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Moderator: Verwaltung
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Also hat es vielleicht doch sachliche Gründe, dass Habeck so unpopulär ist?
"Das Vertragsrecht der Bundesrepublik Deutschland und die gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten, die Erfüllung von Verträgen zu erzwingen…verstoßen nicht gegen göttliches Recht."
--- Offizialat Freiburg, NJW 1994, 3375 (Leitsatz der Redaktion)
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- famulus
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Klar, denn logischerweise gibt es nur die beiden Optionen "Russen und Chinesen haben durch Posts auf X dafür gesorgt" und "sachliche Gründe". Soll das jetzt echt das Niveau sein?
»Ich kenne den Schmerz, den ich hatte, weil ich zweimal die Vorhaut mit dem Reißverschluss mitgenommen habe, so dass dieser - also Reißverschluss - einmal in einer Klinik entfernt werden musste.« - Chefreferendar
- Schnitte
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Welche Optionen gibt es denn noch? Es sind entweder die Russen/Chinesen, die Habeck ganz ohne dessen Verschulden madig machen; oder Habeck hat tatsächlich eigene Fehler gemacht (und zwar inhaltliche Fehler, nicht nur „suboptimale Kommunikation“), die hinter seinen Popularitätswerten stecken. Wenn es was anderes als eines von diesen beiden ist, dann bitte näher ausführen. Es kann meinetwegen auch eine Mischung aus beiden sein. Mir wäre ja schon damit gedient, wenn du einräumst, dass Habeck Fehler (echte Fehler, nicht „Kommunikation“) gemacht hat.
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Joshua
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@famulus
Ich hatte allerdings 2 ganz konkrete inhaltliche Kritikpunkte bzgl. Robert Habeck genannt. Bitte sachlich diskutieren.
Ich hatte allerdings 2 ganz konkrete inhaltliche Kritikpunkte bzgl. Robert Habeck genannt. Bitte sachlich diskutieren.
„In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.“
Egon Bahr 2013
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Wieso geilst du dich so sehr an dem Mini-Aspekt "zum Teil sogar organisiert oder mitfinanziert aus dem Ausland" auf? In erster Linie gab es Kampagnen freilich seitens AfD inkl. Vorfeld und CDU, die die Grünen zu der Zeit ausdrücklich als "Hauptgegner" identifiziert hatten. Es gab Hetze, die beinahe in persönliche Übergriffe umgeschlagen hätte (Fähre).Schnitte hat geschrieben: Mittwoch 12. August 2026, 19:31 Welche Optionen gibt es denn noch? Es sind entweder die Russen/Chinesen, die Habeck ganz ohne dessen Verschulden madig machen; oder Habeck hat tatsächlich eigene Fehler gemacht (und zwar inhaltliche Fehler, nicht nur „suboptimale Kommunikation“), die hinter seinen Popularitätswerten stecken. Wenn es was anderes als eines von diesen beiden ist, dann bitte näher ausführen. Es kann meinetwegen auch eine Mischung aus beiden sein. Mir wäre ja schon damit gedient, wenn du einräumst, dass Habeck Fehler (echte Fehler, nicht „Kommunikation“) gemacht hat.
Ob dir jetzt mit irgend etwas "gedient" ist oder nicht, könnte mir kaum egaler sein. Mein Punkt war auch nie eine wie auch immer geartete inhaltliche Unfehlbarkeit von Habeck - sondern der Hinweis auf die in meinen Augen eindimensionale Einschätzung von Joshua, die die Qualität Habecks allein an seiner finalen Wirkung misst: die unterliegt aber eben auch (und ggf. insbesondere [strittig!] anderen) anderen Einflüssen als denen, die im Wirken Habecks selbst liegen.
Dieses leidig-krampfhafte Missverstehen in diesen Debatten nervt mich.
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Joshua
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Wer sich rasch informieren will, was der Klimawandel macht, der schaue auf die irren Temperaturen der Weltmeere:
https://climatereanalyzer.org/clim/sst_ ... _id=world2
Da ist in den letzten vier Jahren ganz massiv etwas aus dem Ruder gelaufen. Erschreckend! Der Klimawandel vollzieht sich iSe "Erwärmungs-Snowballing" noch viel rascher als in düsteren Szenarien befürchtet.
