Examensvorbereitung Lust-/Frustthread für alle

Allgemeine Fragen zum Jurastudium (Anforderungen, Ablauf etc.)

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Theopa
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Re: Examensvorbereitung Lust-/Frustthread für alle

Beitrag von Theopa » Freitag 9. Juli 2021, 15:55

concico hat geschrieben:
Freitag 9. Juli 2021, 15:46
Wie wichtig ist eigentlich Europarecht im Examen? In der JuS ist zu den Grundfreiheiten ein Artikel und bisher habe ich das alles kaum auf dem Schirm.

Ich bin bisher davon ausgegangen, dass es quasi genügt, den Unterschied zwischen Verordnung und Richtlinie zu kennen ^^
Da helfen Statistiken: Die Chance, dass es im ersten Examen dran kommt ist meiner Erfahrung nach meist sehr gering, im Zweiten dürfte es noch einmal unwahrscheinlicher sein. Das hilft aber natürlich wenig wenn man zu den "Glücklichen" gehört, bei welchen dann eine reine Europarechtsklausur dran kommt ;)

Man sollte die Prüfungsschemata für klassische Verfahren zu den Grundfreiheiten (Der Belgier B möchte sein in Frankreich hergestelltes Bier in Deutschland verkaufen, dort dürfen aber nur Getränke "Bier" genannt werden, die von Brauern mit in Deutschland erworbenem Handwerks-Meister gebraut wurden, dagegen will B vorgehen....) wenigstens so weit beherrschen, dass man den Fall halbwegs auswerten und die im Europarecht meist auf dem Silbertablett im Fall servierten Argumente irgendwo verorten kann.

Am Ende sitzen in solche Klausuren ohnehin 30% heulend da, der Großteil blättert panisch im Gesetz um wenigstens die Zulässigkeit hinzubekommen und 5-10% freuen sich über sehr leichte 10+ Punkte. Wer Zeit übrig hat sollte natürlich versuchen zu letzteren zu gehören, Zeit ist aber regelmäßig sehr knapp und sollte rein statistisch eher für andere Bereiche genutzt werden.
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Re: Examensvorbereitung Lust-/Frustthread für alle

Beitrag von gola20 » Freitag 9. Juli 2021, 17:24

Europarecht ist sehr eklig, weil man das nicht aus dem Gesetz ableiten kann. Man muss die EuGH Rechtsprechung und den Aufbau kennen. Entweder man lernt es oder Mut zur Lücke. Wenn es dran kommt und man die Basics kann, dann regnet es jedenfalls Punkte.
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Re: Examensvorbereitung Lust-/Frustthread für alle

Beitrag von Sektnase » Freitag 9. Juli 2021, 19:35

::evil: Auf jeden Fall einen Tag investieren.

Edit: Grundfreiheiten, Prüfungsaufbau, Organe der EU, Rechtsquellen, kurz die Zulässigkeit der Verfahrensarten und der EGMR-Individualbeschwerde, Unmittelbare Anwendbarkeit, Verhältnis EuGH/BVerfG. Aus der EuGH-Rspr die Klassiker, Cassis und wie sie heißen. Je näher der Stoff am Übrigen dran ist, desto größer m.E. die Chance. In BW kam neulich mal in beiden ÖR Klausuren teilweise Europarecht.
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Re: Examensvorbereitung Lust-/Frustthread für alle

Beitrag von Kokolores » Samstag 10. Juli 2021, 09:12

Würde Europarecht für das erste Examen nicht unterschätzen. Jedenfalls hier (NRW) hat das Prüfungsamt die Frequenz so merklich erhöht, dass auf Lücke setzen wirklich riskant ist. Zuletzt im Maitermin lief eine Nichtigkeitsklage vor dem EuGH. Ich persönlich hatte auch das Vergnügen in meinem Durchgang Europarecht zu kriegen.
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Re: Examensvorbereitung Lust-/Frustthread für alle

