Iran
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Iriss
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über den Ukrainekrieg und Putins Angriffskrieg wurde hier seitenlang diskutiert.
Über Gaza und Iran-Stille?
Will sich wohl keiner aus dem Fenster lehnen.
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Warum gehst du nicht mit gutem Beispiel voran, statt mit dem Finger auf andere zu zeigen? Es steht dir frei, einen Thread zum Nahost-Konflikt zu eröffnen und dort deine Meinung mitzuteilen.Iriss hat geschrieben: Sonntag 22. Juni 2025, 10:25 über den Ukrainekrieg und Putins Angriffskrieg wurde hier seitenlang diskutiert.
Über Gaza und Iran-Stille?
Will sich wohl keiner aus dem Fenster lehnen.
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Iriss
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..gut, dann sage ich mal soviel
Ich finde die Aussage falsch, das der Gaza-Krieg am7.Oktober von den Palästinern begonnen wurde.
Es war ein abscheuliche Aktion,ohne jede Frage.
Jetzt findet m. E. Kein Verteidigungskrieg sondern die revhtsradikale Regierung N., hinter der jedoch ein großer Teil der Bevölkerung steht, will das Palästina-Problem auf ihre Weise lösen.
Nethanjahu ist als Kriegsverbrecher angeklagt,wenn ich mich richtig ausdrücke.
Ich finde die Aussage falsch, das der Gaza-Krieg am7.Oktober von den Palästinern begonnen wurde.
Es war ein abscheuliche Aktion,ohne jede Frage.
Jetzt findet m. E. Kein Verteidigungskrieg sondern die revhtsradikale Regierung N., hinter der jedoch ein großer Teil der Bevölkerung steht, will das Palästina-Problem auf ihre Weise lösen.
Nethanjahu ist als Kriegsverbrecher angeklagt,wenn ich mich richtig ausdrücke.
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Das ist leider ein Kommentar ohne jeden Gehalt. Interessant wäre, weshalb du diese Aussage für "falsch" hältst. Dies würde natürlich eine eingehende Erörterung der Gesamtlage und eine Darstellung der Gedanken dazu voraussetzen. Ohne dies bleibt (d)ein Wertungsergebnis "richtig" oder "falsch" eine Nullaussage.Iriss hat geschrieben: Sonntag 22. Juni 2025, 14:33 ..gut, dann sage ich mal soviel
Ich finde die Aussage falsch, das der Gaza-Krieg am7.Oktober von den Palästinern begonnen wurde.
Es war ein abscheuliche Aktion,ohne jede Frage.
Ob Verteidigungskrieg oder nicht - das ius ad bellum ist vom ius in bello strikt zu unterscheiden. Welche Partei den Kriegsbeginn zu verantworten hat, ist für die Bewertung von Maßnahmen in der bestehenden Auseinandersetzung nicht von Belang.Iriss hat geschrieben: Sonntag 22. Juni 2025, 14:33 Jetzt findet m. E. Kein Verteidigungskrieg sondern die revhtsradikale Regierung N., hinter der jedoch ein großer Teil der Bevölkerung steht, will das Palästina-Problem auf ihre Weise lösen.
Eine Kriegspartei als wie auch immer gelagert "radikal" zu bezeichnen, ersetzt im Übrigen kein Argument. Dasselbe gilt für das inhaltsleere Geraune, die israelische Regierung wolle "das Palästina-Problem auf ihre Weise lösen".
Nein, dü drückst dich nicht richtig aus. Netanyahu ist nicht angeklagt, es besteht allerdings ein Haftbefehl des ICC (welcher von Israel nicht anerkannt wird). Allein hierüber und die Hintergründe dazu ließe sich lange diskutieren.Iriss hat geschrieben: Sonntag 22. Juni 2025, 14:33 Nethanjahu ist als Kriegsverbrecher angeklagt,wenn ich mich richtig ausdrücke.
Gleichwohl: Inwiefern ist dies für den Konflikt und die jeweiligen Konflikthandlungen deiner Meinung nach relevant? Ohne Erläuterung bleibt es auch hier bei einer Nullaussage.
