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GetMeOut
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Von inhaltlichen Fragen einmal abgesehen: Amthors unapologetische Spießigkeit finde ich irgendwie erfrischend. Das ist unangepasster und mehr Punk als pinke Haare mit Problempony oder Reichinneks Tattoos.
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Davon ist Amthor Lichtjahre entfernt
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Aber was ist daran wichtig? Dass die Kultur in solchen Kotzspalten unterirdisch ist, ist ja keine Neuigkeit. Da hat sich über die Jahre einfach eine regelrechte Parallelwelt etabliert, die aber halt für sich allein genommen auch nicht repräsentativ für irgend etwas darüber hinaus ist. Problematisch ist dabei freilich der Echokammer-Effekt, der dann ggf. auch weitergehend wirkt.FKN993 hat geschrieben: Samstag 10. Januar 2026, 09:48 Ich sags so: Du musst sehr lange suchen, um einen positiven Kommentar zu finden. Aber wundert das?
Einer, der mir sofort ins Auge sprang: "Amthor ist das Gesicht dessen, was in diesem Land falsch läuft."
»Ich kenne den Schmerz, den ich hatte, weil ich zweimal die Vorhaut mit dem Reißverschluss mitgenommen habe, so dass dieser - also Reißverschluss - einmal in einer Klinik entfernt werden musste.« - Chefreferendar
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Gürteltier
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Man munkelt, da sind eh zum großen Teil Bots dahinter.
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Joshua
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Und du erkennst das Schauspiel wirklich nicht? Du meinst, man kann hier von EIGENSCHAFTEN sprechen?GetMeOut hat geschrieben: Samstag 10. Januar 2026, 10:09 Von inhaltlichen Fragen einmal abgesehen: Amthors unapologetische Spießigkeit finde ich irgendwie erfrischend.
„In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.“
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GetMeOut
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Ich habe seit Jahren keine politische Talkshow mehr gesehen. Aber ja, als ich Amthor zuletzt gehört und gesehen habe, war ich positiv amüsiert und habe ihm die Spießigkeit abgekauft.Joshua hat geschrieben: Samstag 10. Januar 2026, 19:52Und du erkennst das Schauspiel wirklich nicht? Du meinst, man kann hier von EIGENSCHAFTEN sprechen?GetMeOut hat geschrieben: Samstag 10. Januar 2026, 10:09 Von inhaltlichen Fragen einmal abgesehen: Amthors unapologetische Spießigkeit finde ich irgendwie erfrischend.
In meinem Jahrgang in der Schule gab es damals auch jemanden, der ab der 7. oder 8. Klasse Anzug getragen hat und mit Aktentasche in die Schule ging. Rückblickend mutiger als die damals allgegenwärtigen Träger von baggy jeans.
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Gürteltier
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Ich denke, der Typ ist selber etwas kauzig, aber der spielt komplett interessensgeleitet diesen Charakter. Er ist doch mit Abstand DAS bekannteste “junge” Gesicht der Union geworden - ich unterstelle da ab einem Punkt schon, dass er damit seine Karriere zu fördern sucht (was ja alle Politiker machen).
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KMR
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https://www.tagesschau.de/wirtschaft/we ... m-100.html
Nachdem 2025 die wahnwitzigen Zölle noch nicht gereicht haben, will man dieses Jahr es auf jeden Fall schaffen die US-Wirtschaft in den Abgrund zu fahren - die Unabhängigkeit der wichtigsten Notenbank der Welt anzufassen, gerade zu die Büchse der Pandora zu öffnen, kann man nicht anders bewerten.
Andererseits endet im Mai bedauerlicherweise die Amtszeit Powells ohnehin. Es bleibt abzuwarten, welcher Strohmann Trumps auf ihn folgen wird.
Nachdem 2025 die wahnwitzigen Zölle noch nicht gereicht haben, will man dieses Jahr es auf jeden Fall schaffen die US-Wirtschaft in den Abgrund zu fahren - die Unabhängigkeit der wichtigsten Notenbank der Welt anzufassen, gerade zu die Büchse der Pandora zu öffnen, kann man nicht anders bewerten.
Andererseits endet im Mai bedauerlicherweise die Amtszeit Powells ohnehin. Es bleibt abzuwarten, welcher Strohmann Trumps auf ihn folgen wird.
