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 Betreff des Beitrags: Visiting Researcher (US)?
BeitragVerfasst: Mittwoch 13. September 2017, 16:27 
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Huhu,
war jmd schon mal während der Diss in den USA und kann mir berichten, wie es war? Wo wart ihr, war es schön und kommt man rein? Ich habe gesehen, dass Yale zB schon eine Bewerbungsgebühr hat, die ich mir natürlich sparen kann, wenn die realen Voraussetzungen überirdisch sind. Weit oben auf der Wish List ist Berkeley, auch wenn die Bay area ruinös ist, ich weiß. Ein paar Gimmicks hab ich schon im Lebenslauf, aber auch nicht so, dass ich sagen würde, dass es schon überall problemlos klappen wird.

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»Natürlich ist das herablassend. Torquemada ist mir gegenüber herablassend, ich bin esprit gegenüber herablassend. So ist die Nahrungskette in diesem Forum nunmal.« - Swann


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 Betreff des Beitrags: Re: Visiting Researcher (US)?
BeitragVerfasst: Mittwoch 13. September 2017, 19:56 
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Ja, war ich, aber nicht an Yale. ;) mE sind die Hürden nicht übermäßig hoch (also generell, für Yale im Speziellen kann ich nicht sprechen). Die Unis haben da aber ganz unterschiedliche Voraussetzungen, sodass man keine allgemeingültigen Regeln nennen kann. Freunden hat geholfen, dass ihre DM E-Mails an mögliche Betreuer verschickt hatte. Ich bin aber auch gut damit gefahren, die Mails einfach selbst zu verschicken. Bei vielen Unis ist es ja so, dass es eigentlich gar keine großartigen Aufnahmevoraussetzungen gibt, weil du für die eine willkommene Einnahmequelle bist.

Zu deiner Frage: Berkely genießt schon ein gutes Renomee.

Wichtig wäre im Vorfeld zu klären, ob es dort eine gut ausgestattete Bib gibt (was bei Berkely der Fall ist, wie mir erzählt wurde). Während unserer Sommersemesterferien ist meist niemand an den Unis dort zugegen (Semesterferien von Mai-Mitte/Ende August), das muss man noch im Blick haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Visiting Researcher (US)?
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. September 2017, 20:36 
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Danke für deine Rückmeldung! :) New Haven oder auch Boston hätten natürlich auch den Vorteil, näher an NY zu sein und die Mieten sind wirklich überschaubar. In der Bay Area kriegt man zT Zimmer mit Dreifachbelegung für 800 Dollar angeboten. :-k Und das Sushi soll teuer sein.

Aber ich denke, ich werde mein Glück mal versuchen. Ich muss mir allerdings überlegen, ob ich mir den Toefl trotz LL.M. aufhalsen will, weil den manche noch zusätzlich wollen (vielleicht sogar sinnvoll für mich selbst) und für die NYU soll es dann auch noch eine Veröffentlichung auf Englisch sein. Aber an sich sind das alles schöne Optionen. Dass man ein willkommener Geldgeber ist, war beim LL.M. ja auch schon so. Die Gebühren stehen bei Geisteswissenschaften ja selten im Verhältnis zum Aufwand der Uni.

Mit Semesterferien hab ich aber eh nichts mehr am Hut. :(

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 Betreff des Beitrags: Re: Visiting Researcher (US)?
BeitragVerfasst: Freitag 15. September 2017, 13:48 
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Na gut, dann hat sich das immerhin für dich erledigt, dass du wegen evtl. Lehrverpflichtung nur in den Semesterferien rüber kannst. :)

Also ich habe bei der Uni vorher angefragt, ob es den TOEFL wirklich braucht, wenn man einen LL.M. hat und es wurde mir erlassen. War aber auch eher eine kleinere Uni, die ich nach einem bestimmten Betreuer ausgesucht habe.

