Kennst du Vista noch?Gürteltier hat geschrieben: Sonntag 24. Mai 2026, 09:55 Ich finde Windows seit Windows 8 tatsächlich einen absoluten Krampf in der Bedienung.
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Gürteltier
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Klar. Vista war zwar hakelig, aber ging schon. Windows 7 war ein Sweetspot - gefühlt unkaputtbar und alles hat funktioniert. Nach 7 hatte ich privat selbst nur MacOS - aber immer, wenn ich irgendwas auf den Maschinen mit 8+ machen musste, kam mir das Gruseln. So viele sinnlose Menüs, Werbung, Einstellungen überall da, wo man sie nicht sucht…FKN993 hat geschrieben: Sonntag 24. Mai 2026, 13:47Kennst du Vista noch?Gürteltier hat geschrieben: Sonntag 24. Mai 2026, 09:55 Ich finde Windows seit Windows 8 tatsächlich einen absoluten Krampf in der Bedienung.
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Ich hab natürlich eigentlich immer alles gefunden - aber zum Teil mit absolutem Nervfaktor. Und mit Stabilität, Geschwindigkeit usw. will ich (auch auf “ordentlicher” Hardware mit bloßen Office-Anwendungen) gar nicht erst anfangen.
- GetMeOut
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Privat habe ich nach Windows XP (bestes Windows ever!) lange Linux (Ubuntu, Mint) genutzt, geschäftlich dann aber weiterhin Windows, bis es mir mit den vielen Bugs und der Updateverwaltung zu bunt wurde und ich zu MacOS gewechselt bin. Linux ist wegen der mangelnden Softwareverfügbarkeit leider immer noch keine Option im geschäftlichen Bereich.
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Joshua
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Naja, das ist eben der Inbegriff von Fortschritt: Fortschritt bedeutet, von etwas fort-zuschreiten, was in unserer Gesellschaft fälschlicherweise damit identifiziert wird, dass der neue Ort ein besserer sei.
„In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.“
Egon Bahr 2013
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Joshua
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In der Sache volle Zustimmung zu der Kritik an Windows. Ein dampfender Müllhaufen mit einem worst of "hochintelligenter Zusatzfunktionen", "neuer Bedienungs-Features, damit du dich noch schneller zurechtfindet" und allenthalben "Vernetzungen mit all deinen weiteren tollen Microsoftprodukten", die du natürlich nur höchst freiwillig goutierst: https://www.youtube.com/watch?v=d0fC-1b2Zy0
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Gürteltier
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Zum Basteln macht Linux Spaß. Und es gibt so Distributionen wie Debian stable, da sieht man erstmal was “bug free” wirklich heißt.GetMeOut hat geschrieben: Sonntag 24. Mai 2026, 16:33 Privat habe ich nach Windows XP (bestes Windows ever!) lange Linux (Ubuntu, Mint) genutzt, geschäftlich dann aber weiterhin Windows, bis es mir mit den vielen Bugs und der Updateverwaltung zu bunt wurde und ich zu MacOS gewechselt bin. Linux ist wegen der mangelnden Softwareverfügbarkeit leider immer noch keine Option im geschäftlichen Bereich.
Für die private Produktivität (also alles von Mail über Office, Recherche, Alltagsprogramme, Minecraft mal wieder installieren, …) finde ich MacOS tatsächlich am nettesten. Ich bin da nicht so ein “Apfelfanatiker”, aber das Ding läuft einfach. Wenn die Update-Erinnerungen besonders nerven, starte ich es mal neu. Mein derzeitiger (M1 Macbook Air) läuft immer noch absolut tadellos, auch 6 Jahre nach Erscheinen.
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Joshua
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Allgemein zur KI:
Bei vielen klassischen Dienstleistern, Banken eingeschlossen, kommt man kaum mehr in einen echten Kundendialog, sondern muss erst einmal minutenlang mit einer KI sprechen bzw. online einen KI-Assistenten überlisten, um zu einem Feld mit einer freien Eingabe zu komme. Ich kenne indes kaum jemanden, der sagt, dies sei für die überwiegende Anzahl der Fälle, in denen man es als Normalintelligenter für erforderlich hält, in einen Kundendialog zu treten, eine gute Lösung. Wenn es dann beim nächsten Unternehmen auf der HV heißt: "Wir wollen v.a. in unserem Kundendialog noch stärker auf KI-Lösungen setzen", dann klingt das für die meisten "Kunden" eher wie eine massive Drohung.
Das wird dann volkswirtschaftlich gefeiert, aber man muss eben den Zeitverlust gegenrechnen, der sich für zig Menschen ergibt.
