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Es ist auch zumindest widersprüchlich, einerseits ständig Konkretisierung zu fordern, andererseits den Verweis auf ganz konkrete Situationen mit dem Schlagwort "Einzelfall" beiseitewischen zu wollen. Wie soll man denn konkret werden, wenn nicht durch das Zitieren von Einzelfällen?
"Das Vertragsrecht der Bundesrepublik Deutschland und die gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten, die Erfüllung von Verträgen zu erzwingen…verstoßen nicht gegen göttliches Recht."
--- Offizialat Freiburg, NJW 1994, 3375 (Leitsatz der Redaktion)
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Gürteltier
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Ich fordere ja nicht die Migrationswende. Ich kann gerne konkret alle vorhandenen Normen des AsylG und AufenthG durchkauen. Aber das ist doch witzlos? Ich finde, wir haben rechtlich gesehen schon ein recht knackiges Asyl- und Aufenthaltsrecht. Es scheitert letztlich an faktischen Gegebenheiten. Die sind zu großen Teilen nicht in “unserer Hand”.GetMeOut hat geschrieben: Sonntag 19. Juli 2026, 17:00Ja, ist es. Ich bin damit auf deine These eingegangen, die AfD würde man durch "Stil" bekämpfen. Wie konkret wünschst du es dir denn, wenn du selbst wolkig bleibst?Gürteltier hat geschrieben: Sonntag 19. Juli 2026, 16:50 @GetMeOut: Das ist ja nun auch großartig konkret…
Noch einmal, es geht nicht um Stil, sondern um konkrete Probleme. Diese nimmst du weder wahr noch diskutierst oder präsentierst du Lösungen. Die kurze Nennung von Beispielen geht inhaltlich bereits über alles hinaus, was du mit deiner Stilfrage und deiner Meta-Kritik vom Tisch zu wischen gedenkst. So wird Diskurs bereits im Keim erstickt - und ich meine, das ist genau dein Ziel.
Aus meiner Sicht ist das aber eh ein vorgeschobenes Thema. In meinem Alltag spielt Migration keine Rolle. Dass ich Ausländer bzw. als solche gelesene Personen im Alltag sehe, stört mich nicht. Ich komme nicht in Konflikt mit ihnen und habe ganz normale alltägliche Kontakte, zB in Bus und Bahn, Läden, … Das ist das Maximum im Alltag, wo mir “Migration” begegnet. Macht mir null Probleme. Aber ich gehe auch nicht durch die Welt und denke mir: “Oh, der eine da vorne, der will mir bestimmt mit seinem Messer anlasslos die Kehle durchschneiden!”
Ich formuliere es so polemisch, weil ich mich ernsthaft frage: Wieso ist Migration so lange schon so wichtig?
Meine persönlichen Probleme liegen woanders. Dass die Migration ein relevantes politisches Thema ist, stelle ich nicht in Frage. Aber “Top 1” ist es irgendwie nur in den Medien. Das ist übrigens auch ein Grund, wieso die Linke vermutlich gerade so erfolgreich ist: Sie greift mit dem Wohnungsmarkt ein Problem auf, das Leute wirklich im Alltag haben.
Zuletzt geändert von Gürteltier am Sonntag 19. Juli 2026, 17:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Gürteltier
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Konkrete Policy Changes. Was soll ich denn auf den Bild-Artikel sagen? Mord ist verboten und es handelt sich um ein schreckliches Gewaltverbrechen. Die Frage ist doch, wieso Joshua nach Lektüre dieses Artikels meint, dass jetzt ausgerechnet etwas gemacht werden muss. Und da stellt sich doch zugleich zwingend die Frage: Was denn?Schnitte hat geschrieben: Sonntag 19. Juli 2026, 17:08 Es ist auch zumindest widersprüchlich, einerseits ständig Konkretisierung zu fordern, andererseits den Verweis auf ganz konkrete Situationen mit dem Schlagwort "Einzelfall" beiseitewischen zu wollen. Wie soll man denn konkret werden, wenn nicht durch das Zitieren von Einzelfällen?
