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BeitragVerfasst: Freitag 17. Februar 2017, 15:20 
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Beiträge: 1747
Wohnort: Schweiz
Tja, wer sagt, dass die Frauenrechte wirklich faktisch realisiert wurden, lebt auch in den Wolken. So ist das nun mal in der Realität. Man muss für das Selbstverständlichste kämpfen, sogar Staatsanwälte, sonst wird man ausgenommen. Das ist die Steinzeitnatur des Menschen, der sich in keinster Weise weiterentwickelt hat und auch heute noch alles ausbeutet, was sich nicht wehrt.

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LG Candor


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BeitragVerfasst: Freitag 17. Februar 2017, 17:26 
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Registriert: Freitag 31. August 2007, 14:53
Beiträge: 342
Fakt ist:
1.
Die Belastung der Staatsanwaltschaften weist von Bundesland zu Bundesland erhebliche Unterschiede auf.
2.
Die Belastung der Behörden weist auch innerhalb des jeweiligen Bunderlandes oft erhebliche Unterschiede auf (je nach Kriminalitätsmilieu der Stadt u.a.)
3.
Die Belastung der Staatsanwälte in den einzelnen Behörden ist ebenfalls sehr unterschiedlich (spezialisiertes Dezernet vs. allg. Buchstabendezernat; Anzahl der offenen Verfahren in einem übernommenen Dezernat etc.). Dabei spielt in den ersten Monaten auch die Erwartungshaltung des Gegenzeichners eine wesentliche Rolle (ein korinthenkackender, haarspalterischer Gegenzeichner kann den ganzen eigenen Arbeitsrhythmus zerstören und zur Aneignung eines zeitraubenden "vorauseilenden Gehorsams" anleiten, in dem man jede Kritik zu antizipieren versucht, was i.E. nicht mit dem Berufsethos vereinbar ist und unendlich Zeit frisst).

Heißt: Auch unter den Assessoren gibt es manchen, der mit 7 Stunden (also 35 Stunden / Woche) hinkommt, und manchen, der - ohne besonders langsam zu sein - 12 Stunden täglich arbeiten muss (also 60 Stunden / Woche). Alles, was darüber oder darunter liegt, dürften wiederum eher seltene Extremfälle sein, so jedenfalls meine "Nahbereichsempirie".

_________________
"Wohltätigkeit ist das Ersäufen des Rechts im Mistloch der Gnade." - Johann Heinrich Pestalozzi, Schweizer Pädagoge und Reformer (1746 - 1827)


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BeitragVerfasst: Freitag 17. Februar 2017, 19:21 
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Registriert: Sonntag 10. Dezember 2006, 12:18
Beiträge: 2722
Levi hat geschrieben:
thh hat geschrieben:
Levi hat geschrieben:
Um die Behauptung einer regelmäßigen 60-Stunden-Woche verifizieren zu können, müsste man daher den Anwesenheitstest an mindestens 3 Tagen in der Woche (einschließlich Freitags!) machen - und zwar um 21 Uhr. 
Denn eine 60-Stunden-Woche entspricht durchschnittlich 12 Stunden Arbeitszeit oder 13 Stunden Anwesenheit (einschließlich gesetzlicher Pausen). Bei einem Arbeitsbeginn um 8 Uhr entspräche das also den genannten 21 Uhr. 


Und man darf das Wochenende nicht ausblenden - wobei die Forschungen zudem dadurch verfälscht werden können, dass nicht nur Richter, sondern auch Staatsanwälte zuhause arbeiten können.

OK. Ich gebe mich geschlagen und habe verstanden: die berufliche Tätigkeit der Staatsanwälte ist vergleichbar der Arbeit von Knechten und Mägden im frühen 19. Jahrhundert. Rechtlos und ohne Arbeitsschutz schuften sie - ohne Anspruch auf Wochenende und Feierabend - rund um die Uhr für ihren Dienstherrn. Stets in Angst vor den Vorarbeitern, die den geringsten Anflug von Schwäche oder Protest sofort erbarmungslos bestrafen. 

Jetzt verstehe ich endlich so manches besser. 


