Wissenschaftliche Methodik in der Rechtswissenschaft

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Strich
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Beitrag von Strich »

Gürteltier hat geschrieben: Samstag 13. Juni 2026, 12:14
Strich hat geschrieben: Samstag 13. Juni 2026, 09:11 Du, das kannst du nennen wie du willst.
Das finde ich bisschen neben der Sache - die Frage hier ist ja, ob es eine *wissenschaftliche* Methodik gibt und wenn ja, worin *diese* besteht. Es stellt sich also die Frage des “Obs” und (nachgelagert) des “Wanns” des Vorliegens von Wissenschaft “ieS”.

Weil Methodik gibt es überall - auch außerhalb der Wissenschaft. Ein Schreiner wendet viel Methodik an, die ich überhaupt nicht überblicke. Er ist aber noch kein Materialwissenschaftler.

Womit du *selbstredend* recht hast: Auch unabhängig von der Frage nach der Wissenschaft(lichkeit) ist es aus meiner Sicht eine spannende Idee, mal etwas tiefer bei der Methodik zu kratzen, die alle Rechtsanwender und -untersucher täglich anwenden - deshalb widerspreche ich ja dem Rest des Postings auch gar nicht. Und sicher ist das alles nicht so trennscharf, wie man es vielleicht haben will.

Ironischerweise könnte man wohl die *Untersuchungen* in Bezug auf die juristische Methodik ohne größere Probleme als wissenschaftlich bezeichnen. ^^
Ich habe eine Erklärung dafür gegeben, warum wir das Phänomen beobachten, dass wir uns trotz einem Gefühl von everything goes rechtswissenschaftlich nach vorne zu bewegen scheinen. Diese Erklärung nenne ich juristische Methodik. Das sie Elemente von Argumentieren/Subsummieren/Kommentieren enthält und du das dann entsprechend bezeichnest, :-w
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