Beitrag von Tibor » Samstag 10. Juli 2021, 09:53

Sektnase hat geschrieben:::evil: Auf jeden Fall einen Tag investieren.
Nur ein Tag war schon vor 15 Jahren keine gute Idee.
"Just blame it on the guy who doesn't speak English. Ahh, Tibor, how many times you've saved my butt."
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Re: Examensvorbereitung Lust-/Frustthread für alle

Beitrag von Roni » Samstag 10. Juli 2021, 16:01

Juralurch hat geschrieben:
Donnerstag 8. Juli 2021, 20:14
Roni hat geschrieben:
Mittwoch 7. Juli 2021, 01:33
Wie gehst du konkret beim Fällelösen vor? Wie viele schaffst du so an einem Tag? Sind das Examensklausuren oder kürzere Fälle zu bestimmten Themen? Ich schaffe nicht mal einen Fall pro Tag, weil ich die ganze ML abschreibe und nachschlage. Würde gerne eine Methode finden, womit ich schneller vorankomme.
Ich suche mir einen Fall zu anstehenden Einheit aus entweder den Fällen aus meiner Rep-Zeit bei Hemmer oder aus Preis/Sachs/Weißer - Die Examensklausur oder Heinrich- Examensrepititorium Zivilrecht. (Die letzten beiden haben Examensniveau)

Ich formuliere nicht aus, sondern arbeite den Sachverhalt aus und schreibe dann die gegliederte Lösungsskizze. Schwerpunkte werden stichwortartig gelöst, wenn ich ein unbekanntes Problem mithilfe der Methodenlehre zu lösen versuche werden die Gedankengänge auch grob stichwortartig festgehalten.
Die Lösungsskizze muss so ausführlich sein, dass auch tatsächlich Vergleichbarkeit mir der Gliederung der Musterlösung besteht.

Das wird dann mit der Musterlösung verglichen. Es geht mir darum den Aufbau einigermaßen zu treffen und die wesentlichen Problem erkannt und vertretbar bearbeitet zu haben.

In der Nacharbeit versuche ich dann meine Fehler in der Arbeitsweise zu identifizieren, nicht unbedingt die Detailfehler.
Also statt: Ich habe halt AGL xy übersehen lieber hätte ich streng Viel Quatsch schreibt der Bearbeiter abgeklappert, hätte ich die AGL xy nicht übersehen

Ich schaffe idR 1-2 Fälle am Tag. Manchmal (gestern zB) schaffe ich es aber auch nicht einen einzigen Fall fertig zu machen.
Der wird dann am nächsten Tag gelöst, die eigentlich angesetzte Einheit muss dann kürzer ausfallen.
Das nehme ich aber in Kauf, um mich dahingehend zu disziplinieren, in jedem Fall eine gegliederte Lösung zu Papier zu bringen bevor ich die Musterlösung anschaue.

Abschreiben mache ich gar nicht mehr. In der Vorbereitung für den Erstversuch habe ich seitenweise Skripte "zusammengefasst" aka abgeschrieben.
Ich denke dass das mein karinalsfehler war weil es einerseits sehr ineffektiv ist und anderseits ewig dauert.
Weils ewig dauert ist man wider gestresst weil man das Gefühl hat nicht voran zu kommen und das macht alles noch schlimmer.

Ich weiß nicht was für Fälle du benutzt aber soweit die jetzt nicht sehr simpel sind, ist es denke ich schon ratsam, bei der Nacharbeit zwischen der Hauptproblemen bzw. wesentlichen Weichenstellungen des Aufbaus und "Kleinkram" zu differenzieren.

