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BeitragVerfasst: Mittwoch 19. Juli 2017, 18:51 
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Registriert: Montag 22. August 2005, 11:37
Beiträge: 2991
thh hat geschrieben:
Tibor hat geschrieben:
Das ist ja auch ein großer Fehler der "Juraausbildung", denn man kann behaupten, dass mehr Menschen mit Sozial- und Steuerrecht in Berührung kommen (der eine Teil der Bevölkerung zahlt Steuern, der andere Teil bezieht Sozialleistungen), als mit so tollen "Randgebieten" wie Bau-, Versammlungs-, Werkvertrags- oder gar Strafrecht.


Allerdings. Und dieser Fehler zieht sich auch schon durch die schulische Ausbildung. Da beschäftigt man sich an einer allgemeinbildenden Schule mit hochgestochenen literarischen Fragestellungen, mathematischen Spezialproblemen, chemischen Formeln, Atomphysik und Co. - aber niemand lernt dort den Umgang mit Geld, die Zubereitung von (gesunden) Mahlzeiten, Putzen, einfache Reparaturen im Haushalt und an Fahrzeugen, Rad- und Autofahren, die Buchung (und Durchführung) von Bahn- oder Flugreisen, Erste Hilfe und Gesundheitsprävention, Grundlagen der Steuererklärung, des Arbeits- und Mietrechts, obschon das einerseits alle Menschen betrifft und zudem sehr viel häufiger von Bedeutung ist als die typischen, konventionellen Schulfächer. Und so haben wir dann Studenten, die - zukunftsorientiert - etwas "mit Medien" studieren, dafür weder Formeln lösen noch chemische oder physikalische Experimente ausführen oder Schillers "Faust" rezitieren können, aber hilflos vor der Aufgabe stehen, ihre WG in Schuss zu halten und sich zu ernähren, nachdem sie den Umgang mit dem präferierten Fortbewegungsmittel durch externe Nachhilfe erlernen mussten.

In der Pädagogik und im Bildungswesen ist noch viel zu tun!


=D> =D> =D> Das ist -leider- so wahr. Vielleicht liegt es einfach an der Differenzierungswut im allgemeinen. Nicht die Vorbereitung auf das Leben oder den Beruf steht im Vordergrund, sondern oftmals einfach die Vorbereitung auf die nächste Prüfung.

_________________
Keine Begeisterung sollte größer sein als die nüchterne Leidenschaft zur praktischen Vernunft. (Helmut Schmidt)


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BeitragVerfasst: Donnerstag 20. Juli 2017, 11:57 
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Registriert: Freitag 31. August 2007, 14:53
Beiträge: 343
Armes Deutschland. Erst wurde nicht vorausplanend eingestellt, jetzt wird man die Notenerfordernisse erheblich absenken müssen, um den rapide wachsenden Einstellungsbedarf bis 2025 zu decken. Die zig Kollegen, die insbesondere in den Nullerjahren in manchem Bundesland trotz Doppel-VB nicht im Staatsdienst unterkamen ("Einstellungsstopp"; "Neueinstellungen nur in begründeten Ausnahmefällen"), ärgern sich zurecht.

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"Wohltätigkeit ist das Ersäufen des Rechts im Mistloch der Gnade." - Johann Heinrich Pestalozzi, Schweizer Pädagoge und Reformer (1746 - 1827)


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BeitragVerfasst: Donnerstag 20. Juli 2017, 20:11 
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Gerade heute habe ich im Intranet eine Ausschreibung für eine landesunmittelbare Einrichtung (unbefristet, Verbeamtung später möglich) gesehen: Anforderung war mindestens einmal "befriedigend". Und ich musste mich damals noch über Kettenbefristungen reinkrepeln. :D

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»Ich kenne den Schmerz, den ich hatte, weil ich zweimal die Vorhaut mit dem Reißverschluss mitgenommen habe, so dass dieser - also Reißverschluss - einmal in einer Klinik entfernt werden musste.« - Chefreferendar


Zuletzt geändert von famulus am Donnerstag 20. Juli 2017, 20:17, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 20. Juli 2017, 20:13 
Fossil
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Joshua hat geschrieben:
Armes Deutschland. Erst wurde nicht vorausplanend eingestellt, jetzt wird man die Notenerfordernisse erheblich absenken müssen, um den rapide wachsenden Einstellungsbedarf bis 2025 zu decken. Die zig Kollegen, die insbesondere in den Nullerjahren in manchem Bundesland trotz Doppel-VB nicht im Staatsdienst unterkamen ("Einstellungsstopp"; "Neueinstellungen nur in begründeten Ausnahmefällen"), ärgern sich zurecht.


