Aus der Sicherungsverwahrung müsste man ausbrechen. Während der MPU müsste man einfach aufstehen und gehen.
Ist die MPU nicht juristischer Schwachsinn?
Moderator: Verwaltung
- FKN993
- Super Power User

- Beiträge: 792
- Registriert: Dienstag 26. September 2023, 17:08
- Ausbildungslevel: Au-was?
-
Gürteltier
- Mega Power User

- Beiträge: 1716
- Registriert: Dienstag 11. März 2025, 09:32
- Ausbildungslevel: Au-was?
Erheb doch Verfassungsbeschwerde, wenn du es für so krasses Unrecht hältst. ^^
-
hmpf
- Noch selten hier

- Beiträge: 20
- Registriert: Mittwoch 15. Juli 2026, 10:31
- Ausbildungslevel: Anderes
Also ist in Ihrem schwachen Hirn eine Entlassung aus der Haftstrafe ein „Ausbruch“!FKN993 hat geschrieben: Mittwoch 15. Juli 2026, 22:58Aus der Sicherungsverwahrung müsste man ausbrechen. Während der MPU müsste man einfach aufstehen und gehen.
-
hmpf
- Noch selten hier

- Beiträge: 20
- Registriert: Mittwoch 15. Juli 2026, 10:31
- Ausbildungslevel: Anderes
Warum sollte das Verfassungsgericht erstmalig mit dem Denken anfangen?Gürteltier hat geschrieben: Mittwoch 15. Juli 2026, 23:34 Erheb doch Verfassungsbeschwerde, wenn du es für so krasses Unrecht hältst. ^^
Fühlen die sich einsam?
- FKN993
- Super Power User

- Beiträge: 792
- Registriert: Dienstag 26. September 2023, 17:08
- Ausbildungslevel: Au-was?
Intellektuell bin ich ja nur mäßig zur Selbstverteidigung imstande, aber meine Faustregel beherzige ich stets und die lege ich immer recht weit aus: Meine Faustregel ist die, dass ich alles mit der Faust regle! Also bevorzuge ich da die eher direkte und körperliche Alternative. Geht schneller und ist nicht so kompliziert.
-
hmpf
- Noch selten hier

- Beiträge: 20
- Registriert: Mittwoch 15. Juli 2026, 10:31
- Ausbildungslevel: Anderes
Ich habe 2 hängende juristische Fäuste.FKN993 hat geschrieben: Mittwoch 15. Juli 2026, 23:46Intellektuell bin ich ja nur mäßig zur Selbstverteidigung imstande, aber meine Faustregel beherzige ich stets und die lege ich immer recht weit aus: Meine Faustregel ist die, dass ich alles mit der Faust regle! Also bevorzuge ich da die eher direkte und körperliche Alternative. Geht schneller und ist nicht so kompliziert.
-
hmpf
- Noch selten hier

- Beiträge: 20
- Registriert: Mittwoch 15. Juli 2026, 10:31
- Ausbildungslevel: Anderes
Bei Alkohol oder Drogen ist ein Abstinenz-Beweis unumgänglich.
Bei allen anderen Gründen ist jedes Gutachten negativ.
Warum gäbe es sonst den sauteuren Führerscheintourismus?
Die MPIs sind private Unternehmen. Die müssen Gewinn machen.
Jedes positive Gutachten ist ein verlorener Kunde.
Bei einem Abstinenz-Beweis müssen sie freisprechen.
Bei einem rein psychologischen Gutachten gibt es keine Beweise.
Da gibt es nur die Meinung des Psychologen und der will ja, dass Sie nochmal bezahlen.
Bei allen anderen Gründen ist jedes Gutachten negativ.
Warum gäbe es sonst den sauteuren Führerscheintourismus?
Die MPIs sind private Unternehmen. Die müssen Gewinn machen.
Jedes positive Gutachten ist ein verlorener Kunde.
Bei einem Abstinenz-Beweis müssen sie freisprechen.
Bei einem rein psychologischen Gutachten gibt es keine Beweise.
Da gibt es nur die Meinung des Psychologen und der will ja, dass Sie nochmal bezahlen.
Zuletzt geändert von hmpf am Donnerstag 16. Juli 2026, 10:00, insgesamt 1-mal geändert.
-
hmpf
- Noch selten hier