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Joshua
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Dass du hier ernsthaft "zum Glück" (sic!) schreibst, bezeugt einmal mehr deine komplette Unkenntnis. Diese Trennlinie zwischen genetischer Ursächlichkeit und kultureller Prägung war für Helmut Schmidt als Sozialdemokrat IMMER selbstverständlich und unverrückbar.Gürteltier hat geschrieben: Sonntag 19. Juli 2026, 16:50 @GetMeOut: Das ist ja nun auch großartig konkret…
Und zu Helmut Schmidt: Zum Glück hat er zum Ende das mit den Genen nochmal betont. Hätte er das weggelassen, käme es vielleicht zu großen Problemen aufgrund seiner frühkindlichen Zivilisation in Nazi-Deutschland… (See what I did there?)
„In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.“
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Nicht in "meinen" Medien, dort ist es die wirtschaftliche Misere. Und auch in der zitierten Beispielliste zu relevanten Problemfeldern taucht Migration weit unten auf.Gürteltier hat geschrieben: Sonntag 19. Juli 2026, 17:20 Meine persönlichen Probleme liegen woanders. Dass die Migration ein relevantes politisches Thema ist, stelle ich nicht in Frage. Aber “Top 1” ist es irgendwie nur in den Medien. Das ist übrigens auch ein Grund, wieso die Linke vermutlich gerade so erfolgreich ist: Sie greift mit dem Wohnungsmarkt ein Problem auf, das Leute wirklich im Alltag haben.
Gleichwohl ist es völlig legitim, das Thema Migration (oder genauer: Migrationssteuerung) zu priorisieren, zumal wenn es von weiten Teilen der politischen Klasse gemieden wird. Schwierigkeiten auf dem Wohnungsmarkt sind immerhin auch eine Folge konzeptloser Migrationspolitik.
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Joshua
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„Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen!“Gürteltier hat geschrieben: Sonntag 19. Juli 2026, 17:20 In meinem Alltag spielt Migration keine Rolle.
Frag mal Eltern in nicht so reichen Großstadtgegenden, die sich keine Privatschulen leisten können, und deren Kinder in Klassen eingeschult werden, in denen zT über 2/3 einen Migrationshintergrund haben und davan wieder bis zur Hälfte eigentlich kein Wort Deutsch sprechen und daher kein eigentlicher Unterricht mehr möglich ist. Oder die betreffenden Lehrer, die dir genau schildern würden, dass Spracherwerb zT gar nicht mehr gewünscht wird...
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.Gürteltier hat geschrieben: Sonntag 19. Juli 2026, 17:21 Konkrete Policy Changes. Was soll ich denn auf den Bild-Artikel sagen? Mord ist verboten und es handelt sich um ein schreckliches Gewaltverbrechen. Die Frage ist doch, wieso Joshua nach Lektüre dieses Artikels meint, dass jetzt ausgerechnet etwas gemacht werden muss. Und da stellt sich doch zugleich zwingend die Frage: Was denn?
Genau darum ging es mir bei meiner Reaktion auf diesen unwürdigen, facebookmäßigen Joshhua-Beitrag. Ich schätze das Diskussionsniveau hier schon noch, auch wenn es aus meiner Sicht in den letzten Jahren ziemlich gelitten (und Schlagseite bekommen) hat. Auf dieses Niveau führe ich übrigens auch die hier teilweise vertretenden Ansätze zurück, den AfD-Wählern irgendwelche "hochtrabenden" Wahlmotive zuzurechnen, die in Wahrheit wahrscheinlich gar keine Rolle spielen. Zum Beispiel etwa die Überzeugung, es müsse bestimmten Bevölkerungsgruppen einfach nur wirtschaftlich besser gehen, damit sie von einer AfD-Wahl Abstand nähmen. Ich halte davon gar nichts, zumal die AfD für eine ökonomische Besserung ja überhaupt keine tragfähigen Konzepte bereithält. Also muss es da m.E. andere Mechanismen geben, die greifen. Und einen großen Schritt in diese Richtung stellen für mich haarsträubend dumme Beiträge wie die von Joshua dar. "nIcHt NuR dIe MuTtEr DeS oPfErS wIlL, dAsS sIcH eTwAs ÄnDeRt!1!!" unter Verweis auf eine BILD-Schlagzeile... ernsthaft? Bald zitieren wir hier NIUS!? Für so einen Schwachsinn gibt es andere Plattformen als dieses Forum.
