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Gürteltier
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In einem solchen Fall hat das Gebäude aber halt einen wirtschaftlichen Wert von 0€. Das kann dir auch in anderen Situationen stets passieren - etwa, wenn es baufällig ist und dir die Wohnnutzung untersagt wird. Aus dem Eigentumsrecht leitet sich kein Recht auf “Wohnen in den eigenen vier Wänden bis zum Ableben” ab. Dem Rentner bliebe etwa auch nicht zuletzt der Grundstücksverkauf und die Anmietung einer Wohnung durch den Erlös.
Ganz plakativ: Eigentum verpflichtet. Inhalt und Schranken des Eigentums werden durch die einfachen Gesetze ausgestaltet - eben auch im Hinblick auf den Klimaschutz (u.a. Verfassungsrang).
Wenn mir meine Mietwohnung gekündigt wird, stelle ich mich ja auch nicht hin und sage: “Danke Merkel, jetzt muss ich obdachlos sein.” Nicht zuletzt wirst du auch noch Rentner mit noch schmalerer Rente finden, die zur Miete wohnen. Handlungsfreiheit umfasst eben auch, sich Gedanken um die Größe und die Sanierung eines Hauses zu machen. Wer ein Haus in den 60ern kauft und keine Rücklagen oä bildet und sich denkt: “Hehe, keine Miete mehr und ich wohne das jetzt ab, bis ich tot bin!”, der handelt m.E. relativ einfältig; ein zulässiges Verhalten, aber eines, bei dem man die Folgen auch tragen muss (“Jeder ist seines Glückes Schmied!”).
Ganz plakativ: Eigentum verpflichtet. Inhalt und Schranken des Eigentums werden durch die einfachen Gesetze ausgestaltet - eben auch im Hinblick auf den Klimaschutz (u.a. Verfassungsrang).
Wenn mir meine Mietwohnung gekündigt wird, stelle ich mich ja auch nicht hin und sage: “Danke Merkel, jetzt muss ich obdachlos sein.” Nicht zuletzt wirst du auch noch Rentner mit noch schmalerer Rente finden, die zur Miete wohnen. Handlungsfreiheit umfasst eben auch, sich Gedanken um die Größe und die Sanierung eines Hauses zu machen. Wer ein Haus in den 60ern kauft und keine Rücklagen oä bildet und sich denkt: “Hehe, keine Miete mehr und ich wohne das jetzt ab, bis ich tot bin!”, der handelt m.E. relativ einfältig; ein zulässiges Verhalten, aber eines, bei dem man die Folgen auch tragen muss (“Jeder ist seines Glückes Schmied!”).
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OJ1988
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Ob man gleich einfältig ist, nur weil man beim Hausbau 1985 die Wärmepumpe nicht antizipiert hat, weiß ich nun nicht.Gürteltier hat geschrieben: Freitag 14. August 2026, 16:36 Wenn mir meine Mietwohnung gekündigt wird, stelle ich mich ja auch nicht hin und sage: “Danke Merkel, jetzt muss ich obdachlos sein.” Nicht zuletzt wirst du auch noch Rentner mit noch schmalerer Rente finden, die zur Miete wohnen. Handlungsfreiheit umfasst eben auch, sich Gedanken um die Größe und die Sanierung eines Hauses zu machen. Wer ein Haus in den 60ern kauft und keine Rücklagen oä bildet und sich denkt: “Hehe, keine Miete mehr und ich wohne das jetzt ab, bis ich tot bin!”, der handelt m.E. relativ einfältig; ein zulässiges Verhalten, aber eines, bei dem man die Folgen auch tragen muss (“Jeder ist seines Glückes Schmied!”).
