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Gürteltier
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Beitrag von Gürteltier »

In jeder guten Diskussion muss man zwingend erstmal dem Gegenüber jede Kompetenz absprechen (auch wenn keiner von beiden ieS “vom Fach” ist)!
GetMeOut
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Beitrag von GetMeOut »

Gürteltier hat geschrieben: Dienstag 10. Februar 2026, 09:22 In jeder guten Diskussion muss man zwingend erstmal dem Gegenüber jede Kompetenz absprechen (auch wenn keiner von beiden ieS “vom Fach” ist)!
Und dann sprechen Sozialrichter auch noch der KI die Kompetenz ab und klagen über Mehrbelastung. https://www.lto.de/recht/justiz/j/bsg-j ... aat-reform
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Beitrag von GetMeOut »

Auch ganz interessant: Eine automatisierte Umsatzsteuervoranmeldung mit Claude (Video hier). Sicher kein komplexer Anwendungsfall, aber es zeigt doch, dass es für hauptsächlich mit Buchhaltung beschäftigten Steuerberatern künftig schwerer werden dürfte.
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Schnitte
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Beitrag von Schnitte »

Strich hat geschrieben: Montag 9. Februar 2026, 15:25 Keine Ahnung woher jetzt die persönliche Ebene kommt? Ich habe nie vorgegeben, ökonomischer Profi zu sein, der das alles in Eigenregie durchgerechnet hat? Ich verlasse mich da, wie du ja auch, auf Aussagen von Ökonomen, die das durchgerechnet haben. Ich habe jetzt einfach mal vorausgesetzt, dass du google ohne weiteres selbst bedienen kannst und ich nicht "BGE Finanzierung" eintippe und den ersten Treffer nehme (Bundeszentrale für Politische Bildung?).

Du bist jetzt irgendwie in so einen emotionalen Modus verfallen, kann das sein? Ich wollte dich jetzt nicht irgendwie verärgern, aber unsere Diskussionsthemen laufen aneinander vorbei: Du argumentierst konkret ökonomisch, was ich interessant finde, mit dem ich mich aber, anders als die Experten, die sagen, es sei finanzierbar, wenig auskenne. Ich argumentiere von der Sinnlosigkeit und der Geldverschwendung des derzeitigen Systems heraus. Ich finde es besser dort zu pauschalisieren, wo mehr Verwaltung nur noch einen kaum messbaren Erfolg bringt. Dazu habe ich die fiktive aber doch reale Brigitte gewählt, die derzeit mit ihrem A5 - A7 Gehalt im Amt sitzt und Arbeitslose verwaltet, obwohl die Vermittlungsquote knappe 5 % beträgt (hier die Quelle, frag einfach wenn dich eine Quelle interessiert, ich spare mir das der Kürze der Beiträge wegen, weil ich dazu neige, dann auch die Quellen vorausgreifend auszuwerten und zu kommentieren, obwohl das vielleicht uninteressant ist).
OK, da ist mir vielleicht die Aufregung etwas durchgaloppiert, dafür bitte Entschuldigung. Der Grund meiner Frustration lag in der verbreiteten Mentalität, die im Sozialstaat einen jederseit magisch gefüllten Selbstbedienungsladen sieht, dessen Leistungen halt einfach irgendwie "da" seien. So ist das nicht. es ist ein gigantisch kostspieliges Unterfangen. Ich weiß auch, dass du die Kostenlast für den Haushalt durchaus im Blick hast, aber die Gesamtkosten eines Rundumversorgungssozialstaats beschränken sich halt nicht auf die - ohnehin schon sehr umfangreichen - Haushaltsmittel für die ausgereichten Leistungen selbst (die in Deutschland dann ohnehin nochmal gut versteckt werden, Stichwort versicherungsfremde Leistungen in der GKV/GRV). Die Kosten liegen zu einem großen Teil - und deswegen mein Insistieren auf deadweight loss und Steuerinzidenz - darin, dass sich mit Einführung einer Sozialleistungen Präferenzen verschieben und damit das Verhalten der Menschen ändert. Eine Volkswirtschaft mit BGE ist auch über die unmittelbaren BGE-Leistungen hinaus eine grundsätzlich andere als eine Volkswirtschaft ohne, und jede Kalkulation, die das ignoriert, ist entweder eine naive Milchmädchenrechnung oder bewusst verfälschend. Wenn ich pleite bin und Geld brauche, bin ich vielleicht geneigt, einen Job als, sagen wir, Kellner in der Eisdiele anzunehmen. Wenn ich dank BGE Geld habe, bin ich weniger geneigt, das zu tun - aber wer macht dann in der Eisdiele den Kellner-Job und bedient die BGE-Empfänger, die sich einen Eisbecher schmecken lassen wollen? Wenn ich als Eisdielenbetreiber jetzt Kellner einstellen möchte, die dank BGE keinen besonderen Druck mehr haben, Kellner zu werden, muss ich schon bessere Löhne bieten, um sie anzulocken. Und da haben wir sie, die Lohn-Preis-Spirale. Auch der real existierende Sozialismus ist nicht an den Kosten für großzügig staatliche subventionierte Wohnungen und Lebensmittel zugrundegegangen (auch nicht an den Rüstungsausgaben - die waren im Westen viel höher), sondern daran, dass die rundum reglementierte Planwirtschaft jeden Anreiz für Produktivität oder auch nur Motivation bei der Arbeit zunichte gemacht hat.
"Das Vertragsrecht der Bundesrepublik Deutschland und die gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten, die Erfüllung von Verträgen zu erzwingen…verstoßen nicht gegen göttliches Recht."