Wenn ich zB irgendeine Zusatzinfo im Kästchen beim Hemmer Fall nicht kenne denke ich da nicht groß drüber nach.
Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich werde mich jetzt auch daran orientieren. Schiebe Fälle lösen immer auf die letzte Lerneinheit und komme dann nie dazu. Deshalb werde ich es jetzt auch wie du als Erstes machen.
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Re: Examensvorbereitung Lust-/Frustthread für alle

Beitrag von concico » Montag 12. Juli 2021, 13:28

Danke, dann werde ich wohl einige Tage in Europarecht investieren (müssen). Ich schreibe auch in NRW -.-

@Sektnase: Ich orientiere mich dann mal an deinen Stichpunkten und lerne die Basics. Mehr ist dann auch nicht drin.
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Re: Examensvorbereitung Lust-/Frustthread für alle

Beitrag von Juralurch » Montag 12. Juli 2021, 17:01

@Roni Freut micht wenn dir das was bringt!

Bei mir läuft es ganz ok gerade. Einerseits bin ich schon ziehmlich geschlaucht. Freitag habe ich deaswegen fast nichts geschafft. Einmal in drei Wochen sollte das ok sein denke ich, dabei soll es dann aber auch bleiben.

Andererseits habe ich meine erste Probeklausur seit ich wieder dran bin zurück bekommen und es sind immerhin 5 Punkte geworden.
Dafür dass ich keine vertiefte Ahnung von dem Thema hatte und mich also hauptsächlich auf Methodenlehre verlassen musste ganz ok denke ich.
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Re: Examensvorbereitung Lust-/Frustthread für alle

Beitrag von Weltraumbaer » Mittwoch 14. Juli 2021, 14:47

scndbesthand hat geschrieben:
Montag 28. Juni 2021, 20:42
Wenn nichts vom Gelesenen hängenbleibt, kann das verschiedene Ursachen haben und es gibt wahrscheinlich nur eine individuelle Lösung. Trotzdem einige Bemerkungen.

1.
Vornehmlich dann, wenn der Sinnzusammenhang des Textes nicht verstanden wird, ist es sinnvoll, andere Werke zu Rate zu ziehen. Wenn der Sinn des Textes klar wird (wovon ich bei Staatsorga in der Darreichungsform Alpmann jetzt mal ausgehe), stellt sich die Frage, was genau die Lektüre anderer Texte Dir überhaupt bringen soll. Mit gewisser Wahrscheinlichkeit stellt sich nach der Lehrbuchlektüre das gleiche Problem, vor dem Du jetzt stehst - Viel gelesen, nichts behalten. Du kannst es ja mal ausprobieren und ein Lehrbuch zu dem gerade bearbeiteten Rechtsgebiete lesen, um ein besseres Gefühl für den individuellen Nutzen zu erhalten.

2.
Mir scheint das Pensum vielleicht etwas hoch für einen Tag zu sein. Vermutlich bleibt nicht besonders viel Zeit, Normen nachzuschlagen, über das Gelesene nachzudenken, oder mal eine Viertelstunde innezuhalten und sich „take aways“ einzelner Abschnitte zu überlegen. Hast Du Wiederholungen eingeplant? Wissen braucht mitunter auch etwas Zeit, um sich zu setzen. Daher wäre es vielleicht sinnvoll, nach etwas Zeit einen neuen (schnelleren) Durchgang zu starten und bei wirklich neuen Themen etwas langsamer zu machen.

3.
Das Behalten von neuen Inhalten wird generell erleichtert, wenn man einen direkten Sinn darin sieht, dass das Wissen nützlich sein wird. Das kann einem bei einem rein theoretischen Studium gelegentlich auf der Strecke bleiben und manche Lerntypen brauchen eben den Zugang vom praktischen Fall her. Ich meine damit nicht, Fälle nur zu konsumieren, sondern Lösungen selbständig zu erarbeiten.

