Nochmal von vorne...

Allgemeine Fragen zum Jurastudium (Anforderungen, Ablauf etc.)

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baumkuchen
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Beitrag von baumkuchen »

Hallo liebes Forum,

um es gleich vorwegzunehmen: dies wird wieder so ein Thread, ob es sinnvoll ist im "hohen" Alter (w,36) zurück an die Uni zu gehen und ein Jura-Studium zu wagen.
Mir ist klar, dass dies abh. ist von der eigenen Motivation und Fähigkeiten, den aktuellen Lebensumständen und vom jetzigen und zukünftigen Arbeitsmarkt. Viele Antworten darauf muss ich mir selber geben, dennoch brauche ich realistische Einschätzungen von Menschen eben aus jenem Bereich. Juristen kenne ich privat keine, daher bleibt nur das www. Aber da steht ja echt viel drin und richtige Juristen kann man so auch kontaktieren - toll!

Zu meiner Situation:
Ich arbeite als Radiologietechnologin in einer Praxis und werde im Sommer meinen Arbeitgeber wechseln. Es gibt mehr Geld, alles schön und gut, aber ich freue mich wirklich gar nicht darauf und weiß auch eigentlich schon länger, dass ich in diesem Beruf nicht alt werden möchte. Ich bin unglücklich. Meine Arbeit ist zwar todsicher aber gleichzeitig auch sterbenslangweilig.
Warum habe ich das nicht eher gemacht? Eine Mischung aus privaten Baustellen, aber primär vermutlich einfach ein Selbstwertproblem.

Nachdem ich mein Abitur vor Ewigkeiten mit 2,7 im sprachlichen Profil in NDS absolviert habe wollte ich nur eins: weg vom Schreibtisch, praktisch arbeiten, was mit Menschen und das Fach, das mich am meisten interessiert hat war Biologie (bei grundsätzlichem allgemeinen Desinteresse an der Schule). Ich habe dann zwei Semester auch ganz anständig Ernährungswissenschaften studiert, bin dann aber zur Ausbildung gewechselt, die mich zu meinem jetzigen Beruf geführt hat. Die Arbeit in den letzten knapp 5 Jahren bei meinem jetzigen AG hat mir auch ganz gut gefallen (mehr Verantwortlichkeiten, Administratives und (!) selbstorganisiertes Arbeiten), aber grundsätzlich ist das Ganze (für mich) einfach perspektivlos. Von den grundsätzlichen eher bescheidenen Arbeitsbedingungen in der Branche mal abgesehen.
Kurz: beruflich hab ich es einfach ein bisschen vermasselt.

Privat ist meine Situation nun so, dass ich keine Kinder habe und ungebunden bin, ein wenig Geld ist bei allgemein niedrigen Fixkosten auch angespart. Wird also allerhöchste Eisenbahn dieses berufliche Malheur zu beseitigen. Hab ja sonst nichts zu tun.

Wie komme ich jetzt auf Jura?
Durch die Tätigkeit in der Praixs (im Gegensatz zum Krankenhaus) habe ich gelernt, dass meine Freude an der Arbeit steigt je größer mein Autonomiegrad ist und ich Entscheidungen treffen kann, die auch einen Einfluss haben. Zudem wollte ich immer was "Nützliches" machen und arbeite auch immernoch gerne mit Menschen. Das hat sich tatsächlich nicht geändert.
Nachdem ich mal wieder das Internet nach Alternativen durchstöbert habe, bin ich zufällig über eine Bemerkung gestoßen, dass Juristen/Anwälte ziemlich viel am Schreibtisch sitzen und Entscheidungen treffen (Autonomie), aber eben auch den Mandantenkontakt haben. Da dacht ich mir: ist ja mal nice. Aber dann auch gleich: holla Jurastudium, was ein Brett! Und ich gestehe, dass ich bis dato nie eine fleißige Lernerin gewesen bin. Alles immer auf den letzten Drücker. Ziemlich dumm. Und ich denke eher schlecht für so ein Studium. Und die letzten Jahre bin ich auch nicht sonderlich schlauer geworden...
Dann habe ich weiter geguckt und die Rechtspflege entdeckt. Ich habe hier in Berlin auch an einem Amtsgericht hospitiert und mir das angeschaut. Finde ich grundsätzlich sehr interessant (eben wegen der Autonomie).Die Verbeamtung find ich allerdings nicht so attraktiv. Heißt ja für mich, ich kann mir den Bereich später evtl gar nicht oder nur mit viel Glück aussuchen. Gefällt mir Grundbuch, komm ich vllt. in den Nachlass. Also. Weiß nicht. Eine Alternative zu meiner jetzigen Arbeit wäre es sicher. Aber evtl. hab ich dann mein jetziges Problem in 5 Jahren wieder.