Nimm es mir nicht übel, aber vielleicht ist die "Stille" im Forum zum Thema Nahost-Konflikt darauf zurückzuführen, dass es sich nun einmal um einen reichlich komplexes Gesamtgeschehen handelt. Mit undifferenzierten Meinungsäußerungen ist nichts gewonnen.
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Iriss
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Gib dir recht mit demGrund für die Stille zum Thema hier,
Der Palestinakonflikt ist zu komplex und wir sind hinsichtlich Israel befangen.
Dennoch,Deine Antworten auf meine eher Stichworte klingen so wie nichts hören, nichts sehen, nichts sagen.
Bei der Diskussion um die Ukraine war dies anders.
Der Palestinakonflikt ist zu komplex und wir sind hinsichtlich Israel befangen.
Dennoch,Deine Antworten auf meine eher Stichworte klingen so wie nichts hören, nichts sehen, nichts sagen.
Bei der Diskussion um die Ukraine war dies anders.
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Ich werde mich gerne mit Argumenten auseinandersetzen. Dafür müssen Argumente aber überhaupt erst vorgetragen werden. Deine "Stichworte" haben - wie aufgezeigt - gerade keinen solchen Gehalt.Iriss hat geschrieben: Sonntag 22. Juni 2025, 23:33 Dennoch,Deine Antworten auf meine eher Stichworte klingen so wie nichts hören, nichts sehen, nichts sagen.
In puncto Nahost habe ich i.Ü. eine Einstellung, die du wohl als Israel-freundlich bezeichnen würdest. Aber erneut: Wenn du das Fehlen einer Diskussion zum Thema monierst, bist du in der Bringschuld. Du kannst eine Diskussion nicht einfordern, wenn du selbst nicht zu einer ernsthaften Teilnahme bereit bist.
Das ist nicht korrekt. Ich habe mich an der Diskussion zum Ukraine-Konflikt nicht beteiligt.Iriss hat geschrieben: Sonntag 22. Juni 2025, 23:33 Bei der Diskussion um die Ukraine war dies anders.
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Iriss
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..das mit der Ukrainediskussion war nicht auf dich bezogen
und eingefordert habe ich schon gar nichts,ich hab mich gewundert, dass hierzu keine Ansichten ausgetauscht werden.
Aber zu komplex angeblich.
und eingefordert habe ich schon gar nichts,ich hab mich gewundert, dass hierzu keine Ansichten ausgetauscht werden.
Aber zu komplex angeblich.
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Wieso ist der Konflikt "angeblich" zu komplex? Es ist nun mal eine komplexe Konfliktlage. Oder ist sie aus deiner Sicht das Gegenteil? Bloß in den Kategorien Gut und Böse zu werten, nützt auch wenig. Zumal besteht ja auch kein Positionierungszwang. Zum anderen ist es noch viel zu früh, um bereits eine belastbare Bewertung zu treffen. Du kannst aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass der Informationsstand der Israelis und der Amerikaner ein anderer ist, als derjenige, auf den du zurückgreifen kannst. Jedenfalls haben die sich schon was dabei gedacht, würde ich mal vorsichtig vermuten-
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Iriss
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…..nur vorgeblich.
Und natürlich ist der Informationstand der Amerikaner und Israelis ein anderer…..
Ja, klar, du hast recht und vorallem haben die recht.
Und natürlich ist der Informationstand der Amerikaner und Israelis ein anderer…..
Ja, klar, du hast recht und vorallem haben die recht.
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Mhm, da halte ich mich auch erstmal zurück. Bin da noch zu wenig im Bilde, um das vernünftig bewerten zu können.Iriss hat geschrieben: Montag 23. Juni 2025, 12:41 …..nur vorgeblich.
Und natürlich ist der Informationstand der Amerikaner und Israelis ein anderer…..
Ja, klar, du hast recht und vorallem haben die recht.