New Haven ist mWn doch in den schönen (=nicht gefährlichen) Ecken auch gar nicht so billig, oder? Wobei natürlich im Vergleich zu SF eigentlich alles günstig ist. :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Visiting Researcher (US)?
BeitragVerfasst: Freitag 15. September 2017, 14:04 
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Beiträge: 2668
ALLES ist günstig, wirklich. Wenn du 1.600 Dollar für ein Zimmerchen liest und nicht mal sicher sein kannst, dass das auch ein eigenes Zimmer meint, kann dich ja auch nichts mehr schrecken. Insofern nehme ich innerlich Abschied von meinen romantischen SF Vorstellungen. Da werde ich ja vermutlich allein für Lebenshaltungskosten dann nicht unter 20.000 Dollar wegkommen. Das weiß ich dann auch nicht, ob es mir das wert ist.


Lehrverpflichtungen würde ich dann insoweit aussetzen, wenn ich sie habe, das dürfte kein Problem sein.
Ich habe mal Yale geschrieben deshalb und hoffe, dass ich mich nicht gleich mit meinem Zweizeiler ins Abseits geschossen habe... :drinking:

"Sehr geehrte Frau M.,
eigentlich würde Ihr LL.M. uns durchaus genügen, aber nun müssen wir auf den Toefl bestehen.

Mit besten Grüßen"

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 Betreff des Beitrags: Re: Visiting Researcher (US)?
BeitragVerfasst: Freitag 15. September 2017, 14:40 
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Beiträge: 66
Ja, ich weiß. 20k für 2-3 Monate ist eben auch total verrückt!

Hahaha, sowas wird schon nicht zurückkommen.

....

Schließlich wäre das auf Englisch!

Nein, Scherz. :) Im Zweifel kommt erst mal gar nichts und dann quengelt man noch ein bisschen, dass man eine Rückmeldung bräuchte und dann kommt das grüne Licht. Viel Erfolg!


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 Betreff des Beitrags: Re: Visiting Researcher (US)?
BeitragVerfasst: Freitag 15. September 2017, 14:51 
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Beiträge: 2668
Achso, nein, ich rede schon von einem ganzen Semester, wobei ich mal schauen muss, wie lang es dann werden kann/ soll/ darf. Ich denke um die 3k Lebenshaltung pro Monat sind auch in der Bay noch realistisch. Hoff ich.

Vielleicht muss ich die Admission Fee auch schon der E-Mail anhängen. O:) Man weiß es nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Visiting Researcher (US)?
BeitragVerfasst: Freitag 15. September 2017, 15:15 
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Wohnort: Südwestdeutschland
Muirne hat geschrieben:
Vielleicht muss ich die Admission Fee auch schon der E-Mail anhängen. O:) Man weiß es nicht.


Dann würde sich die Zahlung in Bitcoin - oder einer vergleichbaren Kryptowährung - anbieten ...

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Deutsches Bundesrecht? https://www.buzer.de/ - tagesaktuell, samt Änderungsgesetzen und Synopsen
Gesetze mit Rechtsprechungsnachweisen und Querverweisen? https://dejure.org/ - pers. Merkliste u. Suchverlauf


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 Betreff des Beitrags: Re: Visiting Researcher (US)?
BeitragVerfasst: Freitag 15. September 2017, 16:17 
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Die Antwort kam prompt. ;) Der LL.M. reicht nicht, sie brauchen mehrere Jahre. Entspricht allerdings auch den Anforderungen von NYU, Harvard etc. Ich fand nur die Formulierung für das Programm in Yale leicht interpretationsoffen, aber vielleicht war auch der Wunsch Vater des Gedanken.

Ein Toefl mit mindestens 100... Ich kann mich also mal wieder mit Dinosauriern und irgendwelchen Kometeneinschlägen beschäftigen. Das wird vor allem für die Schreib- und Sprechübungen vermutlich ganz schön Arbeit bedeuten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Visiting Researcher (US)?
BeitragVerfasst: Freitag 15. September 2017, 23:22 
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Beiträge: 108
Muirne hat geschrieben:
Die Antwort kam prompt. ;) Der LL.M. reicht nicht, sie brauchen mehrere Jahre. Entspricht allerdings auch den Anforderungen von NYU, Harvard etc. Ich fand nur die Formulierung für das Programm in Yale leicht interpretationsoffen, aber vielleicht war auch der Wunsch Vater des Gedanken.

Ein Toefl mit mindestens 100... Ich kann mich also mal wieder mit Dinosauriern und irgendwelchen Kometeneinschlägen beschäftigen. Das wird vor allem für die Schreib- und Sprechübungen vermutlich ganz schön Arbeit bedeuten.


