Manches muss einfach gemeldet werden
Moderator: Verwaltung
- Strich
- Mega Power User

- Beiträge: 3158
- Registriert: Samstag 9. Januar 2016, 16:52
- Ausbildungslevel: Anderes
wat ^^
Stehe zu deinen Überzeugungen soweit und solange Logik oder Erfahrung dich nicht widerlegen. Denk daran: Wenn der Kaiser nackt aussieht ist der Kaiser auch nackt ... .
- Daria -
www.richtersicht.de
Seit 31.05.2022 Lord Strich
- Daria -
www.richtersicht.de
Seit 31.05.2022 Lord Strich
-
Gürteltier
- Mega Power User

- Beiträge: 1787
- Registriert: Dienstag 11. März 2025, 09:32
- Ausbildungslevel: Au-was?
Hab ich auch mitbekommen - ganz gruselig. Ich dachte zuerst, dass das KI ist…Schnitte hat geschrieben: Dienstag 1. September 2026, 14:48 Gibt es eine Forenmeinung zu dem doppelten Überflug über dem Stadium bei dem Rugbyspiel in Kapstadt? Auf X war das ein ziemliches Thema.
-
Gürteltier
- Mega Power User

- Beiträge: 1787
- Registriert: Dienstag 11. März 2025, 09:32
- Ausbildungslevel: Au-was?
Kann ich mir nach diesen O-Tönen komplett vorstellen.Julia hat geschrieben: Dienstag 1. September 2026, 20:09 Und ja, ich kannte den Typen (leider) privat, das ist alles nur die Spitze des Eisbergs.
-
Julia
- Moderatorin

- Beiträge: 2602
- Registriert: Freitag 8. März 2019, 08:29
- Ausbildungslevel: Ass. iur.
Sorry, der triggert mich 
- Schnitte
- Super Mega Power User

- Beiträge: 5446
- Registriert: Dienstag 4. März 2008, 17:37
- Ausbildungslevel: Au-was?
Melde: Hatte eben eine sehr zwanzigstes-Jahrhundert-Diskussion zu der Frage, ob für die Postanschrift meines Arbeitgebers (Großempfänger mit eigener Postleitzahl) die Angabe von Namen des Arbeitgebers, Postleitzahl und Ort, ohne Straße o.dgl., genügt. Antwort ist ja, auch wenn es merkwürdig aussehen mag.
"Das Vertragsrecht der Bundesrepublik Deutschland und die gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten, die Erfüllung von Verträgen zu erzwingen…verstoßen nicht gegen göttliches Recht."
--- Offizialat Freiburg, NJW 1994, 3375 (Leitsatz der Redaktion)
--- Offizialat Freiburg, NJW 1994, 3375 (Leitsatz der Redaktion)
- Schnitte
- Super Mega Power User

- Beiträge: 5446
- Registriert: Dienstag 4. März 2008, 17:37
- Ausbildungslevel: Au-was?
Das ist die eine Meinung, die dazu vertreten wird. Die andere ist: "Machen die Springboks bei ihren Heimspielen schon länger, und die Kritiker sind ja nur neidisch, weil es afrikanische Piloten waren und die ganze Sache einfach cooler ist als die Neuseeländer mt ihrem Haka."Gürteltier hat geschrieben: Dienstag 1. September 2026, 23:21 Hab ich auch mitbekommen - ganz gruselig.
"Das Vertragsrecht der Bundesrepublik Deutschland und die gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten, die Erfüllung von Verträgen zu erzwingen…verstoßen nicht gegen göttliches Recht."
--- Offizialat Freiburg, NJW 1994, 3375 (Leitsatz der Redaktion)
--- Offizialat Freiburg, NJW 1994, 3375 (Leitsatz der Redaktion)
-
Gürteltier
- Mega Power User

