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 Betreff des Beitrags: Re: Richter auf Probe Brandenburg
BeitragVerfasst: Donnerstag 22. März 2018, 17:46 
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Registriert: Donnerstag 7. Juli 2011, 17:39
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Vielen Dank für die schnelle Antwort ;-)

Kannst Du Dich evtl. noch an die anderen Fallbeispiele/Rollenspiele erinnern?

Ich hoffe mal, dass das Gespräch in Potsdam stattfinden wird. Habe noch keine offizielle Einladung. Gespräch ist nach Ostern.


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 Betreff des Beitrags: Re: Richter auf Probe Brandenburg
BeitragVerfasst: Samstag 24. März 2018, 11:18 
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Also das eine war noch der Klassiker mit der untätigen UdG und bei dem anderen ging es darum, dass sich ein Beklagter über mich beschwert, weil ich seine Zeugen nicht geladen habe und der Präsident des OLG mir dann über einen anderen Richter antragen lässt, dass man die Zeugen hier hätte laden können und was ich dann mache.

Also mein Gespräch fand in Brandenburg a.d. Havel statt im OLG. Ich dachte, da fänden die Gespräche immer statt.
Haben sie dir das telefonisch noch nicht gesagt?


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 Betreff des Beitrags: Re: Richter auf Probe Brandenburg
BeitragVerfasst: Dienstag 10. April 2018, 19:00 
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Lovells_xo hat geschrieben:
Also das eine war noch der Klassiker mit der untätigen UdG und bei dem anderen ging es darum, dass sich ein Beklagter über mich beschwert, weil ich seine Zeugen nicht geladen habe und der Präsident des OLG mir dann über einen anderen Richter antragen lässt, dass man die Zeugen hier hätte laden können und was ich dann mache.

Also mein Gespräch fand in Brandenburg a.d. Havel statt im OLG. Ich dachte, da fänden die Gespräche immer statt.
Haben sie dir das telefonisch noch nicht gesagt?



Gibt es noch weitere aktuelle Erfahrungen bezüglich der Vorstellungsgespräche in Brandenburg? Habe heute eine Einladung erhalten und möchte lieber nichts dem Zufall überlassen! Vielen Dank vorab!


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 Betreff des Beitrags: Re: Richter auf Probe Brandenburg
BeitragVerfasst: Mittwoch 11. April 2018, 19:13 
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Registriert: Samstag 3. März 2018, 19:41
Beiträge: 26
enel hat geschrieben:
Lovells_xo hat geschrieben:
Also das eine war noch der Klassiker mit der untätigen UdG und bei dem anderen ging es darum, dass sich ein Beklagter über mich beschwert, weil ich seine Zeugen nicht geladen habe und der Präsident des OLG mir dann über einen anderen Richter antragen lässt, dass man die Zeugen hier hätte laden können und was ich dann mache.

Also mein Gespräch fand in Brandenburg a.d. Havel statt im OLG. Ich dachte, da fänden die Gespräche immer statt.
Haben sie dir das telefonisch noch nicht gesagt?



Gibt es noch weitere aktuelle Erfahrungen bezüglich der Vorstellungsgespräche in Brandenburg? Habe heute eine Einladung erhalten und möchte lieber nichts dem Zufall überlassen! Vielen Dank vorab!


Hey enel, ich werde mich auch bewerben. Darf ich fragen, welche Noten du mitbringst? :eeeek:


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 Betreff des Beitrags: Re: Richter auf Probe Brandenburg
BeitragVerfasst: Donnerstag 12. April 2018, 15:43 
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Beiträge: 5
Ich muss irgendwie noch mit reingerutscht sein, Herr Zwick vom OLG meinte etwas wie "naja, ich nehme sie noch mit rein, ist für Sie ja nicht so weit zu fahren"
Meine Note war im Ersten 10,16 und im Zweiten gerade mal 7,12 weshalb ich es gar nicht gewagt hatte, von einer Einladung zu träumen!! Ich habe jetzt zwar eine leise Befürchtung, dass ich nur so eine Art Quote erfülle, aber was solls! Wenn ich die Chance bekomme, mich persönlich vorzustellen, dann ist das für mich schon die halbe Welt!!

Meint ihr, iRd Vorstellungsgesprächs wird alles wieder auf Null gesetzt, dh alle Bewerber sind dann unabhängig von ihrer Note gleichwertig? Wohl eher nicht, oder?


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 Betreff des Beitrags: Re: Richter auf Probe Brandenburg
BeitragVerfasst: Donnerstag 12. April 2018, 15:48 
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Und wie soll man bloß "soziale Kompetenz" im Bewerbungsgespräch zeigen? Da sagt doch jeder "ich bin sehr einfühlsam, empathisch" etc, sodass man sich den Satz im Prinzip schonmal sparen kann. Ist mir ein Rätsel. Und ob jemand sympatisch ist oder nicht, kann doch wohl nicht ausschlaggebend sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Richter auf Probe Brandenburg
BeitragVerfasst: Donnerstag 12. April 2018, 15:49 
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enel hat geschrieben:
Meint ihr, iRd Vorstellungsgesprächs wird alles wieder auf Null gesetzt, dh alle Bewerber sind dann unabhängig von ihrer Note gleichwertig? Wohl eher nicht, oder?

Ich glaube, dazu steht was in Art. 33 Abs. 2 GG.

_________________
»Ich kenne den Schmerz, den ich hatte, weil ich zweimal die Vorhaut mit dem Reißverschluss mitgenommen habe, so dass dieser - also Reißverschluss - einmal in einer Klinik entfernt werden musste.« - Chefreferendar


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 Betreff des Beitrags: Re: Richter auf Probe Brandenburg
BeitragVerfasst: Donnerstag 12. April 2018, 16:20 
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famulus hat geschrieben:
enel hat geschrieben:
Meint ihr, iRd Vorstellungsgesprächs wird alles wieder auf Null gesetzt, dh alle Bewerber sind dann unabhängig von ihrer Note gleichwertig? Wohl eher nicht, oder?