Im Kern geht es ja darum herauszufinden, ob mir die juristische Arbeit liegt und es mir Spaß macht. Sollte das so sein, dann kann man weiterdenken. Um das herauszufinden soll man das einfach mal anfangen zu studieren sagt das Internet. Da könnte ich mir die Fernuni Hagen vorstellen, um reinzuschnuppern oder tatsächlich ein Semester an einer Präsenzuni studieren. Ist dies ausreichend um herauszufinden, ob das Fach einem liegt? Gibt es sonst irgendwelche Indizien, dass eine Person von den Persönlichkeitsmerkmalen gut in die Juristerei passt? Welche Eigenschaften sind wichtig?
Ich habe mir ebenfalls ein paar zivilrechtliche Vorlesungen von Prof. Lorenz (LMU) angehört. Sagen wir: ich war absolut nicht gelangweilt. Mehr kann ich nicht beurteilen.
Gibt es evtl Literaturempfehlungen/Arbeitsbücher mit Anfängerübungen, um ein Gefühl für die Arbeit zu bekommen?
Zudem möchte ich wissen, ob ein Praktikum in einer Kanzlei sinnvoll ist und wenn ja, welches Rechtsgebiet würde sich da anbieten? Sicherlich ist es wenig sinnvoll einem Anwalt 5h bei der Bearbeitung seiner Akten/Fälle über die Schulter zu schauen. Aber Mandatengespräche, Termine am Gericht, Kanzleialltag dürften ja sehr interessant sein.
Es muss ja auch gar nicht Anwalt sein. Ich habe z.B. Stellenangebote gefunden, wo Diplomjuristen gesucht wurden (d.h. nur 1 StEx?), die in der Verbraucherzentrale arbeiten. Oder bei Versicherungen. Das finde ich auch ziemlich spannend. Ich strebe keine große Karriere an und will auch keine Unsummen verdienen. Das hat mich alles noch nie wirklich motiviert. Ich hätte bloß einfach gerne einen Job, der mich ein bisschen fordert und mir (meistens) Spaß macht.

Dass das alles ziemlich abenteuerlich klingt, ist mir bewusst. Zu verlieren hab ich andererseits wenig. Aber was kann ich gewinnen? Wäre eine Tätigkeit in o.g. Bereichen auch noch möglich, wenn ich dann schon Ü40 bin und vermutlich eher mit durchschnittlichen Noten aus dem Studium komme?
Evtl sei noch gesagt, dass ich mich in meiner Freizeit mehr für gesellschaftliche Themen, Politik und Geschichte interessiere als für Medizin.
So, ich hoffe das Wichtigste ist umrissen.

Normalerweise entschuldige ich mich für so einen wall of text, aber für Juristen dürfte das hier ja eher noch in die Kategorie der post-its fallen ;-)

Danke für's Lesen und für den ein oder anderen hilfreichen Gedanken wäre ich sehr verbunden!
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Beitrag von GetMeOut »

Meine 2 Cents ganz knapp:
baumkuchen hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 19:32 Wie komme ich jetzt auf Jura?
Durch die Tätigkeit in der Praixs (im Gegensatz zum Krankenhaus) habe ich gelernt, dass meine Freude an der Arbeit steigt je größer mein Autonomiegrad ist und ich Entscheidungen treffen kann, die auch einen Einfluss haben. Zudem wollte ich immer was "Nützliches" machen und arbeite auch immernoch gerne mit Menschen. Das hat sich tatsächlich nicht geändert.
Diese Checkboxen erfüllen so manche Jobs, auch ohne mehrjähriges Studium und Referendariat.

baumkuchen hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 19:32 Ich habe mir ebenfalls ein paar zivilrechtliche Vorlesungen von Prof. Lorenz (LMU) angehört. Sagen wir: ich war absolut nicht gelangweilt. Mehr kann ich nicht beurteilen.
Aufpassen, die universitäre Ausbildung hat mit der (anwaltlichen) Praxis nur wenig gemein.