- famulus
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Gürteltiers Punkt: Wenn im Altbau jahrelang energetische Sanierungen verschlafen wurden (die fossil erzeugte [und künftig immer teurer werdende] Wärme also in wesentlichen Teilen ins Freie abgegeben wird), dann kann das GEG dafür auch nichts - das GEG hat nie vorgeschrieben „Dämme dein Haus, tausche alle Fenster aus und installiere eine Fußbodenheizung.“. Für eine Abhilfe muss es dann irgendwann auch mal "Anreize" geben, wenn wir mit der Dekarbonisierung weiter kommen wollen. Ob die dann unbedingt darin bestehen muss, dass die Gesellschaft die Untätigkeit mit einer staatlichen Subventionierung belohnt, würde ich mal in Frage stellen.Joshua hat geschrieben: Freitag 14. August 2026, 16:16 Nein, schon wegen der Begrenzung der Zuschüsse für die im Altbau häufig erforderliche energetische Sanierung, die meist den Löwenanteil der Kosten ausmacht... Ich meine, dass bei meinem Nachbarn folgendes gelten müsste, bin aber kein Experte und lasse mich gerne eines besseren belehren, auch hier im Forum: Nach der Gesetzgebung zum Heizungstausch könnte er als relativ einkommensschwacher Rentner für eine neue Wärmepumpe samt Fußbodenheizung einen maximalen Zuschuss von 80 Prozent erhalten. Diese hohe Förderquote wäre für ihn letzten endes jedoch bei den förderfähigen Kosten strikt auf eine Obergrenze von 28.000 Euro gedeckelt. Für bauliche Sanierungsmaßnahmen wie die Gebäudedämmung gilt dieser soziale Bonus aber offenbar nicht, weshalb hier nach meiner Berechnung maximal 15 bis 20 Prozent Zuschuss möglich sind. Da auch die Dämmkosten gedeckelt sind und alle Ausgaben darüber hinaus komplett verfallen, bleibt bei Gesamtkosten von 135.000 Euro ein enormer Eigenanteil von über 100.000 Euro bestehen.
Dass eine umfassende Sanierung einen einkommensschwachen Eigentümer finanziell überfordern kann, steht außer Frage. Dass sich aber ein weitergehender Sanierungsbedarf ergibt, ist - wie du ja schon selbst schriebst - eine Frage des Einzelfalls: Eine Wärmepumpe kann – je nach Gebäude und Heizflächen – auch mit bestehenden Heizkörpern betrieben werden, und eine Dämmung ist eine eigenständige Sanierungsmaßnahme, nicht automatisch Voraussetzung für den Heizungstausch.
Aus einer hypothetischen 135.000-€-Komplettsanierung folgt jedenfalls keinesfalls unbedingt, dass das GEG diesen Eigentümer zu 100.000 € Eigenanteil gezwungen hätte.
Zuletzt geändert von famulus am Freitag 14. August 2026, 16:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Joshua
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Naja, hier auf dem Land würde man eben mit der Argumentation von Gürteltier zig Kleinhäuscheninhaber der Baujahre teilweise bis Anfang der 90er (dann zog der energetische Standard schon einigermaßen streingent Richtung "Wärmepumpenfähigkeit") "enteignen". Man kann auch nicht sagen, die Häuser hätten eben einen Wert von Null,; dann würde ja immer der Gesetzgeber entscheiden, was welchen Wert hat, was man gerade fein austarieren müsste im Anwendungsbereich von Art. 14 GG. Plakativ: Wir könnten auch die Vergoldungspflicht für alle Wänder einführen, dann hätten 99% der Häuser den Wert Null. Und überhaupt: Was dann? Was sollte mein Nachbar machen? Verschenken? Verscherbeln an einen sanierungskräftigen Investor, um zur Miete zu wohnen, was er von seiner Rente gar nicht könnte? Also Grundsicherung im Alter beantragen ("Sozialfall")? Nein, das alles überzeugt doch nicht mal im Ansatz...
„In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.“
Egon Bahr 2013
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Joshua
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famulus hat geschrieben: Freitag 14. August 2026, 16:46
Aus einer hypothetischen 135.000-€-Komplettsanierung folgt jedenfalls keinesfalls unbedingt, dass das GEG diesen Eigentümer zu 100.000 € Eigenanteil gezwungen hätte.
Sondern?
