Vermutlich weniger als Privatperson, aber eben nicht “als Ministerpräsident” iSe staatlichen Repräsentationsfunktion, da dann eben nun mal das strenge Neutralitätsgebot gilt. Besser als der Begriff “Privatperson” würde wohl “als CDU-Politiker” passen. Als Staatskanzlei würde ich das jedenfalls auch so sagen - unabhängig mal davon, wie man die Einlassung bewertet, würde man dies jedenfalls im Fall der Fälle in einem Organstreit so argumentieren.Strich hat geschrieben: Donnerstag 22. Januar 2026, 17:05 https://www.welt.de/politik/deutschland ... -sein.html "Günther war jetzt als Privatperson bei Lanz. Klar. Die wollten einfach mal mit nem Dude aus dem Norden über aktuelle Themen sprechen. Hätte jeder sein können."
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Andere Ansicht im Übrigen Daniel Günther:
"Zwar stellte Günther selbst während der Lanz-Sendung klar: 'Ich bin nicht als Bürger hier, sondern ich bin Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein.' "
Manches muss einfach gemeldet werden
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Das kann ich so gar nicht nachvollziehen. Wir dürfen und müssen die Worte von Politikern schon ernst nehmen. Ihnen je nach Gusto das Wort im Mund zu verdrehen oder den Versuch einer "geltungserhaltenden Reduktion" zu betreiben, führt nicht weiter.Gürteltier hat geschrieben: Donnerstag 22. Januar 2026, 18:14Vermutlich weniger als Privatperson, aber eben nicht “als Ministerpräsident” iSe staatlichen Repräsentationsfunktion, da dann eben nun mal das strenge Neutralitätsgebot gilt. Besser als der Begriff “Privatperson” würde wohl “als CDU-Politiker” passen. Als Staatskanzlei würde ich das jedenfalls auch so sagen - unabhängig mal davon, wie man die Einlassung bewertet, würde man dies jedenfalls im Fall der Fälle in einem Organstreit so argumentieren.Strich hat geschrieben: Donnerstag 22. Januar 2026, 17:05 https://www.welt.de/politik/deutschland ... -sein.html "Günther war jetzt als Privatperson bei Lanz. Klar. Die wollten einfach mal mit nem Dude aus dem Norden über aktuelle Themen sprechen. Hätte jeder sein können."
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Andere Ansicht im Übrigen Daniel Günther:
"Zwar stellte Günther selbst während der Lanz-Sendung klar: 'Ich bin nicht als Bürger hier, sondern ich bin Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein.' "
Wenn Günther sich in der Sendung als Ministerpräsident bezeichnet und ausdrücklich nicht als Privatperson, dann war er nunmal in amtlicher Funktion dort und nicht lediglich "als CDU-Politiker".
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Ja, mein Posting nicht falsch verstehen, ich habe vor allem unterstrichen, wieso diese in der Presse vielleicht ins lustige gezogene Aussage “Sinn ergibt”.
Ich frage mich aber schon immer, wie das ein “normaler Mensch” schaffen soll, also diese Rollen bei derartigen Auftritten sinnvoll auseinander zu halten. Klar, man kann dann immer sagen: “Das sage ich jetzt als CDU-Politiker!” - aber naja…
Aber ich denke, du hast da schon recht. Wenn man sich ausdrücklich selbst drauf bezieht und es nicht bei der Vorstellung (“er ist CDU-Politiker und auch Ministerpäsident von Schlachmichtot”), dann wird’s brenzlig.
Zugleich wird man dem Ministerpräsidenten zugestehen, dass er über Vorhaben, sei es aus dem Koa-Vertrag oder sei es aus dem aktuellen Programm seiner gewählten Partei, reden und dafür werben darf.