Das waren und sind also die ungeeignetsten Zeiten, um mit genialen Ansätzen a la Robert (und vielen anderen) wie "CO2-Emissionen verteuern wir massiv, das Klimageld für den Sozialausgleich kommt, äähh doch nicht, aber egal" die Mehrheiten endgültig von der grünen Idee zu entfremden.
https://climatereanalyzer.org/clim/sst_ ... _id=world2
Da ist in den letzten vier Jahren ganz massiv etwas aus dem Ruder gelaufen. Erschreckend! Der Klimawandel vollzieht sich iSe "Erwärmungs-Snowballing" noch viel rascher als in düsteren Szenarien befürchtet.
Das waren und sind also die ungeeignetsten Zeiten, um mit genialen Ansätzen a la Robert (und vielen anderen) wie "CO2-Emissionen verteuern wir massiv, das Klimageld für den Sozialausgleich kommt, äähh doch nicht, aber egal" die Mehrheiten endgültig von der grünen Idee zu entfremden.
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Preisfrage: Die Mitglieder welcher Partei werden in Deutschland am Häufigsten Ziel von Gewaltstraftaten?famulus hat geschrieben: Mittwoch 12. August 2026, 19:54 Es gab Hetze, die beinahe in persönliche Übergriffe umgeschlagen hätte (Fähre).
Zur Antwort hier: https://de.statista.com/statistik/daten ... itglieder/
Und was dich, Famulus, nervt oder nicht, könnte mir egaler nicht sein.
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Joshua
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Ergänzung zum Klimawandel:
Auch der diesjährige El Nino ist so stark wie nur einer zuvor (2015), vielleicht wird es noch der ausgepägteste:
https://climatereanalyzer.org/clim/sst_ ... id=nino3.4
Die Nordatlankik-Temperaturen auch wieder vollkommen aus dem Ruder:
https://climatereanalyzer.org/clim/sst_ ... _id=natlan
Wem das keine massive Angst macht, der sollte zum Arzt gehen.
Auch der diesjährige El Nino ist so stark wie nur einer zuvor (2015), vielleicht wird es noch der ausgepägteste:
https://climatereanalyzer.org/clim/sst_ ... id=nino3.4
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https://climatereanalyzer.org/clim/sst_ ... _id=natlan
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Gürteltier
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Die Persona Habeck wurde aus meiner Sicht durchaus massiv verhetzt. Das muss ein Politiker natürlich bis zu einem Punkt aushalten und ist “the political game”. Aber etwa der “Heizhammer” hat seine Polarisierung vor allem durch die mediale Bearbeitung durch die Bild-Zeit erhalten. Das ist vermutlich der primäre Ansatzpunkt für die Kritik an ihm, und diese war wirklich teilweise nicht mehr sachlich und faktenbasiert. Wie gesagt - das gehört zum politischen Geschäft dazu. Aber ich finde schon, dass wir da häufig nicht die selben, strengen Standards bei anderen Parteien und Ministern angelegt haben. Aber das ist ja jetzt auch irgendwie vergossene Milch - 2021 hätte er es vielleicht irgendwie hinbekommen könnn als Kandidat (wobei auch hier nicht auszuschließen gewesen wäre, dass er es doch ordentlich “vermasselt”), danach nicht mehr.
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Joshua
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Das Heizungsgesetz a la Habeck hätte hier auf dem Land mit vielen älteren kleinen Eigenheimen eine soziale Katastrophe ausgelöst. Mittelbarer Nachbar von mir, Kleinrentner, 1960er Haus, 1980er Ölheizung, die nicht mehr 10 Jahre macht und ohnr Brennwertkessel auch kaum mehr repariert werden könnte bei ernstem Defekt, Sanierungskostenvoranschlag con 135.000 Euro (samt Wärmepumpe)...
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Egon Bahr 2013
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Was ist das nun wieder für eine merkwürdige rhetorische Pirouette? Was hat das argumentativ mit irgendwas von dem, was wir hier diskutieren, zu tun? Anstrengend...Schnitte hat geschrieben: Mittwoch 12. August 2026, 21:53 Preisfrage: Die Mitglieder welcher Partei werden in Deutschland am Häufigsten Ziel von Gewaltstraftaten?