baumkuchen hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 19:32 Gibt es evtl Literaturempfehlungen/Arbeitsbücher mit Anfängerübungen, um ein Gefühl für die Arbeit zu bekommen?
Zudem möchte ich wissen, ob ein Praktikum in einer Kanzlei sinnvoll ist und wenn ja, welches Rechtsgebiet würde sich da anbieten? Sicherlich ist es wenig sinnvoll einem Anwalt 5h bei der Bearbeitung seiner Akten/Fälle über die Schulter zu schauen. Aber Mandatengespräche, Termine am Gericht, Kanzleialltag dürften ja sehr interessant sein.
Weniger lesen, mehr schnuppern: Ab zum Gericht und Verhandlungen anschauen! In Zivilsachen wirst du regelmäßig die einzige Besucherin sein, aber das schadet nicht.

baumkuchen hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 19:32 Es muss ja auch gar nicht Anwalt sein. Ich habe z.B. Stellenangebote gefunden, wo Diplomjuristen gesucht wurden (d.h. nur 1 StEx?), die in der Verbraucherzentrale arbeiten. Oder bei Versicherungen. Das finde ich auch ziemlich spannend. Ich strebe keine große Karriere an und will auch keine Unsummen verdienen. Das hat mich alles noch nie wirklich motiviert. Ich hätte bloß einfach gerne einen Job, der mich ein bisschen fordert und mir (meistens) Spaß macht.
Ob man dort wirklich gefordert wird, bezweifle ich. Wenn keine Volljuristen erforderlich sind, hat das schon seinen Grund. Davon abgesehen: Sachbearbeiter bei Rechtsschutzversicherungen taugen fachlich nichts - habe aber keine belastbaren Erfahrungswerte, ob man das auf andere Versicherungen ausweiten kann.
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Beitrag von Strich »