Zuletzt geändert von famulus am Sonntag 19. Juli 2026, 17:44, insgesamt 1-mal geändert.
»Ich kenne den Schmerz, den ich hatte, weil ich zweimal die Vorhaut mit dem Reißverschluss mitgenommen habe, so dass dieser - also Reißverschluss - einmal in einer Klinik entfernt werden musste.« - Chefreferendar
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Das Argument ist jetzt also plötzlich nicht mehr "Es gibt nichts, was die Poliitk im Rahmen des verfassungs- und völkerrechtlichen zulässigen in Sachen Migration tun könnte", sondern "Es gibt überhaupt kein Problem in Sachen Migration, das anzugehen wäre"? Talk about moving goalposts.Gürteltier hat geschrieben: Sonntag 19. Juli 2026, 17:20 Aus meiner Sicht ist das aber eh ein vorgeschobenes Thema. In meinem Alltag spielt Migration keine Rolle. Dass ich Ausländer bzw. als solche gelesene Personen im Alltag sehe, stört mich nicht. Ich komme nicht in Konflikt mit ihnen und habe ganz normale alltägliche Kontakte, zB in Bus und Bahn, Läden, … Das ist das Maximum im Alltag, wo mir “Migration” begegnet. Macht mir null Probleme. Aber ich gehe auch nicht durch die Welt und denke mir: “Oh, der eine da vorne, der will mir bestimmt mit seinem Messer anlasslos die Kehle durchschneiden!”
Ich formuliere es so polemisch, weil ich mich ernsthaft frage: Wieso ist Migration so lange schon so wichtig?
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Joshua
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Die AfD muss Personen wie dir eigentlich wöchentlich Blumen schicken, besser kann NIEMAND ihr Geschäft betreiben...famulus hat geschrieben: Sonntag 19. Juli 2026, 17:42.Gürteltier hat geschrieben: Sonntag 19. Juli 2026, 17:21 Konkrete Policy Changes. Was soll ich denn auf den Bild-Artikel sagen? Mord ist verboten und es handelt sich um ein schreckliches Gewaltverbrechen. Die Frage ist doch, wieso Joshua nach Lektüre dieses Artikels meint, dass jetzt ausgerechnet etwas gemacht werden muss. Und da stellt sich doch zugleich zwingend die Frage: Was denn?
Genau darum ging es mir bei meiner Reaktion auf diesen unwürdigen, facebookmäßigen Joshhua-Beitrag. Ich schätze das Diskussionsniveau hier schon noch, auch wenn es aus meiner Sicht in den letzten Jahren ziemlich gelitten (und Schlagseite bekommen) hat. Auf dieses Niveau führe ich übrigens auch die hier teilweise vertretenden Ansätze zurück, den AfD-Wählern irgendwelche "hochtrabenden" Wahlmotive zuzurechnen, die in Wahrheit wahrscheinlich gar keine Rolle spielen. Zum Beispiel etwa die Überzeugung, es müsse bestimmten Bevölkerungsgruppen einfach nur wirtschaftlich besser gehen, damit sie von einer AfD-Wahl Abstand nähmen. Ich halte davon gar nichts, zumal die AfD für eine ökonomische Besserung ja überhaupt keine tragfähigen Konzepte bereithält. Also muss es da m.E. andere Mechanismen geben, die greifen. Und einen großen Schritt in diese Richtung stellen für mich haarsträubend dumme Beiträge wie die von Joshua dar. "nIcHt NuR dIe MuTtEr DeS oPfErS wIlL, dAsS sIcH eTwAs ÄnDeRt!1!!" unter Verweis auf eine BILD-Schlagzeile... ernsthaft? Bald zitieren wir hier NIUS!? Für so einen Schwachsinn gibt es andere Plattformen als dieses Forum.