Ich frage mich aber schon immer, wie das ein “normaler Mensch” schaffen soll, also diese Rollen bei derartigen Auftritten sinnvoll auseinander zu halten. Klar, man kann dann immer sagen: “Das sage ich jetzt als CDU-Politiker!” - aber naja…
Aber ich denke, du hast da schon recht. Wenn man sich ausdrücklich selbst drauf bezieht und es nicht bei der Vorstellung (“er ist CDU-Politiker und auch Ministerpäsident von Schlachmichtot”), dann wird’s brenzlig.
Zugleich wird man dem Ministerpräsidenten zugestehen, dass er über Vorhaben, sei es aus dem Koa-Vertrag oder sei es aus dem aktuellen Programm seiner gewählten Partei, reden und dafür werben darf.
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Spitzenpolitiker zahlen für Politcoachings viel Geld. Dort geht es natürlich nicht nur um Kleidung und Sitzhaltung, sondern auch um das gesprochene Wort. Die Rollen "CDU-Politiker" bzw. "Ministerpräsident" kann Günther problemlos auseinanderhalten - umso mehr Grund, ihn und andere Politiker dieser Rangordnung beim Wort zu nehmen.Gürteltier hat geschrieben: Donnerstag 22. Januar 2026, 19:04 Ich frage mich aber schon immer, wie das ein “normaler Mensch” schaffen soll, also diese Rollen bei derartigen Auftritten sinnvoll auseinander zu halten. Klar, man kann dann immer sagen: “Das sage ich jetzt als CDU-Politiker!” - aber naja…
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https://www.youtube.com/watch?v=NM8qB9AoSxIStrich hat geschrieben: Donnerstag 22. Januar 2026, 17:05 https://www.welt.de/politik/deutschland ... -sein.html "Günther war jetzt als Privatperson bei Lanz. Klar. Die wollten einfach mal mit nem Dude aus dem Norden über aktuelle Themen sprechen. Hätte jeder sein können."
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Andere Ansicht im Übrigen Daniel Günther:
"Zwar stellte Günther selbst während der Lanz-Sendung klar: 'Ich bin nicht als Bürger hier, sondern ich bin Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein.' "
08:35 / Günther: "Selbst Abgeordnete dieser Fraktion. Die gucken sich son Quatsch an und merken auch nicht, dass bestimmte Medien auch darauf einsteigen."
08:45 / Lanz: "Was meine Sie damit?"
08:47 / Günther: "Viele Medien orientieren sich ja mittlerweile auch an diesen ganzen sozialen Medien, indem sie selbst politische Agitation betreiben und ja nicht mehr Journalismus machen ..."
09:01 / Lanz: "Woran denken Sie jetzt? Sagen Sie es mal deutlich?"
09:02 / Günther: Machen wir uns doch nichts vor, diese ganzen äh in der großen Koalition, äh äh groß muss man ja ein bisschen vorsichtig sein (...). Wenn die in die Schieflage gekommen sind öffentlich, hatte das immer was damit zu tun, dass sich Politik auch davon beeinflussen lässt, wie bestimmte Medien auch versuchen ihre eigenen politischen Ziele...
09:24 / Lanz: "Brosius-Gersdorf?"
9:25 / Günther: "Ja, Brosius-Gersdorf z.B. Ja, ich meine, wer hat dann dagegen geschossen. Nius und solche Portale. Und es gibt Abgeordnete meiner Union die solche Portale lesen. Die sowas teilweise auch weiterschicken. Sowas in Whats-App-Gruppen verteilen. Und ich glaube wir müssen viel viel mehr aufwachen, dass das unsere Gegner und auch die Feinde von Demokratie sind. Und wenn wir uns nicht zusammenreißen zivilgesellschaftlich in Organisationen uns mit denen zusammenschließen, um uns gegen solche Exzesse auch zu wehren, dann werden wir unsere Demokratie in Deutschland in zehn Jahren nicht mehr wiederkennen."
10:02 Lanz: "Oder zerstören?"