Zur Antwort hier: https://de.statista.com/statistik/daten ... itglieder/
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Gürteltier
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Genau mein Humor - 45 Jahre lang nix am Haus machen und dann auf die Grünen schimpfen. Das Konzept von Eigentum wurde offensichtlich nicht verstanden.Joshua hat geschrieben: Mittwoch 12. August 2026, 23:43 Das Heizungsgesetz a la Habeck hätte hier auf dem Land mit vielen älteren kleinen Eigenheimen eine soziale Katastrophe ausgelöst. Mittelbarer Nachbar von mir, Kleinrentner, 1960er Haus, 1980er Ölheizung, die nicht mehr 10 Jahre macht und ohnr Brennwertkessel auch kaum mehr repariert werden könnte bei ernstem Defekt, Sanierungskostenvoranschlag con 135.000 Euro (samt Wärmepumpe)...
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Na Famulus, es zeigt, dass die Linken unser wirkliches Problem sind!! Grr, Grüne!!famulus hat geschrieben: Donnerstag 13. August 2026, 01:04Was ist das nun wieder für eine merkwürdige rhetorische Pirouette? Was hat das argumentativ mit irgendwas von dem, was wir hier diskutieren, zu tun? Anstrengend...Schnitte hat geschrieben: Mittwoch 12. August 2026, 21:53 Preisfrage: Die Mitglieder welcher Partei werden in Deutschland am Häufigsten Ziel von Gewaltstraftaten?
Zur Antwort hier: https://de.statista.com/statistik/daten ... itglieder/![]()
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Es ist doch überflüssig über die Grünen und Linke zu reden. Letztere ist vor allem in der neuen personellen Garnitur ziemlich auffallend, die ich zusammenfassend als die erhobene Faust beschreibe.
Unser Problem ist wie ich finde ein anderes und das braut sich als latente Gefahr gerade zusammen: Gürteltier müsste sich ja mit Labeling Approach ziemlich gut auskennen. Er kann den bekannten Mumpitz mir gegenüber noch so oft wiederholen, das nützt halt nur nichts.
Anders ist aber das aber gegenüber der AfD + Umgang:
Es geht also im Kern um das, was man der AfD und ihren Wählern da ständig sachwirdrig andichtet.
Weder erkenne ich die ideologische Grundausrichtung der NSDAP in Neuauflage und noch wird da nur in Ansätzen Vergleichbares in die Tat umgesetzt. Die Gefahrenlage wird doch analog über das gleiche Konzept wie beim Dog Whistling begründet, indem einfach unterstellt wird, was da für aagebliche Absichten bestünden. Und das ist keine Naivität, sondern orientiert sich einfach am Sachkern des Begriffs des Nationalsozialismus. Vielen scheint einfach nicht wirklich klar zu sein, wozu diese völlige unsachliche Auslegung des Begriffs Nazis mal künftig führen kann. Wenn man so weitermacht, dann wird man bald Politik der Mitte entnazifizieren müssen und schafft zudem ein Klima der Sprachverwirrung. Es scheint mir so als hätte manche auch nicht begriffen, was Demokratie eigentlich bedeutet. Beziehungsweise wird es mit den Grundsätzen der Zurechnung des BVerfG auch nicht so ganz ernst genommen. Aber das ist nun auch egal. Die Dampflok, die man da Bewegung gesetzt hat ist keine Harzer Brockenbahn mehr, sondern eine vom Typ Big Boy. Rückgänigmachen kann man das einfach nicht mehr.
Perspektivenwechsel und der Blick über den Tellerrand:
Frage: Wer glaubt hier ernsthaft daran, dass die AfD verboten wird? Also ich glaube das nicht. Und wenn ja, wann soll das denn stattfinden? Und wenn doch: Was passierte dann? Das Denken verschwindet nicht.
Nun kann man der AfD und ihren Mitgliedern die Waffen wegnehmen. Was kommt also noch? Glaubt man wirklich, dass man damit irgendwas nur erreicht? Das einzige, was man damit erreicht sind Gerichtsverfahren und Unfrieden.
Das kommt irgendwann mal zurück und wer heute noch an die große Zukunft von CDU/SPD glaubt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Ich habe jedennfals aufgehört an meine FDP zu glauben.