Die meist suboptimale KI-Abstimmung mit ihren unnötigen KI-Versuchen vor dem echten Dialog ist ähnlich wie unsere Regionalbahnen: Die sind "nur 10 Minuten" zu spät im Feierabendverkehr. Bei einer ohnehin überfüllten Regionalbahn zur Feierabendzeit mit 800 Passagieren sind das dann aber 800 x 10 Minuten = 8.000 Minuten = 133 Stunden = 17 Arbeitstage mit 8-Stunden-Schicht Zeitverlust - bei einer einzigen Bahn!
Bei all den KI-Warteschleifen ist das ähnlich, ich möchte nicht wissen, wie viel abertausende Stunden Lebens- und Arbeitszeit der Kunden da täglich vergeudet werden.
Bei vielen klassischen Dienstleistern, Banken eingeschlossen, kommt man kaum mehr in einen echten Kundendialog, sondern muss erst einmal minutenlang mit einer KI sprechen bzw. online einen KI-Assistenten überlisten, um zu einem Feld mit einer freien Eingabe zu komme. Ich kenne indes kaum jemanden, der sagt, dies sei für die überwiegende Anzahl der Fälle, in denen man es als Normalintelligenter für erforderlich hält, in einen Kundendialog zu treten, eine gute Lösung. Wenn es dann beim nächsten Unternehmen auf der HV heißt: "Wir wollen v.a. in unserem Kundendialog noch stärker auf KI-Lösungen setzen", dann klingt das für die meisten "Kunden" eher wie eine massive Drohung.
Das wird dann volkswirtschaftlich gefeiert, aber man muss eben den Zeitverlust gegenrechnen, der sich für zig Menschen ergibt.
Die meist suboptimale KI-Abstimmung mit ihren unnötigen KI-Versuchen vor dem echten Dialog ist ähnlich wie unsere Regionalbahnen: Die sind "nur 10 Minuten" zu spät im Feierabendverkehr. Bei einer ohnehin überfüllten Regionalbahn zur Feierabendzeit mit 800 Passagieren sind das dann aber 800 x 10 Minuten = 8.000 Minuten = 133 Stunden = 17 Arbeitstage mit 8-Stunden-Schicht Zeitverlust - bei einer einzigen Bahn!
Bei all den KI-Warteschleifen ist das ähnlich, ich möchte nicht wissen, wie viel abertausende Stunden Lebens- und Arbeitszeit der Kunden da täglich vergeudet werden.
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Egon Bahr 2013
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Die Kalkulation ist klar:
1.) Im Unterschied zu dir gibt es Leute, die bei absolut ohne Hilfe lösbaren Problemen anrufen. Das ist für mich nicht nachvollziehbar - aber es gibt Leute, die bei Amazon anrufen, weil sie eine Retoure machen wollen usw. (idR sind es Ältere)
-> Diese Probleme werden gelöst
2.) Anfragen/“Probleme” führen meist dazu, dass etwas wirtschaftlich Negatives erfolgen muss (Rückerstattung, Gewährleistung usw.) - niemand ruft an, weil er “zu wenig bezahlt hat”
-> Es lohnt sich alles, was zum “Abwimmeln” führt - also dass du einfach keinen Bock mehr hast und aufgibst.
-> Paare das damit, dass in dieser Phase quasi nur gewonnen werden kann (“Kunde gibt auf”) und nichts verloren wird (kein Mitarbeiter muss bezahlt werden!)
-> Dadurch dass jeder das macht: Kunde geht nicht verloren, wo soll er denn hin?
1.) Im Unterschied zu dir gibt es Leute, die bei absolut ohne Hilfe lösbaren Problemen anrufen. Das ist für mich nicht nachvollziehbar - aber es gibt Leute, die bei Amazon anrufen, weil sie eine Retoure machen wollen usw. (idR sind es Ältere)
-> Diese Probleme werden gelöst
2.) Anfragen/“Probleme” führen meist dazu, dass etwas wirtschaftlich Negatives erfolgen muss (Rückerstattung, Gewährleistung usw.) - niemand ruft an, weil er “zu wenig bezahlt hat”
-> Es lohnt sich alles, was zum “Abwimmeln” führt - also dass du einfach keinen Bock mehr hast und aufgibst.