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Durchhaltevermögen
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Der Heizungsaustausch hätte gefördert werden können bspw. durch massiv vereinfachte Kredite (KfW) - und nicht der 50TEURO-aber-nur-mit-Geschäftsbank-und-deren-unangepassten-Richtlinien-Dreck. In Spanien zB werden neue Immobilien für einen qm-Preis von 2.500 Euro an Familien mit geringerem Einkommen abgegeben, mit 2,4 Prozent Zins (jetzt, trotz Marktzins von 4,2 oder so). Deshalb ist anderswo auch die Eigenheimquote so hoch.
Deutschland bekommt das nicht auf die Kette. Besonders pervers ist die schwachsinnige "muss zu Lebzeiten zurückgezahlt werden können"-Prognose. Diese Regelung bekämpft ein Problem, das es 2008 bei der Immobilienkrise schon nicht gegeben hat und drängt Alte in Schwachsinn wie Teilverkaufsmodelle etc.
Aber das ist leider nicht untypisch. Die Bundespolitik will etwas, und auf einer anderen Ebene gelagerte Regulatorik oder auch nur eine faulenzende Baubehörde (in anderen Kontexten) sabotieren gewollt oder ungewollt.
Deutschland bekommt das nicht auf die Kette. Besonders pervers ist die schwachsinnige "muss zu Lebzeiten zurückgezahlt werden können"-Prognose. Diese Regelung bekämpft ein Problem, das es 2008 bei der Immobilienkrise schon nicht gegeben hat und drängt Alte in Schwachsinn wie Teilverkaufsmodelle etc.
Aber das ist leider nicht untypisch. Die Bundespolitik will etwas, und auf einer anderen Ebene gelagerte Regulatorik oder auch nur eine faulenzende Baubehörde (in anderen Kontexten) sabotieren gewollt oder ungewollt.
- famulus
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Musste beim Lesen an unsere Diskussionen hier denken:
Ach, und ganz böse:
Andererseits:
WELT hat geschrieben:Die damaligen Linke-Chefs Janine Wissler und Martin Schirdewan bezeichneten die „Kürzungspolitik“ im Februar 2024 als „Konjunkturprogramm für die Rechten“. Ein „funktionierender Sozialstaat“ sei „der beste Impfschutz gegen das braune Virus“.
[...]
In der multidisziplinären Fachzeitschrift „Plos One“ ist nun eine Studie der Sozialwissenschaftler Martin Schröder, Moritz Rehm und Anja Röcke erschienen, deren Ergebnisse dieser These erneut deutlich widersprechen. Demnach spielt die Sorge über Zuwanderung für die AfD-Unterstützung eine weitaus größere Rolle als ökonomische Not oder die Angst davor.
Wer über die Zuwanderung nach Deutschland besorgt ist, hat laut Studie eine etwa zehnfach erhöhte Chance, die AfD zu unterstützen – und zwar unabhängig davon, wie zufrieden, reich, gebildet oder zuversichtlich diese Person ist. Dies zeigt eine Analyse von mehr als 110.000 Befragungen von knapp 32.000 Personen aus dem Sozio-oekonomischen Panel, einer repräsentativen Wiederholungsbefragung von Privathaushalten in Deutschland. Die Daten wurden zwischen 2014 und 2024 erhoben.
Die Daten zu Personen, die über einen längeren Zeitraum regelmäßig befragt wurden, zeigen zudem: Wenn eine Person sich stärker benachteiligt fühlt als zuvor, geht damit nicht eine höhere Wahrscheinlichkeit einher, die AfD zu unterstützen. „Umgekehrt unterstützt sie im Durchschnitt die AfD nicht weniger, wenn sie sich weniger benachteiligt fühlt als zuvor“, heißt es in der Studie. Anders sieht es bei den Einwanderungssorgen aus: Wenn dieselbe Person im Zeitverlauf stärker über Einwanderung besorgt ist, steigt für sie die Wahrscheinlichkeit, die AfD zu unterstützen, deutlich.
Die Ergebnisse hinterfragen grundsätzlich, ob tatsächliche oder befürchtete Benachteiligung überhaupt eine signifikante Rolle bei der Unterstützung der AfD spielt. „Kein anderer Indikator sagt die AfD-Unterstützung in jedem einzelnen Jahr so signifikant und konsistent voraus wie die Sorge über Einwanderung“, heißt es in der Studie.
