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Gürteltier
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Beitrag von Gürteltier »

Hier spricht ja bekanntlich keiner Englisch ;)
Joshua
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Beitrag von Joshua »

:alright

„In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.“
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Schnitte
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Beitrag von Schnitte »

"Das Vertragsrecht der Bundesrepublik Deutschland und die gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten, die Erfüllung von Verträgen zu erzwingen…verstoßen nicht gegen göttliches Recht."

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Gürteltier
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Beitrag von Gürteltier »

In Berlin kommt man mir nur Deutsch aber meist nicht weit heutzutage
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FKN993
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Beitrag von FKN993 »

Gürteltier hat geschrieben: Donnerstag 22. Januar 2026, 14:51 In Berlin kommt man mir nur Deutsch aber meist nicht weit heutzutage
Hast du nicht gesagt :D
Joshua
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Beitrag von Joshua »

Es ist doch ganz simpel: Habe ich eine deutsche Quelle, zitiere ich diese. Was kann man denn daran herummäkeln?

„In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.“
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KMR
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Beitrag von KMR »

Gürteltier hat geschrieben: Donnerstag 22. Januar 2026, 14:51 In Berlin kommt man mir nur Deutsch aber meist nicht weit heutzutage
wobei das kein isoliertes Berliner Phänomen mehr ist, sondern für alle Großstädte (100k+ Einw.) gilt. Stadtbild-Debatte und so
Joshua hat geschrieben: Donnerstag 22. Januar 2026, 15:23 Es ist doch ganz simpel: Habe ich eine deutsche Quelle, zitiere ich diese. Was kann man denn daran herummäkeln?
Nur eine Anmerkung:
Klingt auf den ersten Blick nicht falsch. Ich halte es für freundlich ausgedrückt "beschwerlich", dass deutsche Medien bei Berichten über ausländische Staaten schlichtweg falsche Begriffe/Übersetzungen nutzen oder eben Einordnungen unsauber erfolgen. Das ist umso gravierender, wenn es um völlig andere Regierungssysteme geht wie bspw. den USA und dann von "Ministern" geschrieben wird, wenn über die Secretaries gesprochen wird.

Insofern sind Quellen in der Originalsprache, gerade wenn sie zum Rechtskreis gehört, vorteilhaft.
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Schnitte
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Beitrag von Schnitte »

Wobei ich die Übersetzung von „Secretary“ im Deutschen als „Minister“ nicht falsch finde, ebenso nicht die von „Department“ als „Ministerium“. Mir fällt kein Aspekt ein, unter dem das irreführend sein würde. UK verwendet die Titel „ secretaries“ und „Ministers“ kreuz und quer durcheinander.

Anders sieht es bei Übersetzungen wie „die Trump-Administration“ aus. Das halte ich tatsächlich für falsch. Eine „Administration“ ist im Deutschen keine Regierung.
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Beitrag von KMR »

Schnitte hat geschrieben: Donnerstag 22. Januar 2026, 16:01 Wobei ich die Übersetzung von „Secretary“ im Deutschen als „Minister“ nicht falsch finde, ebenso nicht die von „Department“ als „Ministerium“. Mir fällt kein Aspekt ein, unter dem das irreführend sein würde. UK verwendet die Titel „ secretaries“ und „Ministers“ kreuz und quer durcheinander.

Anders sieht es bei Übersetzungen wie „die Trump-Administration“ aus. Das halte ich tatsächlich für falsch. Eine „Administration“ ist im Deutschen keine Regierung.
Ich finde Minister insofern unglücklich, dass dies jedenfalls für deutsche Leser das hier bekannte Ressortprinzip suggeriert, bei dem der Minister - unbeschadet der Richtlinienkompetenz des Kanzlers - eigenständig und eigenverantwortlich sein Ministerium führt. Bereits das Grundgesetz sieht bestimmte Ministerien von Verfassungs wegen vor. Die USA kennen von Verfassungs wegen aber nur als Exekutive nur den Präsidenten. Die Secretaries sind vom Prinzip her lediglich eine Art Verwaltungseinheiten, die stets im Namen des Präsidenten bzw. an dessen Stelle handeln.

Das ist ja auch der Grund, warum es diese weitreichende Wirkung der bekannten "executive orders" gibt (deren oftmals verwendete Übersetzung "Dekrete" auch unglücklich ist, da seine Art Machtdemonstration oder Diktaturinstrument suggeriert). Im deutschen Rechtssystem müssen Weisungen in einem bestimmten Bereich vom Minister aus erfolgen (mal die Richtlinienkompetenz ausgenommen, da schwammig). Dementsprechend muss jeder Minister für seinen Geschäftsbereich gesondert Weisungen erteilen. Dazu kommt noch der Verwaltungsföderalismus, bei dem das ein Bundesminister ohnehin nur bei der begrenzt vorhandenen Auftragsverwaltung kann oder wo ein eigener Verwaltungsunterbau des Bundes besteht (Ausnahmefall).

Im US-amerikanischen System kann der Präsident selbst, da er die verfassungsmäßige Exekutive ist, für sämtliche Bereiche eine Weisung gleichzeitig erteilen, die für alle (Bundes-)Behörden verbindlich die Auslegung einer Vorschrift oder den Umgang mit bestimmten Fällen regelt usw.

Bei der Judikative ist das übrigens anders. Da sieht die US-Verfassung ausdrücklich vor, dass es den Supreme Court und andere Gerichte gibt.
Gürteltier
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Beitrag von Gürteltier »

FKN993 hat geschrieben: Donnerstag 22. Januar 2026, 15:12
Gürteltier hat geschrieben: Donnerstag 22. Januar 2026, 14:51 In Berlin kommt man mir nur Deutsch aber meist nicht weit heutzutage
Hast du nicht gesagt :D
Also ich beziehe mich hier auf die nervigen Expats, die als Bedienung in Restaurants etc. arbeiten und die einen nur mit großen Augen angucken, wenn man mit ihnen auf Deutsch reden will.
Joshua
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Beitrag von Joshua »

Ben Jennings hat mit seiner Karikatur viel von den USA und ihrer Geschichte verstanden:

https://www.theguardian.com/commentisfr ... la-cartoon

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