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Das sind dann wiederum diese Praktiken, die dann zu den ganzen Klagen des vzbv führen bzw. zu weiteren EU-Richtlinien, die solche verbaucherunfreundlichen Maßnahmen verbieten usw. Man schießt sich da m.E. letztlich selbst ins Knie. Siehe bspw. die Thematik - ich weiß nicht, ob sie immer noch aktuell ist - als es bekanntlich relativ schwierig war eine Amazon-Prime Mitgliedschaft zu kündigen und man dies mehrfach hintereinander bestätigen musste.Gürteltier hat geschrieben: Sonntag 24. Mai 2026, 18:34 Die Kalkulation ist klar:
1.) Im Unterschied zu dir gibt es Leute, die bei absolut ohne Hilfe lösbaren Problemen anrufen. Das ist für mich nicht nachvollziehbar - aber es gibt Leute, die bei Amazon anrufen, weil sie eine Retoure machen wollen usw. (idR sind es Ältere)
-> Diese Probleme werden gelöst
2.) Anfragen/“Probleme” führen meist dazu, dass etwas wirtschaftlich Negatives erfolgen muss (Rückerstattung, Gewährleistung usw.) - niemand ruft an, weil er “zu wenig bezahlt hat”
-> Es lohnt sich alles, was zum “Abwimmeln” führt - also dass du einfach keinen Bock mehr hast und aufgibst
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Joshua
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Also bei mir führt das u.a. dazu, dass ich meinen Vermögensteil von der ING wieder zur örtlichen Sparkasse zurückverlagern werde, bei der ich die Durchwahl sowohl meiner Kundenberaterin als auch des Filialleiters habe.
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Eine in der Tat in den letzten Monaten verstärkt auftretende Entwicklung (auf der Makroebene sicherlich dennoch unbedeutender). Gerade Probleme von Neo-Banken/Neo-Brokern im Zusammenhang mit Geldwäschevorgaben und damit einhergehenen Kontosperrungen, Aufsichtsmaßnahmen der BaFin und mangelndem oder gänzlichem Fehlen eines Kundenservices zur Lösung bei Sperren hat einige Kunden wieder zu klassischeren Geldhäusern wie auch Filialbanken getrieben. Beispiele sind hier insbeondere N26, C24 und TradeRepublic.Joshua hat geschrieben: Sonntag 24. Mai 2026, 19:51 Also bei mir führt das u.a. dazu, dass ich meinen Vermögensteil von der ING wieder zur örtlichen Sparkasse zurückverlagern werde, bei der ich die Durchwahl sowohl meiner Kundenberaterin als auch des Filialleiters habe.
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Bei TR kann man ja jetzt angeblich anrufen und sogar mit Menschen reden, habe ich gehört…


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Hat schon jemand mit Beck Noxtua gearbeitet? Welches LLM nutzen die im Hintergrund?
Stehe zu deinen Überzeugungen soweit und solange Logik oder Erfahrung dich nicht widerlegen. Denk daran: Wenn der Kaiser nackt aussieht ist der Kaiser auch nackt ... .
- Daria -
www.richtersicht.de
Seit 31.05.2022 Lord Strich
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Auf ihrer Website betonen sie ja sehr die europäische Herkunft von Noxtua als "souveräne" Lösung. Ich hab eben Noxtua direkt danach gefragt, und da hieß es, technische Details zu seiner Architektur und Implementierung seien ihm nicht bekannt. Mir kommt das ein wenig verdächtig vor; wenn die das in Hinblick auf Textverständnis (also nicht das juristische Fachwissen, sondern die grundlegendere Verarbeitung natürlicher Sprache) wirklich "from scratch" selber gebaut haben, kriegen sie garantiert ein teureres und qualitativ schlechteres Ergebnis als bei Nutzung von etwas vorhandenem und bewährtem, was dann aber mit großer Wahrscheinlichkeit halt doch aus Amerika kommt. Ich würde daher tippen, dass da eine lizenzierte (aber auf eigenen Servern laufende) Version eines amerikanischen Modells dahintersteckt, sie das aber nicht an die große Glocke hängen wollen, weil "europäisch" und "souverän" und so.
"Das Vertragsrecht der Bundesrepublik Deutschland und die gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten, die Erfüllung von Verträgen zu erzwingen…verstoßen nicht gegen göttliches Recht."
--- Offizialat Freiburg, NJW 1994, 3375 (Leitsatz der Redaktion)
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In Argentinien wurden jüngst Pläne für KI-geführte "non-human corporations" mit eigener Rechtspersönlichkeit lanciert.
Dazu ein warnender Kommentar von Harari in der heutigen FT: https://archive.ph/sJyfJ
Dazu ein warnender Kommentar von Harari in der heutigen FT: https://archive.ph/sJyfJ