baumkuchen hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 19:32 Hallo liebes Forum,
Hallo lieber baumkuchen. Schön das du hier bist :D
baumkuchen hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 19:32 um es gleich vorwegzunehmen: dies wird wieder so ein Thread, ob es sinnvoll ist im "hohen" Alter (w,36) zurück an die Uni zu gehen und ein Jura-Studium zu wagen.
Mir ist klar, dass dies abh. ist von der eigenen Motivation und Fähigkeiten, den aktuellen Lebensumständen und vom jetzigen und zukünftigen Arbeitsmarkt. Viele Antworten darauf muss ich mir selber geben, dennoch brauche ich realistische Einschätzungen von Menschen eben aus jenem Bereich. Juristen kenne ich privat keine, daher bleibt nur das www. Aber da steht ja echt viel drin und richtige Juristen kann man so auch kontaktieren - toll!
Ja da bist du hier wahrscheinlich am richtigsten. Wüsste jetzt auch keinen besseren Ort, wenn man die Optionen schon abgegrast hat.
baumkuchen hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 19:32 Zu meiner Situation:
Ich arbeite als Radiologietechnologin in einer Praxis und werde im Sommer meinen Arbeitgeber wechseln. Es gibt mehr Geld, alles schön und gut, aber ich freue mich wirklich gar nicht darauf und weiß auch eigentlich schon länger, dass ich in diesem Beruf nicht alt werden möchte. Ich bin unglücklich. Meine Arbeit ist zwar todsicher aber gleichzeitig auch sterbenslangweilig.
Willkommen im Leben. Ich weiß nur nicht genau was dich unglücklich macht. Meine Befürchtung schon an dieser Stelle war: Die ist nicht unglücklich wegen der Arbeit. Die ist aus einem anderen persönlichen Grund unglücklich. Irgendeine Unzufriedenheit schwingt da mit, bei der die Arbeit nur der gefällige austauschbare Platzhalter ist. So wie wenn Leute meinen, jetzt aber richtig was ändern zu müssen und dann auswandern. Spoileralert: Der Alltag zieht immer mit um, auch wenn das "Umziehen" metaphorisch einen Jobwechsel meint.
baumkuchen hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 19:32 Warum habe ich das nicht eher gemacht? Eine Mischung aus privaten Baustellen, aber primär vermutlich einfach ein Selbstwertproblem.
Told you. Zum Löcherstopfen ist Jura nicht geeignet. Wenn du dir eine für dich unterbwusst monumentale Aufgabe suchst, an der du aus was für Gründen auch immer scheiterst und dich dann hinsetzt und dir sagst: ich habs ja gewusst, mein Leben ist halt blöd, dann wird das nichts.
baumkuchen hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 19:32 Kurz: beruflich hab ich es einfach ein bisschen vermasselt.
Told you the second. Niemand von außen würde das so sagen. Ich hab mir bspw. gedacht: Da schau an, solide Ausbildung solider Job, solides Einkommen. Könnte schlechter laufen. Besser geht natürlich immer, klar. Aber mal im ernst: "vermasselt"??? Der steht ja alles offen. Warum beneiden wir irgendwelche 18 Jährigen? Für all die Möglichkeiten und Erfahrungen, die ihnen noch bevor stehen, was anderes haben die kleinen Scheißer ja nicht. Warum beneidet die 60 jährige baumkuchen die 36 jährige baumkuchen? Same reason, denk mal drüber nach ^^
baumkuchen hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 19:32 Privat ist meine Situation nun so, dass ich keine Kinder habe und ungebunden bin, ein wenig Geld ist bei allgemein niedrigen Fixkosten auch angespart. Wird also allerhöchste Eisenbahn dieses berufliche Malheur zu beseitigen. Hab ja sonst nichts zu tun.
Told you the third: Man könnte den Satz auch so schreiben: "Privat bin ich ungebunden und habe jede Menge Zeit mich auf Sachen zu konzentrieren auf die ich richtig Lust habe und ich freue mich richtig darauf, dass es jetzt losgeht. Ist Jura wirklich das, was ich davon gehört habe? Ich habe auch Geld angespart, so dass ich nicht mal einen Nebenjob während eines Studiums brauche, cool oder?"
baumkuchen hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 19:32 Wie komme ich jetzt auf Jura?
Durch die Tätigkeit in der Praixs (im Gegensatz zum Krankenhaus) habe ich gelernt, dass meine Freude an der Arbeit steigt je größer mein Autonomiegrad ist und ich Entscheidungen treffen kann, die auch einen Einfluss haben. Zudem wollte ich immer was "Nützliches" machen und arbeite auch immernoch gerne mit Menschen. Das hat sich tatsächlich nicht geändert.
Nachdem ich mal wieder das Internet nach Alternativen durchstöbert habe, bin ich zufällig über eine Bemerkung gestoßen, dass Juristen/Anwälte ziemlich viel am Schreibtisch sitzen und Entscheidungen treffen (Autonomie), aber eben auch den Mandantenkontakt haben. Da dacht ich mir: ist ja mal nice. Aber dann auch gleich: holla Jurastudium, was ein Brett!
Du hast im Schnitt der juristischen Berufe entweder Kontakt zu Mandanten die nervig sind oder kaum Kontakt zu Mandanten. In die erste Kategorie fällt auf jeden Fall all das, was du weiter unten aufgeschrieben hast: Verbraucherzentralen haben (wild guess) mit Leuten der Kategorie "Das kann doch nicht sein" zu tun. Versicherungen haben keinen Mandantenkontakt. Da bis du Schadensabteilung A - G. Wenn du da mit Leuten telefonierst, musst du denen sagen, dass der Versicherungsfall abgelehnt wurde und sie jetzt halt klagen können. Wäre es anders, wärst du als Jurist wahrscheinlich nicht involviert. Wenn du ne Stelle hast, die damit nichts zu tun hast, hast du auch nichts mit Mandanten zu tun. Angenehme Mandanten sind meist selbst Profis und suchen sich Profis für die man in "gehobenere" Kanzleien muss. Für die brauchts gute Noten. Da steigst du als Associate ein. Kontakt zum Mandanten hat der Partner.
baumkuchen hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 19:32 Und ich gestehe, dass ich bis dato nie eine fleißige Lernerin gewesen bin. Alles immer auf den letzten Drücker. Ziemlich dumm. Und ich denke eher schlecht für so ein Studium. Und die letzten Jahre bin ich auch nicht sonderlich schlauer geworden...
"Nicht schlauer geworden" ist normal. Der Rest ist eher schlecht fürs Studium. Zum Jurastudium gehört halt Disziplin dazu. Das sage ich dir als jemand, der meint, nicht sonderlich viel davon zu haben.
baumkuchen hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 19:32 Dann habe ich weiter geguckt und die Rechtspflege entdeckt. Ich habe hier in Berlin auch an einem Amtsgericht hospitiert und mir das angeschaut. Finde ich grundsätzlich sehr interessant (eben wegen der Autonomie).Die Verbeamtung find ich allerdings nicht so attraktiv. Heißt ja für mich, ich kann mir den Bereich später evtl gar nicht oder nur mit viel Glück aussuchen. Gefällt mir Grundbuch, komm ich vllt. in den Nachlass. Also. Weiß nicht. Eine Alternative zu meiner jetzigen Arbeit wäre es sicher. Aber evtl. hab ich dann mein jetziges Problem in 5 Jahren wieder.
Wahrscheinlich, auch weil ich vermute, dass das Problem nicht die Arbeit an sich ist.
baumkuchen hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 19:32 Im Kern geht es ja darum herauszufinden, ob mir die juristische Arbeit liegt und es mir Spaß macht. Sollte das so sein, dann kann man weiterdenken. Um das herauszufinden soll man das einfach mal anfangen zu studieren sagt das Internet. Da könnte ich mir die Fernuni Hagen vorstellen, um reinzuschnuppern oder tatsächlich ein Semester an einer Präsenzuni studieren. Ist dies ausreichend um herauszufinden, ob das Fach einem liegt?
Ein Semester? Nein. Vielleicht weiß man das nach dem 4. Semester (wenn man alle kleinen Scheine absolviert hat). Ich kenne aber auch Leute, die das erst später herausgefunden haben. Unglücklich über den Abschluss war aber noch keiner den ich kenne. Mit dem stehen dir sehr sehr viele Möglichkeiten offen auch Dinge zu tun, die weniger mit Jura aber mehr mit anderen Sachen zu tun haben. In jedem Fall sind deine Möglichkeiten manigfaltig. Das bringt dir aber nichts, weil das bei dir faktisch jetzt schon der Fall ist und dich das jetzt schon nicht glücklich macht.
baumkuchen hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 19:32 Gibt es sonst irgendwelche Indizien, dass eine Person von den Persönlichkeitsmerkmalen gut in die Juristerei passt?
Geduld, Disziplin, Detailverliebtheit wozu auch eine gewisse kindliche Begeisterungsfähigkeit gehört.
baumkuchen hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 19:32 Welche Eigenschaften sind wichtig?
Ankämpfen gegen den inneren Schweinehund. Zu viele Selbstzweifel sind nicht gut für die Überzeugungskraft auch sich selbst gegenüber.
baumkuchen hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 19:32 Ich habe mir ebenfalls ein paar zivilrechtliche Vorlesungen von Prof. Lorenz (LMU) angehört. Sagen wir: ich war absolut nicht gelangweilt. Mehr kann ich nicht beurteilen.
Der ist halt einfach krass gut. Ich glaube man kann Leute wie ihn an einer Hand abzählen, will heißen, den kannst du nicht zum Maßstab nehmen.
baumkuchen hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 19:32 Gibt es evtl Literaturempfehlungen/Arbeitsbücher mit Anfängerübungen, um ein Gefühl für die Arbeit zu bekommen?
M.E. hilft das nicht, aber die Literaturempfehlungen aus den ersten Semestern könnte man sich mal anschauen, das macht aber ohne die Vorlesung jeweils wenig Sinn.
baumkuchen hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 19:32 Zudem möchte ich wissen, ob ein Praktikum in einer Kanzlei sinnvoll ist und wenn ja, welches Rechtsgebiet würde sich da anbieten? Sicherlich ist es wenig sinnvoll einem Anwalt 5h bei der Bearbeitung seiner Akten/Fälle über die Schulter zu schauen. Aber Mandatengespräche, Termine am Gericht, Kanzleialltag dürften ja sehr interessant sein.
Schwierig. Ich halte diese Praktika, die man während des Studiums machen soll schon für völlige Zeitverschwendung, weil man auch als Student keine so richtige Ahnung davon erhält, wie es sich anfühlt, selbst da zu sitzen und die Entscheidung zu treffen, deren Ausgang man verantworten muss, den man aber nicht sicher kennt.
baumkuchen hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 19:32 Es muss ja auch gar nicht Anwalt sein. Ich habe z.B. Stellenangebote gefunden, wo Diplomjuristen gesucht wurden (d.h. nur 1 StEx?), die in der Verbraucherzentrale arbeiten. Oder bei Versicherungen. Das finde ich auch ziemlich spannend.
Ich denke, dass nur der Anwalt dein hier geschildertes Anforderungsprofil wirklich erfüllt (im Vergleich zu den Tätigkeiten des Diplomjuristen).
baumkuchen hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 19:32 Ich strebe keine große Karriere an und will auch keine Unsummen verdienen. Das hat mich alles noch nie wirklich motiviert. Ich hätte bloß einfach gerne einen Job, der mich ein bisschen fordert und mir (meistens) Spaß macht.
Verständlich und eine gute Einstellung.
baumkuchen hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 19:32 Dass das alles ziemlich abenteuerlich klingt, ist mir bewusst. Zu verlieren hab ich andererseits wenig.
Ich finde nicht, dass das irgendwie abenteuerlich (in einem negativen Sinne) klingt. Es klingt eher aufregend, spannend, voller Herausforderungen ... aka told you so the fourth.
baumkuchen hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 19:32 Aber was kann ich gewinnen? Wäre eine Tätigkeit in o.g. Bereichen auch noch möglich, wenn ich dann schon Ü40 bin und vermutlich eher mit durchschnittlichen Noten aus dem Studium komme?
m.E. ja. darüber würde ich mir keine Gedanken machen. Du willst nicht in den Staatsdienst, da könnte es mit dem Alter irgendwann Probleme geben.
baumkuchen hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 19:32 Evtl sei noch gesagt, dass ich mich in meiner Freizeit mehr für gesellschaftliche Themen, Politik und Geschichte interessiere als für Medizin.
So, ich hoffe das Wichtigste ist umrissen.
Da ist man bei Jura schon eher an der richtigen Adresse, weil man ein paar Detaileinsichten in bestimmte Abläufe gewinnt, die mit den Themen eng verknüpft sind. Außerdem lernt man eine gewisse Weise sich Problemen zu nähern die auch im Alltag hilfreich ist.
baumkuchen hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 19:32 Normalerweise entschuldige ich mich für so einen wall of text, aber für Juristen dürfte das hier ja eher noch in die Kategorie der post-its fallen ;-)