Wenn von den alten staiblen Mehrheitsverhältnissen nichts mehr übrig ist, stellt sich wie dann immer die dämliche Schuldfrage:
Ist es Merkel? Merz? Ist es der blöde einfache Wähler? Wer soll da für verantwortlich sein? Wer meint die Wähler seien zu hohl, dann muss man aber sagen, dass sie den Begriff der Demokratie glaube ich nicht so richtig erfasst haben. Jedenfalls sollte man damit seine Zeit nicht verschwenden unzweckmäßige Schuldfragen zu beantworten, wenn man es einfach nicht mehr geschafft hat die Wähler an seiner Partei zu halten.
Unser Problem ist wie ich finde ein anderes und das braut sich als latente Gefahr gerade zusammen: Gürteltier müsste sich ja mit Labeling Approach ziemlich gut auskennen. Er kann den bekannten Mumpitz mir gegenüber noch so oft wiederholen, das nützt halt nur nichts.
Anders ist aber das aber gegenüber der AfD + Umgang:
Es geht also im Kern um das, was man der AfD und ihren Wählern da ständig sachwirdrig andichtet.
Weder erkenne ich die ideologische Grundausrichtung der NSDAP in Neuauflage und noch wird da nur in Ansätzen Vergleichbares in die Tat umgesetzt. Die Gefahrenlage wird doch analog über das gleiche Konzept wie beim Dog Whistling begründet, indem einfach unterstellt wird, was da für aagebliche Absichten bestünden. Und das ist keine Naivität, sondern orientiert sich einfach am Sachkern des Begriffs des Nationalsozialismus. Vielen scheint einfach nicht wirklich klar zu sein, wozu diese völlige unsachliche Auslegung des Begriffs Nazis mal künftig führen kann. Wenn man so weitermacht, dann wird man bald Politik der Mitte entnazifizieren müssen und schafft zudem ein Klima der Sprachverwirrung. Es scheint mir so als hätte manche auch nicht begriffen, was Demokratie eigentlich bedeutet. Beziehungsweise wird es mit den Grundsätzen der Zurechnung des BVerfG auch nicht so ganz ernst genommen. Aber das ist nun auch egal. Die Dampflok, die man da Bewegung gesetzt hat ist keine Harzer Brockenbahn mehr, sondern eine vom Typ Big Boy. Rückgänigmachen kann man das einfach nicht mehr.
Perspektivenwechsel und der Blick über den Tellerrand:
Frage: Wer glaubt hier ernsthaft daran, dass die AfD verboten wird? Also ich glaube das nicht. Und wenn ja, wann soll das denn stattfinden? Und wenn doch: Was passierte dann? Das Denken verschwindet nicht.
Nun kann man der AfD und ihren Mitgliedern die Waffen wegnehmen. Was kommt also noch? Glaubt man wirklich, dass man damit irgendwas nur erreicht? Das einzige, was man damit erreicht sind Gerichtsverfahren und Unfrieden.
Das kommt irgendwann mal zurück und wer heute noch an die große Zukunft von CDU/SPD glaubt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Ich habe jedennfals aufgehört an meine FDP zu glauben.
Wenn von den alten staiblen Mehrheitsverhältnissen nichts mehr übrig ist, stellt sich wie dann immer die dämliche Schuldfrage:
Ist es Merkel? Merz? Ist es der blöde einfache Wähler? Wer soll da für verantwortlich sein? Wer meint die Wähler seien zu hohl, dann muss man aber sagen, dass sie den Begriff der Demokratie glaube ich nicht so richtig erfasst haben. Jedenfalls sollte man damit seine Zeit nicht verschwenden unzweckmäßige Schuldfragen zu beantworten, wenn man es einfach nicht mehr geschafft hat die Wähler an seiner Partei zu halten.
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Gemini hat geschrieben: Eine kritische Analyse des übermittelten Textes offenbart eine Reihe von spezifischen rhetorischen Strategien, Framing-Techniken und sprachlichen Codes, wie sie im neurechten und rechtspopulistischen Diskurs gebräuchlich sind.
Gleich zu Beginn fällt die Markierung von Feindbildern und die pauschale Abwertung politischer Gegner auf. Wenn die Linkspartei über ihre personelle Neuausrichtung als „die erhobene Faust“ beschrieben wird, bedient sich der Text einer klassischen Bildsprache, um politische Mitbewerber pauschal mit gewaltsamer Aktivität oder radikalem Sozialismus zu assoziieren. Diese Markierung geht Hand in Hand mit der Forderung, Debatten über die Grünen und die Linke als überflüssig einzustellen. Parallel dazu wird eine pauschale Abwertung des etablierten Parteiensystems vorgenommen: Die Behauptung, wer noch an die große Zukunft von CDU und SPD glaube, dem sei nicht mehr zu helfen, bedient das neurechte Narrativ vom unaufhaltsamen Verfall der bisherigen demokratischen Partizipationsformen.