- Beiträge: 1787
- Registriert: Dienstag 11. März 2025, 09:32
- Ausbildungslevel: Au-was?
Afaik reicht es beim hiesigen Landgericht/Justizpalast auch, den Namen des Gerichts und die PLZ anzugeben - auch wenn es eine formale Postanschrift mit Straße und Nummer gibt. Habe beides aber schon auf den Vordrucken gesehen.Schnitte hat geschrieben: Mittwoch 2. September 2026, 12:31 Melde: Hatte eben eine sehr zwanzigstes-Jahrhundert-Diskussion zu der Frage, ob für die Postanschrift meines Arbeitgebers (Großempfänger mit eigener Postleitzahl) die Angabe von Namen des Arbeitgebers, Postleitzahl und Ort, ohne Straße o.dgl., genügt. Antwort ist ja, auch wenn es merkwürdig aussehen mag.
Ich behaupte mal ganz spitz, dass bei deinem Arbeitgeber sogar allein der Name (bzw. sogar dessen Abkürzung) und allenfalls(!) noch die Stadt genügen dürfte, um eine unzweideutige Zuordnung zu einem Empfänger zu haben - und darum geht es ja im Kern auch.
-
Gürteltier
- Mega Power User

- Beiträge: 1787
- Registriert: Dienstag 11. März 2025, 09:32
- Ausbildungslevel: Au-was?
Gerade bei Organisationen/Gerichten/Behörden genügt es ja auch eh, dass der Brief irgendwie in den Behördenbrieflauf eingepflegt wird und dann inhaltlich zugeordnet werden kann.
Für Gerichte/Staatsanwaltschaften dürfte es theoretisch(!) genügen, das Schriftstück irgendwo an einem beliebigen Standort abzugeben - theoretisch(!) wäre ab dann die interne Zustellung an den Sachbearbeiter möglich.
Die Gerichtspost wird hier in Bayern übrigens auch für die Verteilung der Examensklausuren zur Korrektur genutzt - wohl vor allem aufgrund einiger “Postskandale” (Ablage der Arbeiten in der Papiermülltonne und deren Leerung etc.).
Für Gerichte/Staatsanwaltschaften dürfte es theoretisch(!) genügen, das Schriftstück irgendwo an einem beliebigen Standort abzugeben - theoretisch(!) wäre ab dann die interne Zustellung an den Sachbearbeiter möglich.
Die Gerichtspost wird hier in Bayern übrigens auch für die Verteilung der Examensklausuren zur Korrektur genutzt - wohl vor allem aufgrund einiger “Postskandale” (Ablage der Arbeiten in der Papiermülltonne und deren Leerung etc.).
- Schnitte
- Super Mega Power User

- Beiträge: 5446
- Registriert: Dienstag 4. März 2008, 17:37
- Ausbildungslevel: Au-was?
Das ist schon so, aber bei Großempfängern mit eigener Postleitzahl - wozu eine Reihe von Behörden zählt - genügt nicht nur unter praktischen Gesichtspunkten, sondern auch ganz formal die Postleitzahl allein, eben weil sie nur diesem einen Empfänger zugeordnet ist.Gürteltier hat geschrieben: Mittwoch 2. September 2026, 12:48 Gerade bei Organisationen/Gerichten/Behörden genügt es ja auch eh, dass der Brief irgendwie in den Behördenbrieflauf eingepflegt wird und dann inhaltlich zugeordnet werden kann.
Fun fact: Das kleinste Gebäude in Deutschland mit eigener Postleitzahl ist das Schneefernerhaus auf der Zugspitze. Ist halt sonst nicht viel drumherum, wo Post hingehen könnte.\
Noch ein fun fact: "Kongo-Müller", der in den Sechzigern als Söldneroffizier in diversen Privatarmeen an diversen afrikanischen Bürgerkriege teilgenommen hat und sich einen notorischen Ruf in europäischen Medien erwarb, prahlte gegenüber Journalisten u.a. damit, man könne Post an ihn einfach an "Major Müller, Afrika" adressieren, das komme dann schon an.
"Das Vertragsrecht der Bundesrepublik Deutschland und die gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten, die Erfüllung von Verträgen zu erzwingen…verstoßen nicht gegen göttliches Recht."
--- Offizialat Freiburg, NJW 1994, 3375 (Leitsatz der Redaktion)
--- Offizialat Freiburg, NJW 1994, 3375 (Leitsatz der Redaktion)
-
Gürteltier
- Mega Power User