Ich glaube, dazu steht was in Art. 33 Abs. 2 GG.

Inwiefern ergibt sich aus Art. 33 Abs. 2 GG einschließlich der ständigen Rspr. des BVerfG eine klare Vorgabe in die eine oder andere Richtung? Ernst gemeinte Frage - für beide Konstellationen ist mir nämlich eine Verwaltungspraxis bekannt (wobei es dort, wo die Note nach der Einladung irrelevant wird, ein ausführliches Assessment-Center gibt), und ich kann mir in beiden Fällen nicht vorstellen, dass die Auswahlverfahren verfassungswidrig sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Richter auf Probe Brandenburg
BeitragVerfasst: Donnerstag 12. April 2018, 16:42 
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Registriert: Samstag 3. März 2018, 19:41
Beiträge: 26
enel hat geschrieben:
Ich muss irgendwie noch mit reingerutscht sein, Herr Zwick vom OLG meinte etwas wie "naja, ich nehme sie noch mit rein, ist für Sie ja nicht so weit zu fahren"
Meine Note war im Ersten 10,16 und im Zweiten gerade mal 7,12 weshalb ich es gar nicht gewagt hatte, von einer Einladung zu träumen!! Ich habe jetzt zwar eine leise Befürchtung, dass ich nur so eine Art Quote erfülle, aber was solls! Wenn ich die Chance bekomme, mich persönlich vorzustellen, dann ist das für mich schon die halbe Welt!!

Meint ihr, iRd Vorstellungsgesprächs wird alles wieder auf Null gesetzt, dh alle Bewerber sind dann unabhängig von ihrer Note gleichwertig? Wohl eher nicht, oder?


Super, freue mich sehr für dich! Hoffe, dass ich auch eingeladen werde!
Kann zumindest was die normative Grundlage betrifft famulus beipflichten. Ich würde mir dazu erstmal keine Gedanken machen. Du wurdest eingeladen und das ist, was zählt. Jetzt heißt es, im Gespräch alles geben.
Was das Darstellen der Soft Skills betrifft, gibt es sehr gute Bücher und Artikel. Es wurde ja bereits geschildert, dass Die Reaktion auf bestimmte Sachverhalte abgefragt wurde. Sowas eignet sich wunderbar, weil man spontan auf Unbekanntes reagieren muss. Überleg dir vielleicht auch, ob dir konkrete Beispiele einfallen, zu den notwendigen sozialen Kompetenzen. Zum Beispiel Belastbarkeit und Flexibilität: ich habe am vorletzten Tag meiner StA-Station mittags den Anruf bekommen, ob ich tags darauf, die Sitzungsvertretung für 7 Sitzungen übernehmen kann. Kurz Termine abgecheckt, zugesagt, Akten geholt, durchgeschaut, mit dem Ausbilder besprochen und erledigt. Damit zeigt man, dass man nicht nur mit den Kompetenzen blufft.


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 Betreff des Beitrags: Re: Richter auf Probe Brandenburg
BeitragVerfasst: Donnerstag 12. April 2018, 17:21 
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Ich werde nie, nie, nie, nie wieder vom Handy aus antworten. Für die ganzen Kommata- und Rechtsschreibfehler muss man sich ja schämen ](*,)


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 Betreff des Beitrags: Re: Richter auf Probe Brandenburg
BeitragVerfasst: Donnerstag 12. April 2018, 17:30 
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Quantensprung hat geschrieben:
famulus hat geschrieben:
enel hat geschrieben:
Meint ihr, iRd Vorstellungsgesprächs wird alles wieder auf Null gesetzt, dh alle Bewerber sind dann unabhängig von ihrer Note gleichwertig? Wohl eher nicht, oder?

Ich glaube, dazu steht was in Art. 33 Abs. 2 GG.

Inwiefern ergibt sich aus Art. 33 Abs. 2 GG einschließlich der ständigen Rspr. des BVerfG eine klare Vorgabe in die eine oder andere Richtung? Ernst gemeinte Frage - für beide Konstellationen ist mir nämlich eine Verwaltungspraxis bekannt (wobei es dort, wo die Note nach der Einladung irrelevant wird, ein ausführliches Assessment-Center gibt), und ich kann mir in beiden Fällen nicht vorstellen, dass die Auswahlverfahren verfassungswidrig sind.

Ohne das jetzt zu Ende durchdacht zu haben, kann ich mir keine Ausgestaltung vorstellen, bei der nach der Einladung "alles auf Null gesetzt wird" i. S. v. dass die Noten dann per se überhaupt keine Rolle mehr spielen. Sicherlich kann ein Bewertungssystem dazu führen, dass sich ein 7er gegen einer 10er durchsetzt, weil sein Malus durch entsprechende Gewichtung ausgeglichen wird. Eine Gewichtung der Noten von dann pauschal 0% erscheint mir mit dem Prinzip der Bestenauslese unvereinbar.

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»Ich kenne den Schmerz, den ich hatte, weil ich zweimal die Vorhaut mit dem Reißverschluss mitgenommen habe, so dass dieser - also Reißverschluss - einmal in einer Klinik entfernt werden musste.« - Chefreferendar


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 Betreff des Beitrags: Re: Richter auf Probe Brandenburg
BeitragVerfasst: Donnerstag 12. April 2018, 19:00 
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Beiträge: 5
Vielen Dank euch allen!


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