Ich glaube, die verschließt - aus dem Elfenbeinturm der Öffentlichen Verwaltung - den Blick vor der Realität. Ein Bekannter von mir arbeitet als Richter an einem Landgericht auch mehrere Jahre nach der Verplanung regelmäßig an mehreren Tagen in der Woche im Gericht bis Mitternacht oder sogar darüber hinaus. Er ist weder besonders dumm noch besonders langsam oder besonders ehrgeizig.

Ich kenne auch mehrere Fälle, die zwar um 19 Uhr nach Hause gehen, um mit der Familie zusammen zu essen, sich dann aber von 21 Uhr bis Mitternacht nochmal zuhause an den Schreibtisch setzen.

Und jemand, der seinen Beruf gerne macht und aus "Berufung" statt als reiner Broterwerb, wird damit wahrscheinlich auch zufrieden sein, auch wenn die Besoldung natürlich ziemlich mies ist. Beruf ist eben mehr als der Tausch Zeit gegen Geld.

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BeitragVerfasst: Freitag 17. Februar 2017, 19:56 
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Kasimir hat geschrieben:
Beruf ist eben mehr als der Tausch Zeit gegen Geld.

Insofern aber eben nur für die "Berufungs"-Fraktion. Für mich z.B. nicht.

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»Ich kenne den Schmerz, den ich hatte, weil ich zweimal die Vorhaut mit dem Reißverschluss mitgenommen habe, so dass dieser - also Reißverschluss - einmal in einer Klinik entfernt werden musste.« - Chefreferendar


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BeitragVerfasst: Freitag 17. Februar 2017, 19:58 
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Du bist halt ein Knuffer.

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BeitragVerfasst: Freitag 17. Februar 2017, 20:35 
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Kriegst gleich eine geknufft, Herr Vor'tz'nder. :D

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BeitragVerfasst: Freitag 17. Februar 2017, 20:41 
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Objection overruled.

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BeitragVerfasst: Freitag 17. Februar 2017, 20:53 
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Beiträge: 2517
Kasimir hat geschrieben:
Ich glaube, die verschließt - aus dem Elfenbeinturm der Öffentlichen Verwaltung - den Blick vor der Realität. Ein Bekannter von mir arbeitet als Richter an einem Landgericht auch mehrere Jahre nach der Verplanung regelmäßig an mehreren Tagen in der Woche im Gericht bis Mitternacht oder sogar darüber hinaus. Er ist weder besonders dumm noch besonders langsam oder besonders ehrgeizig.

Ich kenne auch mehrere Fälle, die zwar um 19 Uhr nach Hause gehen, um mit der Familie zusammen zu essen, sich dann aber von 21 Uhr bis Mitternacht nochmal zuhause an den Schreibtisch setzen.

Und jemand, der seinen Beruf gerne macht und aus "Berufung" statt als reiner Broterwerb, wird damit wahrscheinlich auch zufrieden sein, auch wenn die Besoldung natürlich ziemlich mies ist. Beruf ist eben mehr als der Tausch Zeit gegen Geld.


Solche Arbeitszeiten sind - von kurzen Belastungsspitzen abgesehen (die Abende, an denen ich in 10 Jahren Justiz und 7 Jahren RiLG länger als bis 18 Uhr (!) im Büro war, kann ich an einer Hand abzählen - so außergewöhnlich, dass ich behaupte, dass das hausgemachte Probleme deiner Bekannten sind.

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BeitragVerfasst: Freitag 17. Februar 2017, 20:57 
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Zippocat hat geschrieben:
Solche Arbeitszeiten sind - von kurzen Belastungsspitzen abgesehen (die Abende, an denen ich in 10 Jahren Justiz und 7 Jahren RiLG länger als bis 18 Uhr (!) im Büro war, kann ich an einer Hand abzählen - so außergewöhnlich, dass ich behaupte, dass das hausgemachte Probleme deiner Bekannten sind.