- Beiträge: 1787
- Registriert: Dienstag 11. März 2025, 09:32
- Ausbildungslevel: Au-was?
Die deutsche Post hat ja heutzutage bereits ab und an mal Schwierigkeiten damit, korrekt adressierte Briefe zuzustellen...
- Schnitte
- Super Mega Power User

- Beiträge: 5446
- Registriert: Dienstag 4. März 2008, 17:37
- Ausbildungslevel: Au-was?
Vor allem glaube ich der Deutschen Post nicht, dass sie ihrer Verpflichtung aus § 19 Postgesetz nachkommt (von § 18 mal ganz zu schweigen). Es passiert mir und Bekannten von mir immer wieder, dass tagelang überhaupt nichts kommt und dann auf einen Schlag ein ganzer Packen auf einmal. Daher vermute ich (auch wenn ich das natürlich nicht gerichtsfest beweisen könnte), dass bei den örtlichen Standorten Post über mehrere Tage gebunkert und dann gebündelt zugestellt wird.
"Das Vertragsrecht der Bundesrepublik Deutschland und die gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten, die Erfüllung von Verträgen zu erzwingen…verstoßen nicht gegen göttliches Recht."
--- Offizialat Freiburg, NJW 1994, 3375 (Leitsatz der Redaktion)
--- Offizialat Freiburg, NJW 1994, 3375 (Leitsatz der Redaktion)
-
Gürteltier
- Mega Power User

- Beiträge: 1787
- Registriert: Dienstag 11. März 2025, 09:32
- Ausbildungslevel: Au-was?
Das ist sicherlich so, hier ist das genau so. Dann gibts aber auch wieder mal Briefsendungen, die plötzlich über Nacht ganz (bzw. zumindest halb) Deutschland durchqueren.
-
KMR
- Super Power User

- Beiträge: 823
- Registriert: Donnerstag 19. September 2024, 18:06
- Ausbildungslevel: RRef
Ich finde ja auch immer erstaunlich wie Briefe und Sendungen des Beck-Verlags es binnen eines Tages von München ans andere Ende der Republik schaffen während Briefe vom hiesigen Besoldungsamt trotz nur eines Drittel oder gar Viertels der Distanz mit ner Woche Verzögerung ankommen. ^^' Wobei die Ursache im Unterschied Deutsche Post (DHL) und Citipost (a.k.a. Katastrophenpost) begründet mag.Gürteltier hat geschrieben: Mittwoch 2. September 2026, 17:51 Das ist sicherlich so, hier ist das genau so. Dann gibts aber auch wieder mal Briefsendungen, die plötzlich über Nacht ganz (bzw. zumindest halb) Deutschland durchqueren.
- Schnitte
- Super Mega Power User

- Beiträge: 5446
- Registriert: Dienstag 4. März 2008, 17:37
- Ausbildungslevel: Au-was?
Großstadt zu Großstadt wird wohl schnell gehen, da gibt es ja jede Nacht Flüge, die Post befördern. Es kommt nicht so sehr auf die Entfernung in Kilometern an, sondern darauf, ob der Brief entlang der großen Achsen im Netz reist und wie oft er auf eine andere Route umgeladen werden muss.
"Das Vertragsrecht der Bundesrepublik Deutschland und die gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten, die Erfüllung von Verträgen zu erzwingen…verstoßen nicht gegen göttliches Recht."
--- Offizialat Freiburg, NJW 1994, 3375 (Leitsatz der Redaktion)
--- Offizialat Freiburg, NJW 1994, 3375 (Leitsatz der Redaktion)
-
Gürteltier
- Mega Power User

- Beiträge: 1787
- Registriert: Dienstag 11. März 2025, 09:32
- Ausbildungslevel: Au-was?
Deckt sich so mit meiner Erfahrung!
Ich vermute auch, dass es schlicht meist am letzten Glied zu Verzögerungen kommt, weil die Zusteller einfach fehlen/krank sind/… (was ja auch verständlich ist: ich würde den Job nicht machen wollen).
Ich vermute auch, dass es schlicht meist am letzten Glied zu Verzögerungen kommt, weil die Zusteller einfach fehlen/krank sind/… (was ja auch verständlich ist: ich würde den Job nicht machen wollen).