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 Betreff des Beitrags: Re: Berufseinstieg ohne Vitamin B?
BeitragVerfasst: Dienstag 2. Januar 2018, 14:48 
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Schnitte hat geschrieben:
duralexsedlex hat geschrieben:
Mich beschleicht nur das Gefühl, dass die Mehrheit der überdurchschnittlich bezahlten Jobs (wohl branchenübergreifend) nicht ausgeschrieben werden, sondern eher unter der Hand vergeben werden.


Na ja, die Grundgesamtheit der überdurchschnittlich bezahlten Jobs, über die wir hier sprechen, schließt neben den Großkanzleien auch viele in-house-Rechtsabteilungen und weite Teile des Staatsdienstes mit ein. Denkst du wirklich, dass von all diesen Jobs die Mehrheit unter der Hand vergeben wird? Und wenn du das denkst: Was sind deine Anhaltspunkte, die dich zu dieser Vermutung veranlassen? Einfach nur die angeblich geringe Zahl an Stellenausschreibungen kann's nicht sein; zum Einen sind das gar nicht so wenige, zum Anderen bedeutet "ohne Ausschreibung" nicht dasselbe wie "unter der Hand". Der Referendar, der sich in seiner Referendariatsstation bewährt hat und vom selben Laden dann nach dem Examen eingestellt wird, wurde auch ohne Ausschreibung eingestellt, aber "unter der Hand" würde ich es nicht nennen, weil die Auswahlentscheidung immer noch meritokratisch erfolgt ist.



z.B. https://karrierebibel.de/verdeckter-stellenmarkt/


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 Betreff des Beitrags: Re: Berufseinstieg ohne Vitamin B?
BeitragVerfasst: Dienstag 2. Januar 2018, 14:55 
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Tibor hat geschrieben:
duralexsedlex hat geschrieben:
Mich beschleicht nur das Gefühl, dass die Mehrheit der überdurchschnittlich bezahlten Jobs (wohl branchenübergreifend) nicht ausgeschrieben werden, sondern eher unter der Hand vergeben werden.


Auch hier wieder eine Nachfrage: Was ist für dich "überdurchschnittlich bezahlt"? A13? R1? GK-Salär mit 100T€? Beziehst du dich auf alle "Jobs" oder nur auf Stellen für Berufseinsteiger? Gerade Juristen-Stellen in Unternehmen werden vorrangig an Leute mit Berufserfahrung vergeben. Da wird oft auch im Unternehmensbereich nicht ausgeschrieben (gemeint: Stellenanzeige), weil man ggf. über bisherige Kontakte über eine Kanzlei unmittelbar das Angebot (bzw. via Personalvermittler) erhält.



Gute Frage.

Da ich noch Student bin, kann ich nur von juristischen Nebenjobs sprechen.
Wenn jemand in meinem Bekanntenkreis n Job in ner Kanzlei o.ä. hat und 15€/h + bekommt, ging das über Vitamin B oder Vermittlung.
Schaue ich mir die Mehrheit der ausgeschriebenen juristischen Studentenjobs an, wird so 10-12€/h gezahlt.

Natürlich ist das nicht repräsentativ, soll es auch gar nicht sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Berufseinstieg ohne Vitamin B?
BeitragVerfasst: Dienstag 2. Januar 2018, 15:04 
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Wenn es dir um studentische Nebenjobs geht, dann solltest du nicht von „Berufseinstieg“ schreiben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Berufseinstieg ohne Vitamin B?
BeitragVerfasst: Dienstag 2. Januar 2018, 15:11 
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duralexsedlex hat geschrieben:


Na, dann hast du doch die gewünschte Antwort auf deine anfangs gestellte Frage schon.

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 Betreff des Beitrags: Re: Berufseinstieg ohne Vitamin B?
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Januar 2018, 22:30 
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Tibor hat geschrieben:
Auch hier wieder eine Nachfrage: Was ist für dich "überdurchschnittlich bezahlt"? A13? R1?


Das war jetzt ein Scherz, richtig?


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 Betreff des Beitrags: Re: Berufseinstieg ohne Vitamin B?
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Januar 2018, 22:40 
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thh hat geschrieben:
Tibor hat geschrieben:
Auch hier wieder eine Nachfrage: Was ist für dich "überdurchschnittlich bezahlt"? A13? R1?


Das war jetzt ein Scherz, richtig?


Ja, quasi der umgekehrte § 118 des Forums. Der Scherz wurde vom Empfänger nicht erkannt, also hat es funktioniert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Berufseinstieg ohne Vitamin B?
BeitragVerfasst: Donnerstag 4. Januar 2018, 09:48 
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thh hat geschrieben:
Tibor hat geschrieben:
Das war jetzt ein Scherz, richtig?


Hängt halt immer von der Vergleichsgruppe ab. Über alle deutschen Arbeitsnehmer gerechnet, ist das durchschnittliche Bruttoeinkommen etwa 33.400 Euro (Quelle). Da kommt man mit R1 und A13 natürlich drüber. Wenn man den juristischen Berufseinsteiger nimmt, soll der Durchschnitt auf dem deutschen Arbeitsmarkt bei 50.000 Euro brutto (Quelle), was man als R1 oder A13, da diese 50.000 vermutlich auf Arbeitnehmer kalibriert sind, mit dem bekannten brutto-netto-Vorteil der Beamten und Richter (keine ALV, keine RV, höhere Pensionsansprüche, PKV) auch übersteigen dürfte. Auch wenn bei vielen Zeitgenossen die Maßstäbe etwas verrutscht zu sein scheinen, so sind R1 und A13 doch im Vergleich zu dem, was andere so haben, auch monetär gesehen sehr attraktive Packages.

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 Betreff des Beitrags: Re: Berufseinstieg ohne Vitamin B?
BeitragVerfasst: Donnerstag 4. Januar 2018, 10:08 
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Insbesondere dass die Empfänger immer wieder einen sehr gewichtigen Aspekt außen vor lassen: Die Jobsicherheit. Ist man einmal auf Lebenszeit ernannt, kann einem nicht mehr allzu viel passieren. Dass kann man schlecht einpreisen ist aber schon viel wert. Berufsbedingt weiß ich wie schnell es in der Privatwirtschaft geht und man sich nach neuen Herausforderungen umschaut.

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Die Atombombe ist kein Häschen, die Atombombe ist der Tod. (F.J. Wagner)


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 Betreff des Beitrags: Re: Berufseinstieg ohne Vitamin B?
BeitragVerfasst: Donnerstag 4. Januar 2018, 16:45 
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Kontakte knüpfen ist grundsätzlich eine nützliche Sache. Eine Hand wäscht die andere.
Ob du über die Kontakte an einen Job kommts ist wieder eine andere Frage, aber darüber würde ich mir in dem Studium keine Sorgen machen.

Das klappt schon mit dem Berufseinstieg, mit oder ohne Vitamin B.


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 Betreff des Beitrags: Re: Berufseinstieg ohne Vitamin B?
BeitragVerfasst: Donnerstag 4. Januar 2018, 16:54 
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Lern du lieber deinen Stoff, anstatt hier Poesiealbumsprüche zu klopfen. :D

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»Ich kenne den Schmerz, den ich hatte, weil ich zweimal die Vorhaut mit dem Reißverschluss mitgenommen habe, so dass dieser - also Reißverschluss - einmal in einer Klinik entfernt werden musste.« - Chefreferendar


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