Jein. Dauerhaft mehr als - im Schnitt - 45 Stunden halte ich auch für ungewöhnlich, aber mal ein Jahr mit im Schnitt 50 oder mal kurzfristige Spitzen, wo dann eben zu den 41 Wochenstunden noch 10, 20 oder 30 Überstunden dazukommen, gibt es immer wieder. Bei den Staatsanwaltschaften besonders, beim Landgericht in Zivilsachen auch - in Strafkammern hingegen eigentlich nie. ;)

Es hilft im übrigen, Sachen irgendwann auch einmal liegenzulassen, wenn die Eingänge dauerhaft hoch sind. Dann tut sich eben in einigen Verfahren mal 6 oder 12 Monate nichts, davon geht die Welt auch nicht unter.

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BeitragVerfasst: Freitag 17. Februar 2017, 20:57 
Fossil
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Beiträge: 12777
Kasimir hat geschrieben:
Ich glaube, die verschließt - aus dem Elfenbeinturm der Öffentlichen Verwaltung - den Blick vor der Realität. Ein Bekannter von mir arbeitet als Richter an einem Landgericht auch mehrere Jahre nach der Verplanung regelmäßig an mehreren Tagen in der Woche im Gericht bis Mitternacht oder sogar darüber hinaus. Er ist weder besonders dumm noch besonders langsam oder besonders ehrgeizig.

Ich kenne auch mehrere Fälle, die zwar um 19 Uhr nach Hause gehen, um mit der Familie zusammen zu essen, sich dann aber von 21 Uhr bis Mitternacht nochmal zuhause an den Schreibtisch setzen.


Was man vielleicht auch nicht vergessen darf: Manche Sachen (Urteile schreiben, Terminsvorbereitung) lassen sich besser irgendwann in Ruhe mit der entsprechenden Motivation am Stück machen als ausgerechnet zwischen Mittagstief und 17 Uhr. Insofern ist auch immer die Frage, wie effektiv man eigentlich den Tag gefüllt hat, wenn man dann abends noch lange im Büro sitzt und endlich irgendwas fertig macht.

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BeitragVerfasst: Freitag 17. Februar 2017, 21:01 
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julée hat geschrieben:
Was man vielleicht auch nicht vergessen darf: Manche Sachen (Urteile schreiben, Terminsvorbereitung) lassen sich besser irgendwann in Ruhe mit der entsprechenden Motivation am Stück machen als ausgerechnet zwischen Mittagstief und 17 Uhr. Insofern ist auch immer die Frage, wie effektiv man eigentlich den Tag gefüllt hat, wenn man dann abends noch lange im Büro sitzt und endlich irgendwas fertig macht.


Fraglos richtig. Nicht selten ist den Tag über gar keine große Gelegenheit, mehr als Telefonate und Eilsachen zu bearbeiten, so dass sich die notwendige Ruhe für längere Aufgaben schlicht nicht findet. Und wer bei der Verfassung eines längeren Schriftstücks oder dem Durchdenken einer umfangreichen Akte alle 10 oder 15 Minuten unterbrochen wird, kommt nicht recht voran ...

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BeitragVerfasst: Freitag 17. Februar 2017, 21:58 
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Kasimir hat geschrieben:
Levi hat geschrieben:
thh hat geschrieben:
Levi hat geschrieben:
Um die Behauptung einer regelmäßigen 60-Stunden-Woche verifizieren zu können, müsste man daher den Anwesenheitstest an mindestens 3 Tagen in der Woche (einschließlich Freitags!) machen - und zwar um 21 Uhr. 
Denn eine 60-Stunden-Woche entspricht durchschnittlich 12 Stunden Arbeitszeit oder 13 Stunden Anwesenheit (einschließlich gesetzlicher Pausen). Bei einem Arbeitsbeginn um 8 Uhr entspräche das also den genannten 21 Uhr. 

Und man darf das Wochenende nicht ausblenden - wobei die Forschungen zudem dadurch verfälscht werden können, dass nicht nur Richter, sondern auch Staatsanwälte zuhause arbeiten können.

OK. Ich gebe mich geschlagen und habe verstanden: die berufliche Tätigkeit der Staatsanwälte ist vergleichbar der Arbeit von Knechten und Mägden im frühen 19. Jahrhundert. Rechtlos und ohne Arbeitsschutz schuften sie - ohne Anspruch auf Wochenende und Feierabend - rund um die Uhr für ihren Dienstherrn. Stets in Angst vor den Vorarbeitern, die den geringsten Anflug von Schwäche oder Protest sofort erbarmungslos bestrafen. 

