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BeitragVerfasst: Sonntag 24. Oktober 2010, 15:30 
Noch selten hier
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Registriert: Mittwoch 18. August 2010, 13:25
Beiträge: 10
Hi Leute,

habe Anfang November ein Vorstellungsgespräch für die Finanzverwaltung in BW.

Hat vllt. jemand Informationen zu dessen Ablauf oder allgemein zum Auswahlverfahren in Baden Württemberg (vllt. sogar persönliche Erfahrungen).

Über Hilfe und Infos würde ich mich sehr freuen....LG


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BeitragVerfasst: Freitag 29. Oktober 2010, 11:23 
Fleissige(r) Schreiber(in)
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Registriert: Freitag 13. Februar 2004, 19:45
Beiträge: 292
Ich hab auch Anfang November in Karlsruhe ein Vorstellungsgespräch.
Allerdings hab ich leider auch keine Ahnung, was auf uns zukommt.
Scheint allerdings nur ein Vorstellungsgespräch zu sein, zumindest ist mir nichts anderes bekannt.


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BeitragVerfasst: Freitag 29. Oktober 2010, 11:41 
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Registriert: Dienstag 11. Mai 2004, 16:19
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Ende 2008 war es bei mir so: Der erste Schritt ist ein Vorstellungsgespräch mit zwei Vertretern der OFD über den persönlichen und fachlichen Werdegang und die Ursachen der Bewerbung und spätere Verwendungsmöglichkeiten. Auf dieser Grundlage wird dann darüber befunden, ob man zu einem AC eingeladen wird (das, wenn ich mich recht erinnere, im Laufe des Januars in Freiburg abgehalten wird). Dazu kann ich nichts sagen, weil mich zwischenzeitlich die Justiz abgegriffen hatte. ;)


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BeitragVerfasst: Freitag 29. Oktober 2010, 12:53 
Noch selten hier
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Registriert: Mittwoch 18. August 2010, 13:25
Beiträge: 10
Ja, so wie non liquet es sagt wurde es mir auch telefonisch bestätigt.

Falls man im Gespräch überzeugt folgt ein zweitägiges (!!!) Assessmentcenter in Freiburg.


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BeitragVerfasst: Freitag 29. Oktober 2010, 14:59 
Fleissige(r) Schreiber(in)
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Registriert: Freitag 13. Februar 2004, 19:45
Beiträge: 292
Na, da erwartet uns ja dann einiges. Ist das Bewerbungsverfahren in anderen Bundesländern auch so? Wie läuft das in Bayern?


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BeitragVerfasst: Freitag 29. Oktober 2010, 17:10 
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Registriert: Montag 31. Mai 2010, 14:17
Beiträge: 50
In SH und HH ist das Auswahlverfahren auch zweistufig:

1. Termin: strukturiertes Bewerbungsgespräch (SH 30 min, HH 60 min)

2. Termin: AC (SH und HH ganztägig)

Seid ihr sicher, dass das AC in BW 2 Tage dauert?
Ist ja eher ungewöhnlich. Oder finden einfach an 2 Tagen jeweils 1-tägige AC-Termine statt?


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BeitragVerfasst: Freitag 29. Oktober 2010, 19:24 
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Registriert: Mittwoch 18. August 2010, 13:25
Beiträge: 10
Also, in Bayern findet ein strukturiertes Interview statt (siehe Broschüre)...von einem AC steht dort nichts...würde ich aber auch nicht ausschließen.

Ich finde insgesamt ist das ein ganz schöner Aufstand dafür, dass die eingeladenen Bewerber sicherlich alle ordentliche Staatsexamen vorweisen können.


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BeitragVerfasst: Freitag 29. Oktober 2010, 20:04 
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Beiträge: 329
Soial hat geschrieben:
Ja, so wie non liquet es sagt wurde es mir auch telefonisch bestätigt.

Falls man im Gespräch überzeugt folgt ein zweitägiges (!!!) Assessmentcenter in Freiburg.


Nur mal so aus Interesse: Da ja sonst auch keine Fahrtkosten für Bewerbungsgespräche von Vater Staat ersetzt werden, darf man sich dann vermutlich auch auf eigene Kosten eine Übernachtungsmöglichkeit suchen, oder?

_________________
"Ich weiß nur das, was wir wissen. Ob ich alles weiß, was wir wissen weiß ich auch nicht, aber ich weiß natürlich, niemand von uns weiß etwas was er nicht weiß." (Dr. W. Schäuble)


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BeitragVerfasst: Freitag 29. Oktober 2010, 20:45 
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Beiträge: 421
LieschenMueller hat geschrieben:
darf man sich dann vermutlich auch auf eigene Kosten eine Übernachtungsmöglichkeit suchen, oder?
Soial hat geschrieben:
Ja, so wie non liquet es sagt wurde es mir auch telefonisch bestätigt.

Falls man im Gespräch überzeugt folgt ein zweitägiges (!!!) Assessmentcenter in Freiburg.


Nur mal so aus Interesse: Da ja sonst auch keine Fahrtkosten für Bewerbungsgespräche von Vater Staat ersetzt werden, darf man sich dann vermutlich auch auf eigene Kosten eine Übernachtungsmöglichkeit suchen, oder?


Nein, das AC findet im Bildungszentrum der OFD Karlsruhe in Freiburg statt. Übernachtungsmöglichkeit wird vor Ort geboten. Über die Einzelheiten der Übernachtung stimmt man sich sodann telefonisch mit den wirklich sehr freundlichen Mitarbeitern vor Ort ab.