Ärgerlich definitiv. Allerdings kann man natürlich auch nur begrenzt 20 Jahre im Voraus für die großen Pensionierungswelle einstellen. Wesentlich ärgerlich dürfte es für diejenigen sein, die in den letzten fünf Jahren knapp die Notenanforderungen verfehlt haben und heute ohne Weiteres eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhielten.

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"Auch eine stehengebliebene Uhr kann noch zweimal am Tag die richtige Zeit anzeigen; es kommt nur darauf an, daß man im richtigen Augenblick hinschaut." (Alfred Polgar)


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BeitragVerfasst: Donnerstag 20. Juli 2017, 20:52 
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julée hat geschrieben:
Joshua hat geschrieben:
Armes Deutschland. Erst wurde nicht vorausplanend eingestellt, jetzt wird man die Notenerfordernisse erheblich absenken müssen, um den rapide wachsenden Einstellungsbedarf bis 2025 zu decken. Die zig Kollegen, die insbesondere in den Nullerjahren in manchem Bundesland trotz Doppel-VB nicht im Staatsdienst unterkamen ("Einstellungsstopp"; "Neueinstellungen nur in begründeten Ausnahmefällen"), ärgern sich zurecht.

Ärgerlich definitiv. Allerdings kann man natürlich auch nur begrenzt 20 Jahre im Voraus für die großen Pensionierungswelle einstellen. Wesentlich ärgerlich dürfte es für diejenigen sein, die in den letzten fünf Jahren knapp die Notenanforderungen verfehlt haben und heute ohne Weiteres eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhielten.

Und was hält sie davon ab, sich heute (nochmal) zu bewerben?


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BeitragVerfasst: Donnerstag 20. Juli 2017, 21:11 
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BeitragVerfasst: Donnerstag 20. Juli 2017, 21:31 
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Levi hat geschrieben:
Und was hält sie davon ab, sich heute (nochmal) zu bewerben?


Vielleicht, weil sie sich in den letzten Jahren etwas aufgebaut haben? Eine Freundin z. B. wäre gerne zur StA gegangen, aber notenmäßig passte es (insbesondere bzgl. des 1. Examens) nicht bzw. sie war örtlich nicht flexibel genug, also hat sie sich selbstständig gemacht - und seit 1-2 Jahren läuft die Kanzlei gut; d. h. die Lust jetzt noch mal als Assessor irgendwo zur Gegenzeichnung laufen zu müssen und irgendwelche Dezernate aufräumen zu müssen, ist da eher gering ausgeprägt.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 20. Juli 2017, 23:56 
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Also ich wäre gerne Kutschenbauer geworden!

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Die von der Klägerin vertretene Auffassung, die Beeinträchtigung des Wohngebrauchs sei durch das Zumauern der Fenster nur unwesentlich beeinträchtigt, ist so unverständlich, dass es nicht weiter kommentiert werden soll. - AG Tiergarten 606 C 598/11


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BeitragVerfasst: Donnerstag 20. Juli 2017, 23:59 
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Der Staat wird sich schon bald ganz schön umgucken müssen, wo er überhaupt noch geeignete Kandidaten findet. Momentan trifft eine anschwellende Pensionierungswelle auf den Ruf der Öffentlichkeit nach dem starken Rechtsstaat.

Das Schwarze-Peter-Spiel zwischen dem Bund und den Ländern hat dabei schon begonnen:

http://www.lto.de/recht/nachrichten/n/h ... vorwuerfe/


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BeitragVerfasst: Freitag 21. Juli 2017, 05:55 
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julée hat geschrieben:
Levi hat geschrieben:
Und was hält sie davon ab, sich heute (nochmal) zu bewerben?