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Strich
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Beitrag von Strich »

Schnitte hat geschrieben: Dienstag 10. Februar 2026, 18:50 ...

OK, da ist mir vielleicht die Aufregung etwas durchgaloppiert, dafür bitte Entschuldigung. Der Grund meiner Frustration lag in der verbreiteten Mentalität, die im Sozialstaat einen jederseit magisch gefüllten Selbstbedienungsladen sieht, dessen Leistungen halt einfach irgendwie "da" seien. So ist das nicht. es ist ein gigantisch kostspieliges Unterfangen. Ich weiß auch, dass du die Kostenlast für den Haushalt durchaus im Blick hast, aber die Gesamtkosten eines Rundumversorgungssozialstaats beschränken sich halt nicht auf die - ohnehin schon sehr umfangreichen - Haushaltsmittel für die ausgereichten Leistungen selbst (die in Deutschland dann ohnehin nochmal gut versteckt werden, Stichwort versicherungsfremde Leistungen in der GKV/GRV). Die Kosten liegen zu einem großen Teil - und deswegen mein Insistieren auf deadweight loss und Steuerinzidenz - darin, dass sich mit Einführung einer Sozialleistungen Präferenzen verschieben und damit das Verhalten der Menschen ändert. Eine Volkswirtschaft mit BGE ist auch über die unmittelbaren BGE-Leistungen hinaus eine grundsätzlich andere als eine Volkswirtschaft ohne, und jede Kalkulation, die das ignoriert, ist entweder eine naive Milchmädchenrechnung oder bewusst verfälschend. Wenn ich pleite bin und Geld brauche, bin ich vielleicht geneigt, einen Job als, sagen wir, Kellner in der Eisdiele anzunehmen. Wenn ich dank BGE Geld habe, bin ich weniger geneigt, das zu tun - aber wer macht dann in der Eisdiele den Kellner-Job und bedient die BGE-Empfänger, die sich einen Eisbecher schmecken lassen wollen? Wenn ich als Eisdielenbetreiber jetzt Kellner einstellen möchte, die dank BGE keinen besonderen Druck mehr haben, Kellner zu werden, muss ich schon bessere Löhne bieten, um sie anzulocken. Und da haben wir sie, die Lohn-Preis-Spirale. Auch der real existierende Sozialismus ist nicht an den Kosten für großzügig staatliche subventionierte Wohnungen und Lebensmittel zugrundegegangen (auch nicht an den Rüstungsausgaben - die waren im Westen viel höher), sondern daran, dass die rundum reglementierte Planwirtschaft jeden Anreiz für Produktivität oder auch nur Motivation bei der Arbeit zunichte gemacht hat.
Ich hoffe, ich reiße jetzt nicht aus dem Zusammenhang (dann bitte einen Hinweis): Die gigantischen Kosten sind ja gerade mein Argument. Ich halte die für so ineffizient ausgegeben, dass ich denke, dass ein schlicht pauschales System mindestens daselbe erreicht. Verteilt werden kann im BGE auch nur das, was da ist. Ich halte es, wie du, für illusorisch mehr zu verteilen, als da ist. Und ich betone das nochmal, das BGE von links gedacht, wird nicht funktionieren! Wer seinen Fokus darauf legt, mit dem BGE Armut oder Benachteiligungen zu bekämpfen, wird scheitern! Das BGE muss zum Ziel haben, sich auf die zu konzentrieren, die etwas machen wollen. Ich bin davon überzeugt, dass sich an dem Verhältnis derer, die nichts tun, zu denen die etwas tun mit dem BGE nichts ändern wird. Im Gegenteil bin ich davon überzeugt, dass es Anreize schafft und es Leuten einfacher macht, Jobs anzunehmen, weil massiv Bürokratie eingespart wird. Auch hierzu ein einfaches Beispiel aus dem Leben: Du hast jetzt einen Leistungsbezieher. Der muss diese Leistungen regelmäßig beantragen und zusätzlich noch Sonderleistungen (Umzug/Einschulung/Geburt etc.). Wenn er sich jetzt einen Job sucht, muss er das ggf. 3 verschiedenen Stellen melden (Wohngeldstelle, Jobcenter, ggf. Finanzamt), macht er das nicht, kriegt er einen Strafbefehl wegen Sozialleistungsbetrug. Die Leute sollen in der Situation aber so clever sein und wissen, dass sie das auch melden müssen, wenn sie den Arbeitsvertrag unterschrieben, aber keinen Tag gearbeitet haben (weil sie krank geworden sind oder aus anderen Gründen). Wenn sie das nicht machen, ist es vielleicht kein Sozialleistungsbetrug, aber eben eine OWi nach den jeweiligen Fördervorschriften. Das ist ein riesengroßer Aufwand, für vielleicht eine Woche Probearbeiten. Vom Aufwand der Arbeitgeber ganz zu schweigen. Das würde man sich alles sparen und es den Leuten so ermöglichen, einfach wochenweise oder tageweise zu arbeiten.