Wenn man selbst einen Fall löst, und Probleme nachschlägt, kann das zu einer besseren Merkfähigkeit führen (Problem —> gelesener Stoff löst das Problem —> Fall geht weiter —> Gefühl: „damit kann ich was anfangen“). Auch das ist eine höchst individuelle Frage, die man für sich selbst beantworten muss.
Hallo @scndbesthand

Verzeihe mir bitte die verspätete Antwort. Ich habe in den letzten zwei Wochen versucht mit meinem Repetitorium Schritt zu halten und habe dabei so ziemlich alles andere in meinem Leben ausgeblendet.

Zu deinem Punkt 1

Ich habe eine Zeit lang Lehrbücher gelesen und die Informationen in eigene Skripte verarbeitet. Diese Methode führte leider dazu, dass ich kaum zu etwas anderem kam, z.B. Fallbearbeitungstraining oder das in ein eigenes Skript umgewurstete überhaupt aufzunehmen (das Anfertigen der Skripte ist bei mir eher eine mechanische Tätigkeit bei der kein unmittelbarer Aufnahme- bzw. Lernprozess bei mir stattfindet. Ich kann irgendwie auch nicht halb-fertige eigene Skripte zum lernen verwenden sondern muss immer mit einem Skript fertig werden bevor ich zum Erlernen des gesamten Skripts übergehe. Deswegen ginge ich über auf den Kauf von kommerziellen Skripte, vorrangig Alpmann-Skripte). Ich bin leider kein sehr schneller Leser (an einem guten Tag schaffe ich vielleicht 40-50 Seiten zu lesen, schlimmstenfalls 5 Seiten in zwei Stunden wie gestern z.B.) oder ein "guter" Leser im Sinne einer konzentrierten Aufnahme des Inhalts. Ich würde aber deinen Vorschlag probieren und versuchen dass ich z.B. zum Grundrechte Art. 5 Abs. 1 GG mal die Sektion aus dem Alpmann-Skript und dem Pieroth/Schlink Lehrbuch. Würde mich melden ob ich den Stoff besser verstanden habe.


Zu deinem Punkt 2


Ich bin mir bewusst dass 80 Seiten/Tag ein wenig viel sind, aber bin ich angesichts der Stoffmenge nicht gezwungen solche Mengen zu konsumieren, wenn ich bedenke, dass ich die gekauften Skripte mehrmals lesen muss um sie zu erlernen? Ich wollte jedes Skript zu jedem Rechtsgebiet mindestens 5 mal durchlesen wollen, weil ich feststellte in der Vergangenheit dass eine hohe Zahl von Wiederholungen bei mir im Kopf eher haften als wenige, länger andauernde Wiederholungszyklen. Ich habe jetzt - weil ich auch mehr nicht kann - auf ein Tagesziel von 40-50 Seiten reduziert; nach der Rechnung würde ich z.B. das Grundrechte-Skript in 5-6 Wochen durchlesen können bei einem Tag in Woche.

Zu deinem Punkt 3

Ich bin ehrlich gesagt bei Fällen immer ein wenig skeptisch gewesen, wohl weil ich nie den Sinn und Zweck und Methodik von Falltraining verstanden habe bzw. nie wirklich Vertrauen darin gefunden habe. Habe noch nie festgestellt dass es irgendwas für mich brachte. Ich mache selten Lösungsskizzen (in Klausuren aufgrund Zeitmangels) und habe außerhalb von Klausuren auch nie wirklich einen Fall voll ausgeschrieben und gelöst. Fälle sind ein konkreter Sachverhalt und ich kann bei Fällen nicht so richtig abstrahieren, sondern nur umgekehrt vom Abstrakten ins Konkrete umdenken. Ohne Lehrbuch oder Skript kann ich keinen Fall "vorrantreiben". Ich kannte das Problem und ein Grund weswegen ich auf kommerzielle Skripte umsprang um Zeit zu finden Fälle zu lösen. Ich will auf jeden Fall in den nächsten Tagen probieren ein Fall mit Hilfe eines Skriptes oder Lehrbuch zu lösen.