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Das denke ich auch - die Frage ist nur "was" sie sich dabei gedacht haben. Da sind ja momentan die Nah-Ost-Experten in den Medien am "herumanalysieren" und es gibt da auch sehr widerstreitende Thesen. Als Beboachter ist das sicher interessant - wenn ich aber z.B. Familie im Iran oder Israel hätte, wäre ich schon deutlich weniger entspannt.FKN993 hat geschrieben: Montag 23. Juni 2025, 10:39 Jedenfalls haben die sich schon was dabei gedacht, würde ich mal vorsichtig vermuten-
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Natürlich wurde er das. Daran gibt es überhaupt keinen Zweifel. Natürlich ist der jetzige Krieg in Gaza eingebettet in den weiteren Kontext des mindestens seit 1948 schwelenden und immer wieder in offene Gewalt ausbrechenden Nahostkonflikts, und man kann auch diskutieren, ob die verallgemeinernde Formulierung "die Palästinenser" nicht besser ersetzt werden sollte durch "militante palästinensische Gruppierungen" oder dergleichen. Aber dass der nunmehr akut stattfindende Krieg durch einen von palästinensischer Seite ausgegangenen Angriff ausgelöst wurde und nicht von der israelischen Seite, das lässt sich nicht leugnen.Iriss hat geschrieben: Sonntag 22. Juni 2025, 14:33 Ich finde die Aussage falsch, das der Gaza-Krieg am7.Oktober von den Palästinern begonnen wurde.
"Das Vertragsrecht der Bundesrepublik Deutschland und die gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten, die Erfüllung von Verträgen zu erzwingen…verstoßen nicht gegen göttliches Recht."
--- Offizialat Freiburg, NJW 1994, 3375 (Leitsatz der Redaktion)
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Zum Thema Iran: Ich war überrascht, dass Trump derart massiv zugeschlagen hat. Meine Einschätzung - auch unter dem Eindruck seiner ersten Präsidentschaft - wäre gewesen, dass so etwas nicht sein Stil ist, zum Einen, weil er sich nicht in einen Krieg würde hineinziehen lassen wollen, zum anderen, weil weite Teile seiner Wählerschaft eher Richtung Isolationismus neigen. Ich vermute, was letztlich den Ausschlag gegeben hat, war die Hoffnung, dass sich hier eine Gelegenheit ergibt, das leidige und seit Jahrzehnten immer wieder aufkommende Thema iranisches Atomprogramm ein für allemal zu beenden, nachdem die Israelis den ersten Schritt getan hatten. Wenn dann sogar noch ein Regimewechsel im Iran dabei herauskommt, umso besser.
Journalisten, insbesondere europäische, stehen damit jetzt vor einem Dilemma. Einerseits finden die natürlich grundsätzlich alles falsch, was Trump tut, und auch proisraelische Attitüden sind unter ihnen nicht weit verbreitet. Andererseits hat ja nun wirklich gar niemand irgendwelche Sympathien für die iranische Regierung - nicht einmal die übrige islamische Welt oder die im Ausland lebenden Exiliraner. Wie soll sich da der haltungsbewusste Journalist also positionieren?
Journalisten, insbesondere europäische, stehen damit jetzt vor einem Dilemma. Einerseits finden die natürlich grundsätzlich alles falsch, was Trump tut, und auch proisraelische Attitüden sind unter ihnen nicht weit verbreitet. Andererseits hat ja nun wirklich gar niemand irgendwelche Sympathien für die iranische Regierung - nicht einmal die übrige islamische Welt oder die im Ausland lebenden Exiliraner. Wie soll sich da der haltungsbewusste Journalist also positionieren?
"Das Vertragsrecht der Bundesrepublik Deutschland und die gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten, die Erfüllung von Verträgen zu erzwingen…verstoßen nicht gegen göttliches Recht."
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Falschen Thread erwischt?
"Das Vertragsrecht der Bundesrepublik Deutschland und die gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten, die Erfüllung von Verträgen zu erzwingen…verstoßen nicht gegen göttliches Recht."
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