Ach, und ganz böse:
WELT hat geschrieben:besteht der zweitstärkste Effekt im jüngsten Jahr 2024 darin, dass die Zunahme von Bildung die Wahrscheinlichkeit der AfD-Unterstützung senkt
Andererseits:
WELT hat geschrieben:„Es sind nicht die Benachteiligten, die durch Angst vor Einwanderung zur AfD getrieben werden, sondern ganz im Gegenteil die höher Gebildeten und diejenigen, die sich finanziell gut gestellt fühlen“, heißt es in der Studie.
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Hat jemand die Wahlarena vom MDR gesehen:
https://www.youtube.com/watch?v=83p1CCNzW6I
Falls nicht, erspart es euch. Da kommt keiner gut raus. Der Herr hier fasst das gut zusammen:
https://youtu.be/83p1CCNzW6I?t=4420
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Stehe zu deinen Überzeugungen soweit und solange Logik oder Erfahrung dich nicht widerlegen. Denk daran: Wenn der Kaiser nackt aussieht ist der Kaiser auch nackt ... .
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Gürteltier
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Mal ne ganz andere Frage: Wie gehts dir denn eigentlich damit, dass ja jetzt absolut jeder, egal wo und gerade in W-Deutschland, absolut klare Meinungen/Vorstellungen/Bilder von Sachsen-Anhalt hat? (Pluspunkte, wenn man noch nie da war (so wie ich ^^).) Ich kann mir gut vorstellen, dass dich das langsam aber sicher oder schon seit Längerem ziemlich wurmt.Strich hat geschrieben: Donnerstag 20. August 2026, 10:01 Hat jemand die Wahlarena vom MDR gesehen:
https://www.youtube.com/watch?v=83p1CCNzW6I
Falls nicht, erspart es euch. Da kommt keiner gut raus. Der Herr hier fasst das gut zusammen:
https://youtu.be/83p1CCNzW6I?t=4420
Ich kenne das sehr reduziert für Sachsen, wo ich Familie hatte/habe und geboren bin. Was da manche Leute für ein Bild von haben, hat ja dann doch nicht so viel mit der Realität zu tun. Gleichzeitig stimmen aber meiner Meinung nach manche Vorurteile über das ländliche Sachsen ja schon auch mal ein kleines bisschen.
Und nicht zuletzt: Es geht ja dann doch auch um die eigene Heimat (und bei dir sogar den Dienstherren). Du kannst ja nicht einfach sagen: "Ciao, macht was ihr wollt."
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KMR
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Ohne mir Anmaßen zu wollen für Strich zu sprechen: Die politische Lage in LSA ist jetzt ja nicht aus dem heiteren Himmel gefallen. Das ist schon seit vielen Jahren dort so und ähnlich. Die letzten Jahre und Wahlperioden wurde der Laden da nur durch den Amtsinhaberbonus Haseloffs zusammengehalten. Für Sachsen (Kretschmer) und Thüringen (begrenzt Ramelow) gilt das nicht unähnlich. Auch hat sich m.E. mitnichten das allgemene Ansehen der Ostländer (erst) durch die AfD-Höhenflüge geändert. Jedenfalls hier herrschen bekannte Stereotypen, angefangen mit Dialekten und Akzenten, über die sich regelmäßig lediglich mokiert wird.
Zuletzt geändert von KMR am Donnerstag 20. August 2026, 11:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Hmm die Sache hat nicht so sehr was mit Sachsen-Anhalt zu tun (was ich irgendwie nur kulturell als Heimat ansehe). Ich bin Generation Kurt Biedenkopf und ich weiß dass das umstritten ist, aber ich konnte den "Sachsen-Stolz" den er verbreitete immer ein Stückweit nachvollziehen (man schaue sich Dresden und Leipzig oder Görlitz an, das sind sehr lebenswerte Städte). Aus diesem Gefühl heraus und dem Umstand, dass ich Dresden und Leipzig gut kenne und vor allem die Entwicklungen nach der Wende finde ich es viel bedrückender, dass die Mauer immer noch existiert. Wenn mir Freunde "aus dem Westen" erzählen, dass man in der Familie ein bisschen abfällig unterwegs war, wenn es hieß, man wolle in den Osten zum studieren, ist das schon traurig. Umgekehrt: Wer will schon in Gelsenkirchen, oder Gott bewahre, Hannover leben? Wenn man dort unterwegs ist und dann durch so Städte wie Leipzig läuft oder da mal gewohnt hat, denkst du ganz ernsthaft darüber nach, dass der Soli besser dort investiert wäre. Das sind Städte, die nur eine Mutter schön findet.