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Powell wird dazu wie folgt zitiert:KMR hat geschrieben: Montag 12. Januar 2026, 09:49 https://www.tagesschau.de/wirtschaft/we ... m-100.html
Nachdem 2025 die wahnwitzigen Zölle noch nicht gereicht haben, will man dieses Jahr es auf jeden Fall schaffen die US-Wirtschaft in den Abgrund zu fahren - die Unabhängigkeit der wichtigsten Notenbank der Welt anzufassen, gerade zu die Büchse der Pandora zu öffnen, kann man nicht anders bewerten.
Andererseits endet im Mai bedauerlicherweise die Amtszeit Powells ohnehin. Es bleibt abzuwarten, welcher Strohmann Trumps auf ihn folgen wird.
Auch wenn Trump vollständig eine ihm gefügige FED installieren würde, hätte er doch letztlich nichts gegen bond vigilantes in der Hand. Zumindest über die Mechanismen des Anleihenmarktes, der ja weitaus größer ist als der Aktienmarkt, dürfte Trump letztlich diszipliniert werden.The threat of criminal charges is a consequence of the Federal Reserve setting interest rates based on our best assessment of what will serve the public, rather than following the preferences of the President.
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KMR
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Die Frage ist wohl inwiefern Trump tatsächlich am Ende den Realitäten des Anleihenmarktes folgen würde. Wirtschaftliche Rationalität oder Erkenntnisse waren bereits bei der Begründung der Zölle nicht erkennbar, ebenso wenig bei seiner Argumentation, warum die Leitzinsen gesenkt werden müssten. Es müsste wohl schon nicht nur eine wahnsinnige Erhöhung der Zinsen auf U.S. treasury bonds erfolgen, sondern zugleich eine völlige Abkehr der Anleger von und Abzug der Gelder aus diesen Papieren bzw. kein weiterer Erwerb neuer bonds. Das ist (erstmal) schwerlich fassbar, wenn man überlegt wie viel größer der Markt dieser Papiere im Vergleich zu bspw. Bundesanleihen ist.GetMeOut hat geschrieben: Montag 12. Januar 2026, 10:14Powell wird dazu wie folgt zitiert:KMR hat geschrieben: Montag 12. Januar 2026, 09:49 https://www.tagesschau.de/wirtschaft/we ... m-100.html
Nachdem 2025 die wahnwitzigen Zölle noch nicht gereicht haben, will man dieses Jahr es auf jeden Fall schaffen die US-Wirtschaft in den Abgrund zu fahren - die Unabhängigkeit der wichtigsten Notenbank der Welt anzufassen, gerade zu die Büchse der Pandora zu öffnen, kann man nicht anders bewerten.
Andererseits endet im Mai bedauerlicherweise die Amtszeit Powells ohnehin. Es bleibt abzuwarten, welcher Strohmann Trumps auf ihn folgen wird.
Auch wenn Trump vollständig eine ihm gefügige FED installieren würde, hätte er doch letztlich nichts gegen bond vigilantes in der Hand. Zumindest über die Mechanismen des Anleihenmarktes, der ja weitaus größer ist als der Aktienmarkt, dürfte Trump letztlich diszipliniert werden.The threat of criminal charges is a consequence of the Federal Reserve setting interest rates based on our best assessment of what will serve the public, rather than following the preferences of the President.
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Na ja - Wirtschaftswachstum in den USA im dritten Quartal von 2025 (die Daten fürs vierte Quartal sind noch nicht da) waren 4,3 % p.a., gegenüber 0,4 % in der EU und 0,3 % in Deutschland. Wenn man das, was in den USA passiert, als "in den Abgrund fahren" bezeichnet, was spielt sich dann auf dieser Seite des Atlantik ab?KMR hat geschrieben: Montag 12. Januar 2026, 09:49 will man dieses Jahr es auf jeden Fall schaffen die US-Wirtschaft in den Abgrund zu fahren
"Das Vertragsrecht der Bundesrepublik Deutschland und die gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten, die Erfüllung von Verträgen zu erzwingen…verstoßen nicht gegen göttliches Recht."