Dein Beispiel mit der Eisdiele ist aus meiner Sicht work as intended! Wenn die Löhne nur ausreichen, um Leute in einer Notlage anzulocken, kannst du mir doch nicht erzählen, dass da ein Preis für die Arbeit nach marktgerechten Standards verhandelt wird? Auf Unternehmensseite haben wir für genau solche Situationen das Kartellamt erschaffen, weil wir erkannt haben, dass solche Konstellationen massiv marktverzerrend sind. Jetzt wird gerade darüber diskutiert, die Abhängigkeiten von Microsoft zu reduzieren. Aber bei Arbeitnehmern ist der Notlagendruck dann marktwirtschaftlich okay?
Ich bin da optimistisch: Dann steigt der Lohn eben für den Kellner. Der Preis bildete dann viel besser den realen Wert ab. Es gibt dann auch keine Lohn/Preis Spirale, weil der Verkaufspreis den Deckel setzt. Gerade beim Eis wird dann Angebot und Nachfrage regeln, ob es soetwas noch gibt. Im Insolvenzrecht gibt es daslebe Problem doch auch: Wie lange sollen eigentlich diese dort als Zombieunternehmen bezeichneten Konstrukte am Leben gehalten werden? Da ist man sich im Grunde auch mehr oder weniger einig, dass eine schnelle Abwicklung besser ist, als Millionen zu versenken. Aber das es nicht um everybodys darling Eis, sondern um irgendwelche Pumpen und Schrauben geht, sind damit halt auch keine Gefühle verbunden.

Ich betone nochmal, um vorzubeugen, dass meine Sicht der Dinge durch irgendwelche Linken Brillen betrachtet wird, was dann wieder irgendwelche Mitgedachten Voraussetzungen mit sich bringt, die ich nicht teile: Ich konzentriere mich darauf, mit den Leuten zu arbeiten, die auch was erreichen wollen und wie ich es denen so einfach wie möglich mache, ihre Interessen und Kreativität voll zur Geltung zu bringen. Es haben doch alle mehr davon, einen begnadeten Maschinenbauer zu haben, der nicht aus Not oder Verwaltungsunsinn von irgendwelchen Studien abgehalten wurde, als einen Typen der frustiert dein Eis für 10 € serviert.
Stehe zu deinen Überzeugungen soweit und solange Logik oder Erfahrung dich nicht widerlegen. Denk daran: Wenn der Kaiser nackt aussieht ist der Kaiser auch nackt ... .
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Beitrag von Schnitte »

Im Ergebnis ist es - um auf den Titel des Threads zurückzukommen - ja eh egal, weil wir dank AI in den nächsten 5-10 Jahren sowieso alle unseren Job verlieren. Ausnahme sind vielleicht die Klempner und Elektroinstallateure, die halten noch ein bisschen länger durch, weil die Robotik hinter der kognitiven AI hinterherhinkt.
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Beitrag von GetMeOut »

Wie war das nochmal mit dem Ast absägen?