Danke für's Lesen und für den ein oder anderen hilfreichen Gedanken wäre ich sehr verbunden!
Das klingt jetzt alles so Doom and Gloom, deswegen will ich auch ein paar positive Dinge sagen:
Wenn dich dein Job nicht glücklich macht und du jemand bist der Veränderung im Leben braucht, dann mach unbedingt was anderes. Die Lust auf Veränderung sollte nicht aus einem Gefühl der Getriebenheit kommen, denn dann wirst du mit Veränderungen das Gefühl auch nicht los. Oder um es einfach zu sagen: Man muss einfach Bock auf neue Dinge haben, weil sie einen interessieren und nicht weil man sie für irgendetwas braucht. Das kann dir Jura geben. Aber Voraussetzung ist, dass man es wie Neo in Matrix hält:
Agent Smith: "... Sie können nicht gewinnen, es ist zwecklos weiterzukämpfen! Wieso, Mr Anderson, wieso, wieso bestehen sie darauf??"
Neo: "Weil ich mich so entschieden habe."
Vielleicht zu viel Pathos für diesen Thread, aber du brauchst eher nen pep talk, als noch mehr Informationen. Du brauchst: Dein Leben klingt viel besser, als du meinst, der Punkt, den du in deinem hier beschriebenen Leben erreicht hast, ist Grund alles Mögliche zu machen. Stattdessen sitzt du da und ärgerst dich über den gerade gefundenen 50 € Schein, weil, wenn du aufgepasst hättest, wärens vielleicht 100 € geworden. Du misst dein Leben an vertanen Chancen, recipe for desaster and told you so the fith.

