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 Betreff des Beitrags: Re: EInstieg in der Zivilkammer
BeitragVerfasst: Samstag 14. April 2018, 06:21 
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Fragerei hat geschrieben:
Wie haltet ihr es mit dem Verlegen von Verkündern und sonstigen Terminen? Ich habe jetzt schon von „mache ich nie“ bis „nicht so wild“ alles gehört
Wieso denn Verkünder legen?

Termine zur mündlichen Verhandlung zu verlegen finde ich nicht so tragisch. Jedenfalls wenn die Termine nicht vorher abgesprochen sind kommen Terminskollisionen bei Anwälten eben mal vor.

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 Betreff des Beitrags: Re: EInstieg in der Zivilkammer
BeitragVerfasst: Samstag 14. April 2018, 07:34 
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Ich meine das Verlegen von Terminen weil man es selbst nicht schafft, ein zu verkündendes Urteil z.B. Noch nicht fertig ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: EInstieg in der Zivilkammer
BeitragVerfasst: Samstag 14. April 2018, 10:00 
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Jeweli hat geschrieben:
Fragerei hat geschrieben:
Wie haltet ihr es mit dem Verlegen von Verkündern und sonstigen Terminen? Ich habe jetzt schon von „mache ich nie“ bis „nicht so wild“ alles gehört
Wieso denn Verkünder verlegen?


Weil das Urteil nicht fertig ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: EInstieg in der Zivilkammer
BeitragVerfasst: Samstag 14. April 2018, 10:55 
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 Betreff des Beitrags: Re: EInstieg in der Zivilkammer
BeitragVerfasst: Samstag 14. April 2018, 11:25 
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Fragerei hat geschrieben:
Ich meine das Verlegen von Terminen weil man es selbst nicht schafft, ein zu verkündendes Urteil z.B. Noch nicht fertig ist.


Wenn das Urteil noch nicht fertig ist, ist es natürlich sinnvoll, den VT zu verlegen. Allerdings spricht es nicht unbedingt für die Arbeitsorganisation, wenn man beständig VTs verlegen muss - und gleichzeitig löst man damit in aller Regel das zugrunde liegende Problem nicht, sondern vertagt es nur. Auch sollte man nicht vergessen, dass die Parteien auf ihr Urteil warten (oder sich auf den Verhandlungstermin vorbereitet haben), so dass ich es auch deshalb für erstrebenswert halte, Termine grds. nicht zu verlegen (gewiss, manchmal geht es schlichtweg nicht anders). Im Übrigen gebe ich zu bedenken, dass es auch im Rahmen der Beurteilung nicht allzu gut aussehen dürfte, wenn man Akten vorlegen muss, in denen man ohne nachvollziehbaren Grund (ggf. sogar mehrfach) Termine verlegt hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: EInstieg in der Zivilkammer
BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2018, 09:19 
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Situationsbedingt. Grds. würde ich VTs versuchen einzuhalten - vor allem zum Selbstschutz. Wenn aber unvorhergesehene Dinge dazwischen kommen, kann es schon mal angebracht sein, zu verschieben - so gerade bei mir. Gar nicht gut finde ich "kalt verkünden", d.h. ohne dass die Begründung geschrieben ist.

Generell meine ich aber: Die Parteien verlangen von uns so häufig grundlose oder Überlastungs-Fristverlängerungen/Terminverlegungen und zögern das Verfahren damit ganz erheblich hinaus. Angesichts unserer massiven Arbeitsüberlastung ziehe ich mir den Schuh ganz sicher nicht an, ich wäre nicht schnell genug für die Parteien und "man wartet auf das Urteil". Service-Mentalität in allen Ehren aber das geht zu weit. Wenn sich jemand beschwert, dass er das Urteil aufgrund meiner unzumutbaren Arbeitsüberlastung eben erst drei Wochen später bekommt als ursprünglich angekündigt, habe ich keinerlei Mitgefühl oder schlechtes Gewissen. [-X

Aber im Normalfall gilt: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben und daher sollte man versuchen, die Termine einzuhalten, wenn keine Sondersituationen auftreten.


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 Betreff des Beitrags: Re: EInstieg in der Zivilkammer
BeitragVerfasst: Sonntag 15. April 2018, 16:04 
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Registriert: Sonntag 22. Oktober 2017, 16:03
Beiträge: 320
Solar hat geschrieben:
Generell meine ich aber: Die Parteien verlangen von uns so häufig grundlose oder Überlastungs-Fristverlängerungen/Terminverlegungen und zögern das Verfahren damit ganz erheblich hinaus. Angesichts unserer massiven Arbeitsüberlastung ziehe ich mir den Schuh ganz sicher nicht an, ich wäre nicht schnell genug für die Parteien und "man wartet auf das Urteil".


Es regt mich ja zugegebenermaßen auch regelmäßig auf, wenn ich meinen Zeitplan umschmeißen muss, weil mal wieder jemand am letzten Tag der Frist mit einem Fristverlängerungsantrag kommt (wobei oft ja völlig egal ist, wie großzügig die Frist bemessen war) oder ganz kurzfristig meint, der Verhandlungstermin passe ihm jetzt doch nicht, aber das ist für mich kein Grund meine Arbeit genauso unzuverlässig zu erbringen. Und keine Bange: Hetzen lasse ich mich auch nicht - und von Anwälten, die ihrerseits für alles mindestens zwei Fristverlängerungen benötigen, erst recht nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: EInstieg in der Zivilkammer
BeitragVerfasst: Dienstag 17. April 2018, 21:10 
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Beiträge: 2494
Jeweli hat geschrieben:
Achsooo ...
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Kommt aber doch auch (gar nicht so selten) vor, etwa weil die Parteien nach dem Verhandlungstermin noch in Vergleichsverhandlungen begriffen sind, die noch andauern.

Im Übrigen: VTs verlegen ist immerhin besser als verstreichen zu lassen und nach 3-4 Monaten und 2-3 Sachstandsanfragen eine Anfrage an die Pateien zu richten, ob Einverständnis mit einer Entscheidung im schriftlichen Verfahren besteht... ;)

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"die Bezeichnung Penner hat nicht...stets beleidigenden...Charakter. So werden etwa im Einzelhandel umgangssprachlich schlecht verkäufliche Artikel...im Gegensatz zum Renner auch als Penner bezeichnet (wikipedia.de)" (BayVGH NZA-RR 2012, 302)


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