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Kann gut sein, trifft ja (unbewusst?) auch meinen Punkt. Aber soll ich mich deshalb dummstellen und deinen komischen Quatsch für eine Theatervorführung mitspielen? Halte ich eben für falsch.
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Muss ich nicht, ich war auf genau dieser Schule bis zum Abi. Vielleicht hab ich deshalb auch keine Angst vor AusländernJoshua hat geschrieben: Sonntag 19. Juli 2026, 17:41Frag mal Eltern in nicht so reichen Großstadtgegenden, die sich keine Privatschulen leisten können, und deren Kinder in Klassen eingeschult werden, in denen zT über 2/3 einen Migrationshintergrund habenGürteltier hat geschrieben: Sonntag 19. Juli 2026, 17:20 In meinem Alltag spielt Migration keine Rolle.
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Ich finde es ja auch stark, dass du von meiner Meinung direkt auf mein Umfeld und die Orte usw. schließt, wo ich mich so aufhalte. Wer hat jetzt hier ein festgefahrenes Weltbild?
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Joshua
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Deine unterirdischen Beleidigungen lassen tief blicken. Du verlierst jedes Maß, wenn jemand deine Meinung nicht teilt. Im Übrigen waren Leute wie du mit ideologischen Extrempositionen noch nie gut für eine Demokratie...famulus hat geschrieben: Sonntag 19. Juli 2026, 17:59 Kann gut sein, trifft ja (unbewusst?) auch meinen Punkt. Aber soll ich mich deshalb dummstellen und deinen komischen Quatsch für eine Theatervorführung mitspielen? Halte ich eben für falsch.
Zuletzt geändert von Joshua am Sonntag 19. Juli 2026, 18:14, insgesamt 2-mal geändert.
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Als ob das an dem Problem irgendwas änderte...Gürteltier hat geschrieben: Sonntag 19. Juli 2026, 18:03Muss ich nicht, ich war auf genau dieser Schule bis zum Abi. Vielleicht hab ich deshalb auch keine Angst vor AusländernJoshua hat geschrieben: Sonntag 19. Juli 2026, 17:41Frag mal Eltern in nicht so reichen Großstadtgegenden, die sich keine Privatschulen leisten können, und deren Kinder in Klassen eingeschult werden, in denen zT über 2/3 einen Migrationshintergrund habenGürteltier hat geschrieben: Sonntag 19. Juli 2026, 17:20 In meinem Alltag spielt Migration keine Rolle.![]()
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Das ist alles so traurig. Ich z.B. bin in der ostdeutschen Provinz aufgewachsen. Ausländeranteil ca. null, Rechtsextremistenanteil (jetzt alle AfD) trotzdem eklatant überdurchschnittlich.Joshua hat geschrieben: Sonntag 19. Juli 2026, 17:41 Frag mal Eltern in nicht so reichen Großstadtgegenden, die sich keine Privatschulen leisten können, und deren Kinder in Klassen eingeschult werden, in denen zT über 2/3 einen Migrationshintergrund haben und davan wieder bis zur Hälfte eigentlich kein Wort Deutsch sprechen und daher kein eigentlicher Unterricht mehr möglich ist. Oder die betreffenden Lehrer, die dir genau schildern würden, dass Spracherwerb zT gar nicht mehr gewünscht wird...
In einer (ostdeutschen) "Großstadt" wächst meine Große jetzt in einer staatlichen Grundschulklasse mit vergleichsweise hohem "Migrationshintergrund"-Anteil heran. Bislang noch keinerlei Vorkommnisse. Was tun?
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