Kannst du kein Englisch oder woher kommt denn die Angst vor TOEFL? TOEFL-Niveau ist Niveau 3. Klasse. Das ist nun wahrlich keine Kunst. Es reicht, eine Folge Big Bang Theory zu schauen.

EDIT: @unter mir

1. Hast du offensichtlich wenig Erfahrung mit Sprachen. Eine Folge BBT (beispielsweise) bringt mehr als so ziemliches jedes Schulbuch bis zur 13. Klasse.
2. Soll damit zum Ausdruck gebracht werden, dass der TE keine Angst vor Englisch haben soll. Wer Jurist ist, wird sich Englisch auch in 1-2 Tagen realistischerweise "beibringen" können oder es anderenfalls auf ein gutes Niveau ziehen können.
TE soll sich ermutigt fühlen, da direkt morgen loszulaufen und den Zirkus hinter sich zu bringen.

Was hast du hierzu beigetragen? Nichts, außer, dass du meckerst.


Zuletzt geändert von i live in tokyo am Freitag 15. September 2017, 23:45, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Visiting Researcher (US)?
BeitragVerfasst: Freitag 15. September 2017, 23:30 
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Füll doch bitte nicht jeden Thread mit deinem Quark.

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 Betreff des Beitrags: Re: Visiting Researcher (US)?
BeitragVerfasst: Freitag 15. September 2017, 23:54 
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Beiträge: 3827
i live in tokyo hat geschrieben:
EDIT: @unter mir

1. Hast du offensichtlich wenig Erfahrung mit Sprachen. Eine Folge BBT (beispielsweise) bringt mehr als so ziemliches jedes Schulbuch bis zur 13. Klasse.


Aber sischer dat. Und über 60 bin ich auch. :)

Zitat:
2. Soll damit zum Ausdruck gebracht werden, dass der TE keine Angst vor Englisch haben soll. Wer Jurist ist, wird sich Englisch auch in 1-2 Tagen realistischerweise "beibringen" können oder es anderenfalls auf ein gutes Niveau ziehen können.
TE soll sich ermutigt fühlen, da direkt morgen loszulaufen und den Zirkus hinter sich zu bringen.

Was hast du hierzu beigetragen? Nichts, außer, dass du meckerst.


Ich halte deinen ursprünglichen Beitrag ja eher für die übliche herablassende Wichtigtuerei, und das muss nicht überall sein.

Zudem ist es nicht verkehrt, sich ggf auch etwas intensiver vorzubereiten, wenn man mindestens 100 Punkte erreichen muss. Ob das unerlässlich ist, ist eine ganz andere Frage.

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 Betreff des Beitrags: Re: Visiting Researcher (US)?
BeitragVerfasst: Samstag 16. September 2017, 00:15 
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Beiträge: 2668
Mhm, hab gehört, der Test enthält auch Leseverständnis, lief aber trotzdem gut bei dir?

Um den Reading und Listening-Teil mache ich mir, wie aus oben auch hervorgehen konnte, jetzt nicht so die Sorgen, da ich täglich idR 2-3 h US Journalisten (meist zu Sport) und Serien nur auf Englisch konsumiere und auch mal nen Artikel lese. Schreiben und vor allem Sprechen geht deshalb aber gerade nicht automatisch, weil der Wortschatz nicht immer direkt abrufbar ist, wenn noch andere Prozesse nebenher laufen und man das nie nutzt.

Was genau für über 100 ausreichend ist (das ist ja auch ein Auswahlkriterium, 100 sind nur die Eintrittskarte), weiß ich nicht, da ich den Test nie machen musste, aber mein Sprachniveau ist definitiv nicht auf dem Stand meines Lese- und Hörverständnisses, so viel kann ich einschätzen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Visiting Researcher (US)?
BeitragVerfasst: Samstag 16. September 2017, 11:12 
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Registriert: Dienstag 28. März 2017, 09:12
Beiträge: 66
Das packst du sicher. Kannst du nicht vielleicht vorher noch mit ein paar Freunden aus LL.M.-Zeiten skypen, wenn du Bedenken hinsichtlich des mündlichen Teils hast? Ansonsten mal dieses TOEFL-Buch durchackern.
Viel Erfolg!


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