--- Offizialat Freiburg, NJW 1994, 3375 (Leitsatz der Redaktion)
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Ne, das ist mir durchaus bewusst. Gemeint war vielmehr, dass man die Zölle derart hätte verstehen können, dass sie der US-Wirtschaft schaden zufügen (so ist es im Endeffekt auch, da sie den Konsum verteuern, der der Rückhalt der US-Wirtschaft ist - auch wenn ein bedeutsames Wirtschaftswachstum vorhanden ist), aber sie im Ergebnis eben nicht zu einer Rezession o.ä. geführt haben und man dieses Schädigungsziel (mit der Verfolgung der FeD) nun eben weiter verfolge. Es war eine bewusst hyperbolische Aussage, retrospektiv aber wohl diesbezüglich zu subtil/wenig erkennbar.Schnitte hat geschrieben: Montag 12. Januar 2026, 10:30Na ja - Wirtschaftswachstum in den USA im dritten Quartal von 2025 (die Daten fürs vierte Quartal sind noch nicht da) waren 4,3 % p.a., gegenüber 0,4 % in der EU und 0,3 % in Deutschland. Wenn man das, was in den USA passiert, als "in den Abgrund fahren" bezeichnet, was spielt sich dann auf dieser Seite des Atlantik ab?KMR hat geschrieben: Montag 12. Januar 2026, 09:49 will man dieses Jahr es auf jeden Fall schaffen die US-Wirtschaft in den Abgrund zu fahren
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Die (blasenartige) Flucht in Edelmetalle über die vergangenen 12 Monate kann man wohl schon als eine Positionierung des Kapitalmarktes gegen Trump verstehen. Gerade Gold - statt Treasuries - wird zunehmend von mehr und mehr Zentralbanken zugekauft. Diese De-Dollarisierung würde durch eine schwache FED noch mehr beschleunigt, was Trump kaum aushalten würde.
Zur Macht des Anleihenmarktes gibt es einen schönen Spruch von James Carville: "I used to think that if there was reincarnation, I wanted to come back as the president or the pope or as a .400 baseball hitter. But now I would like to come back as the bond market. You can intimidate everybody."
EDIT: Wie reagieren die Edelmetalle auf die politischen Neuigkeiten? Gold ist intraday aktuell 2,2 % und Silber 6,1 % im Plus (auf USD-Basis).
Zur Macht des Anleihenmarktes gibt es einen schönen Spruch von James Carville: "I used to think that if there was reincarnation, I wanted to come back as the president or the pope or as a .400 baseball hitter. But now I would like to come back as the bond market. You can intimidate everybody."
EDIT: Wie reagieren die Edelmetalle auf die politischen Neuigkeiten? Gold ist intraday aktuell 2,2 % und Silber 6,1 % im Plus (auf USD-Basis).
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Gürteltier
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Das Wachstum der US-Wirtschaft beruht doch auf wenigen Großkonzernen - unter der Haube siehts doch beim Rest auch nicht gut aus, soweit ich das überblicke (große Einschränkung).Schnitte hat geschrieben: Montag 12. Januar 2026, 10:30Na ja - Wirtschaftswachstum in den USA im dritten Quartal von 2025 (die Daten fürs vierte Quartal sind noch nicht da) waren 4,3 % p.a., gegenüber 0,4 % in der EU und 0,3 % in Deutschland. Wenn man das, was in den USA passiert, als "in den Abgrund fahren" bezeichnet, was spielt sich dann auf dieser Seite des Atlantik ab?KMR hat geschrieben: Montag 12. Januar 2026, 09:49 will man dieses Jahr es auf jeden Fall schaffen die US-Wirtschaft in den Abgrund zu fahren
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Das ist nicht korrekt. Ich glaube, du verwechselst die US-Wirtschaft mit dem US-Aktienmarkt. Dort dominieren im aktuellen Marktzyklus die Mag 7, was aber nicht heißt, dass es den anderen Unternehmen "nicht gut" ginge. Auch der gleichgewichtete S&P 500 war 2025 zweistellig im Plus (in USD).Gürteltier hat geschrieben: Montag 12. Januar 2026, 14:50Das Wachstum der US-Wirtschaft beruht doch auf wenigen Großkonzernen - unter der Haube siehts doch beim Rest auch nicht gut aus, soweit ich das überblicke (große Einschränkung).Schnitte hat geschrieben: Montag 12. Januar 2026, 10:30Na ja - Wirtschaftswachstum in den USA im dritten Quartal von 2025 (die Daten fürs vierte Quartal sind noch nicht da) waren 4,3 % p.a., gegenüber 0,4 % in der EU und 0,3 % in Deutschland. Wenn man das, was in den USA passiert, als "in den Abgrund fahren" bezeichnet, was spielt sich dann auf dieser Seite des Atlantik ab?KMR hat geschrieben: Montag 12. Januar 2026, 09:49 will man dieses Jahr es auf jeden Fall schaffen die US-Wirtschaft in den Abgrund zu fahren
Hinsichtlich der Realwirtschaft, die stark konsumgetrieben ist, hat das US-Wachstum eine breite Basis.