10:03 Günther: "Ja, zumindest wirken wir damit mit, wenn wir uns dem nicht entgegenstellen. ... (...) Und die wollen nicht hören, wer setzt sich in welchem Punkt durch. (..) Wir dürfen halt auch diesen Medien nicht immer Steilvorlagen auch geben, indem wir uns über irgendwelche Kleinigkeiten miteinander streiten. Ich glaube nur das ist am Ende der Weg, um Extremisten kleinzukriegen und wieder eine Stabilität in Deutschland hinzubekommen[/i].“
10:49 / Lanz: „Okay, also was Sie jetzt gerade sagen, ist im Grunde, wir müssen das regulieren, wir müssen das zensieren und im Extremfall sogar verbieten?“
10:57 / Günther: "Ja."
Lanz: „Darüber reden wir?“
Günther: "Wir reden darüber.... Also Social-Media darf bis 16-Jährigen nicht mehr zugänglich gemacht werden. Und dann brauchen wir eine Zusammenarbeit und unter Unterstützung auch mit diesen Unternehmen auch ähnlich wie Australien das gemacht hat. Um unsere Jugend zu schützen. Vor Desinformationen, vor sexuellen Übergriffen…“
Meine persönliche Meinung:
Dass er am Ende den Bezugspunkt gewechselt hat, hat ihn irgendwie gerettet. Wenn er angeblich so schnell von der Rolle des Ministers in den Privatmann gewechselt sein soll, dann ist er aber auch genauso schnell zum Jugendschutz gewechselt^^
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Der Mann kann halt :PFKN993 hat geschrieben: Donnerstag 22. Januar 2026, 19:28 Wenn er angeblich so schnell von der Rolle des Ministers in den Privatmann gewechselt sein soll, dann ist er aber auch genauso schnell zum Jugendschutz gewechselt^^
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Du, bin mir da nicht ganz so sicher, ob er das ganz so "allein" geschafft hat.Gürteltier hat geschrieben: Donnerstag 22. Januar 2026, 22:10Der Mann kann halt :PFKN993 hat geschrieben: Donnerstag 22. Januar 2026, 19:28 Wenn er angeblich so schnell von der Rolle des Ministers in den Privatmann gewechselt sein soll, dann ist er aber auch genauso schnell zum Jugendschutz gewechselt^^
Wenn Lanz (deinem Vorbild entsprechend?!"^^) an letzter Stelle ein richtiges Gürteltier gemimt hätte (warum eigentlich nicht?), dann hätte das auch für den guten Daniel Günther anders ausgehen können.
Jetzt mal unabhängig von dem ganzen Bohei um das alles: Sonst fragt Lanz ja auch immer ganz genau nach. Warum hat er das an der Stelle laufen lassen? Jedenfalls bin ich mir ziemlich sicher, dass Lanz sich bewusst war, was er da gemacht hat. Bin mir selbst nicht ganz sicher darüber, ob die gefragte Person entsprechend zur intellektuellen Selbstverteidigung auch ausreichend imstande war (ja, klingt ...). Jedenfalls, wenn ich es so Revue passieren lasse: Günther tut mir irgendwie doch leid, weil ich den Eindruck habe, dass er sich selbst nicht immer ganz klar darüber war, was er da so gesagt hat; er meinte es nur gut. Ist nur mein Gefühl: Für mich klang das alles irgendwie wie einstudiert. Wenn man sich z.B. in Daniel Günther hineinversetzen "will", dann war schon nach zwei Sätzen klar, was er im Anschluss erzählen wollte und dass er es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch nicht böse gemeint hat. "Aber" die Folgen hat er glaube ich nicht ganz so vorhergesehen.
