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 Betreff des Beitrags: Steuer-O-Mat
BeitragVerfasst: Mittwoch 6. September 2017, 22:04 
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Beiträge: 343
Bei http://steuer-o-mat.de/App kann man prüfen, von welchem Steuerkonzept man am meisten profitiert. Das Ergebnis für mich als Staatsdiener mit einem Jahresbrutto von 54.000 Euro:


CDU/CSU: 399,61 € mehr Netto

SPD: 399,61 € mehr Netto

Die Linke: 2.008,33 € mehr Netto

Finde es beschämend, wie zaghaft die Versuche der etablierten Parteien bei der dringend gebotenen steuerlichen Entlastung der hart arbeitenden Mittelschicht sind... Das Steuerkonzept der Partie Die Linke überzeugt mich jedenfalls auch im Übrigen zu weiten Teilen.

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"Wohltätigkeit ist das Ersäufen des Rechts im Mistloch der Gnade." - Johann Heinrich Pestalozzi, Schweizer Pädagoge und Reformer (1746 - 1827)


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 Betreff des Beitrags: Re: Steuer-O-Mat
BeitragVerfasst: Mittwoch 6. September 2017, 22:22 
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Du zählst dich als Staatsdiener hoffentlich nicht ernsthaft zur hart arbeitenden Mittelschicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Steuer-O-Mat
BeitragVerfasst: Mittwoch 6. September 2017, 22:38 
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Beiträge: 7221
Für einen Staatsdiener ist offenbar entscheidend, möglichst wenig Steuern zahlen zu müssen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Steuer-O-Mat
BeitragVerfasst: Mittwoch 6. September 2017, 22:42 
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Registriert: Sonntag 10. Dezember 2006, 12:18
Beiträge: 2795
Für Die Linke sind ja immer alle diejenigen reich, die mehr haben, als man selbst. Einfache und flexible Definition. ;-)

Und das ein Staatsdiener sich mit 54k zur hart arbeitenden MIttelschicht zählt, deren Entlastung dringend geboten sei (sic!), ist großes Kino.

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Eichhörnchen, Eichhörnchen wo sind deine Nüsse?


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 Betreff des Beitrags: Re: Steuer-O-Mat
BeitragVerfasst: Mittwoch 6. September 2017, 23:21 
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markus87 hat geschrieben:
Du zählst dich als Staatsdiener hoffentlich nicht ernsthaft zur hart arbeitenden Mittelschicht.

Inzwischen haben wir Staatsdiener, die buchstäblich "bis zum Umfallen" Dienst tun, wie z.B. diese Polizistin bei G20, die sicherlich sogar noch nicht mal auf 54K kommt:
https://youtu.be/-pbDmXl_hOo?t=101

Es ist in allen Bereichen dasselbe Problem: CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne nehmen nicht mehr die Interessen der Bürger wahr. Denn die sind unter den Bedingungen der Globalisierung einfach nicht wichtig. Deshalb entlasten diese Parteien auch nicht die Mittelschicht. Schließlich soll die alles bezahlen: Griechenland, Euro-Rettung, Migranten. Sogar Schwachsinn wie "Gender-Studies".
Die Linke ist trotz Wahlversprechen nicht wählbar, denn wer will schon den SED-Sozialismus zurück.
Bleibt eigentlich nur eine Alternative: Bürger, Beamte, Mittelständler, holt euch endlich euer Land zurück! Und Du, Joshua, guck' mal bitte, was Dir die AfD bei Steuer-O-Mat bietet. Obwohl ich so eine Seite für höchst unseriös halte, das sei dazugesagt.
Wenn der Euro kippt oder wir es nicht "schaffen", kannst Du nämlich froh sein, wenn der Staat überhaupt noch irgendwelche Beamtengehälter zahlt. (Mein Opa hat seinerzeit so eine Situation durchaus schonmal erlebt.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Steuer-O-Mat
BeitragVerfasst: Mittwoch 6. September 2017, 23:44 
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Wohnort: Südwestdeutschland
hlubenow hat geschrieben:
Und Du, Joshua, guck' mal bitte, was Dir die AfD bei Steuer-O-Mat bietet.


"Leider existiert bisher kein detailliertes Steuerkonzept, das eine konkrete Berechnung erlaubt."

hlubenow hat geschrieben:
Obwohl ich so eine Seite für höchst unseriös halte, das sei dazugesagt.


Klar, nichts kann so seriös sein wie die AfD, erst recht kein Steuer-O-Mat, der die "Ausrichtung" der AfD prägnant wie folgt zusammenfasst:
"EU-Skepsis, Nationalismus (inkl. Völkischer Nationalismus), Nationalkonservatismus, Rechtspopulismus, Wirtschaftsliberalismus, Antifeminismus"

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Deutsches Bundesrecht? https://www.buzer.de/ - tagesaktuell, samt Änderungsgesetzen und Synopsen
Gesetze mit Rechtsprechungsnachweisen und Querverweisen? https://dejure.org/ - pers. Merkliste u. Suchverlauf


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 Betreff des Beitrags: Re: Steuer-O-Mat
BeitragVerfasst: Mittwoch 6. September 2017, 23:52 
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Ich hab mit dem Ding auch schon rumgespielt. Selbst bei fantasiertem GK Gehalt entlastet die Linke noch.
Ich verstehe außerdem schon, dass man auch bei 54 k sich über 2 k mehr freut. So viel ist das ja nun auch wieder nicht.