So das war jetzt meine Wall of text, wenn das Lesen Spaß gemacht hat, ist noch irgendwas anderes falsch mit dir ^^ Wenn nicht und du hast es trotzdem bis zum Ende durchgehalten, bringst du vielleicht doch etwas mit, was man fürs Jurastudium braucht: Leidensfähigkeit ^^
Stehe zu deinen Überzeugungen soweit und solange Logik oder Erfahrung dich nicht widerlegen. Denk daran: Wenn der Kaiser nackt aussieht ist der Kaiser auch nackt ... .
- Daria -

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Beitrag von Schnitte »

baumkuchen hat geschrieben: Donnerstag 23. April 2026, 19:32 Da könnte ich mir die Fernuni Hagen vorstellen, um reinzuschnuppern oder tatsächlich ein Semester an einer Präsenzuni studieren. Ist dies ausreichend um herauszufinden, ob das Fach einem liegt?
Als ganz kleine Ergänzung zu Strichs ausgezeichnetem Post möchte ich hierzu sagen:

Bei der Frage, ob "Jura einem liegt", muss man zwei grundverschiedene Aspekte unterscheiden. Der eine ist, ob einem das Studium liegt, der andere, ob einem die berufliche Tätigkeit hinterher liegt.

Das Jurastudium ist schon sehr anders, als es sich viele auf Grund ihrer Vorstellung von juristischen Berufen so ausmalen. Es ist ein ganz überwiegend textbasiertes Studium, das sich in Hörsälen und Bibliotheken abspielt. Man lernt Gesetze (nicht auswendig, aber doch so, dass man "weiß, was wo steht") und - ganz wichtig - die gängigen Interpretationen dieser Gesetze durhc Gerichte und Professoren (diese gängigen Interpretationen muss man anfangs tatsächlich auswendig lernen, erst später, nach dem ersten Examen, bekommt man in den Prüfungen Kommentare, so dass es auch hier reicht zu wissen, "wo's steht"). Und da diese gängigen Interpretationen oft voneinander abweichen, lernt man die Technik, solche Meinungen gegeneinander abzuwägen und eine davon als die präferierte auszuwählen. Und man lernt den berüchtigten Gutachtenstil, also sozusagen das Texformat, in den man das alles packt. Mit anderen Worten, das Lernen erfolgt durch ständige Aufnahme von Texten, und die Prüfungsleistung besteht im Erstellen von Texten. Mit Menschen hat man da kaum zu tun.