Vielleicht, weil sie sich in den letzten Jahren etwas aufgebaut haben? Eine Freundin z. B. wäre gerne zur StA gegangen, aber notenmäßig passte es (insbesondere bzgl. des 1. Examens) nicht bzw. sie war örtlich nicht flexibel genug, also hat sie sich selbstständig gemacht - und seit 1-2 Jahren läuft die Kanzlei gut; d. h. die Lust jetzt noch mal als Assessor irgendwo zur Gegenzeichnung laufen zu müssen und irgendwelche Dezernate aufräumen zu müssen, ist da eher gering ausgeprägt.

Dann kann der Wunsch nach einer Tätigkeit im öffentlichen Dienst aber auch nicht wirklich ausgeprägt (gewesen) sein. Sollte das nämlich tatsächlich das berufliche Ziel sein, fängt man gerne noch mal von vorne an, wenn sich dadurch die Möglichkeit eröffnet, seiner Berufung zu folgen. 

Meine eigenen Erfahrungen als Angehöriger der hier schon erwähnten "Nuller-Jahre": Bei kaum einem meiner Kommilitonen (und auch bei mir nicht!) hat der Einstieg in den öffentlichen Dienst sofort geklappt, aber am Ende sind alle - für die das wirklich das berufliche Ziel war - auch dort geladet. Man musste halt einige Jahre in anderen Tätigkeiten  (Rechtsanwalt, Unternehmen, Promotion etc.) "überwintern" und danach räumlich mobil sein, aber selbst seinerzeit war der öffentliche Dienst irgendwie/irgendwo/rgendwann erreichbar.

Insofern ist es nicht "ärgerlich", wenn man mal einige Jahre was anderes machen muss, bevor man seiner Berufung folgen kann, sondern einfach das normale Leben. 

Auch in anderen akademischen Bereichen ist das im Übrigen ganz normal. Angehende Mediziner warten aufgrund des hohen NC in der Regel zunächst jahrelang, bevor sie überhaupt mit dem Studium beginnen können, ganze Lehrer- und Pfarrerjahrgänge haben erst nach Jahrzehnten den beruflichen Einstieg geschafft und die meisten Geisteswissenschaftler hangeln sich von (schlecht bezahlter) Befristung zu Befristung.

Die bisweilen erforderlichen beruflichen Überbrückungszeiten bei Juristen sind dagegen nun wirklich Luxusprobleme.


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BeitragVerfasst: Freitag 21. Juli 2017, 08:05 
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Joshua hat geschrieben:
Armes Deutschland. Erst wurde nicht vorausplanend eingestellt, jetzt wird man die Notenerfordernisse erheblich absenken müssen, um den rapide wachsenden Einstellungsbedarf bis 2025 zu decken. Die zig Kollegen, die insbesondere in den Nullerjahren in manchem Bundesland trotz Doppel-VB nicht im Staatsdienst unterkamen ("Einstellungsstopp"; "Neueinstellungen nur in begründeten Ausnahmefällen"), ärgern sich zurecht.


Ist doch überall so. Vor fünf Jahren hätte dich keine GK ohne VB eingestellt, wenn Papa und Mama nicht beide Dax-Vorstände sind.

Ärgerlich an der Sache ist allein, dass wie immer wenig vorausschauend geplant wird und durch die derzeitige Einstellung von Leuten, die andernfalls formal keine Chance hätten, die Qualität der Arbeit insgesamt leiden könnte (Ja, auch Leute mit mittelmäßigen Noten können gute Juristen sein; nein, nicht jeder mit guten Noten ist ein guter Jurist). Und noch viel ärgerlicher ist, dass im "Mittelbau" im Staatsdienst viel zu wenig getan wird. Bei uns am Gericht wäre zB eine Entlastung der Geschäftsstellen viel notwendiger und sinnvoller als zwei neue Richter.


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BeitragVerfasst: Freitag 21. Juli 2017, 08:07 
Fossil
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@Levi: Deine Anforderungen an die "Berufung" sind mir zu hoch. Nur weil jemand die notgedrungen gefundene berufliche Alternative nicht aufgeben möchte, bedeutet das nicht, dass der ursprüngliche Wunsch nicht echt war - und jetzt werden doch im Zweifelsfall wieder jede Menge Leute eingestellt, deren Berufung weniger der Sache, sondern "Hauptsache öffentlicher Dienst" gilt. Ich weiß nicht, ob es da nicht klüger gewesen wäre, bereits vor ein paar Jahren die Notenanforderungen etwas abzusenken und Leute einzustellen, die auch der Lage sind, sich außerhalb der Justiz etwas aufzubauen, was sie nach ein paar Jahren nicht aufgeben wollen. Und besagte Freundin wäre für die StA sicherlich ein Gewinn gewesen.