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»Natürlich ist das herablassend. Torquemada ist mir gegenüber herablassend, ich bin esprit gegenüber herablassend. So ist die Nahrungskette in diesem Forum nunmal.« - Swann


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 Betreff des Beitrags: Re: Steuer-O-Mat
BeitragVerfasst: Mittwoch 6. September 2017, 23:54 
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Dann ist es aber kein besonderes hohes phantasiertes GK-Gehalt. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Steuer-O-Mat
BeitragVerfasst: Donnerstag 7. September 2017, 00:51 
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@AfD Steuergeschenke: "Die AfD wendet sich gegen eine Ausweitung der Abgaben- belastung und fordert die Absenkung der allgemeinen Mehr- wertsteuer um 7 Prozentpunkte" (Wahlprogramm, S. 50).

Das Steueraufkommen aus der USt betrug im Vorjahr ca 217 Mrd € für Bund, Länder und Gemeinden. Die Senkung des Steuersatzes von 19 auf 12% dürfte Einnahmenausfälle iHv ca 60-80 Mrd € p.a. nach sich ziehen. Dazu noch die Abschaffung der ErbSt (ca 7 Mrd. € Ländereinnahmen). Da fragt man sich schon, ob die Schreiberlinge wirklich damit rechnen, dass das Programm auch gelesen wird oder ob bei der AfD die DM auf den Bäumen wächst.

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 Betreff des Beitrags: Re: Steuer-O-Mat
BeitragVerfasst: Donnerstag 7. September 2017, 06:42 
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Schon bei 95.000 fängt sogar die SPD an einem Geld wegzunehmen. Da gilt man wohl schon als superreich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Steuer-O-Mat
BeitragVerfasst: Donnerstag 7. September 2017, 07:21 
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Ein Single mit einem Bruttoeinkommen von 95.000 € p.a. ist ja wohl auch reich.

Das durchschnittliche Bruttoeinkommen eines 1-Personen-Haushalts aus selbstständiger und unselbständiger Arbeit lag nach den aktuellsten verfügbaren statistischen Daten im Jahr 2014 bei 1.394 € im Monat oder 16.728 € im Jahr.

Wann soll denn deiner Meinung nach der Reichtum beginnen, wenn nicht bei einem Bruttoeinkommen aus Erwerbstätigkeit, das mehr als 5,6-mal höher liegt als das durchschnittliche Erwerbseinkommen eines Single-Haushalts?!

Und selbst, wenn man auf das gesamte Haushaltsbruttoeinkommen eines durchschnittlichen Single-Haushalts abstellt (2.500 € pro Monat oder 30.000 € p.a.), liegt ein Bruttoeinkommen von 95.000 € noch mehr als dreimal drüber.


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 Betreff des Beitrags: Re: Steuer-O-Mat
BeitragVerfasst: Donnerstag 7. September 2017, 07:36 
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Wenn der durchschnittliche Single Kapitaleinkünfte von mehr als 1.100 Euro pro Monat hat ist der wohl auch schon superreich. Oder wie kommen deine abenteuerlichen Zahlen zustande?

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 Betreff des Beitrags: Re: Steuer-O-Mat
BeitragVerfasst: Donnerstag 7. September 2017, 08:09 
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Beiträge: 2421
Honigkuchenpferd hat geschrieben:
Dann ist es aber kein besonderes hohes phantasiertes GK-Gehalt. ;)


Bin wohl zu bescheiden?
Muss mich nochmal mit diesen GKen auseinandersetzen. :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Steuer-O-Mat
BeitragVerfasst: Donnerstag 7. September 2017, 08:11 
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Beiträge: 1533
markus87 hat geschrieben:
Wenn der durchschnittliche Single Kapitaleinkünfte von mehr als 1.100 Euro pro Monat hat ist der wohl auch schon superreich. Oder wie kommen deine abenteuerlichen Zahlen zustande?


Das sind keine "abenteuerlichen Zahlen", sondern die Werte des Statistischen Bundesamtes (Statistisches Jahrbuch 2016, S. 169). Die durchschnittlichen Einnahmen aus Vermögen (Kapitalerträge und Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung) eines Single-Haushalts betragen im Übrigen nur ca. 200 € pro Monat, der überwiegende Teil der Differenz (ca. 900 €) entfällt auf öffentliche und private Transferzahlungen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Steuer-O-Mat
BeitragVerfasst: Donnerstag 7. September 2017, 08:24 
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Wenn, müsste man wohl aufs Medianeinkommen abstellen. Wobei ich mich schon frage wie man auf durchschnittlich (!) 900 Euro Transferzahlungen kommen möchte.

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