Das es mich wurmt, hat also nicht viel mit der Entwicklung der letzten Jahre zu tun sondern war schon vorher präsent. Welche Vorurteile du meinst weiß ich nicht, aber sie sind bestimmt auf einer Linie mit Vorurteilen, die wahr sind und überall vorkommen. Das finde ich nicht schlimm. Im Gegenteil finde ich die kulturellen Unterschiede (jemand aus Baden-Württemberg ist vermutlich kulturell eher mit einem Sachsen verbunden, als mit einem Ostfriesen) gerade so bereichernd in Deutschland.
Btw ist nicht ausgemacht, das ich ewig in der Justiz bleibe
Das es mich wurmt, hat also nicht viel mit der Entwicklung der letzten Jahre zu tun sondern war schon vorher präsent. Welche Vorurteile du meinst weiß ich nicht, aber sie sind bestimmt auf einer Linie mit Vorurteilen, die wahr sind und überall vorkommen. Das finde ich nicht schlimm. Im Gegenteil finde ich die kulturellen Unterschiede (jemand aus Baden-Württemberg ist vermutlich kulturell eher mit einem Sachsen verbunden, als mit einem Ostfriesen) gerade so bereichernd in Deutschland.
Btw ist nicht ausgemacht, das ich ewig in der Justiz bleibe
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Gürteltier
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Ja, bei den Wessis gibt’s zwei Arten:
- Sie sehen den ganzen Osten als Dunkeldeutschland (und reduzieren ihn auf Sachsen)
- Sie finden Dresden, Usedom und/oder Rügen als “aber wirklich schön” und waren sonst noch nirgendwo
- Sie sehen den ganzen Osten als Dunkeldeutschland (und reduzieren ihn auf Sachsen)
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Gürteltier
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Hihi, ist das Wessi-splaining?KMR hat geschrieben: Donnerstag 20. August 2026, 11:54 Ohne mir Anmaßen zu wollen für Strich zu sprechen: Die politische Lage in LSA ist jetzt ja nicht aus dem heiteren Himmel gefallen. Das ist schon seit vielen Jahren dort so und ähnlich. Die letzten Jahre und Wahlperioden wurde der Laden da nur durch den Amtsinhaberbonus Haseloffs zusammengehalten. Für Sachsen (Kretschmer) und Thüringen (begrenzt Ramelow) gilt das nicht unähnlich. Auch hat sich m.E. mitnichten das allgemene Ansehen der Ostländer (erst) durch die AfD-Höhenflüge geändert. Jedenfalls hier herrschen bekannte Stereotypen, angefangen mit Dialekten und Akzenten, über die sich regelmäßig lediglich mokiert wird.
Meine eigene ostdeutsche Historie ist ja auch eher nachrangig mittlerweile, vielleicht bin ich ja aber demnächst mal öfter in einigen mir noch unbekannten Gegenden unterwegs
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Halle
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doch hoffentlich nicht Speckgürtel Berlin?
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Ich glaube, fast niemand, den ich kenne, schwärmt und/oder war jemals in Halle…Strich hat geschrieben: Donnerstag 20. August 2026, 18:57 Halle.
doch hoffentlich nicht Speckgürtel Berlin?
Also ich habe tatsächlich sogar was in Mitte zum Wohnen gefunden ($$$), aber ich kann mir gut vorstellen, dass man da sehr gerne auch mal von weg fahren möchte. Halle schaue ich mir auf jeden Fall mal an!