- Beiträge: 20
- Registriert: Mittwoch 15. Juli 2026, 10:31
- Ausbildungslevel: Anderes
Dient nicht jede Repression auch der Prävention?KMR hat geschrieben: Mittwoch 15. Juli 2026, 18:42Nein, im Strafrecht ist die Entziehung der Fahrerlaubnis eine Maßnahme, vgl. § 11 Abs. 1 Nr. 8 StGB und die Verortung der §§ 69, 69a StGB unter dem entsprechenden Titel Maßnahmen der Sicherung und Besserung. Es handelt sich dabei um Gefahrenabwehrrecht. Maßnahmen dienen - anders als Strafen - der Prävention, also der Vorbeugung. Die Strafe dient der Repression. Man spricht vom dualistischen Rechtsfolgensystem im deutschen Strafrecht.hmpf hat geschrieben: Mittwoch 15. Juli 2026, 18:03Sondern? Wer bestimmt denn die Länge des Führerscheinentzugs?Gürteltier hat geschrieben: Mittwoch 15. Juli 2026, 17:52Sie haben nicht verstanden, dass es bei der MPU nicht um Strafrecht gehthmpf hat geschrieben: Mittwoch 15. Juli 2026, 17:45 Sie haben das Prinzip des Strafrechts nicht verstanden. Das Strafmaß sollte der Schwere der Tat entsprechen.![]()
Ist Führerscheinentzug keine Strafe?
Ist eine Haftstrafe keine Maßnahme?
Entspricht die MPU nicht einer Sicherungsverwahrung?
- FKN993
- Super Power User

- Beiträge: 792
- Registriert: Dienstag 26. September 2023, 17:08
- Ausbildungslevel: Au-was?
Dient nicht jede Repression auch der Prävention?
[/quote]
Das ist nicht ganz unrichtig sogar, weil z.B. Vergeltung und Sühne im Rechtsreflex auch zur positiven Generalprävention führen kann. Allerdings würden die Väter dieser Theorien das auf keinen Fall so formulieren, ganz im Gegenteil. Der gute alte Hegel war z.B. der Auffassung, dass wenn mit der Strafe (→ Repression) ein staatlicher Zweck verbinden würde (→ z.B. Generalprävention), dann wäre das so als würde man gegenüber einem Hund einen Stock erheben. Oder anders Immanuel Kant: Und wenn eine Gesellschaft beschlöße sich aufzulösen, so müsse auch der letzte im Gefängnis befindliche Mörder hingerichtet werden, damit jedermann das widerfahre, was seine Taten wert seien und die Blutschuld nicht auf dem Volke laste. Franz von Liszt würde das alles etwas anders sehen. Wenn du aber einen Verantwortlichen suchst für deine Fragen, dann würde ich mich mit Franz von Liszt mal etwas genauer befassen. Da sollten Ihnen geholfen werden.
-
hmpf
- Noch selten hier

- Beiträge: 20
- Registriert: Mittwoch 15. Juli 2026, 10:31
- Ausbildungslevel: Anderes
Wollen Sie Ihren Beitrag etwa sachlich nennen?FKN993 hat geschrieben: Donnerstag 16. Juli 2026, 09:26 ... Wenn du aber einen Verantwortlichen suchst für deine Fragen, dann würde ich mich mit Franz von Liszt mal etwas genauer befassen. Da sollten Ihnen geholfen werden.
Warum schreiben Sie nicht einfach
Bahnhof?
Das würde Ihre Schulbildung genauso beschreiben und hier genauso stören.
- FKN993
- Super Power User

- Beiträge: 792
- Registriert: Dienstag 26. September 2023, 17:08
- Ausbildungslevel: Au-was?
Nö, weil ich schon aus Prinzip Sachlichkeit für einen Versuch in Dauerschleife halte. Warum nicht einfach Bahnhof? Mir als Schwachhirn musst du die Frage doch nicht stellen, oder? Das ist doch damit überflüssig wie die anschließende Frage. An Bahnhöfe hätte ich aber nicht gedacht, sondern eher an Zirkus.hmpf hat geschrieben: Donnerstag 16. Juli 2026, 09:38Wollen Sie Ihren Beitrag etwa sachlich nennen?FKN993 hat geschrieben: Donnerstag 16. Juli 2026, 09:26 ... Wenn du aber einen Verantwortlichen suchst für deine Fragen, dann würde ich mich mit Franz von Liszt mal etwas genauer befassen. Da sollten Ihnen geholfen werden.
Warum schreiben Sie nicht einfach
Bahnhof?
Das würde Ihre Schulbildung genauso beschreiben und hier genauso stören.
-
hmpf
- Noch selten hier

