Wissen Boomer, dass das Scheidung eine Möglichkeit ist? ^^Schnitte hat geschrieben: Mittwoch 29. Juli 2026, 10:44"Marriage is like the Middle East; there's just no solution. All you can do is obey the curfew and hope for the best."Gürteltier hat geschrieben: Mittwoch 29. Juli 2026, 09:21 Darin sehe ich jetzt ehrlicherweise keine so bemerkenswerte Entwicklung. Die USA greifen ungefähr schon so lange, wie meine Erinnerung geht, gefühlt wöchentlich irgendwelche einzelnen Ziele im nahen Osten an…
Manches muss einfach gemeldet werden
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Die Boomer ganz besonders. Ihre Scheidungsrate ist höher als die nachfolgender Generationen (hierzu ein Link). Ein weiteres Beispiel dafür, dass gerade im Bereich von Beziehungs- und Sexualmoral unsere Gesellschaft, die sich für so tolerant und liberal hält, im Vergleich zu vorangegangenen Jahrzehnten deutlich prüder geworden ist.
"Das Vertragsrecht der Bundesrepublik Deutschland und die gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten, die Erfüllung von Verträgen zu erzwingen…verstoßen nicht gegen göttliches Recht."
--- Offizialat Freiburg, NJW 1994, 3375 (Leitsatz der Redaktion)
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Hatten nicht ältere Generationen aber schlichtweg auch zeitlich gesehen schon mehr Möglichkeiten für Scheidungen?Schnitte hat geschrieben: Mittwoch 29. Juli 2026, 11:07 Die Boomer ganz besonders. Ihre Scheidungsrate ist höher als die nachfolgender Generationen (hierzu ein Link). Ein weiteres Beispiel dafür, dass gerade im Bereich von Beziehungs- und Sexualmoral unsere Gesellschaft, die sich für so tolerant hält, im Vergleich zu vorangegangenen Jahrzehnten deutlich prüder geworden ist.
Zudem denke ich, dass sich diese Entwicklung auch dadurch erklären dürfte, dass sich Ansehen des Instituts der Ehe völlig gewandelt hat und auch funktional nichts mit mehr "damals" zu tun hat (wobei sich das schon von Boomern zu Gen X verändert haben dürfte).
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Wie erklärst du dir die umfänglichen Übereinstimmungen?famulus hat geschrieben: Mittwoch 29. Juli 2026, 10:50Na dann ist ja jetzt alles wieder gut und die von der Kampagne Betroffene komplett rehabilitiert.Gürteltier hat geschrieben: Mittwoch 29. Juli 2026, 09:36 Da wir das hier auch diskutiert hatten: Es gibt Neues zur Doktorarbeit von Frauke Brosius-Gersdorf: klick
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Joshua, famulus’ Kommentar war offensichtlich ironisch gemeint?
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Unabhängig davon: Was meint das Forum in der Sache selbst?
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Da hast du recht. Es ist ja nur mittlerweile zum “Meme” der Jüngeren geworden, dass ältere Comedians zu gefühlt 80% Witze darüber machen, dass sie ihre Frau hassen. ^^Schnitte hat geschrieben: Mittwoch 29. Juli 2026, 11:07 Die Boomer ganz besonders. Ihre Scheidungsrate ist höher als die nachfolgender Generationen (hierzu ein Link). Ein weiteres Beispiel dafür, dass gerade im Bereich von Beziehungs- und Sexualmoral unsere Gesellschaft, die sich für so tolerant und liberal hält, im Vergleich zu vorangegangenen Jahrzehnten deutlich prüder geworden ist.
Ich kann mir übrigens auch vorstellen, dass schlicht der gesellschaftliche Wandel diese Generation stark getroffen hat: Die Moralvorstellung hat sich vom sehr katholischen “Bis das der Tod euch scheidet” hin zu “Manchmal ist es besser nicht zu regieren äh zusammen zu leben” gewandelt. Die Generation erlebte also quasi einen “Wegfall der Geschäftsgrundlage”, sodass evtl. auch einfach mit anderer Motivation/Erwartungshaltung und mit weniger “Vorplanung” Ehen eingegangen wurden als heute - evtl. schlicht aus dem Grund, weil man eben heiraten “musste” (also im Hinblick auf die gesellschaftliche Erwartung).
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Zweifelhaft. Es werden auch von Generation zu Generation weniger Ehen geschlossen. Überspitzt: Wenn Liebesehen, weniger solche aus Konvention geschlossen werden, könnte das auch eine statistisch geringere Scheidungsrate erklären.Schnitte hat geschrieben: Mittwoch 29. Juli 2026, 11:07 Die Boomer ganz besonders. Ihre Scheidungsrate ist höher als die nachfolgender Generationen (hierzu ein Link). Ein weiteres Beispiel dafür, dass gerade im Bereich von Beziehungs- und Sexualmoral unsere Gesellschaft, die sich für so tolerant und liberal hält, im Vergleich zu vorangegangenen Jahrzehnten deutlich prüder geworden ist.
Zuletzt geändert von Joshua am Mittwoch 29. Juli 2026, 13:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Hast du den Teil von mir, der darunter steht und den du conveniently weggelassen hast in deinem direkten Zitat, gelesen? Da steht quasi das drin, was du sagst.
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Aber dann hättest du mir ja zustimmen müssen :P
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Du hast Recht, ich habe dich da rausgenommen. Mein Einwand betrifft den Beitrag von Schnitte.
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Oki, alles gut ^^
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Ich hatte mich da jetzt nicht näher eingearbeitet, wir hatten ja aber die entsprechenden Stellen/Parallelen hier angesehen und ich hatte das Gefühl geteilt, dass das gehörig auffällig aussah.Joshua hat geschrieben: Mittwoch 29. Juli 2026, 11:29 Unabhängig davon: Was meint das Forum in der Sache selbst?
Natürlich braucht es mehr für ein richtiges Plagiat, aus meiner Sicht war aber dieser (also der Diss-Vorwurf) der einzige, der einen Skandal gerechtfertigt hätte. Beim Rest wurde schlicht ihr absolut unproblematisches wissenschaftliches Wirken falsch dargestellt und instrumentalisiert. Das fand ich ziemlich schwierig, auch für die Wissenschaftsfreiheit.
Da aber die allgemeine Öffentlichkeit am Diss-Thema herzlich desinteressiert an dem Thema war, finde ich es immer noch sehr problematisch, dass durch “den Rest” die Person ziemlich auf ewig in der Öffentlichkeit verbrannt ist.
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This.Gürteltier hat geschrieben: Mittwoch 29. Juli 2026, 13:52 Da aber die allgemeine Öffentlichkeit am Diss-Thema herzlich desinteressiert an dem Thema war, finde ich es immer noch sehr problematisch, dass durch “den Rest” die Person ziemlich auf ewig in der Öffentlichkeit verbrannt ist.
»Ich kenne den Schmerz, den ich hatte, weil ich zweimal die Vorhaut mit dem Reißverschluss mitgenommen habe, so dass dieser - also Reißverschluss - einmal in einer Klinik entfernt werden musste.« - Chefreferendar
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Joshua
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Der Umstand, dass eine ziemlich unwürdige Hetzjagd erfolgte, ändert an dem, was Stefan Weber an massiven Übereinstimmungen zwischen den Qualifikationsarbeiten des Ehepaares herausgefunden hat, nur rein gar nichts. Im Übrigen hätte es das BVerfG schwer beschädigt, wenn dort jemand aufgeschlagen wäre, der diese massiven Übereinstimmungen nicht zuvor proaktiv und nachvollziehbar aufgeklärt hat.
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