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BeitragVerfasst: Sonntag 31. Oktober 2010, 12:16 
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Registriert: Freitag 13. Februar 2004, 19:45
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Wie läuft dann das erste Gespräch ab? Dauert das denn lang?
sollte man sich fachlich nochmal mit dem Steuerrecht intensiver befassen bzw. werden auch solche Fragen gestellt?


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BeitragVerfasst: Sonntag 31. Oktober 2010, 12:51 
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Beiträge: 421
Im ersten Gespräch saß ich zwei (damals sehr netten), wenn im Einzelnen auch sehr kritisch wirkenden Gesprächspartnern (ein Personalreferent und soweit ich mich erinnere war der andere Herr ein Fachreferent) der OFD Karlsruhe ggü.
Es war ein übliches, strukturiertes Bewerbungsgespräch. Dauer war meiner Erinnerung nach etwa 45-60 Minuten (ganz genau weiß ichs net mehr). Sehr freundliche Begrüßung. Sehr kurze Selbstvorstellung (unter Hinweis darauf, dass man die wesentlichen Infos bereits aus den Bewerbungsunterlagen kenne). Dann im wesentlichen Schilderung bzw. Darlegung/Glaubhaftmachung des eigenen Interesses an der Finanzverwaltung und dass man die im Bewerberprofil angesprochenen Kernkompetenzen ausfüllt. Ganz genau erinnere ich mich an die konkreten Fragen nicht mehr, nur soviel noch, dass man bei seinen Ausführungen gelegentlich freundlich unterbrochen wird, um z.T. sehr kritische Nachfragen einbringen zu können. Wichtig dabei ist, dass man stets kurz und prägnant und angenehm selbstbewusst antwortet, darauf wird sehr viel Wert gelegt. Da ich steuerrechtlich stark vorbelastet war, musste ich mich auch einigen Fachfragen stellen, insbesondere zu den mir bekannten, damals jüngsten, bedeutsamen Entwicklungen im Steuerrecht. Dabei stieg der Schwierigkeitsgrad solange, bis ich bei Frage 5 oder 6 passen musste. War aber nicht besonders schlimm, schließlich kam kurz darauf die Einladung zum AC in Freiburg. Ob Steuerrechtsneulinge auch Steuerrechtsfragen gestellt bekommen, kann ich nicht sagen. Ich glaube insoweit ist man vor Ort sehr flexibel.


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BeitragVerfasst: Sonntag 31. Oktober 2010, 13:44 
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danke für die ausführliche Darstellung...da frage ich mich aber schon, ob man ohne steuerrechtliche Vorkenntnisse überhaupt eine Chance hat genommen zu werden... :-k

...obwohl einige Bundesländer ja immer schreiben, dass steuerrechtliche Vorkenntnisse nicht notwendig sind.


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BeitragVerfasst: Sonntag 31. Oktober 2010, 14:08 
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auch von mir vielen Dank für die ausführliche Antwort.


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BeitragVerfasst: Sonntag 31. Oktober 2010, 14:42 
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Soial hat geschrieben:
da frage ich mich aber schon, ob man ohne steuerrechtliche Vorkenntnisse überhaupt eine Chance hat genommen zu werden...

...obwohl einige Bundesländer ja immer schreiben, dass steuerrechtliche Vorkenntnisse nicht notwendig sind.


Die Chance besteht sehr wohl. Ich hatte vielmehr nicht den Eindruck, dass "Steuerrechtler" ggü. "Nichtsteuerrechtlern" grdsl. bevorzugt werden, zumal die zuvor erworbenen steuerrechtlichen Vorkenntnisse i.d.R. nicht im Ansatz so fundiert sind, dass die Finanzverwaltung die Personalauswahl für den höheren Dienst in der Finanzverwaltung unter dem Aspekt der besonderen Fachkompetenz vornimmt. Vielmehr werden die erforderlichen, speziell für die Finanzverwaltung maßgeschneiderten Fachkenntnisse im Vorbereitungsjahr vermittelt und man baut diese im weiteren Laufbahnverlauf kontinuierlich aus, speziell auf die jeweils übertragenen Sachgebiete bezogen. Als Führungskraft in der FW übt man ohnehin keine originär sachbearbeitende Tätigkeit aus, sondern ist primär mit Sachentscheidungen z.B. in besonders komplexen oder rechtlich schwierigen Fallfragen und im Übrigen mit dem gesamten Spektrum an Führungsaufgaben befasst. Im Steuerrecht sind die z.T. hochspezialisierten Sachbearbeiter den Führungskräften zumindest in den ersten Jahren ohnehin um Längen voraus.
Würde mir also um ggf. mangelnde steuerrechtliche Vorkenntnisse keine tiefschürfenden Gedanken machen. Sind allenfalls vorteilhaft für die Begründung des Interesses an der FW. Da muss man nicht besonders weit ausholen, wenn es einen entsprechenden "roten Faden" im CV gibt.
Viel Glück Euch fürs Auswahlverfahren...


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BeitragVerfasst: Sonntag 31. Oktober 2010, 15:43 
Noch selten hier
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Beiträge: 10
hehe...mein Bruder ist Sachbearbeiter im Finanzamt und steht gerade neben mir und lacht über die "hochspezialisierten Sachbearbeiter" :D

...aber du hast schon recht, er hatte mir das vorher auch schon so geschildert.


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