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 Betreff des Beitrags: Verwaltung Bayern
BeitragVerfasst: Sonntag 5. März 2017, 11:34 
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Registriert: Sonntag 5. März 2017, 10:48
Beiträge: 1
Hallo liebe Forumsmitglieder,

ich habe eine Frage zum Thema Verwaltungsgerichtsbarkeit in Bayern. Wie hoch sind derzeit die Chancen, nach der Zeit als Proberichter zum VG zurück zu kommen? Hat jemand Erfahrung bzw. Aussagen von betroffenen Leuten?
Im Anschluss daran würde mich interessieren, wie einfach ein Wechsel in die Justiz ist, wenn man sich nach ein paar Jahren doch nicht mit der Verwaltungstätigkeit anfreunden kann.
Ich weiß, dass es hierzu schon Themen gibt. Allerdings geht es mir darum, wie sich das ganze momentan darstellt.

Danke!


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 Betreff des Beitrags: Re: Verwaltung Bayern
BeitragVerfasst: Montag 6. März 2017, 12:00 
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Registriert: Mittwoch 2. März 2005, 19:34
Beiträge: 433
Wohnort: Ansbach
Ich kann jetzt nur von meiner Nahbereichsempirie berichten. An "mein" altes VG sind in der letzten Zeit relativ viele Auftragsrichter gekommen, wobei die überwiegende Zahl direkt aus der Verwaltung kam und nicht zuvor Proberichter waren (entgegen aller Aussagen, die noch vor einigen Jahren gegolten haben ;) ). Profitiert haben die natürlich von den Stellenmehrungen durch die Asylverfahren.

Meine Prognose wäre für die nächste Zeit, dass jetzt wieder - ähnlich der Situation vor einigen Jahren - relativ viele Stellen dauerhaft durch die Zurückgekommenen besetzt sind und in der Folge die Rückkehrwahrscheinlichkeit wieder sinken müsste.
Aber man steckt da nicht drin und wahrscheinlich säße ich jetzt nicht - glücklich und zufrieden - an meinem Schreibtisch im Sozialgericht, wenn ich meine persönliche Rückkehrwahrscheinlichkeit vor 5-6 Jahren nicht völlig falsch eingeschätzt hätte..... O:)

Zum Wechsel in die Justiz kann ich aus persönlicher Erfahrung sagen, dass das nach der Lebenszeitverbeamtung ein ganz schöner Act gewesen wäre. Irgendwie wäre es schon gegangen, aber einfach hat es sich mir nicht dargestellt. (Vielleicht hat sich das aber auch mittlerweile geändert, weil einstellungstechnisch der Bedarf größer ist....).
Der Wechsel in die Sozialgerichtsbarkeit war im Vergleich extrem einfach, aber wir sind ja auch die Mauerblümchengerichtsbarkeit. :alright

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"Stirbt ein Bediensteter während einer Dienstreise, so ist damit die Dienstreise beendet."


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 Betreff des Beitrags: Re: Verwaltung Bayern
BeitragVerfasst: Montag 6. März 2017, 13:10 
Fossil
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Registriert: Mittwoch 28. Juni 2006, 19:16
Beiträge: 14222
Schlumpfi hat geschrieben:
Mauerblümchengerichtsbarkeit

Wieso denn das? Gesamtgesellschaftlich unverzichtbar.

Zum Rückkehrverfahren in Bayern, Schlumpfi: weißt Du, warum man dann nicht eher die weggeordneten Proberichter früher aus der Verwaltungsstation zurückzieht und stattdessen richterlich unerfahrene Juristen auf Zeit heranzieht?

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Verwaltung Bayern
BeitragVerfasst: Montag 6. März 2017, 13:54 
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Registriert: Mittwoch 2. März 2005, 19:34
Beiträge: 433
Wohnort: Ansbach
Einwendungsduschgriff hat geschrieben:
Schlumpfi hat geschrieben:
Mauerblümchengerichtsbarkeit

Wieso denn das? Gesamtgesellschaftlich unverzichtbar.

Zum Rückkehrverfahren in Bayern, Schlumpfi: weißt Du, warum man dann nicht eher die weggeordneten Proberichter früher aus der Verwaltungsstation zurückzieht und stattdessen richterlich unerfahrene Juristen auf Zeit heranzieht?



Die Mauerblümchen sind ein Bonmot aus einem Artikel, der mal in der BZ erschienen ist: http://www.genios.de/presse-archiv/arti ... 4D9BC.html
3,21€ fürs vollständige Lesen ist mir meine Selbstironie aber nicht wert..... O:)

Zu Deiner zweiten Frage: Naja, vielleicht haben die die Personalentscheidungen einen übergeordneten Zweck, der sich sich mir nicht erschließt. Die Nahbereichsempirie könnte allerdings vermuten lassen, dass die Stellen nicht immer mit Hinblick auf richterliche Erfahrung/Kompetenz, sondern auch als Zuckerl für dem Regierungsvize nahstehende Verwaltungsjuristen vergeben wurden. Das ist jetzt aber meine persönliche Lästerei und sicherlich bin ich da nicht 100% sachlich. Die einzige, die wegen der fehlenden Perspektive gegangen ist, war ich sicherlich nicht, aber den Verlust an Einarbeitungsaufwand etc. nimmt das Ministerium eben hin.

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