vielleicht in der Lage, eine Politik zu machen, die allen drei Gefahren gleichermaßen entgeht und unsere Demokratie bewahrt.
Bisher sieht es für mich aus, als würdest Du absichtlich an 3. mitarbeiten. Aber Vorsicht - das kann wie gesagt auch ganz schnell in 1. oder 2. umschlagen.
Wenn Du das alles nicht willst, müßtest Du sogar dabei mithelfen, die AfD salonfähig zu machen und dann die gemäßigten Kräfte darin unterstützen, damit es eben nicht zu 1. kommt.


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BeitragVerfasst: Dienstag 8. August 2017, 00:42 
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Huch, das klingt extremst nach Anti-Utopie, die Wölfe hast Du nun auch noch reingenommen in Deinen "Anti-Utopie-Roman". Ich kann es mir förmlich vorstellen. *heul* :lmao:

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Zuletzt geändert von Candor am Dienstag 8. August 2017, 00:44, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Dienstag 8. August 2017, 00:43 
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Ach, und dann zu den Abschiebungen. Wir haben in einem Umfang illegale Einwanderer ins Land gelassen (und werden das voraussichtlich auch weiter ohne Obergrenze tun), daß wir uns Abschiebungen sparen können.
Eine derart große Personengruppe bekommen wir nicht mehr aus dem Land. Zum einen haben viele keine Pässe, so daß man nicht weiß, wohin denn, und zum anderen sind ihre Länder zu schwach, um sie wieder aufzunehmen.
Das bedeutet: Entweder wir ziehen jetzt sofort die Grenzen hoch, so daß nicht noch mehr Ausländer hereinkommen. Oder alle, die noch reinkommen, sind drin, und wir bekommen es mit Gefahr Nr. 2 zu tun.


Zuletzt geändert von hlubenow am Dienstag 8. August 2017, 00:49, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Dienstag 8. August 2017, 00:49 
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Wär vielleicht gut, wenn Du das alles mal einem guten Psychologen oder so unterbreitest, der könnte das Ganze noch psychologisch vertiefen oder mit Dir reflektieren, damit Du es besser vermitteln kannst, meinst Du nicht?

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BeitragVerfasst: Dienstag 8. August 2017, 00:52 
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Candor hat geschrieben:
Wär vielleicht gut, wenn Du das alles mal einem guten Psychologen oder so unterbreitest, der könnte das Ganze noch psychologisch vertiefen oder mit Dir reflektieren, damit Du es besser vermitteln kannst, meinst Du nicht?

Wenn Du meinst, Grenzschutz sei gleich Nazi, dann ist das eher was für einen Psychologen.


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BeitragVerfasst: Dienstag 8. August 2017, 01:35 
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hlubenow hat geschrieben:
So läufst Du aber mitten hinein in die Gefahren von 2 und 3. Vielleicht sogar in die von 1., wenn die Leute 2. oder 3. nicht mehr aushalten und es zu einer heftigen Gegenbewegung kommt.


Also bisher waren mir diese Zahlen/Ziffern/Nummern und ihre Mengen nicht feindlich gesinnt, aber jetzt, wo Du es sagst ... :eeeek:

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