PS: Für seine Verteidigung wäre es gar nicht schlecht, wenn er einen Satz, den er vor dem ganzen Unfall da gesagt hat, in Dauerschleife wiederholt hätte. Er hätte nur auf seine vorgeschlagene Strategie zur Bekämpfung "der Extremisten" verweisen müssen. Das hätte sich jedenfalls wunderbar angeboten, um den Vorwurf einer Verbotsforderung easy vom Tisch zu wischen^^
→ Zitat aus dem Intro meiner aktuellen Lieblingsdokus:
"Katastrophen geschehen nicht einfach. Sie sind das Ergebnis einer Kette unglücklicher Ereignisse."
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Na dann: Obacht!KMR hat geschrieben: Freitag 23. Januar 2026, 09:14 Melde: Es ist hier so glatt, dass man sicherer auf Schlittschuhen unterwegs wäre als alles andere. Die öffentlichen Straßen und Gehwege machen der örtlichen Eislaufhalle jedenfalls starke Konkurrenz!
Hier ist es nur unausstehlich kalt, aber es gibt keine Glätte.
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https://www.tagesschau.de/inland/region ... e-150.htmlGürteltier hat geschrieben: Freitag 23. Januar 2026, 11:15Na dann: Obacht!KMR hat geschrieben: Freitag 23. Januar 2026, 09:14 Melde: Es ist hier so glatt, dass man sicherer auf Schlittschuhen unterwegs wäre als alles andere. Die öffentlichen Straßen und Gehwege machen der örtlichen Eislaufhalle jedenfalls starke Konkurrenz!
Hier ist es nur unausstehlich kalt, aber es gibt keine Glätte.
Das beschreibt es gut. Einzige Eisschicht überall. Absolute Lebensgefahr. Die Müllabfuhr ist einfach den Berg hier beim Versuch des Anfahrens runtergerutscht und hat abgebrochen.
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Nicht so extrem, aber im Kleinen vergleichbar hatte ich das letztes Jahr auch - die Warnung über die Nina App kam dann übrigens ungefähr ne Stunde, nachdem alles schon wieder geschmolzen war bzw. als dann auch gestreut worden war. An dem Tag ist anscheinend wirklich quasi jeder, mit dem ich so gesprochen habe, mind. 1x hingefallen. Kam wohl komplett unerwartet und auf den Gehwegen hatten die Anwohner nicht gestreut (das will ich in dem Fall auch niemandem persönlich vorwerfen).
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Yes, richtig nice auch als Rollstuhlfahrer. Und natürlich kommt es genau bei solchem Wetter zu einem wirtschaftlichen Totalschaden besagten Rollstuhls. Träumchen!
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Die von der Klägerin vertretene Auffassung, die Beeinträchtigung des Wohngebrauchs sei durch das Zumauern der Fenster nur unwesentlich beeinträchtigt, ist so unverständlich, dass es nicht weiter kommentiert werden soll. - AG Tiergarten 606 C 598/11
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Da ist jemand late to the party, weil er nur noch so selten hier reinschautGetMeOut hat geschrieben: Samstag 17. Januar 2026, 08:39 Um an das Thema Angriffe auf Minderheiten anzuschließen: Die taz berichtet mit Klarnamen über mutmaßliches Cyber-Mobbing durch einen Richter (VG-Präsident).
https://taz.de/Hasskommentare-im-Internet/!6142257/
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Passend dazu:KMR hat geschrieben: Freitag 23. Januar 2026, 09:14 Melde: Es ist hier so glatt, dass man sicherer auf Schlittschuhen unterwegs wäre als alles andere. Die öffentlichen Straßen und Gehwege machen der örtlichen Eislaufhalle jedenfalls starke Konkurrenz!
https://archive.is/Bnqw3Niedersachsens Justiz ist offenbar ähnlich wie der öffentliche Nahverkehr im Land nicht winterfest. Die Probleme begannen am 9. Januar mit Schneesturm „Elli”. Nahezu alle Justizbediensteten arbeiteten von zu Hause, woraufhin das justizinterne Netz zusammenbrach. Kurz darauf versagte auch die Kommunikation nach außen. Hannover, Celle, Bückeburg, Lüneburg und Verden waren besonders betroffen.