KPMG pressed its auditor to pass on AI cost savings
KPMG, one of the world’s largest auditors of public and private companies, negotiated lower fees from its own accountant by arguing that AI will make it cheaper to do the work, according to people familiar with the matter.

The Big Four firm told its auditor, Grant Thornton UK, it should pass on cost savings from the rollout of AI and threatened to find a new accountant if it did not agree to a significant fee reduction, the people said. (...)

As well as saying the auditor should be using AI and other new technology to improve efficiency, KPMG International argued that its books were not especially complicated and that, since Grant Thornton had been its accountant for several years, it knew the business well enough to do the work more quickly.
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Beitrag von Schnitte »

Ja, wenn ich Mandant (sagt man das bei den Wirtschaftsprüfern, oder gibt es dafür ein anderes Wort?) von KPMG wäre, würde ich denen genau das jetzt selbst um die Ohren hauen...

Andere Branchen sind da noch direkter:

https://www.businessinsider.com/mckinse ... els-2026-1
McKinsey CEO Bob Sternfels says the firm now has 60,000 employees: 25,000 of them are AI agents
Stellt sich halt die Frage, warum für diesen AI-Agenten fette Tagessätze anfallen sollten.
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Beitrag von GetMeOut »

Muss man schon sagen: das ist ziemlich gute Werbung für Anthropic: Pentagon Used Anthropic’s Claude in Maduro Venezuela Raid

Wie OpenAI wohl nachziehen wird? Sturz der Mullahs vielleicht?
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Beitrag von Gürteltier »

Passt nur marginal zum Thema, aber ich habe für mich in den letzten Tagen Content zu AI-Fails entdeckt.

Siehe etwa nur: https://youtube.com/shorts/bsl46vGpMNU? ... PfOL8_lphv
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Beitrag von Schnitte »

Keine Angst, dass du dafür büßen wirst, wenn die Maschinen erst die Herrschaft übernommen haben?
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Beitrag von Gürteltier »

Schnitte hat geschrieben: Samstag 14. Februar 2026, 22:20 Keine Angst, dass du dafür büßen wirst, wenn die Maschinen erst die Herrschaft übernommen haben?
Ich sage periodisch “Danke” zu Chatty
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Beitrag von Schnitte »

https://www.wsj.com/tech/ai/ai-doesnt-c ... y-5715da90 (hinter Paywall, aber auch der Teil des Artikels, der frei ist, ist schon interessant)

Bist aber nicht allein:
Diving into the US stats specifically, of the 67% of people surveyed who said they’re always polite to AI, 82% answered that they did so simply because it's "nice" to say “please” and “thank you” – regardless of whether you're speaking to an AI or human. The remaining 18% of this group said that they’re polite in case there’s ever an AI uprising – banking on their previous politeness as a means of survival.
https://www.techradar.com/computing/art ... ly20250228

Es gab auch vor ein paar Wochen einen kurzen Trend auf X, wo Leute das LLM ihrer Wahl einen Comic haben machen lassen, der, basierend auf der bisherigen Interaktion zwischen LLM und Mensch, darstellt, wie dieser Mensch nach dem AI takeover von den Maschinen behandelt werden würde. Da gab es tatsächlich eine ziemliche Bandbreite zwischen " Beschützer" und " dystopisches Versklavungs-Szenario". Man weiß aber natürlich nicht, ob das irgendwie mit den Manieren des Nutzers korreliert oder einfach nur durch Popkultur in den Trainingsdaten hervorgerufen wird.
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Beitrag von Gürteltier »

Schnitte hat geschrieben: Sonntag 15. Februar 2026, 10:36oder einfach nur durch Popkultur in den Trainingsdaten hervorgerufen wird.
Aus dem Bauch heraus: Insbesondere dies. ^^

Und: Die KI, die die Übernahme der Welt plant, wird ja sicher nicht die zentralen Geheimpunkte des Plans verraten. Also… außer man nutzt einen richtig guten Prompt ;)
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Beitrag von Schnitte »

Es ging ja mehr um die Zeit nachdem die Maschinen übernommen haben als um den Plan, wie sie das tun wollen. Zu letzterem hat freilich wie immer xkcd was Gutes beizutragen:

https://xkcd.com/2228/
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