Jetzt verstehe ich endlich so manches besser. 


Ich glaube, die verschließt - aus dem Elfenbeinturm der Öffentlichen Verwaltung - den Blick vor der Realität. Ein Bekannter von mir arbeitet als Richter an einem Landgericht auch mehrere Jahre nach der Verplanung regelmäßig an mehreren Tagen in der Woche im Gericht bis Mitternacht oder sogar darüber hinaus. Er ist weder besonders dumm noch besonders langsam oder besonders ehrgeizig.

Ich kenne auch mehrere Fälle, die zwar um 19 Uhr nach Hause gehen, um mit der Familie zusammen zu essen, sich dann aber von 21 Uhr bis Mitternacht nochmal zuhause an den Schreibtisch setzen.

Und jemand, der seinen Beruf gerne macht und aus "Berufung" statt als reiner Broterwerb, wird damit wahrscheinlich auch zufrieden sein, auch wenn die Besoldung natürlich ziemlich mies ist. Beruf ist eben mehr als der Tausch Zeit gegen Geld.

Das ist mir zu binär gedacht. 

Ich mache meine Arbeit auch sehr gerne und aus "Berufung". Genau genommen ist es sogar exakt das, was ich immer tun wollte, seit ich mit dem Jurastudium begonnen habe. Ich musste zwar beruflich zunächst einige Schleifen drehen, aber am Ende bin ich dort gelandet, wo ich hinwollte. 

Obwohl dem so ist, fände ich es trotzdem schrecklich, wenn mein Leben (fast) nur noch aus Arbeit bestehen würde. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie in einem solchen Fall später einmal meine Grabrede ausfallen würde. Weil dem aber glücklicherweise nicht so ist, muss ich auch nicht ständig über die angeblich "miese Bezahlung" im öffentlichen Dienst lamentieren (ich spieße sie nur manchmal ironisch auf). Für 40 Stunden ist sie völlig in Ordnung und auf 40 Stunden ist sie ausgelegt. Wenn jemand für dieses Geld 60 Stunden arbeitet, kann er das gerne machen, aber es ist "nicht im Sinne des Erfinders". 


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BeitragVerfasst: Freitag 17. Februar 2017, 22:18 
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thh hat geschrieben:
Und man darf das Wochenende nicht ausblenden - wobei die Forschungen zudem dadurch verfälscht werden können, dass nicht nur Richter, sondern auch Staatsanwälte zuhause arbeiten können.

Am letzten Wochenende bin ich zum Beispiel - ohne dass ich offiziell Eildienst gehabt hätte - in einem meiner Verfahren viermal von der Polizei angerufen worden, habe dabei insgesamt sicherlich eine knappe Stunde telefoniert und den halben Vormittag damit verbracht, die Rechtslage zu recherchieren.

Kommt zwar zum Glück selten vor sowas, aber hin und wieder eben schon, und dann ist auch mal eben der halbe Samstag weg.


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BeitragVerfasst: Freitag 17. Februar 2017, 22:26 
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Registriert: Freitag 2. März 2007, 18:00
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Levi hat geschrieben:
Ich mache meine Arbeit auch sehr gerne und aus "Berufung". Genau genommen ist es sogar exakt das, was ich immer tun wollte, seit ich mit dem Jurastudium begonnen habe. Ich musste zwar beruflich zunächst einige Schleifen drehen, aber am Ende bin ich dort gelandet, wo ich hinwollte.

Nur aus Neugier: Was machst du denn? :D


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BeitragVerfasst: Freitag 17. Februar 2017, 22:37 
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Levi hat geschrieben:
Weil dem aber glücklicherweise nicht so ist, muss ich auch nicht ständig über die angeblich "miese Bezahlung" im öffentlichen Dienst lamentieren (ich spieße sie nur manchmal ironisch auf). Für 40 Stunden ist sie völlig in Ordnung und auf 40 Stunden ist sie ausgelegt. Wenn jemand für dieses Geld 60 Stunden arbeitet, kann er das gerne machen, aber es ist "nicht im Sinne des Erfinders". 

=D>

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