Danke für deinen Beitrag O:)
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Re: Examensvorbereitung Lust-/Frustthread für alle

Beitrag von Sektnase » Mittwoch 14. Juli 2021, 18:54

80 Seiten sind m.E. nicht schaffbar, 50 sind viel. 5x durchkauen ist auch utopisch. Markier in die Skripte rein, was du nochmal durchgehen willst/ vertieft durchgehen willst/nicht nochmal brauchst. Abstraktes Lernen ist einfacher als Fälle machen, weil man sein Hirn weniger anstrengen muss und kein negatives Feedback bekommt. Problem: im Examen kommen leider Fälle dran, keine abstrakten Fragen..
In einem Umfeld, in dem mittelschwere Hurensöhnigkeit häufig zum Stellenprofil gehört, muss einen nicht wundern, wenn man Scheiße behandelt wird. -Blaumann
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Re: Examensvorbereitung Lust-/Frustthread für alle

Beitrag von scndbesthand » Mittwoch 14. Juli 2021, 21:13

Genau, schwimmen lernt man am Besten im Becken.
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Re: Examensvorbereitung Lust-/Frustthread für alle

Beitrag von Juralurch » Samstag 17. Juli 2021, 20:25

scndbesthand hat geschrieben:
Mittwoch 14. Juli 2021, 21:13
Genau, schwimmen lernt man am Besten im Becken.
Also bei der Klausur die ich soeben abgegeben habe bin ich glaube ich abgesoffen...

Aber Hauptsache geschrieben und abgegeben.
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Re: Examensvorbereitung Lust-/Frustthread für alle

Beitrag von OrangensaftEddy » Samstag 17. Juli 2021, 20:36

Juralurch hat geschrieben:
Samstag 17. Juli 2021, 20:25
scndbesthand hat geschrieben:
Mittwoch 14. Juli 2021, 21:13
Genau, schwimmen lernt man am Besten im Becken.
Also bei der Klausur die ich soeben abgegeben habe bin ich glaube ich abgesoffen...

Aber Hauptsache geschrieben und abgegeben.
Wieso glaubst du, dass du abgesoffen bist?
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Re: Examensvorbereitung Lust-/Frustthread für alle

Beitrag von Juralurch » Samstag 17. Juli 2021, 22:10

@OrangensaftEddy

Ich habe keine Schwerpunkte gefunden.
Also wenn es einigermaßen läuft kann ich nachdem ich den Sachverhalt aufgearbeitet habe schon einigermaßen sagen wo Schwerpunkte gesetzt werden sollen.
Wenn ich dann keine Ahnung habe kann man es ja mit Methodenlehre und "gesundem Menschenverstand" versuchen.
Heute habe ich schon viel zu lange gebraucht um den Sachverhalt so weit in den Griff zu bekommen dass ich den Eindruck hatte den jetzt bearbeiten zu können.
Ist für mich nicht ungewöhnlich dass ich erstmal vor der Klausur sitze und mir denke: "Hä, was ist dass denn...???"
Aber irgendwann sollte dann der Moment kommen wo ich meine zu wissen was der Klausursteller jetzt von mir will.
War heute aber nicht so, ich finde was ich geschrieben habe ziemlich dünn und konnte wenig Wissen oder Methodik anwenden.
Der Einzige Punkt in der Klausur wo ich das Gefühl hatte es wird ein bisschen saftiger war als ich ein bisschen was zu Relativität der Schuldverhältnisse schreiben konnte,
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Re: Examensvorbereitung Lust-/Frustthread für alle

Beitrag von OrangensaftEddy » Samstag 17. Juli 2021, 23:17

Vllt. gabes es ja keinen Schwerpunkt ... ;)
Alles in allem hört sich das für mich gar nicht so schlecht an, was du da so geschrieben hast.
Hab auf jeden Fall ein gutes Gefühl!
Erzähl doch gerne, wie es ausging. :)
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