Die praktische Tätigkeit ist anders, da hat man dann tatsächlich mit Menschen zu tun. Man hat auch mit dem Problem zu tun, die Tatsachenannahmen, auf die man sich beruft, beweisen zu müssen (ein Problem, das im Studium überhaupt keine Rolle spielt). Das ist nicht völlig anders als das Studium (weil man die Rechtskenntnisse aus dem Studium natürlich schon braucht), aber es hat von der Arbeitsweise her einen ziemlich anderen Schwerpunkt.
"Das Vertragsrecht der Bundesrepublik Deutschland und die gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten, die Erfüllung von Verträgen zu erzwingen…verstoßen nicht gegen göttliches Recht."

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Beitrag von eddyderzauberer »

Ich bin 37 und im Hauptstudium. Vielleicht interessiert dich meine Persektive.

Das Studium kann einem liegen, wenn man gerne juristische Literatur liest, sich gerne mit juristischen Fragestellungen beschäftigt und gerne juristische Lösungen für juristische Probleme bereitstellen möchte.
Dazu sollte meiner Meinung nach ein Semester reichen um das herauszufinden.

Persönlichkeiten die Jura studieren sind
bürgerlich, ganz dominant weiß, ziemlich überwiegend männlich, stark geprägt von (vermeintlicher) Objektivität und Neutralität. Außerdem ohne offene politische Positionierung und hierarchisch geprägt.


Diszipliniert, ausdauernd und kommunikativ wäre gut. Dass du dich für Gesellschaft, Politik und Geschichte interessiert schadet nicht. Eine Vorliebe zu haben fürs Arbeiten mit Worten und Sprache ist auch nicht schlecht.

Als Literatur würde ich das empfehlen: https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtswissenschaft

Praktikum beim Anwalt kann sinnvoll sein, weil es erste Einblicke in den Arbeitsalltag geben kann.

Das Studium ist fordernd, aber mein Eindruck ist, dass es nur den wenigsten wirklich Spaß macht. Vom Arbeitsalltag als Jurist kann ich nicht viel berichten, aber die, die mit dem Studium inkl 2. Examen fertig sind, habens zumindest nicht bereut ist mein Eindruck.

Mit dem Jurastudium kannst du einen berufsqualifizierenden Abschluss gewinnen, mit dem du dann juristisch arbeiten darfst.
Du gewinnst auch wirklich sehr viel Wissen über die Welt und anderes, aber dazu könnte man auch privat Bücher dazu lesen.
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Beitrag von scndbesthand »

eddyderzauberer hat geschrieben: Montag 27. April 2026, 01:42

Persönlichkeiten die Jura studieren sind
bürgerlich, ganz dominant weiß, ziemlich überwiegend männlich, stark geprägt von (vermeintlicher) Objektivität und Neutralität. Außerdem ohne offene politische Positionierung und hierarchisch geprägt.
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Beitrag von Gürteltier »

Zum Glück hab ich diese Bullshit erst nach dem ersten Kaffee gelesen.

Man beachte, dass es, soweit ich weiß, statistisch mehr Frauen als Männer im Jurastudium gibt (Quelle: vage Erinnerung) und Frauen sogar statistisch im Mittel besser abschneiden als Männer (Quelle: ibid.). Das Studium ist zwar tatsächlich im Unterschied zu anderen Studiengängen weniger divers, das hängt aber auch sehr vom Standort ab. Perlenkette ist jedenfalls an meinem ehemaligen Studienstandort optional.
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Beitrag von eddyderzauberer »

Die Rechtswissenschaft gilt manchen Autoren zufolge als überdurchschnittlich stark herkunftsbedingt. In der Studie von Michael Grünberger, Anna Katharina Mangold, Nora Markard, Mehrdad Payandeh und Emanuel Vahid Towfigh, Diversität in Rechtswissenschaft und Rechtspraxis (2021), heißt es, dass die Rechtswissenschaft die Fächergruppe mit der größten sozialen Geschlossenheit sei. Der Hamburger Rechtswissenschaftler Felix Hanschmann führte, sich unter anderem auf diese Studie beziehend, im Rahmen eines Interviews aus, der „rechtswissenschaftliche Habitus“ sei bürgerlich, ganz dominant weiß, ziemlich überwiegend männlich, stark geprägt von Objektivität, Neutralität, ohne offene politische Positionierung und hierarchisch geprägt.[10]
Felix Hanschmann deutscher Rechtswissenschaftler und seit Mai 2021 Inhaber des Dieter-Pawlik-Stiftungslehrstuhls für Kritik des Rechts – Grundlagen und Praxis des demokratischen Rechtsstaats an der Bucerius Law School in Hamburg.