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BeitragVerfasst: Freitag 21. Juli 2017, 08:31 
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Beiträge: 1536
@julée
Im Prinzip gilt hier immer noch dasselbe, was der Hl. Benedikt in seiner Regel bereits vor 1500 Jahren formuliert hat:

Zitat:
Kommt einer neu und will das klösterliche Leben beginnen, werde ihm der Eintritt nicht leicht gewährt,sondern man richte sich nach dem Wort des Apostels: "Prüft die Geister, ob sie aus Gott sind." (1Joh 4,1)

Wenn er also kommt und beharrlich klopft und es klar ist, dass er die ihm zugefügte harte Behandlung sowie die Schwierigkeiten beim Eintritt geduldig erträgt, aber trotzdem auf seiner Bitte besteht, gestatte man ihm vorläufig den Eintritt. Er halte sich jedoch zunächst in der Unterkunft für die Gäste auf. Danach wohne er im Raum für die Novizen, wo sie lernen, essen und schlafen. Ein erfahrener Bruder werde für sie bestimmt, der geeignet ist, Menschen zu gewinnen, und der sich mit aller Sorgfalt ihrer annimmt.

Man achte genau darauf, ob der Novize wirklich Gott sucht, ob er Eifer hat, ob er bereit ist zu gehorchen und ob er fähig ist, Widerwärtiges zu ertragen. Offen zeige und rede man mit ihm über alles Harte und Schwere auf seinem Weg.


Gutes, verlässliches und begeisterungsfähiges Personal gewinnt man auch heute noch am besten auf diesem Weg. Nicht nur im Kloster sondern in jedem System.


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BeitragVerfasst: Freitag 21. Juli 2017, 08:41 
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Registriert: Montag 27. Mai 2013, 10:30
Beiträge: 612
Levi hat geschrieben:
Wenn er also kommt und beharrlich klopft und es klar ist, dass er die ihm zugefügte harte Behandlung sowie die Schwierigkeiten beim Eintritt geduldig erträgt, aber trotzdem auf seiner Bitte besteht, gestatte man ihm vorläufig den Eintritt. Er halte sich jedoch zunächst in der Unterkunft für die Gäste auf. Danach wohne er im Raum für die Novizen, wo sie lernen, essen und schlafen. Ein erfahrener Bruder werde für sie bestimmt, der geeignet ist, Menschen zu gewinnen, und der sich mit aller Sorgfalt ihrer annimmt.


Das wäre doch mal ein schöner Gesprächseinstieg für ein Assessment-Center beim BAMF.


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BeitragVerfasst: Freitag 21. Juli 2017, 08:47 
Fossil
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Beiträge: 14515
sai hat geschrieben:
Joshua hat geschrieben:
Armes Deutschland. Erst wurde nicht vorausplanend eingestellt, jetzt wird man die Notenerfordernisse erheblich absenken müssen, um den rapide wachsenden Einstellungsbedarf bis 2025 zu decken. Die zig Kollegen, die insbesondere in den Nullerjahren in manchem Bundesland trotz Doppel-VB nicht im Staatsdienst unterkamen ("Einstellungsstopp"; "Neueinstellungen nur in begründeten Ausnahmefällen"), ärgern sich zurecht.


Ist doch überall so. Vor fünf Jahren hätte dich keine GK ohne VB eingestellt, wenn Papa und Mama nicht beide Dax-Vorstände sind.

Das stimmt nun wahrscheinlich auch in dieser Pauschalität nicht. Jedenfalls außerhalb von Berlin und München. Gerade aus den Jahren 2011/2012 kenne ich eine Menge Kolleginnen und Kolleginnen, die mit einem guten, aber nicht sehr guten Lebenslauf, ohne viel Mühe bei Gleiss, Freshfields, Linklaters und Hengeler untergekommen sind.

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Hier gibt's nichts zu lachen, erst recht nichts zu feiern.


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