Ein zentrales Element des Textes ist die Relativierung von Rechtsextremismus und eine damit einhergehende Täter-Opfer-Umkehr. Der Text argumentiert, dass Vergleiche zwischen Teilen der AfD und dem historischen Nationalsozialismus sachwidrig seien und rein auf Unterstellungen beruhten. Hierbei wird ein typisches Verengungsmuster genutzt: Der Begriff des Nationalsozialismus wird ausschließlich auf seine historische Extremform verengt, um völkischen Nationalismus oder faschistische Kontinuitäten im Vorfeld unsichtbar zu machen. Gleichzeitig findet eine Täter-Opfer-Umkehr statt. Nicht der Rechtsextremismus wird als Gefahr für die Gesellschaft benannt, sondern die Kritik daran. Der Warnung vor rechtsextremen Tendenzen wird unterstellt, sie führe zu einem Klima der Sprachverwirrung und zwinge dazu, bald eine Politik der Mitte entnazifizieren zu müssen. Die Kritik an verfassungsfeindlichen Tendenzen wird somit rhetorisch selbst zur eigentlichen Bedrohung umgedeutet.
In diesem Zusammenhang betreibt der Text auch ein Meta-Dog-Whistling. Indem behauptet wird, die Gefahrenlage werde über das Konzept des Dog Whistling begründet, indem man der Partei bloß Absichten unterstelle, wird das Konzept der verdeckten Signale selbst entwertet. Der Begriff wird als unfaire Methode der politischen Gegner gebrandmarkt, um codierte Aussagen präventiv vor einer Dekodierung zu schützen und sie der kritischen Analyse zu entziehen.
Darüber hinaus baut der Text ein ausgeprägtes Unausweichlichkeits-Framing sowie subtile Drohszenarien auf. Die Metapher der schweren Güterzug-Dampflok vom Typ „Big Boy“ erzeugt das Bild einer unumkehrbaren Eigendynamik. Es wird der Eindruck einer geschichtlichen Ausweglosigkeit vermittelt, in der der Aufstieg des Populismus wie eine Naturkraft wirkt, gegen die demokratischer Widerstand zwecklos sei. Damit verknüpft ist eine implizite Drohung: Aussagen wie „das kommt irgendwann mal zurück“ und die Behauptung, dass staatliche Maßnahmen nur Gerichtsverfahren und Unfrieden brächten, warnen die Institutionen des Rechtsstaates davor, Instrumente der wehrhaften Demokratie wie das Entziehen von Waffenrechten oder Parteiverbotsverfahren anzuwenden. Der Einsatz rechtsstaatlicher Mittel wird dadurch nicht als Schutz der Verfassung, sondern als Auslöser zukünftiger Eskalation gebrandmarkt.
Schließlich zeigt der Text eine deutliche Delegitimierung der wehrhaften Demokratie und stützt sich auf einen verengten, populistischen Demokratiebegriff. Dass Grundsätze des Bundesverfassungsgerichts kurz erwähnt und direkt mit der Bemerkung beiseitegewischt werden, das sei nun auch egal, entwertet verfassungsrechtliche Prüfungen und institutionelle Einordnungen. Gleichzeitig wird Kritik am Wahlverhalten oder das Aufzeigen extremistischer Haltungen in der Wählerschaft als Mangel an Demokratieverständnis deklariert. Hier offenbart sich das populistische Verständnis, Demokratie rein auf den bloßen Wählerwillen zu reduzieren, während andere konstitutive Säulen wie der Schutz von Grund- und Minderheitenrechten sowie verfassungsmäßige Grenzen der Mehrheitsmacht ignoriert werden.
Zusammenfassend wiegelt der Text Vorwürfe des Rechtsextremismus durch Begriffsverengung ab, stellt die Abwehrmechanismen des Rechtsstaates als friedensgefährdend dar, baut Droh- und Alternativlosigkeitsszenarien auf und deutet den Begriff der Demokratie rein populistisch um.