Zum Glück brauch ich kein Kaffee für dein Bullshit.
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Beitrag von KMR »

eddyderzauberer hat geschrieben: Montag 27. April 2026, 11:15
Die Rechtswissenschaft gilt manchen Autoren zufolge als überdurchschnittlich stark herkunftsbedingt. In der Studie von Michael Grünberger, Anna Katharina Mangold, Nora Markard, Mehrdad Payandeh und Emanuel Vahid Towfigh, Diversität in Rechtswissenschaft und Rechtspraxis (2021), heißt es, dass die Rechtswissenschaft die Fächergruppe mit der größten sozialen Geschlossenheit sei. Der Hamburger Rechtswissenschaftler Felix Hanschmann führte, sich unter anderem auf diese Studie beziehend, im Rahmen eines Interviews aus, der „rechtswissenschaftliche Habitus“ sei bürgerlich, ganz dominant weiß, ziemlich überwiegend männlich, stark geprägt von Objektivität, Neutralität, ohne offene politische Positionierung und hierarchisch geprägt.[10]
Felix Hanschmann deutscher Rechtswissenschaftler und seit Mai 2021 Inhaber des Dieter-Pawlik-Stiftungslehrstuhls für Kritik des Rechts – Grundlagen und Praxis des demokratischen Rechtsstaats an der Bucerius Law School in Hamburg.

Zum Glück brauch ich kein Kaffee für dein Bullshit.
Die Ironie zu dieser Aussage ausgerechnet einen Lehrstuhlinhaber, insbesondere an der BLS zu zitieren.
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Beitrag von Gürteltier »

eddyderzauberer hat geschrieben: Montag 27. April 2026, 11:15 Zum Glück brauch ich kein Kaffee für dein Bullshit.
Weiß, männlich, konservativ und augenscheinlich trotzdem
unsicher bei der Verwendung des Akkusativs.
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Beitrag von Gürteltier »

Ich habe übrigens ausdrücklich die defizitäre Diversität in meinem Posting anerkannt.
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Beitrag von Schnitte »

63 Prozent Frauenanteil unter Erstsemestern im deutschen Jurastudium.
"Das Vertragsrecht der Bundesrepublik Deutschland und die gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten, die Erfüllung von Verträgen zu erzwingen…verstoßen nicht gegen göttliches Recht."

--- Offizialat Freiburg, NJW 1994, 3375 (Leitsatz der Redaktion)
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Beitrag von Gürteltier »

Schnitte hat geschrieben: Montag 27. April 2026, 12:31 63 Prozent Frauenanteil unter Erstsemestern im deutschen Jurastudium.
Ach, komm eddy doch nicht mit Fakten \:D/ :drinking:
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Beitrag von eddyderzauberer »

Ok, was genau hab ich euch getan, dass ihr so reagiert?
Das war doch kein Angriff auf euch.
OP fragte nach Persönlichkeitsmerkmalen die zu Jura passen und weil ich das zufällig vorher Wikipedia gelesen habe, fand ich es passend.
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Beitrag von Strich »

eddyderzauberer hat geschrieben: Montag 27. April 2026, 20:25 Ok, was genau hab ich euch getan, dass ihr so reagiert?
Das war doch kein Angriff auf euch.
OP fragte nach Persönlichkeitsmerkmalen die zu Jura passen und weil ich das zufällig vorher Wikipedia gelesen habe, fand ich es passend.
Ja da hast du nicht ganz unrecht ^^. Die Kritik bezog sich aber wiederum nicht auf dich persönlich, sondern auf das von dir gepostete ;-)
Trotzdem willkommen im Forum.
Stehe zu deinen Überzeugungen soweit und solange Logik oder Erfahrung dich nicht widerlegen. Denk daran: Wenn der Kaiser nackt aussieht ist der Kaiser auch nackt ... .
- Daria -

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Seit 31.05.2022 Lord Strich
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