- Beiträge: 20
- Registriert: Mittwoch 15. Juli 2026, 10:31
- Ausbildungslevel: Anderes
Bei Alkohol oder Drogen ist ein Abstinenz-Beweis unumgänglich.
Bei allen anderen Gründen ist jedes Gutachten negativ.
Warum gäbe es sonst den sauteuren Führerscheintourismus?
Die MPIs sind private Unternehmen. Die müssen Gewinn machen.
Jedes positive Gutachten ist ein verlorener Kunde.
Bei einem Abstinenz-Beweis müssen sie freisprechen.
Bei einem rein psychologischen Gutachten gibt es keine Beweise.
Da gibt es nur die Meinung des Psychologen und der will ja, dass Sie nochmal bezahlen.
Bei allen anderen Gründen ist jedes Gutachten negativ.
Warum gäbe es sonst den sauteuren Führerscheintourismus?
Die MPIs sind private Unternehmen. Die müssen Gewinn machen.
Jedes positive Gutachten ist ein verlorener Kunde.
Bei einem Abstinenz-Beweis müssen sie freisprechen.
Bei einem rein psychologischen Gutachten gibt es keine Beweise.
Da gibt es nur die Meinung des Psychologen und der will ja, dass Sie nochmal bezahlen.
- Schnitte
- Super Mega Power User

- Beiträge: 5403
- Registriert: Dienstag 4. März 2008, 17:37
- Ausbildungslevel: Au-was?
Um hier vielleicht mal ein bisschen differenzierter, aber in nichttechnischer Terminologie ranzugehen:
Ich würde zustimmen, dass an der Art und Weise, wie die MPU durchgeführt wird, einiges fragwürdig ist, und zwar vor allem an der P-Komponente. Ich habe generell ein gewisses Misstrauen gegenüber der Psychologie, die gerne eine exakte Naturwissenschaft wäre, es aber einfach nicht ist. Der Spielraum eines Psychologen, einen gegebenen Fall in die eine oder andere Richtung zu begutachten, ist sehr weit und von objektiver Nachprüfbarkeit Lichtjahre entfernt (dazu fällt mir eine Anekdote aus der richterlichen Praxis meines Vaters ein, die jetzt aber zu weit führen würde). Man merkt das ja auch an der Zahl dieser Kursanbieter, die dir gegen teures Geld im Vorfeld eintrichtern, welches zerknirschte Getue du auswendig lernen und dem Psychologen im Test vorspielen musst, um durchgewunken zu werden.
Trotzdem ist die Institution der MPU als solche schon richtig. Sie wird ja nicht aus heiterem Himmel angeordnet, sondern aus einem konkreten Anlass heraus - in aller Regel einer Fahrt unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Die Gefahren, die man damit für sich und andere schafft, sind gewaltig. Daher ist es schon legitim, wenn der Staat in Fällen, wo jemand besoffen oder stoned am Steuer erwischt wird (und "erwischt" lässt ja immer im Hintergrund die Sorge aufkommen, dass es eine gewisse Dunkelziffer der nicht aufgeflogenen Fahrten gibt), nochmal näher rangeht und genau hinsieht, ob man diesen Zeitgenossen guten Gewissens Auto fahren lassen kann.
Ich würde zustimmen, dass an der Art und Weise, wie die MPU durchgeführt wird, einiges fragwürdig ist, und zwar vor allem an der P-Komponente. Ich habe generell ein gewisses Misstrauen gegenüber der Psychologie, die gerne eine exakte Naturwissenschaft wäre, es aber einfach nicht ist. Der Spielraum eines Psychologen, einen gegebenen Fall in die eine oder andere Richtung zu begutachten, ist sehr weit und von objektiver Nachprüfbarkeit Lichtjahre entfernt (dazu fällt mir eine Anekdote aus der richterlichen Praxis meines Vaters ein, die jetzt aber zu weit führen würde). Man merkt das ja auch an der Zahl dieser Kursanbieter, die dir gegen teures Geld im Vorfeld eintrichtern, welches zerknirschte Getue du auswendig lernen und dem Psychologen im Test vorspielen musst, um durchgewunken zu werden.
Trotzdem ist die Institution der MPU als solche schon richtig. Sie wird ja nicht aus heiterem Himmel angeordnet, sondern aus einem konkreten Anlass heraus - in aller Regel einer Fahrt unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Die Gefahren, die man damit für sich und andere schafft, sind gewaltig. Daher ist es schon legitim, wenn der Staat in Fällen, wo jemand besoffen oder stoned am Steuer erwischt wird (und "erwischt" lässt ja immer im Hintergrund die Sorge aufkommen, dass es eine gewisse Dunkelziffer der nicht aufgeflogenen Fahrten gibt), nochmal näher rangeht und genau hinsieht, ob man diesen Zeitgenossen guten Gewissens Auto fahren lassen kann.
"Das Vertragsrecht der Bundesrepublik Deutschland und die gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten, die Erfüllung von Verträgen zu erzwingen…verstoßen nicht gegen göttliches Recht."
--- Offizialat Freiburg, NJW 1994, 3375 (Leitsatz der Redaktion)
--- Offizialat Freiburg, NJW 1994, 3375 (Leitsatz der Redaktion)
